Tragischer Unfall: Junge wird von Hunden ins Gesicht gebissen

  • Ich bin mir sicher, dass es statistisch nicht übler geworden ist als früher; die Berichterstattung der Medien allerdings schon.

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Die Berichterstattung der Medien, dazu Facebook und Co. bringen zuviel und zu schnell Berichte, auf die die sensationslüsternden Menschen, in deren Leben selbst nichts passiert, sofort abfahren. Es passiert bestimmt genauso viel wie vor 50 Jahren, aber es wird hochgepuscht und “geliket“ und schnell weiter verbreitet.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Es ist immer die gleiche Masche: Jede Nachricht aufgreifen, reißerischer Titel, martialische Hundebilder, null Kontext. Statistisch gesehen gibt es pro Jahr wohl ein halbes Dutzend Vorfälle: Bedenkt man, dass in der BRD 80 Millionen Menschen mit 5 Millionen (es können auch deutlich mehr sein, die Statistiken stimmen nicht) Hunden auf engstem Raum leben, ist das eine nicht messbare Quote. Ich muss gar nicht erst die Autounfallstatistik bemühen mit 4000 Verkehrstoten im Jahr oder die 10000 Suizide etc. Wir haben in Deutschland pro Jahr über 400 Morde zu verzeichnen; darunter waren 2015 16 Kinder. So traurig jeder dieser Fälle ist; die Relationen darf man nicht übersehen.

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

    Einmal editiert, zuletzt von Wolf ()

  • das erste was ich bei solchen Meldungen denke: hoffentlich passiert mir sowas nie ....

    Roopa ist im Grunde sehr freundlich zu Menschen eingestellt - doch hat er ein paar wenige angebellt - ich weis nicht warum

    er beobachtet oft aus dem Augenwinkel heraus die Menschen, wenn er z.B. beim schnüffeln ist

    ich lasse ihn nicht ohne Aufgabe an Menschen vorbei - d.h. wenn jemand kommt, dann kommt er zum Fuß oder hat eine Aufgabe - eine Beschäftigung, wo er vom Mensch abgelenkt ist - bei Kindern natürlich alles viel extremer, also Hund an meine Seite


    Wolf , du hast natürlich recht:

    Unfälle passieren und es gibt immer ein "Restrisiko" - trotz der vielen Verkehrstote, möchte ich niemals einen Fußgänger anfahren, oder sogar tödlich verletzen - denke sowas verändert das Leben total. Und da hat so eine Meldung vielleicht doch was Gutes: ich denke über mein eigenes Verhalten nach und korrigiere evtl.



  • Unfälle passieren und es gibt immer ein "Restrisiko" - trotz der vielen Verkehrstote, möchte ich niemals einen Fußgänger anfahren, oder sogar tödlich verletzen - denke sowas verändert das Leben total. Und da hat so eine Meldung vielleicht doch was Gutes: ich denke über mein eigenes Verhalten nach und korrigiere evtl.

    Auf jeden Fall, da stimme ich dir zu.

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Also auch wenn ich grundsätzlich zustimme das die heutige medialen Verbreitungsmöglichkeiten stets zu einem erhöhten Unsicherheitsgefühl führen welches so zumeist nicht gerechtfertigt sein wird (mir fällt jedenfalls KEIN Thema ein wo es gerechtfertigt wäre),würde ich so einen Fall hier bissl kritischer sehen. Nicht allgemein,sondern speziell gesehen. Hetze konnte ich erstmal keine ausmachen. Dieser Vorfall jedoch war mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit sehr sehr ernst. Und das Kind hat mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit nur überebt,weil der Halter ind er Nähe war und sofort reagiert hat.

    Feddersen-Petersen hat,mit anderen Kynologen, diverse tödliche Attacken von Hunden auf Kinder analysisert. Das ist nichts für schwache Nerven. Darunter ist auch der Angriff auf Voltan.

    https://www.researchgate.net/p…hologischen_Veranderungen


    Runtergebrochen kann man sagen das mehrere Hunde und ein Kind ein erhöhtes Risiko darstellen und das wenn die Hunde das Gesicht/Kopf angreifen,es sich nicht mehr um einen "Unfall" handelt,sondern um eine ernste VerletzungsABSICHT der Physis der Kinder handelt,wo man davon ausgehen muss das es schlussendlich um Tötung geht! So ein Vorfall ist sehr sehr ernst! Zum Glück war ein Erwachsener da der reagieren konnte und hat. Ansosntne hätten wir wohlmöglich das nächste tote Kind gehabt.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Hetze meine ich in Form damals wie es bei den Kampfhunden abging. Und auch nun wie in Wien alles verschärfen und noch mehr Auflagen. Und es werden trotzdem immer Unfälle durch menschliches Versagen passieren.


    Der Halter der Dobermänner aus diesem Bericht, ist auch Züchter dieser Rasse und scheinbar gab es mit seinen Hunden (nicht dieselben aber andere Dobis) schon mehrer Vorfälle unter anderem Bissverletzungen und Zeugen die besagen das er die Hunde "scharf" macht.


    Warum wurde da seitens Ordnungsamt nie eingegriffen? Oder behördlich? Solch ein Züchter, der wohl scheinbar kein Unbekannter ist sollte keine Hunde halten dürfen.

    Es ist wie mit den ganzen Ämtern, Jugendamt oder der Polizei. Es muss immer erst was schlimmes passieren auf die Vorzeichen achtet keiner, bzw man wird belächelt.


    Edit: Der Artikel ist interessant TwoSouls, und bestätigt mich weiterhin in meiner Meinung ein Hund ist ein Tier mit Instinkten an die man immer denken sollten und man kann für keinen Hund, egal in welcher Situation seine Hand ins Feuer legen! Und schon gar nicht mit Kindern, auch wenn ein Hund jahrelang gut mit Kindern kann ein Risiko bleibt immer bestehen


    Deswegen ist Gehorsam und Sicherung, neben artgerechter Haltung und Auslastung das A und O der Hundehaltung

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    5 Mal editiert, zuletzt von Asnea ()

  • Hi,


    wir hatten ja vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall hier im Forum besprochen. Weitere werden folgen....


    Kann mich da nur wiederholen: Es wird uns Hundehaltern nix nützen, auf das Prinzip "Hetze" der Medien zu verweisen. Die Medien funktionieren schlicht nach diesem Prinzip, weil wir, die Konsumenten, es ebenso tun. Nicht umsonst ist die BILD die auflagenstärkste Zeitung in Deutschland. Aber es spielt kaum eine Rolle, da alle Medien mehr oder weniger so funktionieren.

    Schaut euch die "Berichterstattung" über Flüchtlinge/Muslime an: Jeden Tag werden wir indoktriniert. Und wenn dann irgendjemand diese "Berichterstattung" ernst nimmt und ein Asylantenheim anzündet, sind es dieselben Medien, die sich darüber moralisch empören. Sensationsgeilheit und Doppelmoral ist das mediale Geschäft. Das werden wir nicht ändern, solange wir selbst diese Art des Medienkonsums an den Tag legen.


    So ist es eine Frage der Zeit, bis irgendeiner der sogenannten "Volksvertreter", da er kein echtes Thema hat, sich einen Ersatz suchen wird. Und das könnte das Thema "Schutz unserer Kinder" in Bezug auf Hunde sein. Sie werden Statistiken über die zunehmende Anzahl der Vorfälle vorlegen, diese mit ein paar schrecklichen Bildern und Erahrungsberichten von Opfern garnieren und dem dann sicher schon wütenden Wahl-Volk präsentieren. Und dann werden Forderungen wie generelle Leinenpflicht oder generelle Maulkorbpflicht, Rassenzuchtverbote, etc. kommen, ob das sinnvoll ist oder nicht. Der DSH wird da ganz oben mit dabei sein....



    Àpropos Wien: Wie schätzt ihr diese Sicht der Dinge ein?



    Liebe Grüße

    Lupus

  • also wer die typischen Medien ala Bild und Stern und focus und wie sie alle heissen liest und den Müll auch noch glaubt dem ist sowieso nicht mehr zu helfen :S

    Das ganze Volk wird belogen und verblödet. Gerade mit der Flüchtlingskrise oder besser gesagt der illegalen Einwanderung werden irgendwann auch die letzten Gutmenschen hoffentlich mal aufwachen.


    Zum Glück wenden sich immer mehr Leute den alternativen Medien zu. Die etablierten Medien verlieren jedes Jahr mehr Leser und das ist gut so.


    Aber jetzt geht das zu weit vom Thema weg;)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!



  • Wo kein Kläger da kein Richter,Asnea. Rechtsstaatlichkeit bedeutet,das keine Willkür herrschen darf. Vorfälle hin oder her:Wir wissen nicht inwieweit der Züchter da schon angezählt wurde und inwieweit man ihn-wieder unter rechtsstaatlichen Mitteln- (nicht)dingfest machen konnte. Im Vorfeld kann freilich keine Behörde wissen wer kriminell wird und wer nicht. So eine Glaskugel hat nämlich niemand. ABER....es gibt hier schon mittlerwiele Leute die so tun als hätten sie eine.


    Und da kommen wir zu einer Thematik,wo es hier ganz schnell vorbei sein wird mit dem familären Verhältniss. "Wer Sicherheit gegen Freiheit austauscht,ist beides nicht wert.". Das ein Sicherheitsbedürfniss besteht ist natürlich nachzuvollziehen. Und auch i.O.. 100%ige Sicherheit wird es nicht geben und kann es nicht geben. Wer sie anstrebt wird sich oder andere zu Sklaven machen.
    Diese "illegale Einwanderung" nennt man Migration. Migration gibt es seit Menschengedenken. Und zwar aus den immerselben Gründen. Und wenn deutsche Gesetze sagen das man der Arbeit hinterherzufahren hat (oder eben 300km/Tag "zumutbar" pendeln soll),dann ist das ein Zwang zur Migration. Die Ost-West-Wanderung,dazumal in den späten 80igern von der DDR und in den frühen 90igern von den Ex-DDR-Gebieten war.....Migration!! Und in Bautzen gesessen haben die nicht alle! Es war-man kann provokativ runtergebrochen sagen- wegen der Bananen. ...Wirtschaftsflüchtlinge!
    Das Einzige was man da "dagegen" halten könnte wäre.....Herkunft. Und DAS ist ein gefährlicher Irrweg,den wir schonmal gegangen sind und den die eigenen deutschen gesetze auch in keinster Weise präferieren!! Im Gegenteil! Unabhängig davon gesehen,das Migration selbstverständlich Probleme macht (es gibt ähnliche Artikel über sich prügelnde Ossies in den westl. Auffanglagern 1991 im zum Beispiel Spiegel). Und unabhängig davon ob man Probleme auch ansprechen will,können und dürfen muss,auch soll in einer Demokratie. Aber das eine ist ein Problem anzusprechen. Ein völlig anderes WIE man es anspricht,mit WEM man es anspricht und welche Lösungen man präferiert. Auch da befindet man sich derzeit zu weiten Teilen auf einem Irrweg.

    Die Medien......ja die Medien....*sigh* Alle,auch die regionialen(!),Zeitungen gehören 4 verschiedenen Milliardärsfamilien. Funke (Funke media-Gruppe), Familie Mohn (Bertelsmann),Springer und die 4. habe ich vergessen. Es gibt noch mehr Milliardärsfamilien. Quandt´s,Klatten´s,Diehl´s... . Mindestens Quandt und Diehl haben ihr Geld schon im und mit dem 3. Reich gemacht. Werkseigenes KZ inklusive bei den Quandts.Durchshcnittliche lebenserwartung der Insassen= halbes Jahr. Tod durch Arbeit. Diese Familien haben alle eines gemein. Sie machen Politik. Und ich MEINE das sie Politik MACHEN. Nämlich über die Korruption der reichen Industrieländer. Lobbyismus. Über Leihbeamte,Think Thanks,"unabhängige" Institute.... Hartz4,Bologna...,als Beispiel,das haben wir 1:1 den Mohn´s zu verdanken. Und Schröder freilich. Niemand von uns wird je so eine Lobby haben. Weil niemand von uns jemals über deren Geldmittel verfügen wird!
    Wenn man ein DIN A4 Blatt hernimmt und ganz unten eine Linie für ein BARvermögen von 50000 zieht (Barvermögen,keine Autos ,Immobilien,Aktien,nur Bares!),dann werden sich da hier wohl eher wenig dazugehörig fühlen. Zieht man auf denselben Blatt Papier eine Linie ganz oben für ein Barvermögen von 1,5 Millionen,dann wird es hier vermutlich keinen geben der da die Hand heben könnte. -->

    Was meint ihr? Wie weit müsste man eine Linie vom Blatt Papier entfernt ziehen,wenn man diesen Maßstab ansetzt und von den geschätzten Barvermögen (genau weis das keiner) einer Familie wie Quandt oder Klatten ziehen wöllte?--->


    3,5km vom Blatt entfernt. Dreikommafünf Kilometer! Wundert sich da noch irgendjemand darüber das bei Politik immer dasselbe herauskommt,egal welche Partei an der Macht ist? Auf die Schwächsten einzudreschen wird da wohl nicht viel bringen. Selbst wenn man denn auch nur die tatsächlichen A-lö-er davon erwischen (wollen) würde.
    Insofern ist jedenfalls erstmal klar das bei bestimmten Themen in den Medien glasklare Interessen vertreten werden. Innenpolitisch heißt das: Marktliberalisierung (freilich auch Arbeitsmarkt),Entsozialisierung, Abbau der Bürgerrechte für Profit (und freie Hand bei Politik). Alles Dinge die den Interessen der zweiten Klasse-Oh...es gibt nach wie vor zwei Klassen auf dieser Welt. Eine Lohnabhängige und eine die ohne Arbeit von ihrem Geld leben kann. DAS ist die klare Trennlinie wo man steht. Da ist egal ob man ein Einkommen von 5k monatlich hat ,oder nur von Hartz lebt.-,also den Lohnabhängigen, ganz klar entgegenstehen. Wie setzt man das um? Heute zwingt man doch niemand mehr. Heute weis man wie man den "Pöbel" dazu bringt. ...ANGST,ist das zauberwort. Hinzu kommt Resignation. Man wird mit soviel Bullshit zugeschüttet,bis man nichts mehr hören will!

    Ja. Das alles machen die "Leitmedien".

    Und TROTZDEM,bekommt man bei denen sehr viele Informationen,wo man eins und eins zusammenzählen kann. Wenn man die Zeit hat. Wenn man will. Zusammenhängend,soviel ist mal klar,bekommt man es nicht vorgekaut. Das machen die "Alternativen" Medien deutlich besser. Aber die Schlussfolgerung vorgesetzt zu bekommen bedeutet eben auch......nicht mehr selber denken! Und die "Atlernativen" Medien sind selbst der größte Teil der Bullshit-News. Nicht zuletzt deshalb weil Tracking und intransparente Algorythmen darüber entscheiden welche News man überhaupt zu sehen bekommt. Aber auch weil jene keiner Kontrolle unterliegen und selbst fast ausschließlich mit Vermutungen,Suggestionen und eben von dem lebt,was das Klientel lesen will. Epoch Times ist ein sehr schönes Beispiel dafür. Ein Chinesisches Blatt. Denen ist doch die Flüchtlings"krise" in D scheiß egal! Aber es ist das Blatt wo dieses Thema ,glaube voriges Jahr, am meisten aufgegriffen wurde. Die bedienen ihr Klientel genauso wie es die "Leitmedien" tun. Die sind ein Scheiß anders! Außer das sie einen noch einfacher mit Bullshit zu scheißen können.


    Das Einzige Sichere was da noch bleibt ist das eigene Wertesystem und Selbstreflektion der eigenen Handlungsweise. Was will ich wirklich? Was bin ich bereit dafür zu opfern und was nicht? Verhalte ich mich auch entsprechend dieser Maxime? Oder wende ich etwa unterschiedliche Maßstäbe an? Passen die Leute denen ich die Lösung diverser Probleme anvertraue (en will) zu dieser Maxime? Und wenn man sich danach richtet (en würde),dann kann es eben-mal aus aktuellen Anlass aus meinen Heimatort- nicht bedeuten das man sagt:" Ja die Initiatoren sind ultrarechte Hooligans und deren polit. Verbündeten,aber das sind nunmal die "einzigen" die was gegen mein Problem machen." ,sondern da müsste es unter zusammenzucken heißen:" Gewalttäter (in dem Fall ultrarechte) demonstrieren "gegen Gewalt" und spielen sich als "Sicherheitsgaranten" auf. Wie kann das sein? Und wo bin ich hier hingeraten!?". Bei wem das nach ganz offenem faschistisch,rassitischen Agieren nicht der Fall ist, wer sowas bereit ist als Alternative (für Deutschland) hinzunehmen,ja der ist eben irgendwo beim rechten Rand angekommen. Nicht hineingedrängt. Nicht reinverordnet. Dort angekommen! Und dann stimmt halt auch die Verpauschalisierung der "Lügenpresse" irgendwo wieder.


    Ist eben alles nicht so einfach.....

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Lupus


    Habe bis 11.03 geschaut.... Viel Gelaber. Aufgehorcht habe ich schon als er mit Cesar Milan kam. Aber das muss ja noch nichts bedeuten wenn er nur mit ihm redet. 11.03 endet mit den zwei Aussagen: "Wenn er eine falsche Bewegung macht,wird er flach gelegt. Ganz normal bei Hunden. Schwäche wird in der Natur nicht verziehen." <---- Quasi Bullshit News. Hat mir gereicht um zu vermuten das Cesar Milan doch mehr Bedeutung für den Typ hat und beide dieselbe Linie fahren. Und das reicht wiederum um aus zu machen. oO

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Lupus und twsosouls


    Großartige Texte. Respekt!

    "Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!" Rittmeister Max von Stephanitz: „Der Deutsche Schäferhund"

  • Hi,


    twosouls : Das ist mir das Beste, was ich in den letzten Wochen lesen durfte, danke dafür!

    Als kleine Ergänzung: Nicht nur die Vermögen sind so verteilt, dass eine kleine Gruppe nahezu alles besitzt, sondern auch mediale und damit politische Macht. Es ist diese kleine Gruppe, die alles daran setzt, dass sich an den gegenwärtigen Verhältnissen nichts verändert, weil sie alleine es ist, die davon profitiert.

    Warren Buffett, ein angehöriger dieser Gruppe, bringt es auf den Punkt, wenn er sagt:" „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen!".

    (https://de.wikiquote.org/wiki/Warren_Buffett).


    Damit dieser Krieg erfolgreich geführt werden kann, wird sich eines uralten Tricks bedient, den schon Gaius Namensvetter, Julius Cäsar angewandt hatte, als er bemerkte, dass er mit seiner relativ kleinen römischen Armee Gallier und Germanen wegen deren Überzahl nicht würde besiegen konnte: "Divide et impera" - "teile und herrsche".

    Das funktioniert bis heute. Beispiele: Die Wende: Damals hat man gezielt die westdeutsche Unter-und Mittelschicht (ja, damals war die Mittelschicht noch größer) gegen die "faulen Ossis" aufgehetzt, denen es nur um "Marlboro und Golf GTI" gegangen sei. Die Ossis würden die westdeutschen Sozialsysteme sprengen, würden jetzt Renten bekommen, obwohl sie in der DDR nie richtig gearbeitet hätten, usw. Monatelanges mediales Dauerbombardement, das seine Wirkung nicht verfehlt hat.

    Oder die Zeit, als Hetzer wie Sarrazin ganz groß waren (sein aktuelles Buch ist wieder auf Platz 1) und es auf Hartz4- Empfänger los ging. Da wurde wieder gehetzt vom feinsten, die Frisörin, der Arbeiter gegen diese ausgespielt. "Arbeit muss sich wieder lohnen" war einer der Slogans. Zynismus pur, aber Hetze verfehlt dennoch selten ihre emotionale Wirkung.

    Seit Jahren nun spaltet man uns (Menschen), indem Muslime (=Flüchtlinge) als das Grundübel, als "Mutter aller Probleme" (Seehofer) hingestellt werden. Nur damit, eines der tatsächlichen Übel, nämlich die absolut ungleiche Verteilung von Besitz und Macht, nie in die Medien kommt. Versucht mal, in den Medien einen neutralen Bericht über Muslime zu suchen, in dem es nicht um Terror, Ehrenmord, fehlende Demokratiefähigkeit, Kriminalität, etc. geht. Nehmt euch dafür aber Zeit - es wird dauern....

    Und auch diese Spaltug zeigt Wirkung: Wir lassen uns wieder teilen und beschäftigen uns dann mit uns selbst, ohne zu erkennen, dass wir eigentlich alle im selben Boot sitzen. Genau diese Erkenntnis darf aber nie ins Bewusstsein der Masse der Menschen kommen. Also wird weiter gehetzt, ja nicht nur gegen Muslime, sondern auch Linke gegen Rechte, Rechte gegen Linke, die sogen. "Mitte" gegen die "Ränder", usw. Und Buffett und Konsortern sitzen da und lachen sich ins Fäustchen. Denn sie kommen ja in all den Diskussionen nie vor, obwohl sie die eigentlichen Lenker politischer Entscheidungen und die Profituere des Status Quo sind.


    Und das alles nur, damit wir bloß nie mal fragen, wo eigentlich all das Geld hinfließt, das wir erwirtschaften und das in unseren Krankenhäusern, den Schulen, im Verkehr, einfach überall hinten und vorne fehlt. Dabei könnten wir das, wenn wir nur wollen und den Kopf nicht vollhaben, weil wir einfach mehr als gestresst sind (gehört auch zur Strategie - den Pöbel immer schön beschäftigen, im Dauerstress halten, damit der nicht auf "dumme Ideen" kommt) und uns vor dem TV bei Maischberger und Co. oder der BILD oder SPIEGEL-Lektüre "entspannen", recht leicht herausfinden.


    Teile und herrsche - das ist ein wichtiges Prinzip der Steuerung von Massen. Hundevorfälle sind zwar kein wichtiges Thema, aber im Prinzip läuft s hier seitens der Politik ähnlich: Hundehalter zunächst spalten in solche, die "Kampfhunde" besitzen und den Rest. Dann kann man, ohne zu großen Widerspruch die schon mal diskreditieren und im Anschluss diskriminieren (Rasselisten, etc.). Der SV hat immer noch relativ viel Einfluss (ist mE der größe Rassehundeverein weltweit). Aber sein Einfluss schwindet. Die Folgen sind absehbar....


    Zu Roman Schröck: Ja, das ist ein seltsamer, sicher auch reaktionärer Typ. Mir gings bei dem Video um die Frage, ob er nicht ein wenig recht damit hat, wenn er sagt, dass die Häufung dieser Vorfälle mit Hunden auch etwas mit den "modernen Erziehungsmethoden" in Hundeschulen zu tun hat. Der "Hundeschweiger" sieht das ja ähnlich. Ich verstehe nicht genau, wie sie das meinen, aber das heißt ja nicht, dass da nix dran ist. Daher hatte ich das gepostet...



    Liebe Grüße

    Lupus

    Einmal editiert, zuletzt von Lupus ()

  • Man kann das ganze schon lösen. Wenn man für jeden Hund und Rasse eine verpflichtende BH einführt und Hundeführerschein mit sehr scharfen Praxisteil.

    Diejenigen die sich mit dem Hund auseinandersetzten und GESCHULT werden, können dann in so einer Prüfung beweisen dass der eigene Hund harmlos ist. Oder man kann ihn führen. Diese Hunde sollten dann von Maulkorbpflicht befreit sein. Der Rest nicht. Dann würde es weniger Vorfälle geben.

    Wenn die HH dazu verpflichtet werden eine Hundeschule zu machen. Es nützt die Jammerei nicht. Es ist einfach so, dass es Depate HH gibt. Und die SIND eine Gefahr.

  • Man kann das ganze schon lösen. Wenn man für jeden Hund und Rasse eine verpflichtende BH einführt und Hundeführerschein mit sehr scharfen Praxisteil.

    Diejenigen die sich mit dem Hund auseinandersetzten und GESCHULT werden, können dann in so einer Prüfung beweisen dass der eigene Hund harmlos ist. Oder man kann ihn führen. Diese Hunde sollten dann von Maulkorbpflicht befreit sein. Der Rest nicht. Dann würde es weniger Vorfälle geben.

    Wenn die HH dazu verpflichtet werden eine Hundeschule zu machen. Es nützt die Jammerei nicht. Es ist einfach so, dass es Depate HH gibt. Und die SIND eine Gefahr.

    Hi,


    das würde gelten, würden BH und Hundeschulen tatsächlich dazu führen, dass es weniger Vorfälle gibt. Aber ist dem überhaupt so? Was, wenn die Kritiker der modernen und fast überall praktizierten Konditioniererei recht haben und das alles gar nicht zu weniger Vorfällen führt, sondern zu mehr?

    Und sagt das Bestehen einer solchen Prüfung etwas über die Gefährlichkeit des Hundes in anderen Situationen aus?


    Hinzu kommt, dass das Geld kostet, teilweise nicht wenig. Also würde auch hier wieder eine soziale Selektion stattfinden. Die einen leisten sich im wahsten Sinne des Wortes dann ihren Kampfhund und anderen, grad Familien, belibt das Hundehalten versagt, weil sie neben Haltung nicht noch zig Euro für teure Huschus haben. Wenn der Staat das fordert, sollte er auch die Mittel dazu bereitstellen. Ob das passieren wird?


    Mal ganz abgesehen davon, dass man da ein Rechtsprinzip umkehren würde, da man erstmal einfach alle Hunde(halter) verdächtigen würde und diese dann beweisen müssten, dass ihr Hund keine Gefahr darstellt.


    Und nochwas: Die überwiegende Anzahl von Vorfällen passiert in der Familie, im engen Umfeld, im eigenen Haus, Garten. Das wäre ja von der Maulkorbpflicht überhaupt nicht tangiert.



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hundesportvereine kosten nicht hunderte Euros sondern 100 im Jahr.

    Du kannst natürlich nicht verhindern das der Hund außerhalb des Platzes auszuckt. ABER die HH würden zumindest geschult. Was die Gesetzte angeht, Körpersprache, würden sich mit dem Thema Hund außeinandersetzten. Es gibt sehr viele HH die keine Ahnung haben.