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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Themen rund um den Hund
  3. Überlegungen vor dem Kauf

Wo und wie nach DEM Hund suchen?

  • Sacred
  • 15. Juni 2021 um 22:05
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. Juni 2021 um 20:15
    • #91
    Zitat von Sacred

    Der beste Mann von allen braucht noch ein bisschen Zeit, die werde ich nutzen um ein paar Kontakte zu knüpfen.

    Der Chodsky Pes, über den ich zum ersten Mal in diesem Forum gestolpert bin, ist auch nicht ganz raus. Gestern habe ich festgestellt, dass ich Verbindungen nach Tschechien habe.

    Apropos Preis, wie liegt der denn bei Schäferhunden. Preis scheint irgendwie ein Tabuthema zu sein.

    Ist mir schon klar, dass der Anschaffungspreis der kleinste Posten eines Hundelebens ist, ein Hausnummer wäre trotzdem nicht schlecht .

    Den Porsche wird sich kein seriöser Züchter über die Welpen finanzieren können ;)

    Ps: Und wenn wäre es mir auch egal

    Alles anzeigen

    verstehe zwar nur die Hälfte, aber beim Preis kommt es beim Schäferhund auf die Linie an. HZ glaube ich etwa bei 1000 Euro, aber nach oben offen.

    LZ in der Regel lese ich hier öfter unter 1000 Euro.

    Aber alles ohne Gewähr. Zum Vergleich Schweizer Schäfer 1300 Euro.

    Zum Chodsky Pes hier wieder das scheint ein Hund zu sen der arbeiten will und er ist hier extrem selten leider.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 19. Juni 2021 um 20:20
    • #92

    Bei uns in der Umgebung gibts VDH-Schäfis von 800€ bis 2500€ 😅 Die meisten kosten zwischen 850-1000€.

  • Sacred
    Beiträge
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    2
    • 19. Juni 2021 um 21:43
    • #93
    Zitat von Ellionore

    verstehe zwar nur die Hälfte,

    Die Hälfte von was und welche?

    Naja, der Kaufpreis ist der kleinste Posten eines Hundelebens. Und dass man Vermehrer am Preis erkennt ist auch durch.

    Für meine Pekinesin habe ich dieses Jahr, bis 21.05., rund 2.500€ hingelegt - und das gerne!

    Aber so eine ungefähre Hausnummer wüsste ich halt schon gern.

    Habe ich ja jetzt :)

    Zitat von Ellionore

    Zum Chodsky Pes hier wieder das scheint ein Hund zu sen der arbeiten will und er ist hier extrem selten leider.

    Die Rassebeschreibung liest sich wie ein DSH nur größentechnisch eine Nummer kleiner.

    Ich meine in D gibt es zwei Züchter, ein paar in der CH und einige in Tschechien.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 19. Juni 2021 um 22:10
    • #94

    Im Endeffekt ist es eigentlich ganz simpel: egal was du dir holst, du musst dich letztlich an das anpassen, was sich dann bei dir zuhause entwickelt. Bekommst du einen super chilligen DSH - alles gut. Entwickelt sich dein eigentlich super chilliger DSH zum kleinen Chaosschwein, das dir die Wohnung aus Langeweile zerlegt, dann musst du was mit ihm machen oder ihn in Hände geben, die ihm gerecht werden können.

    Das ist übrigens bei jeder Rasse der Fall. Ich persönlich glaube nicht wirklich an „Tendenzen“. Vom „Hörensagen“ sind HZ Hunde angeblich ruhiger - aber die dürfen auch nur mit Arbeitsprüfung verpaart werden. Genau so kann ein Jack Russel absolut anspruchslos sein oder absolut arbeitsgeil. Und da musst du dich am Ende dann halt anpassen, denn voraussagen kann dir das keine Zucht, keine Linie, keine Rasse, kein erster Eindruck beim Züchter. Und Tendenzen, ja, mag sein dass das manchmal zutrifft, aber es gibt jedes Mal so viele grandiose Gegenbeispiele, dass ich da mittlerweile nicht mehr dran glaube :D Auch Beispiele, bei denen Züchter sagten, die wären total motiviert und verspielt und hätten Feuer im Hintern, immer am aktivsten - daraus wurde dann die größte Schlafnase überhaupt. Die Pubertät macht viel mit einem Hund und meistens werden zb DSH - von der Tendenz her - dann „auffällig“ bzw „nicht mehr haltbar“ mit 2-3 Jahren, sagen diverse Hundetrainer. Aber auch das habe ich nur aufgeschnappt.

  • Sacred
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    • 19. Juni 2021 um 22:37
    • #95

    Ich glaube schon an Tendenzen, sonst wäre es ja total sinnlos sich einen Kopf über Verpaarung oder Rassen zu machen. Klar kann man den Ausreißer erwischen, dürfte aber nicht die Regel sein.

    Und dann kommt man entweder damit klar, oder schaut mit dem Züchter nach Plan B.

    sicher kann ein Züchter mit der Beurteilung daneben liegen, aber der kennt die Rasse, die Eltern, die Mutter im Idealfall gut und kann sich die Welpen mindestens acht Woche anschauen.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. Juni 2021 um 22:51
    • #96

    Bei Gewissen Rassen, sind nun ein mal Ausreißer eher wahrscheinlich.

    Ich mag die weißen Schäferhunde total, meine erste Hündin mochte jeden Menschen. Mein jetziger Rüde will selbst von meinen Freunden und Familie nicht mal angesprochen werden. Warum sage ich das, so sehr ich die weißen mag ist es trotzdem wahrscheinlicher so einen Hund wie meinen Rüden zu bekommen.

  • Dimi27
    Gast
    • 19. Juni 2021 um 23:23
    • #97

    Sacred Romeo war im Wurf auch einer der agilen und hat schon damals gerne gespielt. Ist bis heute so geblieben, nur sind laut Züchterin 2 Geschwister nun richtige Draufgänger die man eher runterholen muss, Romeo war dafür von Anfang an so ruhig, dass ich mir teilweise schon überlegt hab obs ihm gut geht, was der TA ja auch bestätigte. Die Züchterin hat aber ALLE ihre Welpen richtig eingeschätzt und konnte auch sehr genau sagen, ob ein Welpe passt oder nicht. Romeo kommt allerdings erst seit etwa 6 Wochen richtig aus sich raus, war und ist aber nach wie vor ein Hund der sehr klar im Kopf ist.

    Ein guter Züchter kennt seine Welpen eigentlich recht gut.

  • Sacred
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    • 20. Juni 2021 um 07:05
    • #98
    Zitat von Ellionore

    Bei Gewissen Rassen, sind nun ein mal Ausreißer eher wahrscheinlich.

    Ah, ok :)

    Zitat von Dimi27

    Ein guter Züchter kennt seine Welpen eigentlich recht gut

    Das meine ich doch :)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 20. Juni 2021 um 07:18
    • #99

    Im Endeffekt hast du dich entschieden. Und das ist auch gut so. Das jetzt nach einem Pekinesen was vernünftiges einzieht versteht sich von selbst.

  • Verbena
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    • 20. Juni 2021 um 08:28
    • #100

    Ich gebe an dieser Stelle verschämt zu, dass ich mir um die Auswahl des Züchters meiner Hunde nie einen so großen Berg an Gedanken gemacht habe. Bei mir entschied eigentlich immer das Bauchgefühl, respektive das Herz.

    Gewiss hängt das auch damit zusammen, dass ich an meine Langstockhaarigen außer Gesundheit und Wesensfestigkeit nie Ansprüche stellte. Erwies sich der Hund als sportlich begabt, habe ich das gerne angenommen, aber glücklich bin ich auch mit denen geworden, die nicht zu den Strebern auf dem Hundeplatz gehörten.

    Aber ich habe auch kein Problem damit, einen Schäferhund aus dem Tierschutz zu adoptieren, von dem man in der Regel kaum was weiß oder sogar gar nichts, Trotzdem waren das Lieschen und Anka, beide "Second-Hand-Hunde, für uns perfekt und Bene ist sowieso mein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl.

    Ich gebe aber auch zu, dass ich bei meinen Pferden, bei denen ich wochenlang die Zuchtbücher wälzte, bevor ich mich für den Kauf entschied, nie so unbefangen vorgegangen wäre. Dafür wusste ich einfach zu viel über die Pferdezucht und war über die Jahre zum "Fehlerkucker" geworden, dem jede auch nur so minimale Unkorrektheit sofort auffiel. Ich wusste, was ich von bestimmten Stutenfamilien erwarten darf und welche Vererbungsschwächen die Hengste mitbringen ... und ich würde bis heute kein Fohlen von bestimmten Hengsten kaufen, deren Nachkommen als schwierig gelten.

    ... und trotzdem gab und gibt es in meinem Leben zwei "Once-in-a-lifetime-Pferde", bei denen ich absolut gar nichts über die Abstammung oder die Zuchtstätte wusste, als ich sie kaufte ... und ich habe mich an jedem Tag über meine "schwarz-bunte Westalenkuh" gefreut und freue mich an jedem Tag über meinen Moppelspanier.

    Gleichzeitig habe ich noch heute Stuten im Stall, die man in Trakehnerkreisen als "Tafelsilber der Zucht" bezeichnet und deren Nachkommen über Körungen und Auktionen in die ganze Welt verkauft wurden ... aber sie waren und sind mit nie so nah, als meine spontanen Herzenskäufe.

    Was ich damit sagen will ist: Man kann natürlich immer ein Stückweit planen, welchen tierischen Begleiter man sich aussucht. Man kann vorab Zuchtstätten prüfen, ob sie mit den eigenen Vorstellungen kompatibel sind und Pedigrees studieren, um möglichst sicher zu gehen, dass der Anspruch, den man stellt, zumindest genetisch erfüllt werden kann und es ist vermutlich nicht ganz verkehrt, den Verstand mit entscheiden zu lassen, aber wenn ich ein Tier zu mir nehmen möchte, das in meinem Herzen wohnen soll, muss auch das Herz mitentscheiden dürfen, denn sonst bleibt es eben immer irgendwie ein "Vernunftkauf" und meine Vernunftkäufe haben mein Herz und meine Seele nie so berührt, wie meine Herzenskäufe.

    Wobei ich gewiss auch Erfahrungswerte in einen Entscheid einfließen lasse, die meine Vorauswahl beeinflussen. War ich von einer Zuchtstätte begeistert, habe ich dort auch als Erstes nachgefragt, wenn ich einen Platz zu vergeben hatte ... und manche Erfahrungen führten dann leider auch dazu, dass die Hunderasse, die für mein Herz gleichauf mit dem Langhaarschäferhund ist, wohl eher nicht mehr bei uns einziehen wird, weil meine Vernunft sagt, dass ein Hundeleben einfach länger als sechs jahre währen sollte.

    Aber ich hatte mich auch sehr intensiv mit dem Chodsky pes beschäftigt, nachdem ich gerade aufgrund von negativen Erfahrungen mit der Kurzlebigkeit und Krankheitsanfälligkeit mancher Rassen nach möglichst wenig "verzüchteten" Hunderassen umschaute. Wäre es nicht so schwierig, in Deutschland einen Welpen dieser Rasse zu bekommen, weil die Wartelisten von beiden Züchtern schon lang ist und wohl die weiter südlich gelegene Züchterin aufgrund von Krankheit auch länger keine Welpen hatte, wäre es bei uns auch ein "Chodenhund" geworden. Aber eine Freundin von mir hatte mehr als ein Jahr gewartet, eine Anzahlung auf einen Chodsky pes Welpen geleistet und nach mehr als einem Jahr dann entschieden, dass sie sich schweren Herzens dann doch für eine Australian Shepherd-Hündin entscheidet.

    Die Chodsky pes Züchterin im Norden Deutschlands bot in der Vergangenheit auch immer Chodsky-Treffen an und wenn man sich über diese Rasse informieren wollte, war das eine gute Gelegenheit, mit Besitzern dieser Hunde zu sprechen und mindestens 15 solcher Hunde live zu sehen. Ich hätte mich sofort für einen solchen Hund entschieden und vielleicht wird diese Rasse dann doch mal mein "Rentnerhund" ;)

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Sacred
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    • 20. Juni 2021 um 08:29
    • #101

    Nichts gegen meine Pekinesin! Sie war der weltbeste Hund!

    Aber ich weiß was du meinst, so gut sie charakterlich gepasst hat war sie eine kleine Baustelle.

    Von einem Züchter hätte ich keinen solchen Hund geholt. Schon weil Pekinese so gar nicht mein Beuteschema war.

    Inzwischen nicht mal mehr vom TS, dafür fanden zu viele Leute den kleinen Krüppel niedlich und ich hatte zu oft das Gefühl Werbung für die Rasse zu laufen. Ala Hannibal Lecter: Man begehrt was man sieht

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 20. Juni 2021 um 08:32
    • #102

    Natürlich zielte das nicht auf deinen Hund Sacred sondern auf die Rasse. Ich mag aber eh nur große Hunde

  • Sacred
    Beiträge
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    • 20. Juni 2021 um 08:39
    • #103
    Zitat von Verbena

    Ich gebe an dieser Stelle verschämt zu, dass ich mir um die Auswahl des Züchters meiner Hunde nie einen so großen Berg an Gedanken gemacht habe. Bei mir entschied eigentlich immer das Bauchgefühl, respektive das Herz.

    Na, du weißt doch, Leben ist das was passiert während man eifrig dabei ist Pläne zu machen, frei nach John Lennon ;)

    Ich suche Züchter die zu meiner Richtung passen und dann schauen wir mal.

    Bauchgefühl entwickelt sich halt aus Erfahrungen. So gut kenne ich die Rasse nun auch nicht, dass ich den Rat von Leuten mit Erfahrung außen vor lasse.

    Ich glaube die meisten Entscheidungen werden aus dem Bauch getroffen, auch wenn das Hirn dann dafür gute Gründe findet ^^

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 20. Juni 2021 um 16:22
    • #104
    Zitat von Verbena

    Die Chodsky pes Züchterin im Norden Deutschlands bot in der Vergangenheit auch immer Chodsky-Treffen an und wenn man sich über diese Rasse informieren wollte, war das eine gute Gelegenheit, mit Besitzern dieser Hunde zu sprechen und mindestens 15 solcher Hunde live zu sehen. Ich hätte mich sofort für einen solchen Hund entschieden und vielleicht wird diese Rasse dann doch mal mein "Rentnerhund"

    Der Chodenhund ist doch eigentlich nichts anderes als ein zu klein geratener Altdeutscher Schäferhund. Mit einen richtig geraden Rücken wie ihn früher alle DSH hatten.

    Der Chodenhund ist auch recht aktiv und als Rentnerhund ist er wohl eher nicht geeignet.

    Eine Vereinskameradin von mir hat nun schon ihren zweiten Chodenhund.

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    VG
    Klaus und die Bea

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 20. Juni 2021 um 16:35
    • #105

    Rentner müssen doch nicht immer immobil sein. Meine Eltern könnten so einen Chodsky locker halten. Und wer einen Schäferhund mit geraden Rücken will muss einen weißen nehmen. :D

    Aber wenn wir jetzt in die Rassenberatung einsteigen, Harzer Fuchs hat auch einen geraden Rücken. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von FlatHeart1256 (20. Juni 2021 um 17:30)

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