BARF und Insekten

  • Hallo ihr Schäfis,


    ich bin bei meinen Bildungsreisen durchs Internet darauf gestoßen, das Insekten als (Teil) Futter eine gute Sache sein können. Besonders bei empfindlichen Hunden. Was Trockenfutter angeht, gibt es da ja einen riesigen Markt. Aber wie siehts mir BARF aus?

    Bei mir, bzw. Louie, steht zwar kein gesundheitliches Problem dahinter, aber ich finde es sehr interessant. Auch die Möglichkeit einen Teil des Futters selbst produzieren zu können gefällt mir sehr gut. Ich weiß, ich spinne hier gerade auch ein bisschen rum. :P

    Gibt es hier Barfer, die auch Insekten mit auf dem Futterplan haben?

    Wenn ja, was gebt ihr und wie sind eure Erfahrungen damit?


    Ich bin gespannt und danke euch :thumbsup:


    Louie

  • barf heisst biologisch artgerechte roh Fütterung.

    Insekten gehören eher nicht zur Ernährung von Hunden ;)


    Keine Ahnung ob man Insekten bedenkenlos füttern kann.


    ich mache es ganz sicher nicht.

    Ich hab einen Hund, Insekten bekommt meine bartagame ^^

  • Ich rede ja auch nicht von einer vollständig Insektenbasierten Ernährung. Wenn man bei google shopping mal nach "Hundefutter Insekten" sucht, wird man von einer großen Menge an hochpreisigem Futter erschlagen. Meistens ist es Trockenfutter in die Richtung "hypoallergen und besonders verträglich" aufgemacht. Und diese bestehen auch zum Großteil aus Insekten. Da zahlt man dann für 10kg, bestehend aus >50% schwarze Soldatenfliegen, 60-80€. Gerne auch mehr.


    Wenn hier jemand mit diesen Futtersorten Erfahrung hat, bin ich natürlich genau so interessiert.


    BARF ist für mich auch nicht zu sehr im Widerspruch zu Insekten. Nach meinem jetzigem Wissensstand, ist es einfach eine unübliche Komponente die man verwenden kann.


    Und ich denke einfach gerade ein bisschen laut. Nich alles, von dem was da rauskommt, ist pures Gold. 8o

  • Insekten als Lebensmittel sind ja scheinbar grad in Mode, nicht nur im Hundefutter.

    Derzeit bekommt Lexy an Insekten nur das was sie selbst fängt/ausbuddelt aber ich würde es ehrlich gesagt nicht extra deswegen selbst züchten/produzieren wollen.


    Was käme denn in Frage: Maden, Heuschrecken, Grillen, Heimchen? Wäre mir persönlich echt zu krass wenn ich täglich geschätzt 300 gramm oder mehr Maden oder Heimchen produzieren müsste.

    Ich finde die Diskussion um Insekten als Nahrungs-/Proteinquelle sehr merkwürdig. Auch das züchten von Insekten verbraucht Ressourcen und es sind auch Tiere - ich sehe da noch nicht wirklich einen Sinn darin diesen Hype ernst zu nehmen. Vor allem schon gleich gar nicht als Alleinfuttermittel.

    Denn mal abgesehen von den üblichen meist europäischen Vorbehalten gegenüber Insekten als "essbar" wird auch in anderen Kulturen bei denen Insekten essen normal ist, trotzdem kein Mensch sich nur von Insekten ernähren. Das wird lediglich als auch essbares Beiwerk gesehen. Was die Industrie da jetzt treibt geht meiner Meinung nach in eine schon komische Richtung.


    Ich finde es ehrlich gesagt im Gesamten betrachtet totalen Blödsinn Insekten tatsächlich als massentaugliche Lebensmittel zu diskutieren.

  • Ich finde es ehrlich gesagt im Gesamten betrachtet totalen Blödsinn Insekten tatsächlich als massentaugliche Lebensmittel zu diskutieren.

    damit meine ich nicht Deinen Beitrag Louie, sondern ganz allgemein ehern die Bestrebungen einiger Personengruppen (z.B. extreme Ökos und die darauf aufspringende Industrie)

  • Was käme denn in Frage: Maden, Heuschrecken, Grillen, Heimchen?

    So weit isses doch noch gar nicht ;) Im Moment suche ich noch nach Informationen und am besten Erfahrungsberichten.

    Wäre mir persönlich echt zu krass wenn ich täglich geschätzt 300 gramm oder mehr Maden oder Heimchen produzieren müsste.

    Ich habe auch einen leichten Vorteil, was den Platz angeht. Für jemand in der Stadt mit "normaler" Wohnung ist das sicher nichts.

    Auch das züchten von Insekten verbraucht Ressourcen und es sind auch Tiere

    Klar, also nichts anderes, als bei anderem Futter auch. Bevor wir zum Züchten kommen, würde ich aber gerne Thematisch noch beim Füttern bleiben. ;) Das hat für mich noch gar nix mit Geld sparen oder anderen möglichen Nebeneffekten zu tun. Ich bin einfach nur neugierig.


    Ich finde es ehrlich gesagt im Gesamten betrachtet totalen Blödsinn Insekten tatsächlich als massentaugliche Lebensmittel zu diskutieren.

    Macht doch kleiner 8o Und von irgendwelchen extremen Personengruppen oder gar der Industrie distanziere ich mich ausdrücklich. ;)


    Ich denke nur gerne quer. Manchmal ist das dann wie Pinball und ganz selten gibts nen Jackpot 8o:D

  • Auch wenn Harras manchmal summende Insekten fängt, bei mir wäre es ein No Go im Futter.

    Aber das ist einfach meine persönliche (Ekel-?) Meinung.

  • Aber das ist einfach meine persönliche (Ekel-?) Meinung.

    Ich glaube das ist es bei den meisten.

    Da ich selbst schon auf dem Planeten ganz gut reingekommen bin und dabei auch das eine oder andere Nahrungsmittel Tabu gebrochen habe, habe ich da vielleicht auch einen etwas anderen Blick drauf. 8o

  • Was käme denn in Frage: Maden, Heuschrecken, Grillen, Heimchen?

    So weit isses doch noch gar nicht ;) Im Moment suche ich noch nach Informationen und am besten Erfahrungsberichten.

    Ich spiele dein Gedankenpingpong doch nur mit und frage ganz konkret welche Insekten denn überhaupt in Frage kämen - ganz allgemein. Einmal spielt da der Nährstoffgehalt und gerade bei manchen Insekten auch der Inhalt von Panzer/Schale und dessen Geschmack bzw. eventuell unverträglichen Bestandteilen eine Rolle.

    Wenn in Maden/Würmern z.B. für einen Hunde zu einseitige Proteine drin sind, dann fehlt ein anderes und man muss zusetzen.


    Ich habe auch einen leichten Vorteil, was den Platz angeht. Für jemand in der Stadt mit "normaler" Wohnung ist das sicher nichts.

    Och das wird eventuell auch mit Haus und Garten ein komisches Unterfangen. Mehlwürmer für 2-3 Bartagamen und Co zu produzieren ist vll. noch machbar, aber täglich ca. 600-1000 Mehlwürmer aus einer eigenen Zucht zu entnehmen, stelle ich mir dann schon eine Herausforderung vor.

    Die Menge ist ja dann doch wesentlich mehr als man im allgemeinen für einzelne Reptilien brauchen würde.


    Ich finde es ehrlich gesagt im Gesamten betrachtet totalen Blödsinn Insekten tatsächlich als massentaugliche Lebensmittel zu diskutieren.

    Macht doch kleiner 8o Und von irgendwelchen extremen Personengruppen oder gar der Industrie distanziere ich mich ausdrücklich. ;)


    Ich denke nur gerne quer. Manchmal ist das dann wie Pinball und ganz selten gibts nen Jackpot 8o:D

    Aber bei der Größenordnung was ein Schäferhund frisst, haben wir doch die Frage eines massentauglichen Lebensmittels oder nicht?

    Bekommt man den Hund von frischen Insekten satt, da brauchst du massen oder!?

  • Ich spiele dein Gedankenpingpong doch nur mit und frage ganz konkret welche Insekten denn überhaupt in Frage kämen - ganz allgemein.

    Super :thumbsup:

    Also da mir aufgefallen ist, das die industriellen Futter oft auf der schwarzen Soldatenfliege (Hermetia illucens) basieren, geht mein erster Gedanke in diese Richtung. Aber es kommen bestimmt auch noch andere in Frage.

    Von Mehrwürmern habe ich zum Beispiel auch schon gelesen. Lass uns als Einstiegspunkt aber mal bei der Hermetia illucens bleiben.


    Die Menge ist ja dann doch wesentlich mehr als man im allgemeinen für einzelne Reptilien brauchen würde.

    Bei den 1,5 kg die Louie am Tag verputzt wäre das wohl etwas viel. Wenn bei einer Zucht genug rauskommt, um gelegentlich mal das "Rindermenü mit Kürbis" durch "Hühnchen Fliegen Mix" zu ersetzen ist doch genug.

  • Nach meinem jetzigem Wissensstand, ist es einfach eine unübliche Komponente die man verwenden kann.

    Und wenn man schlau ist, dann bleiben sie das auch. Damit man einen Plan B hat, falls man mal eine Ausschlussdiät machen muss...

  • Und wenn man schlau ist, dann bleiben sie das auch. Damit man einen Plan B hat, falls man mal eine Ausschlussdiät machen muss...

    Bevor jetzt jemand denkt, das ich schon einen Sack Insekten gekauft habe. Irgendwann wird er bestimmt mal probieren dürfen, aber heute nicht mehr. ;)

    Wir haben zwar einen Rundgang durch die verschiedensten BARF Menüs gemacht um zu gucken was geht und was nicht so. Mit dem Ergebnis, das eigentlich alles geht. Aber es pendelt sich schon langsam etwas Routine ein und es gibt eigentlich nur noch einen Pool aus den üblichen Verdächtigen Menüs. Im Moment Huhn, Rind, Lamm, Lachs und ab und zu mal ein ganzes Kaninchen. Da bleibt also noch genug für Plan B, C, D, E

  • Ist jetzt nix wo ich besonders scharf drauf bin, aber ich habe schon einiges probiert ?

    Einige Dinge fehlen auch noch auf meine To-Do Liste. Zum Beispiel Schlange.

    Ich Wette ich bin da experimentuerfreudiger als die meisten hier ?