Du schriebst in einem anderen Thread etwas über Filmdöschen für das Fährten.
Was hat es damit denn auf sich?
Du schriebst in einem anderen Thread etwas über Filmdöschen für das Fährten.
Was hat es damit denn auf sich?
Micha369 die kann man mit was ganz geilem (in unserem Fall Nassfutter) füllen und dann als Jackpot auf der Fährte deponieren (vergraben).
Das hat den Vorteil, dass der Hund die kommende Bestätigung weder kommen sieht, noch schon vorher um 5 Ecken riecht... und es fördert oft ein intensiveres Suchen, denn die Dose in der Erde ist schnell überlaufen und somit verpasst, wenn man nur schlampig und oberflächlich sucht. ![]()
Ich mache das aber mur sehr selten... Ero kennt es noch garnicht. Könnte ich aber eigentlich auch mal machen bei ihm. ![]()
Danke Ruebchen
Aber Ero sucht doch extrem intensiv, richtig klasse, *schon wieder den Neid hochkommen spür*
![]()
Also wenn die Filmdose im Gelände eingebuddelt ist dann kann der das noch riechen?
Da würde meiner wohl mit Sicherheit drüberrennen. Also muss man das irgendwie doch anbahnen, oder?
Und wo plaziert man die am besten?
Ach klar, ich weiß schon, zum Anfang jeden Schritt mit Futter auslegen, oder
![]()
Ne, war nur Spaß, also wo würdest Du so ein Döschen deponieren?
Ja klar, zu Anfang habe ich die offen auf die Spur gelegt, dann ein Loch in den deckel gebohrt und Deckel zu, dann halb eingraben, usw. Viel Erde macht man ja nicht drüber, grade so viel, dass der Hund sie nicht direkt sieht.
Platzierung macht sicher Sinn nach für den Hund besonders schwierigen Passagen... je nachdem.. Winkel, Geländewechsel, oder wenn man mal ein recht langes Stück ohne Futter legt ist die Freude üner einen Jackpot auch sehr groß.
Wichtig ust halt, dass man kein Muster aufkommen lässt (nach JEDEM Winkel eine Dose oder so..)
Ero sucht sehr gut, aber es waren beim letzten Video allgemein sehr einfache Bedingungen, die Wiese war schön und weich. Aber auf schwierigerem Gelände hat er auch seine Schwierigkeiten, so ist es ja nicht.
Wie kann man denn Deiner Meinung nach das Gelände nach Schwierigkeit einordnen?
Also wäre das so etwa richtig? (von sehr leicht zu sehr schwer):
1) schöne, gleichmäßige, kurz gemähte Wiese
2) Saat aufgegangen 10 -15 cm
3) nicht gemähte Wiese, 30 cm Höhe
4) ehemaliges Getreidefeld, gegrubbert, feucht, kein Staub aber Strohreste
5) ehemaliges Getreidefeld, gegrubbert, staubig
6) Feld gepflügt und gegrubbert, kein Bewuchs, feucht
7) Feld gepflügt und gegrubbert, kein Bewuchs, staubig
Ist eh wurscht weil man ja meist das nehmen muss was man zur Verfügung hat.
Aber nur, dass man für sich einschätzen kann ob es heute schwer war oder eher leicht. Zum Abgleich mit dem Suchverhalten des Hundes.
Wind und Hitze/Sonne spielt ja auch eine Rolle oder ob Ameisen und Käfer drauf sind oder nicht, die dann auf der Wurst sitzen.
Crazy buddelt ja ziemlich gerne. Da hätte ich ein bisschen Angst, dass sie auch anfängt zu buddeln, wenn sie was interessantes riecht 🤔
Vielleicht ist die Befürchtung aber auch grundlos, weil nur das Futter animiert.
Crazy buddelt ja ziemlich gerne. Da hätte ich ein bisschen Angst, dass sie auch anfängt zu buddeln, wenn sie was interessantes riecht 🤔
Vielleicht ist die Befürchtung aber auch grundlos, weil nur das Futter animiert.
Da hast du recht, ich denke die Angst ist nicht ganz unbegründet.
A.J. hat als Junghund auch sehr gerne die Nase in Mauselöcher auf der Fährte gesteckt. Aber das kommte ich mal wirklich saftig korrigieren und seitdem geht er da nichtmehr dran. Es wird weder gerochen noch danach gebuddelt. ![]()
Jetzt wo du es erwähnst, ich glaube das war auch der Grund, weshalb Ero die Dosen bisher (noch) nicht kennt ![]()
Micha369 das kommt ganz auf den Hund und die Trainingsgewohnheiten drauf an. ![]()
Für uns ist das leichteste überhaupt knöchelhohes Gras. Dann kommt (sehr) hohes Gras, dann kommt raspelkurzes Gras.
Und dann kommt alles was irgendwie Acker ist, das ist für uns alles gleich scheiß schwer. ![]()
Weil das kennen unsre Hunde leider garnicht.... gibts hier so gut wie nicht.
Aber es geht ja nicht nur um die Höhe, sondern auch die Dichte des Bewuchses... den Boden unter dem Gras.... wir haben hier viel Lehmboden, den finde ich persönlich auch schwerer als humösen Boden.
Wettertechnisch ist es schwer wenn die Sonne drauf brütet, und einfach wenn es feucht ist oder regnet. Strömender Regen ist dann aber auch schonwieder schwer.
In meinem Fährtenbuch ist glaube ich eine Tabelle drin, wo Gelände und Bedingungen nsch Schwierigkeit sortiert sind. Ich kann da morgen mal nachschauen wenn es dich interessiert ![]()
Vielen Dank Ruebchen
In meinem Fährtenbuch ist glaube ich eine Tabelle drin, wo Gelände und Bedingungen nsch Schwierigkeit sortiert sind. Ich kann da morgen mal nachschauen wenn es dich interessiert
Aber bitte nur, wenn es nicht zu viel Mühe kostet. Danke Dir.
.... wir haben hier viel Lehmboden, den finde ich persönlich auch schwerer als humösen Boden.
lustiges Kopfkino... ![]()
Rübchen testet persönlich unter vollem Körpereinsatz die Unterschiede zw. Lehm- und Humusböden ![]()
Spaß, vielen Dank für Deine Infos. ![]()
.... wir haben hier viel Lehmboden, den finde ich persönlich auch schwerer als humösen Boden.
lustiges Kopfkino...
Rübchen testet persönlich unter vollem Körpereinsatz die Unterschiede zw. Lehm- und Humusböden
Alles für den Hund, alles für den Erfolg ![]()
Aber frag doch mal Cinja nach ihrem Empfinden was die Schwierigkeiten anbelangt, sie ist hier die Fährtenspezialistin.
Ich dümple nur auf unseren IGP Fährten herum, darüber lacht der echte FH Sportler nur müde
![]()
Ne ne, nix Spezialistin. Ich lerne auch immer noch ![]()
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass Crazy trockenen, staubigen Acker fast zu einfach findet. Richtig anstrengen muss sie sich auf kurzer, trockener Wiese. Auch nur einmal gegrubberter Acker mit Strohresten fordert sie mehr.
Saftige Wiesen von ca. 10 bis 15 cm machen auch keine Probleme. Auf festem Boden ohne viel Bewuchs hat sie auch noch Probleme, die Fährte gut zu halten.
Am Freitag waren wir auf lockerem, feuchten Acker, der drei Tage vorher gedrillt wurde, der war richtig locker fluffig. Man ist ganz normal locker drüber gegangen und es war trotzdem deutlich zu erkennen, wo wir langgegangen sind. Nach dem Legen fing es an zu regnen. Als ich anfing mit Suchen war es trocken und die Sonne kam wieder raus.
Ich hatte rd. 2000 Schritte gelegt und sie ist die Fährte abgegangen wie auf Schienen. Nase tief, nur selten entlastet, nur einmal kurze Unsicherheit im Bereich von Treckerspuren. Ich hatte in der ersten Hälfte so gut wie kein Futter gelegt (nur meine 100er-Kugeln, damit ich weiß, wie viele Schritte ich gegangen bin :-)), dafür mehr GS, in der zweiten Hälfte mehr Futter und weniger GS. Auch wenn sie den letzten GS überlaufen hat (ich nehme an, die Konzentration war alle), war ich mega zufrieden. Bei Crazy muss ich bei sehr staubigen und freuchten Ackern einen nassen Lappen mitnehmen und ihr an den GS regelmäßig die Nase säubern, weil sie die sonst im wahrsten Sinne des Wortes voll hätte.
Micha369 ich muss 20 zeichen schreiben ![]()
Alles anzeigen1) schöne, gleichmäßige, kurz gemähte Wiese
2) Saat aufgegangen 10 -15 cm
3) nicht gemähte Wiese, 30 cm Höhe
4) ehemaliges Getreidefeld, gegrubbert, feucht, kein Staub aber Strohreste
5) ehemaliges Getreidefeld, gegrubbert, staubig
6) Feld gepflügt und gegrubbert, kein Bewuchs, feucht
7) Feld gepflügt und gegrubbert, kein Bewuchs, staubig
Sorry, wenn die Frage irgendwie „blöd“ ist, aber gibts dazu eine bebilderte Anleitung, wie das Feld dann aussieht (und/oder Jahreszeit?) und wann man was betreten darf? Ich frage zwecks Ausweichen auf Felder, wenn die Wege schmal und die Hunde unverträglich sind 🙈
Wenn auf dem Feld Stoppeln sind und noch viel Stroh zu sehen ist, kannst du normalerweise darauf gehen und ausweichen. Wenn es ziemlich glatt und eben aussieht, wird wahrscheinlich schon neu eingesät sein, dann würde ich gucken, dass ich nicht drauf gehe.
Aber ganz ehrlich @Azemba , wenn Du gern ausweichen möchtest und das Feld so beschqaffen ist, dass Du keine Pflanzen/Halme umknickst dann gehe doch kurz drauf, da geht nichts kaputt und der Bauer wird keinen Ertragsverlust haben. Weiche kurz aus und gehe dann wieder zurück auf den Weg.
Wir haben hier einen Bauern, der lässt uns (ca. 10 Hunde, und immer zwei Leute gehen hinter dem Hund) seine Neusaat für das Fährten betreten solange die Halme sich wieder aufrichten, also ca. 15 cm Halmlänge ist kein Problem. Auch wenn die Saat noch nicht aufgegangen ist - kein Problem. Offensichtlich leere Ackerflächen sind kein Problem. Du solltest natürlich nicht exzersiv mit dem Hund drauf spielen, oder toben, weil damit wühlst Du dann einige Samen wieder hervor.