Orientierung am Halter

  • bezüglich des Hilfsmittels und des "Hampelmanns" sind wir uns einig, auch, was das Aufstehen angeht.

    Was meinst Du unten mit "Ergebnisse sehen anders aus"?

    Bei den Videos von Nicole Rößner z.B. und auch beim Fauser mit dem Kontrollschritt, sieht es es eben nicht so aus, dass man sich als Halter unterwegs zum Hampelmann macht, sondern da ist irgendetwas anderes passiert.

    Frau Rößner zeigt leider nur zu Beginn ihrer Videos typische vom Halter weg orientierte Hunde und dann eben die Ergebnisse nach 2 Tagen Seminar, wo die Hunde allesamt ganz brav im Umkreis des Halters laufen und sich an diesem orientieren - ohne direkte Einflussnahme des Halters. Das was da in den 2 Tagen mit den Hunden oder dem Halter gemacht wird - wie man da hinkommt das konnte ich nirgends im Netz finden. Und auch so richtig kann ich im Buch bei Fauser nix anderes finden als das:


    Könnte man ja fast sagen, die Orientierung am Halter ist gegeben, wenn der Hund in jeder Situation gehorcht und abrufbar ist?

    Im Prinzip beschreibt er ja genau das im Kapitel zum Herbeiführen.



    Oder noch anders: Wenn wirs hinbekommen, ganz bei uns zu sein, wenn wir mim Hund draußen sind und gar nicht an den Hund denken, nicht den Hauch eines Gedankens oder Gefühls hätten, dass der Hund weglaufen oder sonstwas falsches machen könnte - dann würde der das auch nicht tun, sondern uns folgen wie ein kleiner Wolfswelpe seiner Mutter.:)


    Ich glaube das funktioniert nicht (jedenfalls nicht so einfach wie es sich liest). Ich bin bei mir, trage jedoch die Verantwortung das dem Hund nix passiert. Also achte ich auf ihn. Nichts anderes würde doch eine Wolfsmutter auch tun.

    Ich tue mich auch schwer mit dem Wolf/Hunderudel vergleich. Der Hund hat sich uns als sein Rudel ja nicht ausgesucht - es gibt also keine natürliche Verbindung zu uns die ihm diese natürliche Orientierung (Welpe/Wolfsmutter) vorgibt.

    Diese müssen wir uns "erarbeiten" .


    Einerseits erfolgt dieses erarbeiten über "Kommandos" und dem Hund vermitteln was ich sage ist Gesetz, andererseits über die Verwaltung der Ressourcen. Und vll. ist es auch noch irgendetwas anders (das ich noch Suche) ?


    Ich will mehr8) Echte Orientierung wäre, dass er gar nicht ansetzt zum Jagen, weil er weiß, dass das nicht sein Job ist, weil es nicht seinem Status entspricht zu entscheiden, ob er jagt oder nicht. Aber sollte je der Tag kommen, da Herrchen mal nem Reh hinterherrennt- dann soll mein Hund das auch tun:)

    Ich würde mir das auch wünschen, macht manchen Spaziergang einfacher. Aber hier glaube ich nicht dran, dass es über die Statusklärung geht. Die Jagd ist doch Reflex/Instinkt....

    Ich hab keine Ahnung von Wölfen, aber ich glaube wenn das Rudel irgendwo rumliegt und da hoppelt ein Hase entlang, dann beisst der zu der am nähesten ist und wartet/schaut nicht erst ob der Boss losrennt.

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Hi,


    vielleicht meinst du zwei unterschiedliche Dinge. Einmal das grundsätzliche Orientieren, einmal den Umkreis, in dem der Hund sich befindet? Uns zB ists relativ egal, wie weit Gaius weg ist, solange er eben immer nach uns schaut. Wir lassen ihm diese Freiheit auch erstmal, da er einfach der Typ "Kundschafter" ist. Also gehts dir um den Radius oder um die Orientierung oder beides?
    Radius kann man üben durch umdrehen, etc. Orientierung ist mE eben mehr als Übungssache, wie beschrieben.


    Der Fauser macht sich nicht zum Hampelmann, das sieht man sehr schön auf der DVD, in der er in unterschiedlichen Situationen mit dem Hund unterwegs ist. Da sieht man sehr schön, wie der Hund sich immer an ihm orientiert, ob mit Kommando oder ohne. Mach da wirklich gerne Werbung für DSD und Buch - das ist mE gut angelegtes Geld. Man sollte aber eben keine reine Methodenlehre erwarten, also Tricks, um den Hund ins Gehorsam zu bekommen, weil das halt nicht der Ansatz ist.


    In dem Video von N. Rößler sieht man, dass die HH wohl vor allem an ihrer Körpersprache gearbeitet haben (Ruam nehmen, geben, Richtungswechsel, etc.). Und sie schreibt ja auch, dass sie es ohne Leckerli, etc. hinbekommt.


    Das "Dritte", das Du suchst, ist mE eben grad der Status im Verband. Mir ist klar, dass wir kein Rudel bilden mit dem Hund da nicht verwandt. Aber es wird aus seiner Sicht doch immer funktionieren wie ein Rudel. Hunde sind halt Hunde:) Und die haben, das gilt, hab ich zumindest so gelesen und nicht selbst beobachtet, für alle Formen des Zusammenlebens von Hunden, auch für Straßenhunde, die ja oft auch nicht verwandt sind. Da gibts immer klare Strukturen. Sogar Hunde, die sich nur mal so begegnen, klären immer erst den Status. Und das kann man ja selbst oft beobachten.

    Diesen Status müssen wir uns erarbeiten, das stimmt. Stellt sich eben nur die Frage, WIE.... Und da leuchtet es doch ein, dass man sich an Hunden orientiert, finde ich.


    Weiß, dass sich das (oben) leicht anhört mit dem keine Sorgen machen und es doch sehr schwer ist. Aber das ist was, was einfach grundsätzlich im Leben gilt. Ist halt ein sehr weites Thema, das ich ja auch nur randständig nochmal angeführt hatte. Die Wolfsmutter übrigens sorgt natürlich für Sicherheit, aber sie macht sich keine Sorgen....


    Ich denke, dass diese Ansätuze von Kainz (der zB komplett auf Kommandos verzichtet), Fauser und co der richtige Weg sind. Alle arbeiten über Status, arbeiten viel mit Körpersprache. Stell dir vor, Du würdest mit jemandem einen schweren Weg gehen, ob bildlich oder sonstwie: An wem würdest Du dich orientieren? Denke, Hunde ticken da ganz ähnlich wie wir...:)


    Hier ein schönes Video, bei dem man schön sieht, dass es auf Kleinigkeiten ankommt:


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Der Umkreis ist dabei zweitrangig, wobei je größer umso weniger ist sie auch kopfmäßig bei mir. Daher wäre mir erstmal der nahe Umkreis wichtiger. Ich glaube aber das es letztlich egal ist. Denn wenn ich nach Fauser/Kainz gehe dann funktioniert entweder beides oder keins :-)

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Ich will mehr 8) Echte Orientierung wäre, dass er gar nicht ansetzt zum Jagen, weil er weiß, dass das nicht sein Job ist, weil es nicht seinem Status entspricht zu entscheiden, ob er jagt oder nicht.

    Ja, aber ich glaube, daß ist Wunschdenken. Ein triebiger Hund wird nicht jagen, weil er weiss, daß er dann gewaltigen Ärger bekommt.



    Aber sollte je der Tag kommen, da Herrchen mal nem Reh hinterherrennt- dann soll mein Hund das auch tun

    Es ist wie bei einem Polizeihund. Da kann der Hundeführer sich mit seinem Diensthund auch total entspannt in einer Fußgängerzone bewegen. Dieser Diensthund würde auf Kommando aber auch jede andere Person beissen.


    Es ist alles nur eine Frage des Gehorsams.

    Mit einem gehorsamen Hund kann man sich total entspannt in der Natur bewegen. Mein Hund darf sich so weit entfernen von mir wie er will, so lange er noch im Blickfeld ist. Auf Kommando ist er aber auch wieder da.




    Ich habe auch mit spielen und locken mit Leckerlies versucht, die Orientierung meines Hundes auf mich zu ziehen. Aber leider war die Ablenkung oftmals größer.

    Eine sichere Orientierung auf den Hundeführer kann man meiner Meinung nur durch den Gehorsam erreichen.

    Ein älterer und erfahrener Hund weiss natürlich, was er darf und was er nicht darf. Da braucht man dann auch keinen Gehorsam mehr einsetzen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Ich habe mir mal die Videos von den Fauser angeschaut. Mir scheint, er hat auch einen älteren und erfahrenen Hund, der weiss was er darf und was er nicht darf.

    Soll sich der Fauser doch mal so einen Hund wie im Video ran holen und zeigen, wie man bei so einen Hund die Orientierung auf den Hundeführer zieht.


    VG
    Klaus und die Bea

  • Ich hab mit meinem früheren Hund mal 2 Anti-Jagd Seminare mitgemacht und auch dort ist das Fazit des "Trainings" der Gehorsam und die Bindung.

    Aber auch dort lief es darauf hinaus, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische bevor der Hund den Schalter umlegt und weg ist ...

    Also auch nicht das Ergebnis "Hund holt sich die Erlaubnis zum jagen" , sondern max. wir können ihn rechtzeitig stoppen.

    Ich meine jagen ist ja nochmal ein ganz spezielles Thema, da sind Instinkte/Reflexe die anzugehen ist ja nochmal was extra.

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Ich habe mir mal die Videos von den Fauser angeschaut. Mir scheint, er hat auch einen älteren und erfahrenen Hund, der weiss was er darf und was er nicht darf.

    Soll sich der Fauser doch mal so einen Hund wie im Video ran holen und zeigen, wie man bei so einen Hund die Orientierung auf den Hundeführer zieht.


    Hi,


    klar, sich anhand von Videos allein ein Bild von einem Trainer zu machen, ist schwierig. Auf der DVD sieht man, wie er mit einem Hund umgeht, der Null Orientierung an seinem Herrchen hat. Auch dazu gibts Hinweise. Dass sein Hund heute so drauf ist, hat ja sicher auch was mit seiner Erziehung zu tun. Und das ist einfach schön zu sehen in diversen Situatione auf der DVD.


    Der Hund in dem Video ist mE übrigens vollkommen in Ordnung. Der hat nur noch nicht mitbekommen, dass er ein Frauchen hat. Sie steht am Anfang ja nur rum und lässt sich durch die Gegend ziehen. In meinen Augen ein Paradebeispiel für mangelnden Respekt. Aber da kann der Hund ja nix für....



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hi,


    das schließt sich ja nicht aus. Auch Gehorsam erreicht man nur über Statusanerkennung. Oder halt durch tierquälerische Methoden, also pure Angst des Hundes vor Fehlverhalten. Aber das ist ja nicht unser aller Ansatz hier:)


    Hab also gar nix gegen Gehorsam! Denke nur, dass der die logische Folge der richtigen Beziehung und nicht umgekehrt. Das fängt doch mE schon im Welpenalter an. Damals in der HuSchu wurde auch Bindung "geübt". Also alle HH in unterschiedliche Richtungen und dann schaun, was die Hunde machen. Ich finds cool, wenn der Hund, wie selbstverständlich, einfach mitkommt, ohne, dass man ein Kommando nutzen muss. Das ist Orientierung, Beziehung. Und auf der baut dann der Gehorsam auf.



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ich hab mit meinem früheren Hund mal 2 Anti-Jagd Seminare mitgemacht und auch dort ist das Fazit des "Trainings" der Gehorsam und die Bindung.

    Aber auch dort lief es darauf hinaus, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische bevor der Hund den Schalter umlegt und weg ist ...

    Also auch nicht das Ergebnis "Hund holt sich die Erlaubnis zum jagen" , sondern max. wir können ihn rechtzeitig stoppen.

    Ich meine jagen ist ja nochmal ein ganz spezielles Thema, da sind Instinkte/Reflexe die anzugehen ist ja nochmal was extra.

    Hi,


    wie gesagt, ich wollte damit ein Ideal, also ein Ziel darstellen, auf das wir hinarbeiten, oder besser hinleben wollen.

    Wir ham ja selbst noch genung zu tun mit der Jagerei, und da wäre die bloße Abrufbarkeit schon wichtig.

    Aber ich merk doch schon an unserem Hund, wie sehr es auf mich ankommt. Es gibt Tage, wie letztens, da schaut der zwar auch rüber zu den Hasen im Feld. Dann zu mir und es reicht ein "lass das, du bekommst dein Essen aus der Dose" und er läuft einfach weiter, als wär da gar nix. Swas meinte ich mit "Erlaubis einholen". An anderen Tagen fixiert er die Hasen und ich muss ihn ins "Hier" rufen, damit er nicht hinrennt. Dann gehts nur über Gehorsam.


    Das, was Du bescheibst, also das im rechten Moment eingreifen ist mE auch total wichtig. Der Kanz zB legt darauf sehr großen Wert. Er sagt, dass man schon im Moment des Handlungsimpluses tätig werden soll. Ähnliches sagte auch unsere Trainerin damals. Aber bei einem Hund, der weiß, dass er das nicht entscheidet und daher zunächst den HH anschaut und "fragt", muss man das gar nicht tun. Kann ja sein, dass wir da nie hinkommen. Aber versuchen kann mans ja doch trotzdem:)



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Hi,


    also ich mache mich bestimmt nicht zum Hampelmann, allerdings liegt mir auch nicht übertriebene Kommando Härte. Zusätzlich muss ich anmerken, dass ich mir einen 6 fast sieben Jahre alten Hund zu mir geholt habe. Ihr habt eure Hunde vom fast ersten Tag bei euch und dieses fehlt mir natürlich bei Elli.

    Da geht es meiner Meinung nach um Vertrauen und Bindung an erster Stelle. Ob die Methoden ziehen/Wirken keine Ahnung. Wir machen das nebenbei unsere Baustellen sind wo anders. Ich setze auch kaum noch Leckerlis für einfache Dinge ein, habe aber immer als Verstärkung welche dabei. Allerdings muss ich sagen, dass bei bestimmten Problemen einzig und allein meine Aufmerksamkeit plus Kommando hilft und da bin ich bei Ostholstein, dass der Hund über Gehorsam kontrolliert werden muss, bei anderen Dingen bin ich lockerer.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Hab also gar nix gegen Gehorsam! Denke nur, dass der die logische Folge der richtigen Beziehung und nicht umgekehrt. Das fängt doch mE schon im Welpenalter an. Damals in der HuSchu wurde auch Bindung "geübt". Also alle HH in unterschiedliche Richtungen und dann schaun, was die Hunde machen. Ich finds cool, wenn der Hund, wie selbstverständlich, einfach mitkommt, ohne, dass man ein Kommando nutzen muss. Das ist Orientierung, Beziehung. Und auf der baut dann der Gehorsam auf.

    Auf die Beziehung baut der Gehorsam auf, so wäre es ideal.

    Wenn man sich einen Welpen holt, ist alles auch viel einfacher als bei einen erwachsenen Hund. Wenn der erwachsene Hund vom Vorbesitzer dann noch versaut wurde, hat man oftmals jahrelang an den Fehlern zu knabbern.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Hab also gar nix gegen Gehorsam! Denke nur, dass der die logische Folge der richtigen Beziehung und nicht umgekehrt. Das fängt doch mE schon im Welpenalter an. Damals in der HuSchu wurde auch Bindung "geübt". Also alle HH in unterschiedliche Richtungen und dann schaun, was die Hunde machen. Ich finds cool, wenn der Hund, wie selbstverständlich, einfach mitkommt, ohne, dass man ein Kommando nutzen muss. Das ist Orientierung, Beziehung. Und auf der baut dann der Gehorsam auf.

    Auf die Beziehung baut der Gehorsam auf, so wäre es ideal.

    Wenn man sich einen Welpen holt, ist alles auch viel einfacher als bei einen erwachsenen Hund. Wenn der erwachsene Hund vom Vorbesitzer dann noch versaut wurde, hat man oftmals jahrelang an den Fehlern zu knabbern.

    Genauso schaut es aus und trotzdem würde ich es Wiedertun mir einen erwachsenen Hund zu holen. Manches ist schwieriger evtl. aber auch dadurch ehrlicher.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Hab also gar nix gegen Gehorsam! Denke nur, dass der die logische Folge der richtigen Beziehung und nicht umgekehrt. Das fängt doch mE schon im Welpenalter an. Damals in der HuSchu wurde auch Bindung "geübt". Also alle HH in unterschiedliche Richtungen und dann schaun, was die Hunde machen. Ich finds cool, wenn der Hund, wie selbstverständlich, einfach mitkommt, ohne, dass man ein Kommando nutzen muss. Das ist Orientierung, Beziehung. Und auf der baut dann der Gehorsam auf.

    Auf die Beziehung baut der Gehorsam auf, so wäre es ideal.

    Wenn man sich einen Welpen holt, ist alles auch viel einfacher als bei einen erwachsenen Hund. Wenn der erwachsene Hund vom Vorbesitzer dann noch versaut wurde, hat man oftmals jahrelang an den Fehlern zu knabbern.

    Genauso schaut es aus und trotzdem würde ich es Wiedertun mir einen erwachsenen Hund zu holen. Manches ist schwieriger evtl. aber auch dadurch ehrlicher.



    Als ich meinen Mali bekam, zeigte er so ein Verhalten wie der Mali im Video. Heute, nach 5 Jahren, freue ich mich jeden Tag, daß ich diesen Hund habe.

    Aber ob ich mir noch mal so etwas antue, weiß ich nicht. Mit meiner jetzigen Erfahrung, vielleicht.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Hi Klaus, ich hoffe, das gerade Leute wie du sich so etwas wieder antun. Seit Ewigkeiten zum Beispiel im Tierheim ist dieser Mali und eigentlich gibt es null Grund.

    https://www.tierheim-kiel.de/h…de-rueden/9686-kairo.html Als ich im letzten August am suchen war tat mir dieser Hund schon Leid, er hat vermutlich nur Chancen genommen zu werden von einem Menschen mit Mali Erfahrung.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Ja, traurig so was, kein Jahr alt und abgeschoben ins Tierheim, weil die Vorbesitzer überfordert sind. Jeder kann sich das nötige Wissen aneignen oder sich Hilfe holen.

    Polizeihundeausbilder oder Schutzhundler besitzen das nötige Wissen.


    Mein nächster Hund wird wahrscheinlich erst in drei Jahre bei mir einziehen und hoffentlich hat dieser Mali aus Kiel bis dahin ein neues zuhause.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ...

    wie gesagt, ich wollte damit ein Ideal, also ein Ziel darstellen, auf das wir hinarbeiten, oder besser hinleben wollen.

    ...

    Ich bin dabei :thumbsup:

    Wobei ich mein Ziel realistischer betrachten und eventuell mal konkret definieren sollte. Reicht mir wen der Hund einigermaßen lenkbar/abrufbar/gehorsam ist? Oder will ich es so wie in den Videos und eine sehr gute Orientierung an mir erreichen?

    Wie definiere ich Orientierung? Ich nehme aus dem Strang mit, dass Orientierung aus einer Kombination von Bindung und Gehorsam besteht, wobei der Stand des Hundes innerhalb unserer Familie mE geklärt ist.


    Der Hund in dem Video ist mE übrigens vollkommen in Ordnung. Der hat nur noch nicht mitbekommen, dass er ein Frauchen hat. Sie steht am Anfang ja nur rum und lässt sich durch die Gegend ziehen. In meinen Augen ein Paradebeispiel für mangelnden Respekt. Aber da kann der Hund ja nix für....

    mh mein erster Eindruck war ähnlich, ich dachte auch erstmal "hallo warum sagt/tut die nix?" Aber es ist ja ein Video in dem erstmal dem Hund sein Verhalten gezeigt werden soll.

    Andererseits entsteht Problemverhalten nicht immer nur aus Gründen die im Gehorsam/Bindung oder am Status liegen. Daher ist es immer erst erforderlich zu schauen warum der Hund etwas tut.

    (Du hast in einem anderen Strang geschrieben, das Gaius ins Wasser gesprungen und dann ganz erschrocken war. Die Erfahrung hatte ich mit meinem ersten Hund als Junghund auch und danach ist er zeitlebens nie wieder schwimmen gegangen. )

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Heute war ich wieder alleine mit Lexy unterwegs. Die Aufmerksamkeit im Freilauf ist da und sie schaut auch auf mich, wobei ich mich frage ob sie mich kontrolliert ob ich noch brav hinter ihr herdackel :-) ... ich sag dann kurz was und lauf dabei weiter, oder hol sie zu mir und spiel kurz mit ihr.


    Das "bei mir" also laufen in meinem direkten Umkreis, braucht da mehr Kontrolle bzw Erinnerung sonst läuft sie "kopflos" vor sich hin und vergisst mich, bis sie irgendwann weiter vorne wieder schauen würde -siehe oben.


    Ich hab jetzt die letzten Tage viel gelesen, Videos geschaut und meinen Hund beobachtet. Die Trennung Erziehung und Training werde ich tatsächlich stärker vornehmen. (was wir im Prinzip schon so handhaben)

    Ob ich ohne Kommandos auskomme (wie von Kainz propagiert) das wage ich zu bezweifeln, daher ist das nicht mein Weg. Stattdessen ist der zweite Punkt auf den ich noch stärker achten werde die Durchführung bzw. das Aufheben von Kommandos.

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Das habe ich gerade im Netz gefunden, passt ganz gut zu diesem Thema, wie ich finde

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Finde ich gut!

    Auch das mal ein Hundetrainer nen DSH hat:thumbsup:

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • find ich auch gut und vor allem relativ einfach erklärt, wofür andere viel blabla brauchen

    es verdeutlicht aber auch, wie "anstrengend" diese arbeit an sich selber ist, wenn man per se nicht schon so agiert, weil man normalerweise eine ganz andere art hat

    gerade das mit der körpersprache muss ich mal bei mir beobachten

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”