Erfahrungsbericht über den Deutschen Schäferhund

  • Hat jemand den Erfahrungsbericht des Daniel über seinen Deutschen Schäferhund noch nicht gesehen?


    Was er im Video ab 3.28 bis 3.44 über den Erregungszustand des Hundes berichtet, trifft meiner Meinung auf alle Schäferhunde zu, egal ob LZ-DSH, HZ-DSH oder Malinois.


    Auch ein Malinois kann ein toller Familienhund sein, wenn er nicht von seinem Besitzer total hibbelig und durchgeknallt gemacht wurde.

    Ein LZ-Schäferhund muß nicht aufgedrehter sein wie ein HZ-Schäferhund, wenn er nicht von seinem Besitzer aufgedrehter gemacht wurde.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein HZ-Schäferhund die Kommandos leichter lernt wie ein LZ-Schäferhund oder Malinois.


    Ein LZ-Schäferhund kann genetisch bedingt im allgemeinen eine höhere Leistung erbringen wie ein

    HZ-Schäferhund.


    Wenn ein Anfänger einen Mali total hibbelig und durchgeknallt macht, dann hat er ein sehr großes Problem.

    Wenn ein Anfänger einen LZ-Schäferhund total hibbelig und durchgeknallt macht, dann hat er mehr Probleme, als wenn er es mit einem HZ-Schäferhund machen würde.



    Das ist nur mal meine Meinung zu dem Erregungszustand bei den verschiedenen Schlägen/Rassen der Schäferhunde.


    VG
    Klaus und die Bea

  • Meine Erfahrungen vom Hundeplatz: Trainerehepaar haben sich jeder einen Mali geholt, Wurfgeschwister, 2 Rüden. Der eine ein Superarbeitshund, das ist eine Freude dem zuzuschauen und mit dem anderen war kein Blumentopf zu gewinnen, der hatte einfach nie Bock irgendwas zu machen, den konnte man auch mit nichts motivieren. Der ist jetzt bei einer Familie gelandet wo er den ganzen Tag aus dem Fenster schauen kann und totgestreichelt wird. Der eine bringt es mit und der andere nicht. Dieser Hund wäre auch was für einen Anfänger gewesen. Das ist alles wie ein bisschen Lotto spielen. Man muss sich nur vorher im Klaren sein das Schäferhunde Gebrauchshunde sind und Beschäftigung brauchen, egal welche. Der Daniel Betreibt seine Hundeschule beruflich, der macht den ganzen lieben langen Tag nichts anderes als seine Hunde zu erziehen und denen Tricks beizubringen, die sich gut vermarkten lassen.

    Mikka * 22.09.2019

  • klar ist der Mali nicht gefährlicher als ein dsh. Ich bin ja eh der Meinung, man kann jeden Hund halten wenn man es denn wirklich will. Nur würde ich einer Familie eher einen weißen Schäfer oder einen dsh aus der Hochzucht empfehlen. Im übrigen gibt es auch sehr viele Menschen die mit einem Hochzucht Schäferhund überfordert sind. Mir gefallen Malinois einfach nicht, deswegen würde ich mir wohl nie so etwas holen.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Meine Erfahrungen vom Hundeplatz: Trainerehepaar haben sich jeder einen Mali geholt, Wurfgeschwister, 2 Rüden. Der eine ein Superarbeitshund, das ist eine Freude dem zuzuschauen und mit dem anderen war kein Blumentopf zu gewinnen, der hatte einfach nie Bock irgendwas zu machen, den konnte man auch mit nichts motivieren. Der ist jetzt bei einer Familie gelandet wo er den ganzen Tag aus dem Fenster schauen kann und totgestreichelt wird. Der eine bringt es mit und der andere nicht. Dieser Hund wäre auch was für einen Anfänger gewesen. Das ist alles wie ein bisschen Lotto spielen. Man muss sich nur vorher im Klaren sein das Schäferhunde Gebrauchshunde sind und Beschäftigung brauchen, egal welche. Der Daniel Betreibt seine Hundeschule beruflich, der macht den ganzen lieben langen Tag nichts anderes als seine Hunde zu erziehen und denen Tricks beizubringen, die sich gut vermarkten lassen.

    So etwas kann aber bei allen Schlägen vorkommen.

    Der eine HZ fühlt sich im Schutzdienst richtig wohl und macht den LZ alle Ehre.

    Und den anderen HZ kann man nicht vom Sofa locken.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Naja, sagen wir mal so....die Chancen stehen besser einen ruhigeren Gesellen bei der HZ oder den Weißen zu finden. Kannst aber auch da einen Griff ins Klo machen wenn man nicht bereit ist den Hund Wesensentsprechend auszulasten. Meiner z.Bsp. Ist kein ruhiger Kerl, der wäre schon im Heim gelandet wenn er bei Leuten wäre ,die nichts außer spazieren gehen im Sinne hätten. Ich fasse es mal zusammen, Leute die nicht bereit sind einem Hund die entsprechende Auslastung zu bieten, Sich entsprechend zu informieren, sollen die Finger von Hunden lassen. Ansonsten Ist es Wurscht ob Anfänger oder nicht, irgendwie war ja jeder mal Anfänger.

    Mikka * 22.09.2019

  • Meine Erfahrungen vom Hundeplatz: Trainerehepaar haben sich jeder einen Mali geholt, Wurfgeschwister, 2 Rüden. Der eine ein Superarbeitshund, das ist eine Freude dem zuzuschauen und mit dem anderen war kein Blumentopf zu gewinnen, der hatte einfach nie Bock irgendwas zu machen, den konnte man auch mit nichts motivieren. Der ist jetzt bei einer Familie gelandet wo er den ganzen Tag aus dem Fenster schauen kann und totgestreichelt wird. Der eine bringt es mit und der andere nicht. Dieser Hund wäre auch was für einen Anfänger gewesen. Das ist alles wie ein bisschen Lotto spielen. Man muss sich nur vorher im Klaren sein das Schäferhunde Gebrauchshunde sind und Beschäftigung brauchen, egal welche. Der Daniel Betreibt seine Hundeschule beruflich, der macht den ganzen lieben langen Tag nichts anderes als seine Hunde zu erziehen und denen Tricks beizubringen, die sich gut vermarkten lassen.

    So etwas kann aber bei allen Schlägen vorkommen.

    Der eine HZ fühlt sich im Schutzdienst richtig wohl und macht den LZ alle Ehre.

    Und den anderen HZ kann man nicht vom Sofa locken.

    Mikka * 22.09.2019

  • Trainerehepaar haben sich jeder einen Mali geholt, Wurfgeschwister, 2 Rüden. Der eine ein Superarbeitshund, das ist eine Freude dem zuzuschauen und mit dem anderen war kein Blumentopf zu gewinnen, der hatte einfach nie Bock irgendwas zu machen,

    Eigentlich ist so etwas aber ungewöhnlich, weil es Geschwister sind.


    Wie der Daniel es im Video schon sagt, es hängt von den Linien ab.

    Wenn ein Züchter nur für den Schutzdienst züchtet, dann würde ich annehmen, daß die Hunde alle sehr hoch im Trieb stehen.

    Wenn ein Züchter mit seinen Zuchthunden auch im Obedience oder Agility startet, dann würde ich annehmen, daß man dort auch nicht so extreme Exemplare erhalten kann.

    VG
    Klaus und die Bea

  • warum ungewöhnlich gibt es doch auch beim Menschen. Ein guter Züchter sollte halt beim Welpen sowas erkennen können und einen entsprechenden Welpen nicht n Hundesportler abgeben

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Bloß wenn beide Elternteile hochstudiert sind müssen die Kinder nicht zwangsläufig auch so werden. Bei den Linien kann man Tendenzen erkennen, aber nichts weiter. JEDER Hund ist anders, ob fremd oder verwandt- bringen vielleicht eine Veranlagung mit, wenn das aber nicht richtig gefördert wird- weil jeder Mensch bzw. Das andere Ende der Leine, ist anders. Bringt Motivation , Spannung und Spaß rüber- ist der Hund zum Sport auch nicht zu gebrauchen. Ich glaube nicht das man sagen kann Linie XY ist absolut leistungsorientiert und alle Nachkommen werden so, die Wahrscheinlichkeit ist höher, mehr aber nicht.

    Mikka * 22.09.2019

  • Bloß wenn beide Elternteile hochstudiert sind müssen die Kinder nicht zwangsläufig auch so werden. Bei den Linien kann man Tendenzen erkennen, aber nichts weiter. JEDER Hund ist anders, ob fremd oder verwandt- bringen vielleicht eine Veranlagung mit, wenn das aber nicht richtig gefördert wird- weil jeder Mensch bzw. Das andere Ende der Leine, ist anders. Bringt Motivation , Spannung und Spaß rüber- ist der Hund zum Sport auch nicht zu gebrauchen. Ich glaube nicht das man sagen kann Linie XY ist absolut leistungsorientiert und alle Nachkommen werden so, die Wahrscheinlichkeit ist höher, mehr aber nicht.

    shota darauf wollte ich auch hinweisen.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Im DKBS können die Züchter auch ohne Schutzhundeprüfung mit ihren Malis züchten.

    Die Malis aus dem DKBS gelten im allgemeinen als etwas ruhiger als z.B. aus dem DMC.

    Natürlich muß man auch im DKBS auf die Linien achten.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Die Menschen wurden aber auch nicht auf eine bestimmte Eigenschaften gezüchtet.

    Manche Linien bei den Hunden wurden über Generationen auf eine bestimmte Eigenschaften, die er für den Schutzdienst benötigt, gezüchtet.

    Wenn dann ein Hund total aus dem Ruder schlägt, ist es ungewöhnlich.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein ()

  • Trainerehepaar haben sich jeder einen Mali geholt, Wurfgeschwister, 2 Rüden. Der eine ein Superarbeitshund, das ist eine Freude dem zuzuschauen und mit dem anderen war kein Blumentopf zu gewinnen, der hatte einfach nie Bock irgendwas zu machen,

    Eigentlich ist so etwas aber ungewöhnlich, weil es Geschwister sind.

    Finde ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Ich habe ja Crazy einige Male beim Züchter besucht und da waren schon auch Unterschiede im Temperament der Welpen zu erkennen (Crazy trägt ihren Namen jedenfalls nicht zu Unrecht :D).


    Vor kurzem habe ich einen Wurf DSH (LZ) fotografiert, sieben Wochen alt. Da waren sehr deutliche Unterschiede zu sehen. Ein paar Welpen waren sehr selbstbewusst und offen, andere waren schon fast ängstlich und sehr zurückhaltend.

  • Vor kurzem habe ich einen Wurf DSH (LZ) fotografiert, sieben Wochen alt. Da waren sehr deutliche Unterschiede zu sehen. Ein paar Welpen waren sehr selbstbewusst und offen, andere waren schon fast ängstlich und sehr zurückhaltend.

    Es wäre mal interessant zu wissen, ob sich dieser Wurf wirklich so weit auseinander entwickelt, wie es Shota bei den beiden Malis beschrieb.

    Das der eine Hund ein Superarbeitshund ist und der andere Hund aus dem Hundesport genommen wurde, weil er keinen Bock auf Arbeit hat.


    Hier im Forum gibt es doch auch Züchter, die wissen sollten was aus ihren Welpen geworden ist und mal berichten könnten.

    Ob die Unterschiede zwischen den Geschwistern so extrem waren.


    Wenn aus einem Welpen ein Superarbeitshund wird und aus dem anderen Welpen ein untauglicher Arbeitshund wird, ist der Unterschied doch schon extrem.


    Wenn ein Welpe aus einem Wurf es bis auf eine Weltmeisterschafft schafft und die anderen Welpen aus diesen Wurf schon an der Landesmeisterschaft scheitern, dann wäre es normal und nicht ungewöhnlich.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Das gibt es gerade beim Mali öfters. Der eine wird ein Superstar, der andere ist eine Lusche... Nicht nur auf Triebveranlagungen bezogen, sondern eher sogar noch auf die Nerven. Züchterisch dann eine Herausforderung, wenn ein Weltklassehund einen Bruder oder eine Schwester hat, der/die über die BH hinaus nix packt weil er/sie dann z.B. den Schuss in der UO nicht "übersteht". Schon beim Einsteigen ins Auto zu Hause zu speicheln und zu zittern beginnt, weil er/sie weiß es geht jetzt auf den Hundeplatz, und dort wird dann wieder geschossen.


    Im übrigen der Grund, warum die Züchter in Belgien früher so viel gemerzt haben. Wenn Du Würfe mit 6 Wochen gesehen hast, die Du 2 bis 3 Wochen vorher schon mal gesehen hattest, hat da manchmal die Hälfte der Welpen gefehlt...

  • Ein Bekannter bildet u a Sprengstoffhunde für eine ausländische Behörde aus und er hat bis vor ein paar Jahren auch vermehrt mit Malis gearbeitet, aber dann ist er zurück zum DSH und auch Herder, weil die Qualität bei den Malis extrem nachgelassen hat. Einfach nervenschwach und dünnhäutig nennt er sie. Ich kenne mich mit den Malis nicht aus, hat mich auch nie interessiert, die gefallen mir einfach nicht.

    Mikka * 22.09.2019

  • Das gibt es gerade beim Mali öfters. Der eine wird ein Superstar, der andere ist eine Lusche... Nicht nur auf Triebveranlagungen bezogen, sondern eher sogar noch auf die Nerven.

    Hast du es bei deinen Welpen denn auch schon gehabt, daß der eine Welpe ein toller Diensthund wurde und mit den anderen Welpen konnte man später auf dem Hundeplatz nichts vernünftiges anfangen, weil er keine Leistung zeigte?

    Oder das der eine Welpe ein richtiger Draufgänger wurde und der andere Welpe sich später zurückhaltend und ängstlich zeigte.



    Im übrigen der Grund, warum die Züchter in Belgien früher so viel gemerzt haben. Wenn Du Würfe mit 6 Wochen gesehen hast, die Du 2 bis 3 Wochen vorher schon mal gesehen hattest, hat da manchmal die Hälfte der Welpen gefehlt...

    Daß die Belgier beim Mali füher viel gemerzt haben, habe ich auch schon gelesen.

    Die Belgier hatten früher doch auch extrem auf Trieb und für den Ringsport gezüchtet. Im Ringsport mußte der Trieb immer größer sein wie die Angst.

    Da lagen Genie und Wahnsinn bestimmt dicht bei einander bei den Malis.


    Die heutigen Malis in Deutschland werden doch überall verwendet, egal ob im Agility, Obedience, Mantrailer, Rettungshunde usw. und überall zeigen sie gute Leistungen.

    Und auch auf den IPO-Meisterschaften sind sie meistens auf den vorderen Plätzen.

    VG
    Klaus und die Bea