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  1. Das Schäferhund Forum
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Was muss man beim Züchter beachten?

  • Schoki
  • 29. Januar 2015 um 21:26
  • von-carrara
    Beiträge
    342
    Bilder
    8
    Videos
    3
    • 24. Februar 2015 um 10:22
    • #46

    Risiko hat man leider bei jedem Hund, egal welcher Rasse. Irgendwas haben sie doch alle, oder?!
    Auch bei Mischlingen kann es einem passieren, dass genau die "schlechten" Sachen vererbt werden.

    @ Fischkopf
    Zwingerhaltung ist nicht gleich Zwingerhaltung...
    Ich gebe dir bei der Aussage recht, daß sich kein Hund bei Besuch aufzuregen hat

    Grüßle Kerstin

    Wer deutlich redet, riskiert verstanden zu werden

  • feuerteufel
    Beiträge
    155
    • 24. Februar 2015 um 12:34
    • #47

    Mal als Beispiel, ich habe mal ne leistungsorientiert gezogene Hündin als Welpe an privat verkauft,
    scheinbar nette Leute die viel vor hatten mit der Hündin. Als sie ca 10 Monate alt war riefen die mich an
    der Hund habe HD und könnte kaum noch aufstehen. Habe die Hündin zurückgenommen und schau an,
    das Tierchen wog fast fünfzig Kilo jammerte beim Aufstehen konnte nicht alleine ins Auto ganz grausam,
    ich war entsetzt. Ich musste dann feststellen daß dieser Hund nichts, aber gar nichts von der Welt kannte.
    Sie hat sich an unserem Misthaufen ne starke Amoniakvergiftung geholt weil sie alles in sich reingestopft
    hat was essbar schien und ist dadurch in kürzester Zeit extrem abgemagert. Wir haben sie wieder aufgepäppelt und Cosma hat ihr beigebracht mit anderen zu spielen. Als sie wieder auf dem Damm war hatte sich das Gangbild schon deutlich verbessert, habe sie dann bei uns im Ort verschenkt und sie hat ein glückliches Leben geführt mit Radfahren langen Spaziergängen Schwimmen usw. Keine Probleme mit dem Laufen oder Aufstehen oder irgendwas.
    Will damit sagen daß jeder Hund auf angemessene Haltung und Bewegung angewiesen ist, man kann
    jeden Hund durch falsche Haltung ruinieren und da ist nicht zwangsläufig das Gebäude dran schuld.

  • Shari
    Gast
    • 26. Februar 2015 um 20:05
    • #48

    Ich habe in der Junghundestd.
    eben einen Schaefi auch schwer wackelig.
    Glaube aber auch das wenig mit ihm gemacht wird.
    Der war jetzt ein paar mal nicht da und als er jetzt wieder kam hat er mir was von Anabolika wegen den Muskeln erzählt.
    Habt ihr davon schon mal was gehört?

  • sternchen
    Beiträge
    297
    Bilder
    14
    • 26. Februar 2015 um 21:11
    • #49

    :eek:

  • chriing
    Gast
    • 26. Februar 2015 um 21:31
    • #50
    Zitat von von-carrara

    Risiko hat man leider bei jedem Hund, egal welcher Rasse. Irgendwas haben sie doch alle, oder?!
    Auch bei Mischlingen kann es einem passieren, dass genau die "schlechten" Sachen vererbt werden.

    @ Fischkopf
    Zwingerhaltung ist nicht gleich Zwingerhaltung...
    Ich gebe dir bei der Aussage recht, daß sich kein Hund bei Besuch aufzuregen hat

    unserer regt sich bei Besuch auf.. da er meint es kommen alle zu ihm :)

  • feuerteufel
    Beiträge
    155
    • 2. März 2015 um 12:30
    • #51

    Das hat man vor zwanzig Jahren schon bei HD-Hunden gemacht um die Hinterhand zu stabilisieren,
    hilft aber nur wenn man den Hund konsequent trainiert. Unser Tierarzt hat mir gesagt das bringt gar nichts, die sehen davon nur breiter aus, hatte danach mal gefragt

  • Shari
    Gast
    • 2. März 2015 um 13:57
    • #52

    @feuerteufel ok danke
    davon hab ich vorher noch nie was gehört

  • fine
    Gast
    • 21. April 2015 um 20:32
    • #53

    Hallo Schoki,

    von mir erstmal ein Lob. Ich finde es immer gut wenn man sich vorher so viele Gedanken macht und sich informiert.
    Ob Leistung oder Hochzucht, dass muß jeder für sich entscheiden, ich habe mit beiden viele Erfahrungen, hatte 2 aus der Hochzucht und einige aus der Leistungszucht. Außerdem habe ich schon einige aus beiden Populationen selbst ausgebildet, Hundeführer und deren Hunde trainiert und etliche in der Urlaubsbetreuung gehabt usw. Es gibt meiner Meinung nach in beiden Populationen Hunde, die für Familien geeignet sind (auch ohne IPO Sport), ebenso genug die ich niemals in eine Familie vermitteln würde. Sehr wichtig ist ein gesundes Nervenkostüm und das wird bei der gesamten Rasse, meiner Meinung nach immer schlechter. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
    Vielleicht solltest Du mal auf einen Hundeplatz gehen in eurer Nähe und dir dort auch Hunde anschauen. Oft gibt es dort auch Züchter und man hat eben auch die Möglichkeit sich verschiedene Hunde anzuschauen und sich ein Bild zu machen, wie sich die Hunde verhalten ( ich rede da nicht nur vom Training, sondern hauptsächlich vom drum herum).
    Um Dir wieder etwas Zuversicht zu geben:
    Ich habe mir als meine Tochter 12 Wochen und mein Sohn 2 Jahre alt war auch einen DSH Welpen angeschafft und das hat super geklappt. Von meiner jetzigen Hündin der Bruder lebt auch mit 2 kleinen Kindern, als Familienhund in reiner Wohnungshaltung. Ich bin zwar etwas traurig, das mit diesem hochveranlagtem Hund nun doch kein Hundesport gemacht wird, aber die Fotos die ich oft bekomme und die Berichte über ihn, lassen mich wissen Hund und Familie sind glücklich und es klappt alles super.

    Ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche nach dem passenden Züchter/Welpen

    LG Fine

  • Schoki
    Gast
    • 22. April 2015 um 18:44
    • #54
    Zitat von fine

    von mir erstmal ein Lob. Ich finde es immer gut wenn man sich vorher so viele Gedanken macht und sich informiert.
    Ob Leistung oder Hochzucht, dass muß jeder für sich entscheiden, ich habe mit beiden viele Erfahrungen, hatte 2 aus der Hochzucht und einige aus der Leistungszucht. Außerdem habe ich schon einige aus beiden Populationen selbst ausgebildet, Hundeführer und deren Hunde trainiert und etliche in der Urlaubsbetreuung gehabt usw. Es gibt meiner Meinung nach in beiden Populationen Hunde, die für Familien geeignet sind (auch ohne IPO Sport), ebenso genug die ich niemals in eine Familie vermitteln würde. Sehr wichtig ist ein gesundes Nervenkostüm und das wird bei der gesamten Rasse, meiner Meinung nach immer schlechter. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
    Vielleicht solltest Du mal auf einen Hundeplatz gehen in eurer Nähe und dir dort auch Hunde anschauen. Oft gibt es dort auch Züchter und man hat eben auch die Möglichkeit sich verschiedene Hunde anzuschauen und sich ein Bild zu machen, wie sich die Hunde verhalten ( ich rede da nicht nur vom Training, sondern hauptsächlich vom drum herum).
    Um Dir wieder etwas Zuversicht zu geben:
    Ich habe mir als meine Tochter 12 Wochen und mein Sohn 2 Jahre alt war auch einen DSH Welpen angeschafft und das hat super geklappt. Von meiner jetzigen Hündin der Bruder lebt auch mit 2 kleinen Kindern, als Familienhund in reiner Wohnungshaltung. Ich bin zwar etwas traurig, das mit diesem hochveranlagtem Hund nun doch kein Hundesport gemacht wird, aber die Fotos die ich oft bekomme und die Berichte über ihn, lassen mich wissen Hund und Familie sind glücklich und es klappt alles super.

    Ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche nach dem passenden Züchter/Welpen

    Hallo Fine,

    Danke für das Lob, den Erfahrungsbericht und das Mutmachen :)

    Wir haben uns noch ein bisschen im Web umgesehen und hier im Forum bin ich auch noch auf eine Züchterin gestoßen. Mit Ihr haben wir am Sonntag einen Kennlerntermin. Leistungszucht.

    Wir freuen uns schon total drauf und sind gespannt, was uns erwartet :)

    LG

  • fine
    Gast
    • 23. April 2015 um 14:42
    • #55

    Na dann viel Glück

  • Sejerlänner
    Beiträge
    11
    • 16. Mai 2015 um 11:07
    • #56

    Ich habe bisher beide Richtungen, Hoch-und Leistungszucht, gehabt und unsere Kinder sind von Babyalter an mit Schäferhunden gross geworden. Schäferhunde sind, richtig gehalten und sozialisiert, ideale Familenhunde.

    Da meine ersten Hunde beim THW ausgebildet wurden, mussten sie Beides kennen, Zwinger auf den Lehrgängen und Haus im normalen Alltag. es hat nicht geschadet und ich hatte Hunde, die mit jeder Situation zurecht kamen. In einem sauberen und den Lebensbedingungen angepassten Zwinger, der allen tierschutzrechtlichen Erfordernissen entspricht, wachsen gesunde Hunde heran. Natürlich brauchen sie Artgenossen und den familiären Anschluss, um sozial ausgeglichen zu sein.

    Ich habe meine Hunde immer nach "Bauchgefühl" ausgesucht. Züchter, Haltung und die Elterntiere bzw. die Mutter mussten passen. Hatte ich ein schlechtes Gefühl trotz guter Papiere etc. habe ich die Finger davon gelassen.

    Ich finde es gut, wenn man sich vorher Gedanken macht, welcher Hund in welche Familie passt, aber es muss bei allen Beteiligten passen, sonst lässt man besser die Finger von einem (Schäfer)hund. Die Tierheime sind voll von solchen, später verstossenen, Hunden.

    Züchter gibt es viele. Gute Züchter wenige. ...und als Anfänger sollte man besonders aufpassen.


    Hoch und Leistungszucht haben beide ihre Vor-und Nachteile. ...und es stimmt nicht, wenn geschrieben wird, dass es auf Seiten der Hochzucht nur "kaputte" Hunde gibt. Es gibt durchaus gesunde Hunde mit relativ geradem Rücken. Ich persönlich habe auch Probleme mit den Leistungslinien, wo sehr viele durchgeknallte Hunde gezüchtet werden, die zwar auf dem Platz gut funktionieren, aber im Alltagsleben nur mit Maulkorb und Stachel gehalten werden können. Auch das wird dem Normalo unter den Hundebesitzern nicht gerecht.

  • Shari
    Gast
    • 19. Mai 2015 um 06:37
    • #57

    Die werden aber oft so erzogen da will man die Reißer an der Leine, werden im Wehrtrieb gearbeitet und sind irgendwann nicht mehr führbar.
    Es muss ja auch alles immer schnell gelernt und sauber ausgeführt werden also immer mehr Druck drauf.
    Wenn die Draußen wie die Hyänen abgehen fehlt einfach die gescheite Sozialisierung
    Nicht meine Welt
    Gut Ding braucht Weile

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