Kangal beißt 72jährige tot

  • Meinst du dieses Video?

    Wie bescheuert ist die Frau, dass die voll in den Hund hinein läuft?! Die unter 50jährigen haben gar keine Überlebensinstinkte mehr.


    Eben im Dunkeln: Man geht nach links um eine Hecke und ist die nächsten 30m auf dem Gehweg zwischen Vorgarten und Bauzaun eingeklemmt. Als wir 15m in der Gasse sind, kommt uns eine Familie entgegen. Zuerst der Vater mit Baby auf der Brust, dann seitlich näher bei uns die Mutter und 2m hinter ihr ein kleines Mädchen. Ich drücke mich in den Bauzaun und sage zu der Mutter: "Nehmen sie bitte das Kind an die Hand." Antwort: "Ist der Hund gefährlich?"


    Ich hätte mich doch niemals in so eine gefähliche Engstelle mit Kindern begeben, sondern ein paar Sekunden gewartet.

  • Das war eine ältere Frau und ich bin mir nicht sicher ob du die Situation auf einem Hauptbahnhof einer Großstadt mit Fußballspiel so einschätzen kannst. Ich wäre mit solchen Pauschalisierungen vorsichtig. Ich habe das Video auch lediglich erwähnt um aufzuzeigen wie schnell etwas mit einem ausgebildeten Tier entstehen kann.

  • Ist schon klar. Da kanst Du Dir ja vorstellen, wie das mit unserer Knallschote ist. Mich hat mal ein kräftiger Mann gefragt, ob ich ihn mit seiner Frau fotografieren könnte. Bevor ich etwas erklären konnte, hat ihm unserer den Maulkorb auf den Solar Plexus geknallt. Er war not amused.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnengeflecht


    "Ein fester Schlag in die Region des Sonnengeflechts kann zu Schwindel, Übelkeit oder Bewusstlosigkeit, bei Vorerkrankungen in Ausnahmefällen bis zum Reflextod führen."


    :(


    Begreift Ihr nun das Halsband?


    Anders herum: Ich bin noch nie auf einen fremden Hund näher als 2m zu gegangen. Nie. Ich halte den rechten Handrücken nach unten und warte, bis der Hund kommt und schnüffelt - und streichele ihn dann auch nicht. Höchstens manchmal mit dem Handrücken, damit ich keine Keime auf ihn übertrage.

    Einmal editiert, zuletzt von Jacky ()

  • Ich will mir das nicht vorstellen, ich bin auch weiterhin der Auffassung das solche Hunde nur in wirklich gute Hände dürfen. Zumindest wenn ich merke, dass mein Hund entsprechenden Schutztrieb hat müsste ich entsprechende Vorkehrungen treffen und mein Leben müsste ich umstellen. Würde ich wohl tun aber wirklich brauchen tu ich das nicht. Wo soll der Hund hin wenn ich Urlaub machen will? kann ich spontan mit meinem Hund in die Innenstadt? Kann ich den Hund mal eben mit zur Arbeit nehmen? Mit einem anstrengenden Hund (Trieb) ist vieles davon kaum machbar.

  • Seit 1996 hat sich alles nur um unsere Hunde gedreht. Dieser Hund war mir anfangs auch "zu heftig". Aber ich bin ein loyaler Mensch. An meiner Dummheit soll das Tier nicht leiden. Ich bin nicht religiös, aber ich bete jeden Tag, dass ich immer für ihn da sein kann. Und verlasse mich darauf, dass meine Frau 10 Jahre jünger ist als ich.


    Der Hund ist ja nun auch nicht mehr so schwierig. Viele kleine Kläffer sind viel schlimmer. Die haben aber nicht seine Power. Den schlimmsten Schaden haben "Tierschützer" angerichtet. (Wir sind schon sehr kompetent beraten worden...)

  • Wenn ich auch nur den geringsten Zweifel hätte das mein Hund für andere Menschen gefährlich sein könnte, würde ich fast alles abtingeln was es an Hundeschulen/ Plätzen gibt um den Hund umfassend zu kontrollieren.

    Nur mal ein Beispiel:

    Tosun kam aufgrund seiner Rassezugehörigkeit ins Tierheim, denn auch ein Kangal gehört in Hamburg zu den sogenannten Listenhunden der Kategorie 3. Der große stattliche Rüde ist sehr rassetypisch - ein Kangal ist ein Herdenschutzhund und Tosun zeigt sich auch so. Er ist ein sehr guter Wächter und bringt naturgemäß einen geringen Willen zur Unterordnung mit. Das heißt jedoch nicht, dass man keine Erziehungsarbeit leisten kann und muss, jedoch ist diese in der Regel mit erheblichem Mehraufwand verbunden, als man das von anderen Rassen gewohnt ist. Grundkommandos beherrscht er, auch das Tragen eines Maulkorbs ist er gewohnt und einen bestandenen Wesenstest kann der hübsche Kerl auch vorweisen. Tosun ist zu seinen Bezugspflegern freundlich und aufgeschlossen, lässt sich gut händeln und beeinflussen. An fremden Menschen zeigt er sich selten interessiert, es sei denn sie unterschreiten eine Distanz zu ihm, betreten sein Territorium, bewegen sich „komisch“ vor ihm oder versuchen ihn zu manipulieren – dann reagiert er mit Droh- und Abwehrverhalten.

    Für Tosun suchen wir sachkundige Leute, am besten männliche Bezugspersonen, die Erfahrung im Umgang mit Herdenschutzhunderassen besitzen. Die Vermittlung in eine ländliche Umgebung außerhalb Hamburgs ist wünschenswert. Zudem sollte Tosun unter gewissen tierschutzgerechten Voraussetzungen draußen gehalten werden, da durch vorhergegangene Vermittlungen deutlich wurde, dass er innerhalb von Räumlichkeiten zur Ressourcenverteidigung gegenüber Frauen neigt. Er ist ein Männerhund, und beansprucht seinen Menschen in Verbindung mit gewissen Umgebungen für sich. Auch Futter und Kauartikel sollten ihm nicht weggenommen werden, er würde diese nie kampflos aufgeben.


    selbst wenn ich ein Haus hätte würde ich diesen Burschen nicht nehmen.

  • es ist deutlich zu sehen, daß der Hund das Kind anbellt (aus welchem Grund auch immer)

    da geht die Frau zu dem Hundehalter und fragt nach der Uhrzeit? oder was wollte sie direkt an dem Hund? 80cm-Radius

    wenn ich einen Polizisten mit bellendem Hund sehe, nehme ich doch Abstand und quetsche mich nicht an der Engstelle vorbei

  • evtl. war die Zeit knapp und um den nächsten Zug zu bekommen, oder sie war einfach mit den Gedanken wo anders. Vielleicht hatte sie auch überlegt wie sie zu ihrem Hotel kommt? Oder war einfach davon ausgegangen das der Polizist seinen Hund unter absoluter Kontrolle hat. Wir wissen es nicht. Natürlich hat die Frau sich falsch verhalten, aber ich wollte mit diesem Video nur zeigen, dass selbst Profis ihren Hund nicht immer zu 100 % unter Kontrolle haben.

  • ach, mir fallen unzählige Situationen im täglichen Leben ein, wo man als Mensch besser nicht träumend durch die Gegend läuft, sondern achtsam die Umgebung beobachtet und wahrnimmt, um rechtzeitig zu reagieren um sein eigenes Leben zu schützen

    sicherlich hat der andere "Schuld" - aber was nützt es mir, wenn meine Knochen hinterher kaputt sind? - da lasse ich lieber dem Rot-Fahrer die Vorfahrt oder wechsle die Straßenseite, wenn lautstarke Menschen kommen usw. usw.

  • mal wieder ein aktueller Fall.... 20 km von uns entfernt.

    Ein Jäger der mit seiner über 80 jährigen Mutter und einem Deutsch Drathhaar zusammenlebt.

    Die Mutter war mit dem Hund alleine zuhause. Als ihr Sohn zurück kam lag die blutend am Boden. Der Sohn hat den Hund umgehend im Garten erschossen.

    Die Gerichtsmedizin hat erklärt das die Mutter sehr wahrscheinlich vom Hund getötet worden ist da der Blutverlust sehr hoch war und sie zur Zeit der "Bisse " noch gebebt haben muss. Der Hund soll noch obduziert werden.

    Ich bin ja gerne mal naiv... aber ich glaube daran nicht.

    Kann es nicht genau so gut sein, das die Mutter Ohnmächtig wurde und der Hund an ihr aus Unsicherheit gezerrt hat? Um sie zu wecken.... aufzurichten...

    Wenn ich mich damals bei den Labbies auf die Erde gelegt habe und nicht mehr reagiert habe, sind beide bellend und jaulend um mich umzu, haben versucht an mein Gesicht zu kommen. Auch indem sie an mir geleckt, geknabbert und an meiner Kleidung gezogen zu haben.

    Die Haut älterer Menschen ist sehr dünn und reißt leicht ein.

    Ist immer jeder Hund gleich ein Killer???

    Ich mag es einfach nicht pauschalisieren.

  • Ich bin ja gerne mal naiv... aber ich glaube daran nicht.

    Ich glaube mit naiv hat das nicht im Entferntesten etwas zu tun, eher damit das zu hinterfragen was einem gern mal als absolute Wahrheit präsentiert wird.


    Es gibt sicherlich viele Szenarien was passiert sein könnte, ohne das der Hund kaum ohne Aufsicht, gleich zum Killer wird. Die Sache mit dem ohnmächtig werden klingt sehr plausibel. Mir ist im Hochsommer mal der Kreislauf halb weggesackt, das hat Tilli schon sehr aufgeregt. Zum Glück hab ich es früh genug bemerkt, mich hingesetzt und erst mal was getrunken. Aber bis ich wieder rund lief, war anstubsen, an den Klamotten zupfen und beknabbern angesagt. Die war schon irgendwie, ich will nicht sagen in Panik, aber hochbesorgt und fix und foxi. Danach musste die Ärmste erst mal auf den Schoss ;). Kann sie ja nicht ahnen, dass Frauchen bei Gluthitze meint das Trinken vergessen zu müssen.


    Es geistern immer wieder Horrorgeschichten von Hunden durchs Internet, die ich mir auf den ersten Blick nicht erklären kann und die ich so einfach auch nicht glauben will. Wo ich denke, das fehlt ein großer Teil der Geschichte.


    Gerade gegenüber Hunden scheint allem und jedem die Eigenverantwortung abhanden gekommen zu sein. Hund hat zu funktionieren und Mensch hat das Recht genau da langzulaufen wo er gerade will. Natürlich ist das ein Riesenschock für die arme Frau da auf den Gleisen zu laden. Sie tut mir auch wirklich leid und sowas sollte nicht vorkommen. Aber ich finde die Frage ob man das nicht anders hätte lösen können muss gestattet bleiben. Auch wenn ich dafür vermutlich auf den Deckel bekomme. Ich will nicht klug daherschwatzen, und wie man an dem Beispiel mit den Trinken im Sommer sieht bin ich auch nicht immer der Held der Selbsterhaltung, aber an dem Hund wäre ich so nicht vorbeigegangen. Nicht in der Situation, nicht so aufgeregt wie der war und ohne dass mich der Hundeführer wahrnimmt. An der Stelle krieg ich wieder auf den Deckel, aber nun gut.


    Wechseln wir mal die Umgebung, Fussballspiel statt Bahnhof, sichtlich nervöses Polizeipferd statt Hund. Jemand läuft schön von hinten an das Pferd ran und erschreckt es gewaltig. Derjenige hätte einen Tritt kassiert, der nicht von schlechten Eltern ist und vermutlich noch ein Portion Spott im Internet. Nun war es ein Hund und schwupp, steht wieder jeder Hund unter Generalverdacht ein Monster zu sein....

  • Anscheinend verlernen die Leute heute gefährliche Hunde und gewöhnen sich an gefährliche Radfahrer. Die Zeiten ändern sich eben.


    (Gestern abend auch wieder. Zuerst kommt ein Mann im Dunkeln ohne Beleuchtung auf den Gehweg und gleich danach wohl seine Freundin. Ich sage: "Auf dem Gehweg und ohne Licht." "Das haben sie uns geklaut." Na prima. Nicht verkehrssicher. Da werden einfach Fußgänger belästigt und gefährdet. Aber wehe, der Hund springt ans Rad oder an die Klamotten.)

    Einmal editiert, zuletzt von Jacky ()

  • nö ich verstehe deine Punkte sehr gut, der Hund wurde nicht als Monster angesehen die Bundespolizei hat sich entschuldigt und erklärt, dass der Hund entsprechend ausgebildet worden ist sein Herrchen zu beschützen. Mir geht es nicht ums Fehlverhalten sondern einzig und allein darum das selbst Profis nie eine 100 % Kontrolle über den Hund haben. Der Hund seht garantiert zu 100 % im Gehorsam, aber auch in diesem Moment?

  • 100 % Kontrolle über den Hund haben.

    Der Hund ist dazu da, seinen Hundeführer zu beschützen, wenn der HF die Situation nicht rundum unter Kontrolle haben kann. Der Hund hat alles genau richtig gemacht. Ich habe schon gelesen, dass Hunde merken, auf welche Richtung sich der HH konzentriert und genau die andere Richtung absichern. Und meiner macht das instinktiv.


    Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Polizeihund mit seiner bloßen Erscheinung mehrere Polizisten ersetzt. Aber inzwischen sind die Menschen so saudämlich geworden, die taumeln als Smombies dem Hund direkt zwischen die Zähne. Mütter mit Smartphone vergessen einfach ihre Kinder auf der Straße.

  • Der Hund ist dazu da, seinen Hundeführer zu beschützen, wenn der HF die Situation nicht rundum unter Kontrolle haben kann. Der Hund hat alles genau richtig gemacht. Ich habe schon gelesen, dass Hunde merken, auf welche Richtung sich der HH konzentriert und genau die andere Richtung absichern. Und meiner macht das instinktiv.


    Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Polizeihund mit seiner bloßen Erscheinung mehrere Polizisten ersetzt. Aber inzwischen sind die Menschen so saudämlich geworden, die taumeln als Smombies dem Hund direkt zwischen die Zähne. Mütter mit Smartphone vergessen einfach ihre Kinder auf der Straße.

    Ohne Worte, an einem Bahnsteig, alles friedlich muss der Hund beschützen, vor einer Frau? Einfach zum Kopfschütteln. Ich habe schon mehrmals gesagt, dass der Hund nicht alleine Schuld hat, aber alles auf die Frau zu schieben und dann wieder schön verallgemeinern einfach Unfug

  • wenn der Hundeführer seinen Hund kennt... warum steht er da so eng am Rand und passt nicht auf?

    Ich finde die Begründung das er seinen Halter beschützt albern.

    Passieren kann immer was... aber dann einen Fehler eingestehen.