Dann war erstmal Pause und wir hatten ein paar Teppich-GTIs.
Der Begriff ist klasse
Dann war erstmal Pause und wir hatten ein paar Teppich-GTIs.
Der Begriff ist klasse
Seit es den DSH gibt, war immer einer in meiner Familie und das Händchen für Hunde wurde mir wohl auch in die Wiege gelegt. Ich selbst hatte meinen ersten DSH mit 11, DDR LZ. Besser gesagt, ich habe 2 Welpen im Schuppen gefunden. Die gehörten jemandem aus dem Haus. Wie ich das mitbekommen habe, hat der sich nicht drum gekümmert, also hab ich das gemacht. Einer der Welpen gehörte plötzlich dem Nachbarn. Das es Hundeplätze gibt, wusste ich damals nicht. Ich wusste nur, dass ein Hund Sitz, Platz, Fuß können muss. Ich hab ihn erzogen und ausgebildet, alles aus dem Bauch heraus. Wir beide waren ein Herz und eine Seele. Er hat immer und nur auf mich gehört. Leider war er mit 2 Jahren verschwunden, mir wurde gesagt, er wurde eingeschläfert. ![]()
Danach war 21 Jahre nix mit Hund, erst als wieder alles passte, musste wieder ein Schäferhund her - und das mit meinem Mann der Angst vor Hunden hatte. ![]()
Heute hab ich genau so eine Bindung zu meiner Neela wie damals zu Rex. Von einem Helfer musste ich mir sagen lassen - nachdem er sie versaut hat - dass Neela nicht zum SD taugt, weil unsere Bindung viel zu starkt ist.
Sowas finde ich wieder absoluten Schwachsinn. Chandor hat zwar alles was er kann von mir gelernt, ist aber trotzdem eher der Papahund.
Ich glaube, ich bin etwas vom Thema abgekommen ... :grotwerd:
Zu den Begrifflichkeiten:
"Anfänger": Absoluter Hunde-Neuling.
"Hundesportler": Jemand, der bereits Erfahrung hat mit der Ausbildung eines Hundes in einer oder auch mehreren Hundesportarten.
Und dann gibt es noch den großen Bereich zwischen diesen beiden Gruppen.
Da mich das Thema auch selber betriftt,ich einiges dazu gesehen und erlebt habe,möchte ich mich einmal dazu äußern..
Wir selber haben eine DSH Hündin die von allem sehr viel mit bekommen hat..Für mich ist sie nur zum Teil ein"Familienhund"..
Wobei ich das Wort Familienhund in klammern setzte..Der Grund,die frage wäre,was ist ein Familienhund?
Wenn ich es mir für mich anschaue,ist ein Familienhund,ein Hund der mich in allen Situationen begleitet.Dessen Reizschwelle und Nervenkostüm,dementsprechend sind..Und genau hier komme ich zum HZ und auch LZ SChäfer.
Ich habe HZ gesehen,die eher ängstlich sind,die kein gutes Nervenkostüm haben..Sie brauchen vielleicht nicht so gearbeitet werden,sind aber meiner MEinung nach trotz allem,keine guten Familienhunde..
Für Anfänger geeignet,sicherlich auch nicht wirklich..Wobei es schon auch Unterschiede bei den Anfängern gibt..
Bei den LZ ist es nicht ganz anders,allerdings bringen diese noch mehr Trieb und Arbeitswillen mit..Einige,wie unsere Hündin hat ihren eigenen Kopf,diese Typen Hunde sind für mich eher keine Anfängerhunde..Auch von ihrem Wesen her,passt sie nicht als typischer Familienhund..Der Grund,eine niedrige Reizschwelle,selbst für einen SChäfer aus LZ leicht Hyper..
Ich bin immer froh,wenn Züchter diese Hunde in geeignete Hände abgeben,man tut hier weder dem Hund,noch mancher Familie einen gefallen..
Den LZ SChäfer,als auch den HZ SChäferhund,gibt es für mich nicht..Es gibt in beiden Linien eher pflegeleichtere Vertreter,als auch schwierigere Fälle..
Unsere Hündin ist im Haus anders als draußen in ihrer Umwelt..Nein unsere Hündin ist nicht die einzige aus zwei Würfen(Wurfwiederholung) die so ist.Selbst erfahrene Hundeführer(Polizeihundeausbilder)waren zum Teil überfordert.Es waren nicht ihre ersten DSH aus LZ Linie..
Darum kann man einfach nicht Pauschalisieren..
Viele grüße
Hallo,
erstmal:Wer sich in den Kopf gesetzt hat sich einen LZ zuzulegen
wird ihn auch bekommen - woher auch immer.
Jeder Züchter kann seine Welpen abgeben an wen er will,warum also diese Frage?
Was wird als Antwort erwartet?
Es gibt Menschen die nichtmal mit einem temperamentvollen JRT klarkommen,
das kann man ja überhaupt nicht pauschalisieren.Schon gar nicht an der Rasse.
Eben gelesen das HZ ja teils nervenschwach sind und auch nicht "so" gearbeitet
werden sollen/können....ist ja mal wieder typisch!
Kennste einen kennste alle?
Wo steht denn geschrieben das jeder (Schäfer)Hund per se "gearbeitet" werden muß?
Ich kenne sehr viele Leute die einen Schäferhund,einen Mali ,Husky oder HSH halten ohne
Hundesport zu betreiben und die Hunde sind ausgelastet und zufrieden weil sich
"einfach nur" mit Ihnen befasst wird und sie beschäftigt und ausgelastet werden.
Was machen wir denn mit einem Junghund,der aufgrund gesundheitlicher Probleme
niemals Sport machen darf?Einschläfern?
Die Frage sollte heißen ob ein Privatmensch/oder Familie Willens und in der Lage ist,
einen solchen Hund zu halten und beschäftigen zu können.
Da ist man als Züchter gefragt Interessenten zu beraten und aufzuklären.
Welpen sind ja auch nicht durch die Bank grell oder Schlaftabletten.
Gruß Michi
Zitat
Wo steht denn geschrieben das jeder (Schäfer)Hund per se "gearbeitet" werden muß?
Ich kenne sehr viele Leute die einen Schäferhund,einen Mali ,Husky oder HSH halten ohne
Hundesport zu betreiben und die Hunde sind ausgelastet und zufrieden weil sich
"einfach nur" mit Ihnen befasst wird und sie beschäftigt und ausgelastet werden.
Das steht nirgends geschrieben, sondern das sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Der DSH ist eine Arbeitsrasse! (Dass es Zuchtlinien gibt in denen auf die diesbezügliche Eignung weniger Wert gelegt wird lassen wir jetzt mal außen vor.) Der Begriff "Arbeitsrasse" impliziert, dass diesen Hunden eine Triebveranlagung und Bewegungsfreude angezüchtet wurde die über das übliche Maß hinaus geht. Wie übrigens auch beim Jack Russell Terrier. Wenn ich mir als Hundehalter so einen Hund ins Haus hole, dann muss es ganz klar für mich sein dass ich bei solchen Rassen a) das kleine ABC der Hundeerziehung nicht schleifen lassen darf, und b) ich die durch die angezüchteten speziellen Triebveranlagungen entstehenden Bedürfnissen solcher Rassen in irgend einer Weise gerecht werden muss. Ansonsten muss ich mir einen Hund einer Rasse ins Haus holen, die keine Anforderungen stellt die über das Halten einer durchschnittlichen Gesellschaftsrasse wie z.B. dem Mops hinaus gehen (wobei viele Hundehalter noch nicht mal die Bedürfnisse solcher Hunde erfüllen können oder wollen).
Dass eine rassegerechte Auslastung außerhalb der Schutzhundeplätze gerade von Schäferhundlern immer wieder in Frage gestellt wird zeugt für mich allerdings davon, wie wenig "wir" immer noch über unseren Tellerrand gucken können. Es kommt nicht auf die Frage an "Hundeplatz ja oder nein", sondern darauf wieviel Erfahrung ein Hundehalter besitzt, welche Persönlichkeit, und welchen Willen seinen Hund artgerecht zu beschäftigen. Ich habe z.B. einen Rüdenwelpen an ein älteres Ehepaar abgegeben, mitten in eine Stadt, die nie einen Hundeplatz betreten haben oder werden. Dieser Hund hat neben einer guten Grundausbildung ein tägliches Beschäftigungspensum, welches ich meinen Hunden in drei Tagen nicht biete. Obwohl keine Hundesportler sind diese Hundehalter aber keine "Anfänger", sondern sehr erfahrene Hundehalter. (Das ist übrigens kein Einzelfall, fast aus jedem Wurf geht mind. ein Welpe in ähnliche Hände.)
Und das ist halt "unser" SV-internes Problem: Wie sehen in jedem Nichthundesportler einen "Anfänger". Dabei gibt es zig Hundehalter "von privat" (auch so eine idiotische SVler-Wortkreation) die mehr Erfahrung und/oder Bauchgefühl für den Hund haben als viele sog. "Hundesportler".
Ich habe HZ und LZ, sie sind Landeier - Wald und Wiesenhunde, die ich überall mit hinnehmen kann, auch mitten in die Stadt. Die Stadt ist zwar nicht mein Ding, aber wenns unbedingt sein muss, haben sie keine Probleme damit. Wenn ein Hund das nicht aushält, würde ich sagen, da wurde von Anfang an was versäumt.
Auch wenn der Große keine Hundeplatzambitionen hat, möchte er gearbeitet/beschäftigt werden. Nur seine Interessen liegen halt wo anders als bei meinem LZ-Mädchen.
Und was ist für mich ein Familienhund ... sie leben in/mit meiner Familie, sie begleiten mich überall hin. Sie nehmens mir nicht übel, wenn ich eine zeit lang nix mit ihnen machen kann. Sie bleiben alleine im Haus, ohne es zu zerstören. Es können jederzeit Gäste kommen, ohne gefressen/belästigt zu werden. Sie sind freundlich zu Nachbarn, aber auch neutral zu Fremden. Trotzdem passen sie auf, wer hier her gehört und wer nicht.