Was macht die (SD)-Ausbildung mit dem Hund?

  • dir scheints ja um die Beziehung die durch den sport entsteht.

    zum sd kann ich dir da weniger sagen da wir es nicht betreiben.

    aber wir machen ja ths und vorher haben wir etwas agility gemacht.

    unsere Beziehung war vor her schon gut aber seit dem wir ths machen ist es ein blind auf den anderer verlassen geworden ich hab schon gemerkt das es enger zwischen uns geworden ist . beim agility war das auch noch nicht so der fall.

    das merkt man vor allem jetzt im ro was wir jetzt seit nem guten dreivirtel jahr machen.


    vor dem sport haben wir auch viel zusammen gemacht aber der sport war definitiv noch anderst da man ja auch auf prüfungen und turniere geht und da dann auch umso stolzer ist wenn es super läuft. allerdings muss ich sagen auch wenns mal nicht so gut geht hatten wir trotzdem spaß und das ist das wichtigste

  • Ich kann 1000 Ratgeber lesen und versuchen, alles richtig zu machen. Aber am Ende sind es doch die tiefe Vertrautheit und Zuneigung, die dazu führt, dass der Hund eine enge und wundervolle Beziehung zu mir aufgebaut hat.

    Hi,


    das ist genau das, worum es uns geht Welche Sportart ist besonders dazu geeignet, dieses Vertrauensverhältnis auszubauen?


    Nachdem wir vorgestern zu zweit auf dem Hundeplatz waren (die Haupterziehung des Kleinen wird bei mir und meiner Frau liegen, wehalb wir versuchen wollen, dass wir uns bei der Ausbildung abwechseln soweit sinnvoll und möglich), hat sich mein Eindruck noch verstärkt: Die Hunde sind dort enorm angespannt. Das fängt damit an, dass sie oft viel in den Autos warten müssen. Wenn sie dann "dran kommen" ziehen (fast alle, die ich beobachten konnte) sie enorm an der Leine, hecheln dem Platz entgegen. Dabei kaum ein Blick für Herrchen, die Mühe haben, den Hund ruhig an der Leine auf den Platz zu führen. Das mögen Einzelfälle sein - und dennoch, aufgrund der hohen Triebigkeit der Hunde auf dem Platz, vielleicht auch symptomatisch.


    Meine Traumvorstellung ist aber die, dass der Hund, ganz gleich in welcher Situation ruhig bleibt, dass er auch immer "mit einem Auge oder Ohr" bei uns ist. Das ist mir zB auch beim "Fußgehen" aufgefallen: Die Hunde starren zwar zu ihren Herrchen und gehen auch bei Fuß, aber das wirkt alles andere als entspannt, wirkt auf mich irgendwie unnatürlich. Möcht ich, dass mein Hund so zB durch eine Fußgängerpassage läuft?


    Habe ein Video gefunden, das meine Bedenken gut auf den Punkt bringt:


    Auf der anderen Seite steht aber eben der Wunsch nach einem sehr gehorsamen Hund. Da schließen sich weitere Fragen an: Kann man grundsätzlich sagen, dass Hunde, die eine Begleithundprüfung haben, besser hören? Ist die Begleithundausbildung überall gleich, also auf Hundeplätzen gleich wie in Hundeschulen? Und: Kann man Hundeschule und Huplatz parallel machen oder sind das zwei "unterschiedliche Welten"?

    LG
    Lupus

  • Mache das was dir und deinem Hund Spaß macht gemeinsam und mit Freude dann kommt das Vertrauen von ganz alleine :) wir machen z.b viel mit der Nase (Mantrailing, Fährte, ZOS) für Dogmeat ist es das größte wenn er mich beim Trailen suchen darf, wenn er mich dann findet tobt der ganze Hund vor Freude und ich merke die innige Bindung. Manchmal verstecke ich einen ball und suche dann gemeinsam mit ihm die Wiese ab solche Dinge


    Zum Fuß: Du kannst mehrere Kommandos anlernen. Ich verstehe nicht wieso viele Leute nur ein "Fuß" Kommando aufbauen oder nur mit einem Kommando arbeiten.

    Ich baue mit Dogmeat ein "Hundeplatz Fuß" auf da wird mit anschauen und kleben gelaufen (wenn er mal will :P)ohne wenn und aber und dann habe ich das für den Alltag das heißt bei uns "Zu mir" und da muss er einfach nur entspannt auf meiner Höhe laufen und das dann auch recht lange je nachdem wo wir sind. Problem gelöst :thumbsup:


    Die Begleithundeprüfung kann ich persönlich nicht einordnen oder gut finden. Sie ist für mich nicht das eine und auch nicht das andere. Keine Ahnung wie ich es erklären soll :D

    Ich finde da sollte man 2 Prüfungen anschaffen. Eine für den Hundesport wo wirklich wert und Hauptschwerpunkt auf die Unterordnung, Arbeitsverhalten und sozial Verhalten gelegt wird und dann sollte es noch eine geben für den normalen Hund der im Alltag mit der Familie ohne direkten Hundesport verbringt. Solch eine Prüfung sollte dann auch wirklich dort stattfinden wo das Leben tobt mit entsprechenden Situationen (Ja ich weiß es gibt einen Stadtteil :whistling:)


    Und nein das Hunde mit Begleithundeprüfung allgemein besser hören ist ein Gerücht ^^ Sicher gibt es viele die besser hören als der Hund der gar nix lernt aber Hunde haben es ruck zuck raus wann was gilt und wann nicht und so benehmen sie sich dann auch außerhalb des Platzes. Ich kenne einen Hund der würde gnadenlos durch die Prüfung fallen da er absolut kein Fuß läuft, kein Sitz aus der Bewegung kann usw. aber dieser Hund läuft ohne Leine neben Herrchen durch die Innenstadt, bleibt vorm Geschäft liegen, hört usw. einfach 1A im Alltag. Da kann sich mancher "der tut nix" Halter mit seiner BH ne Scheibe abschneiden :P


    Möchte ich einen Hund der sich im Alltag tadellos benimmt und hört muss ich das auch im Alltag und überall dort üben wo es klappen soll :) Nur weil ein Hund auf dem Platz oder in der Wohnung hört heißt das noch lange nicht das er es in der Stadt auch macht!


    Das viele Hunde aufdrehen am Hundeplatz ist normal das heißt nicht das sie immer so sind (ausnahmen ausgeschlossen ;)) Sie wissen nun gibts Beute nun gibts Fun und Action und dementsprechend drehen sie hoch vor Freude und Erwartung

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    Einmal editiert, zuletzt von Asnea ()

  • Asnea hat das super beantwortet.

    Was den Hundeplatz und die Hundeschule betrifft, im Allgemeinen sind das völlig unterschiedliche Ansätze.

    Aber der Hund lernt schnell, was du wann von ihm erwartest.

    Uns haben 2 Trainer von der BH abgeraten, weil da rein platzorientiert trainiert wird und nichts mit der Realität zu tun hat. Auch ist die Ausbildung vieler Übungsleiter nicht zu vergleichen mit der eines Hundetrainers mit Zertifikat, wobei es da auch solche und solche gibt.

    Das heißt nicht, dass in Hundeschulen nicht auf einen guten Grundgehorsam geachtet wird. Da geht es dann nur nicht um perfektes Fußgehen, akkurate Kehrtwendungen....Das sieht toll aus. Aber durch die Fußgängerzone geht so kein Hund.

    Wenn man wie Cuki ortsunabhängig außerhalb des Trainings weiter übt, kann man damit aber viel erreichen. Das tun die wenigsten Leute. Und mit der BH meinen viele, dass der Hund nun perfekt ist. Aber das muss ein Leben lang immer wieder geübt und vertieft werden.

    Wenn du z.B. Sportarten wie Obedience oder Rally-Obedience betreiben willst, tun sich Hunde leichter, die schon die BH absolviert haben. Aber ohne geht das auch.

    Schau dir doch auch Hundeschulen in der Gegend an und was die im Angebot haben. Unser Trainer trainiert mit seinen Junghundgruppen an vielen verschiedenen Orten. Auch Straßenbahn und Fußgängerzone stehen auf dem Plan. Das Üben an Plätzen, wo viele Hunde spazieren gehen fand ich hilfreich, da man gleich Hundebegegnungen üben konnte.

    Übrigens bieten inzwischen auch viele SV-Vereine deutlich mehr als UO und IPO an. Hier gibt es auch Agility, Rally-Obedience und Longieren. Es gibt auch andere Vereine, die IPO gar nicht im Angebot haben. "Verein der Hundefreunde" o.ä. heißen die dann. Dort gibt es auch tolle Angebote.

    Das Angebot ist riesig, es kommen auch immer wieder neue Sportarten ins Angebot. Man muss nur das finden, was einem Spaß macht. Aber egal welche Sportart, ein guter Grundgehorsam ist einfach wichtig.

    Hier gibt es auch einen älteren Herrn, der mit seiner Hündin überall ohne Leine laufen kann ohne Pöbeln und Bellen. Der Hund hat auch keine BH gemacht. Dann gibt es einen Trainer vom Hundeplatz, dessen Hund ohne Pöbeln nirgendwo vorbei laufen kann. Dann wird der Hund angebrüllt oder gar getreten. Dann gibt es auch eine englische Bulldogge, die durch den Hundeplatz sehr gute Fortschritte gemacht hat.

    Es gibt keine eindeutige Antwort, was für euch das Richtige ist. Ihr müsst euch wohlfühlen, das ist wichtig. Es ist toll, dass ihr euch im Vorfeld so gut informiert. Das erspart euch Enttäuschungen, wenn der Kleine dann eingezogen ist.

  • Meine Traumvorstellung ist aber die, dass der Hund, ganz gleich in welcher Situation ruhig bleibt, dass er auch immer "mit einem Auge oder Ohr" bei uns ist. Das ist mir zB auch beim "Fußgehen" aufgefallen: Die Hunde starren zwar zu ihren Herrchen und gehen auch bei Fuß, aber das wirkt alles andere als entspannt, wirkt auf mich irgendwie unnatürlich. Möcht ich, dass mein Hund so zB durch eine Fußgängerpassage läuft?



    Die Begleithundeprüfung gilt als das Eingangstor zum Hundesport. Mit der BH wird man zu jeder Prüfung zugelassen, egal ob im Ipo, Obedience oder sonst was. Auf der BH wird nun mal prüfungsmäßiges Fußlaufen verlangt.



    Auf den Hundeplätzen wird aber nicht nur das stupide Fußlaufen für die BH geübt, sondern auch Gruppenarbeit. Wenn sich ein Hund bei der Gruppenarbeit neutral gegenüber anderen Hunden und Menschen verhält und die Kommandos dabei noch befolgt, kann man mit ihm auch problemlos in eine Fußgängerzone gehen , wo viel Trubel herscht.


    Bei der Gruppenarbeit gehen die Hunde auch ganz normal neben den Hundeführer und zeigen nicht das prüfungsmäßige Fußlaufen.



    Und hier noch mal zwei Videos von der Gruppenarbeit.





    VG
    Klaus und die Bea

  • Deiner Meinung nach kann ein jeder Hund der sich auf dem Platz benimmt überall mit hin und es funktioniert exakt so? :whistling:

    Da kenne ich aber einige andere Exemplare auch mit höheren Prüfungen mit denen kannst nicht durch die Innenstadt :|


    Es ist nie im Leben so das alles was am Platz funktioniert auch an anderen Orten klappt ohne spezielles üben der jeweiligen Situation.

    Und was bei der BH teilweise besteht :saint:...es haben Hunde bestanden da hab ich mir nur gedacht ist der Prüfer blind :rolleyes: Da war nicht mal der Ansatz zu sehen.


    Natürlich braucht man die BH als Einstieg und für Prüfungen und ist somit eine lästige Pflicht aber in meinen Augen nutzlos so wie es ausgeführt wird

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Wenn sich ein Hund bei der Gruppenarbeit neutral gegenüber anderen Hunden und Menschen verhält und die Kommandos dabei noch befolgt, kann man mit ihm auch problemlos in eine Fußgängerzone gehen , wo viel Trubel herscht.

    Eben nicht zwangsläufig! Du widersprichst dir hier selbst. In anderen Threads hast du die Gewöhnung beschrieben. Nichts anderes passiert hier. Der Hund lernt nur, auf DEM Platz und mit DEN Hunden dort wird das Fußlaufen ohne Probleme von mir verlangt. Das war auch bei uns in der Hundeschule so.

    Aber zu Hause im eigenen Revier, auf den Gassirunden, in der Fußgängerzone ist das dann alles doch ganz anders, weil die anderen Hunde oft keine Hundeschule besucht haben und pöbeln, der Hund auf die neuen Situationen völlig anders reagiert, der Halter gestresst ist, weil eben auch kein Trainer da ist, der eingreift. Folglich kann man nur die Basis legen auf dem Hundeplatz. Den Transfer auf andere Situationen schafft man dann alleine nur durch regelmäßiges Üben.

  • hab mir jetzt erst das video von Stephanie angesehen und mußte schmunzeln - das meiste sehe ich auch so

    Auch der Beitrag von asnea könnte von meiner Feder sein.

    Ich zumindest brauche keine Prüfung, egal ob BH oder Fährte

    was aber nicht bedeutet, daß der Hund nicht eine Grundordnung lernt und für den Alltag und seine Überraschungen geschult wird.

    Nur ist meine Schule nicht auf dem Hundeplatz , sondern draussen auf dem Felweg, auf dem Gehweg und in der Stadt.

    Ich meine, daß ein Trainung mit Prüfung ein "Kennenlernen der Anforderungen ist" - aber draussen in der Realität muß dies erst noch umgesetzt und angepasst werden, d.h. die Arbeit fängt erst an ! Ganz individuell nach Umgebung , Hund und Halter.

    Denke auch, daß es wichtig ist nicht nur nach den Interessen des Hundehalters zu sehen (und den Hund danach "maßzuschneidern) sondern auch nach dem Hund zu sehen, was er für ein "Typ" ist und dann den gemeinsamen Weg zu gehen. Seit ich Roopas Wesen, seine Fehler und sein ganz spezielles Verhalten akzeptiere, ist Platz für Liebe entstanden.

    Wenn ich versuche den Hund nach DIN-Norm zu formen, dann ist das nicht nur eine fast nicht bezwingbare Riesen-Aufgabe, sondern kann auch überflüssig sein, wenn es am gemeinsamen Leben vorbeigeht

  • Deiner Meinung nach kann ein jeder Hund der sich auf dem Platz benimmt überall mit hin und es funktioniert exakt so?

    Da kenne ich aber einige andere Exemplare auch mit höheren Prüfungen mit denen kannst nicht durch die Innenstadt


    Für Gruppearbeit gibt es keine Prüfungen. Gruppenarbeit sind Übungen für den Alltag. Dort wird der Hund an den Begegnungsverkehr mit anderen Hunden und Menschen gewöhnt.



    Ich kenne auch einige Exemplare die nicht besonders alltagstauglich sind, vor allem aus dem Ipo-Bereich. Da legen diese Besitzer keinen großen Wert auf eine gute Alltagstauglichkeit. Da kennen diese Hunde anscheinend nur den Hundeplatz und den Hundezwinger.







    Der Hund lernt nur, auf DEM Platz und mit DEN Hunden



    Und wenn mein Hund es auf DEM Platz und mit DEN Hunden konnte, habe ich auch auf fremden Hundeplätzen mit fremden Hunden geübt. Ein Gasttraining in einen fremden Hundeverein ist oft sogar kostenlos.


    Natürlich habe ich auch in der Stadt geübt. Nur mag ich nicht gerne fremde Passanten ansprechen, daß sie mal ihren Hund vor meinem Hund ablegen oder dicht an meinem Hund vorbei gehen.


    Die Basis hat mein Hund auf DEM Platz und mit DEN Hunden gelernt und der Rest ist dann auch nur noch Gewöhnung.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Hallo,


    ich melde mich mal nach langer Zeit zurück, ich habe immer still mitgelesen - ich hoffe allen geht es gut ? Ich habe jetzt nicht im Detail jeden Beitrag gelesen zu deinem Thema, solltest Du konkrete fragen zum Schutzdienst haben, kannst du diese

    mir gern stellen, ich bin ein Behördlicher Diensthundeführer und Ausbildungsleiter für Personenschutzhunde/Zugriff. Ich entschuldige mich falls dies schon erwähnt wurde, aber wenn du SD betreiben willst brauchst du einen passenden Hund dazu, Trieb allein reicht nicht aus, gerade wenn du erst am Anfang bist kann ein zu triebiger Hund für dich als Anfänger zu großen Problemen führen, deshalb empfehle ich dir da genau auszuwählen. Den Aufbau solltest du auch im Welpenalter noch relativ langsam angehen lassen, setze dir als 1. Ausbildungsziel die Gehorsam auf ein hohes Niveau - parallel machst du eine softe SD Aufbau Arbeit ohne Stress ohne Druck mit jeder Menge Spaß und dann wird das was ganz großes werden. Halte dich an einen erfahrenen Helfer und "Schraub" nicht mit 2-3 anderen Leuten an der Ausbildung rum, dass führt gewiss zu fehlern bzw. Unklarheiten für den Hund die sich später schwer korrigieren lassen. Für die Teambindung ist es Sport egal in Welcher Art das beste, ob THS, SD oder eine erweiterte Unterordnung alles was mit dir gemeinsam ist, bindet und stärkt!

  • Dann sind wir ja der gleichen Meinung. :)


    Dein erster Beitrag liest sich nur so als ob es reicht das der Hund nur am Platz lernt und dann funktioniert es überall.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Dann sind wir ja der gleichen Meinung. :)


    Dein erster Beitrag liest sich nur so als ob es reicht das der Hund nur am Platz lernt und dann funktioniert es überall.

    meiner ? Falls es so sein sollte, dann muss ich das revidieren - es muss überall trainiert werden!

  • Für die Begleithundprüfung habe ich mit meinem Hund gar nicht auf dem Hundeplatz geübt. Das habe ich bei Spaziergängen gemacht. Immer mal ein wenig Gehorsam und fertig. Mit und ohne Leine und mit und ohne Ablenkung.

    Früher war das anders und gut funktioniert haben meine Hunde wirklich nur auf dem Platz. Klar kannten sie Gehorsam, aber irgendwie war es im Alltag anders.

    Mit dem Schäfertier wollte ich das nicht so und habe oft blöde Sprüche gehört von den Vereinsmitgliedern, aber wenn ich etwas will, dann ist das so.

    Kurz vor der Prüfung waren wir natürlich auf dem Platz, aber das habe ich gemacht um den Ablauf mal ganz zu laufen. Ich glaube es war so 3x.

    Die Prüfung haben wir sehr gut hin bekommen und das noch viel früher als geplant. Spontan, so zu sagen, weil ein Platz frei wurde.

    Elemente aus dem IPO habe ich auch mit der Maus trainiert. Da hat sie voll Spaß dran und ist sehr korrekt. Das macht sie freiwillig, ohne Druck und Zwang. Sie schaut aber nicht permanent zu mir hoch und klebt auch nicht am Bein. Das will ich gar nicht weil ich es für total unnatürlich halte und mein linkes Knie einen Totalschaden hat. Prüfungsmäßig mache ich das nicht weil sie am Ellbogen operiert wurde und eben keine Sprünge machen soll und gute Helfer sehr rar sind.

    Ich kann aber sagen das mein Hund auf dem Platz genau so ist wie im Alltag.

    Mein Plan hat funktioniert und ich hatte viel weniger Stress bei der Prüfung als sonst. Ich war mir irgendwie ganz sicher das alles klappt.

    Durch die Arbeit mit einem Helfer ist sie auch nicht anders geworden. Das ist Spiel, genau so wie Hooper oder Agility.

    Der Gehorsam und die Aufmerksamkeit sind aber durch den Sport besser geworden. Da bin ich dann doch ein wenig konsequenter als im Alltag.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*