Gewiss ist jeder Reiz, den ich ihr überdies biete oder den die Natur für sie bereit hält (Düfte, Spuren, Waldbewohner), für sie momentan interessanter, als der Ball (den lässt sie ja fallen und beachtet ihn erst wieder, wenn ich sie daran erinnere, ihn doch bitte mitzunehmen)
das ist eigentlich wie bei uns. Harras nimmt auch gerne einen Ball mit auf unsere Runden und trägt diesen im Maul.
Aber wenn was anderes interessanter ist (Schnuppern, Buddeln, ein Stock), dann bleibt der Ball liegen und er holt ihn sich später
oder ich errinnere ihn zwischendurch mal daran, den Ball zu suchen.
Zuhause knautscht Harras abends gerne auf einem Ball rum und fängt dabei an einzuschlafen., Nicht immer, aber doch öfters.. Ich sehe das ähnlich wie bei einem Kleinkind und seinem Schnuller.
Aber was ich nicht mache, oder nur sehr selten, den Ball zu werfen damit er hinterher rennen kann. Davon hat man mir abgeraten, weil das plötzliche Stoppen/Bremsen beim Fangen zu sehr auf die Gelenke gehen kann. Statt dessen werfe ich ihm den Ball
gezielt zu und er fängt ihn auf. Aber wenn ich sage "Feierabend" kann er auch mit diesem Spiel problemlos aufhören.