Alles anzeigenDas Problem bei Hunden ist, dass sie unglaublich anpassungsfähig sind, sie resignieren irgendwann.
Die Ausbruchsversuche am Anfang haben nichts damit zu tun, dass sie nur 20 m2 hatte, sondern da hat sie noch nicht resigniert.
Weiß ich nicht, weil sie "nur" Ausbruchversuche unternahm und keine Schäden in der 1.Unterkunft anrichtete.Kein Zerbeissen von Holz an der Hütte oder Latten an der Tür, kein zerbeissen der Decke oder ähnliches.
Vielleicht lag es auch daran,dass sie von Anfang an ruhig war, weil sie ab der 8.Woche von den Elterntieren schon isoliert wurde und der letzte Welpe war.
Nein, weil sie es gewohnt waren und die Kiste im Laufe der Monate und Jahre für die Hunde sicherer war als die fremde Außenwelt.
Das war und ist die Hundehütte mit Zaun drumrum auch, sicherer.Andere stecken ihren Welpen in eine Hundebox über Nacht .
Am Anfang haben sie noch aufbegehrt, ihr grausames Schicksal beklagt und viele Stunden getrauert oder gejault und gebellt.
Getrauert will ich nicht ausschließen, sie hat aber wenn sie wieder rein musste (1.Unterkunft, Welpe) weder gejault noch gebellt. Und wie schon erwähnt, haben mein Mann und ich uns abgewechselt bis abends, sind kurze Runden gegangen und haben mit ihr gespielt oder sie tobte allein durchs Gelände. Sie wurde von Anfang an darauf eingespielt, dass sie tagsüber auch allein sein wird.
Die erlernte Hilflosigkeit ist die grausamste Gehirnwäsche, die man einem Lebewesen antun kann.
Ich beziehe das jetzt mal auf den Hund ohne den Link zu verfolgen. Gehirnwäsche? Ich dreh den Spieß mal um und frage mal ganz frech wie man das nennt: Am Anfang ist der HH Tag und Nacht da. Dann kommt Tag X wo man wieder auf Arbeit geht. 5-8 Stunden ist der Welpe allein im Haus. Entweder in der Box, damit er keinen Schaden anrichtet oder sich sogar verletzt.Vielleicht hat er auch ein eigenes Zimmer oder Flur oder.. oder. Dann wenn HH da ist, wird der Hund einer Permanent Gehirnwäsche unterzogen. Er darf nichts ankauen, nicht auf Möbel springen, vielleicht nicht auf die Couch, nicht Pippi machen, sondern erst wenn ich das erlaube im Freigang. Mancher Hund muss darauf 5-8 Stunden warten. Nach einigen Monaten hat man in der Regel sein Ziel erreicht. Und in der stundenlangen Einsamkeit hört er nichts, vielleicht mal den Briefträger,oder das Ticken einer Uhr. Machen darf er nichts, vielleicht mal an einem Knochen kauen. Nein, keine Gehirnwäsche, heutzutage heißt es Erziehung.
Ich kann nicht verstehen, wie man einen 10 Wochen jungen Welpen - ein Hundebaby - allein in einen Zwinger setzen kann.
Viele Welpen jammern nicht, weil sie instinktiv keine Feinde anlocken wollen.
Ich versteh auch nicht, wie man einen Welpen in eine kleine Box sperren kann, auch wenn man daneben liegt (wenn überhaupt). Denn es kommt Tag X, wo er es sein muss.Allein. Und wie oben erwähnt sieht sein Schicksal dann erstmal so aus bis HH von Arbeit kommt. .Sie hat Sichtkontakt zur Haustür, sieht jeden Mieter rein und rausgehen. Und sie darf buddeln, verbuddeln, Knochen kauen,Gummibälle zerlegen, Pippi machen usw.. Auf dem großen Gelände darf sie das nicht. Macht sie auch nicht, weil wir sie dann beschäftigen. Auch nur Erziehung. Für mich ist es egal, ob ich den Welpen allein im Haus oder Gelände über Nacht habe, klingt zwar brutal, aber in der Regel endet der Urlaub nach wenigen Wochen auch und da wirds dann auch brutal für den Welpen. Und das jetzt auf gleich und das für Stunden und bei Tageslicht.
Der einzige der dem Welpen vielleicht sein verlo
renes Rudel ersetzen könnte ist entweder Obdachlos, Rentner, Hausfrau/Mann oder arbeitslos. Aber wie du schon selbst geschrieben hast, der Hund ist sehr anpassungsfähig.
Wo soll ich anfangen mich stört schon der Begriff Freigang; Freigang bekommen Straftäter aber doch nicht mein Hund! Deine Formulierung im Bezug auf die Erziehung des Hundes finde ich arg plakativ und auch falsch. Aber gut wenn ihr denn Hund mal abgeben müsst hat er folgere ich bei euch gelernt/ das er ja nach Herzenslust alles zerstören darf? Stubenreinheit? Deine Argumentation zur Box passt null. Es wird empfohlen einen Hund nachts in einer Box schlafen zu lassen in deinem Schlafzimmer. Das allein bleiben als Grund für einen Zwinger zu nehmen ist schon mehr als abenteuerlich. Noch einmal Garten ersetzt für mich gar nichts .Im übrigen habe ich extra eine 80 Qm Erdgeschoßwohnung für mich und den Hund. Zum Thema Berufstätigkeit es gibt hier auch Leute die Homeoffice haben, oder nur vormittags weg sind. Es mag auch sein, das ihr den ganzen Tag im Garten seid, kann ich mir zwar nicht vorstellen aber ok. Allerdings bezweifle ich das im Winter oder im Herbst doch sehr. Und es ist nicht egal ob der Hund nachts alleine ist, das Rudel gibt sich Schutz. Nur mal so mein vier Monate alter Welpe kann es sich aussuchen wo er liegen will, aber immer ist meine Schlafzimmertür offen. Meist liegt mein kleiner Kontrollfreak im Badezimmer. Aber er kann jederzeit kommen und während ich das schreibe liegt er auf meinem Bett.