Hunde - Etagenwohnung und alleine bleiben

  • Es ist wie gesagt immer nur bei Geräuschen aus dem Treppenhaus und sonst nicht. Er bellt zB auch nicht wenn’s klingelt oder fremde Personen zu Besuch kommen. Eher im Gegenteil freut er sich wirklich über jeden.

    Du hast mich nicht verstanden, ich habe explizit davon abgeraten den Hund abzugeben, eben weil er so gut wie unvermittelbar ist.

    Zu dem Thema Knurren und oder Bellen in der Wohnung was macht der Hund denn in einem Hotel/ Ferienwohnung im Urlaub knurrt er da auch oder bellt und jammert er da viel. Das Argument er ist halt in der einen Wohnung großgeworden, deshalb jetzt das Verhalten weil es eine fremde Umgebung ist verstehe ich nicht. Der Hund ist 8 Jahre alt und wird doch nicht nur die eine Wohnung kennen.


    Zu eurem Setting alles was du beschreibst Selina zeigt einfach, dass dein Ex einfach die besseren Ressourcen für den Hund bieten kann auch wenn das relativ hart klingt, bessere Zeiteinteilung, Hund kann mit zur Arbeit und ich sag das wirklich ungern aber wenn du ich sag einfach mal den Hund zwei Wochen im Monat nimmst und dich die ca. 150 Euro für Tagesbetreuung für ca. 10 Tage überfordern wie würdest du eine teure Untersuchung zahlen wollen. Ich habe an einem Tag 1000 Euro nur für Untersuchungen mal eben bezahlen dürfen.

    Eben weil ich weniger Zeit für den Hund habe, habe ich ihn nicht dauerhaft. Aber wenn er hier ist, soll er nicht ständig bellen. Obwohl andere Mieter es bis zu 30 Minuten (ich glaube in Summe) dulden müssen und so viel bellt er nicht. Aber ich hätte es natürlich auch für ihn lieber, dass er ganz entspannt ist :)


    Sollten mal teure Untersuchungen anstehen, wird es finanziell kein Problem sein, aber aktuell einfach keine solche Festkosten im Monat ;)


    Dann werde ich ihn langsam eingewöhnen und ihm bei Geräuschen zeigen, dass er keine Angst haben braucht. Danke für die vielen Tipps :thumbup:

  • Hi,


    habe nicht alles gelesen, kann sein, dass es sich daher doppelt.


    Solange alleine sein ist alles andere als gut für den Hund, denke ich. Aber nun ist es halt, wie es ist, Du hast dir die Situation ja nicht ausgesucht...


    Also musst Du schaun, wie Du das hinbekommst. Dabei dachte ich an eine eventuelle Unterstützung. Vielleicht findest Du mit der Zeit jemanden, der den Hund in der langen Zeit mal raus lässt. Al s wir damals auch alle lange weg waren, haben wir in der Nachbarschaft ein Mädchen gefunden, das Hunde liebte, selbst aber keinen haben durfte. Sie ist dann jeden Mittag, wenn sie aus der Schule kam, mit unserem "Alfi" spazieren gegangen. Das Kind war glücklich, Alfi liebte sie und wir hatten ein weniger großes schlechtes Gewissen. Vielleicht einfach mal nachfragen, ob so eine Option für dich auch besteht.


    Auch gibt es ja heute sogen. "Hutas" ("Hundetagesstätten"), bei denen man die Hunde für eine gewissen Tageszeit abgeben kann und wo sie mit anderen Hunden zusammen untergebracht sind. Auch da könntest Du mal schaun, ob es solche Angebote in der Nähe gibt.


    Abgesehen davon wünsche ich dir viel Kraft in dieser schweren Zeit:)


    Liebe Grüße

    Lupus