Nach der Fütterung hat der Hund seine 5 Minuten....

  • Das ist mir auch aufgefallen - als einzige Innereienzutat ist da im Prinzip nur die Leber und der grüne Pansen. Herz wird von manchen noch als Muskelfleisch gewertet. Dafür dann aber etliche Zusatzstoffe. Das Alter eines Hundes würde ich nicht für die Wertigkeit von Futter heranziehen. Der damalige Hund meiner Schwester bekam Chappi (Trockenfutter für damals 20 Euro den 15kg Sack) und wurde ebenfalls 14. :S


    Als Brummi noch keine Knochen bekam, hat der ja regelmäßig Magensäure erbrochen, das hat aufgehört, seit der die bekommt.


    Ellionore Im vergleich zu dem Nassfutter was ich zur Zeit füttere würde ich aufs Kilo sogar 1€ günstiger bei wegkommen mit dem Barfshop den Micha gepostet hat.

    Bedenke aber noch, dass du davon ganz andere Mengen als vom Nassfutter füttern musst. Nassfutter hätten wir beim Brummi das doppelte füttern müssen als jetzt vom Barf, seltsamerweise. Und dann ist es auch immer abhängig davon, ob du so was wie GrafBarf ohne weiteres Obst/Gemüse gibst oder eben selbst "mischst" und eine Fertigmischung/Eigenmischung an Fleisch gibst und noch Gemüse/Obst zufügst und dann auch in welchem Verhältnis. Letzteres ist natürlich noch mal günstiger. Es gibt Kilopreise ab 2 Euro, die meisten tummeln sich um 3 Euro. Alles ab 5 Euro käme für mich gar nicht mehr in Frage und grenzt an "unbezahlbar" (und je nach Inhaltsstoffe auch an "unverschämt") - was ich derzeit aufgrund der Versandkosten leider geknackt hatte. :S Die kommen nämlich fast immer auch noch oben drauf.


    Ich würde dir empfehlen, mal bei euch vor Ort zu gucken, ob ihr einen Barf-Shop habt.


    Für mich ein einziger Vorteil der Matschepampen gegenüber der Würfel: Matschepampe wird im Napf aufgeschleckt, die Würfel werden gerne mal rumgetragen <X Seit den Würfeln sind die Zähne aber wieder sauber und Mundgeruch - der mit dem Nassfutter massiv war, denn er roch, als würde da im Maul was sterben/verwesen und mit der Matschepampe ähnlich übel war - ist komplett weg gegangen. Würfel gibts aber nicht nur teuer von GrafBarf, sondern eben auch in vielen Shops zum selbst mischen. :) Das GrafBarf hat halt wirklich alle Organe drin (also wirklich JEDES, inklusive Hoden, alle Mägen außer Netz, Luftröhre, Knorpelteile...), ist in Würfelform und Fertigbarf und das war für mich ausschlaggebend. Aber für die Gemütlichkeit zahlt man halt auch etwas mehr. Wobei es nicht viel teurer ist als ProCani und das ist, soweit ich herausgefunden habe, noch eins der günstigeren, die man wenigstens vor Ort bekommt. Ich bin überhaupt kein Versandfan. Das macht extrem viel Müll und man muss immer passend kaufen. Gibts mal Lieferprobleme, hat man ein Problem tatsächlich.


    Also Fragen, die du dir stellen musst: wie viel braucht mein Hund für sein angestrebtes Endgewicht und wie hoch darf der Kilopreis (Monatspreis) dafür sein, will ich eine bestimmte Konsistenz (Würfel, gewolft/Pampe), will ich selbst mischen oder nur teilmischen und will ich es vor Ort haben oder lasse ich es mir senden und falls letzteres, wie viel kann ich lagern?


    Zur Pampe: mag sein, dass das bei manchen Herstellern schlimmer ist als bei anderen. Petman wie gesagt war relativ gute/feste Konsistenz trotz gewolft (Kilopreis aber 7-11 Euro), ProCani war halt Schleimsuppe und ebenfalls gewolft (Kilopreis 4 Euro). :S

  • Ich bin fest davon überzeugt, dass wir um das Hundefutter viel zu viel Aufsehen machen. Ich schließe mich da mit ein. Aber das Hundefutter in D. ist schon alles sehr gut.

    Wenn man mit dem Output nicht zufrieden ist dann hat das meistens ganz andere Ursachen.


    Es gibt Tierärzte die raten Dir zu Trockenfutter. Egal ob nun Aldi Edeka oder Irish Pure.

    Sie raten von Barfen sogar ab.

    Ich finde Barfen jedoch besser weil es mehr dem natürlichen Futter entspricht. Auch ist der Output wesentlich geringer, was dafür spricht dass da nicht so viel Zeug enthalten ist was der Hund nicht braucht.

    Und wie gesagt, unsere Hunde haben jahrelang das Fertigbarf von Barfexpress bekommen und denen hat es geschmeckt und sie sind alt geworden.


    Aber krank werden Hunde von keinem Futter welches man hier zu kaufen bekommt.

  • Aber krank werden Hunde von keinem Futter welches man hier zu kaufen bekommt.

    Das kann ich so auch nicht unterschreiben, dafür kenne ich viel zu viele Hunde die insbesondere Trockenfutter schlecht bis nicht vertagen haben und mit Nassfutter ebenso große Probleme hatten.

  • Aber krank werden Hunde von keinem Futter welches man hier zu kaufen bekommt.

    Das kann ich so auch nicht unterschreiben, dafür kenne ich viel zu viele Hunde die insbesondere Trockenfutter schlecht bis nicht vertagen haben und mit Nassfutter ebenso große Probleme hatten.

    Das sehe ich auch so. Wer die Bücher von Dr. Jutta Ziegler kennt, der dnekt über das Industriefutter auch anders, als zuvor, denn ich war auch der Meinung, dass niemand gesundheitsschädliches Futter herstellt. Das ist leider nicht so. Vor allem bei Diätfutter kann es sein, dass man sogar eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes riskiert.


    Und glaube mir, ich habe jahrelang als Texterin für eine Agentur gearbeitet, die auch Werbetexte für Hundefutter in Auftrag gab ... ich habe das irgendwann abgelehnt, das was da drin ist, auch noch schön zu schreiben, denn die vielbesungenen, als Ballaststoffe verwendeten Lignane können durchaus auch Sägespäne sein und wenn man die Zusatzstoffdeklaration mal auseinanderfrickelt, merkt man, wie wenig Fleisch verarbeitet wird und wie viele Füllstoffe das Futter günstig im Preis halten müssen.


    Mein Tierarzt ist ein absoluter Barf-Fan und ich habe so viele Kunden, deren Hunde mit Industriefutter ständig Probleme wie Jucken, Lecken, Erbrechen, Durchfall oder Allergien hatten. Dann begannen sie zu barfen und seitdem geht es den Hunden gut.


    Ich behaupte zwar nicht, dass Barf der Grundstein zu einem gesunden Hundeleben ist, aber es kommt der natürlichen Ernährung des Hundes eben am nächsten. Trotzdem konnte ich meine Leorüden beide nicht barfen - der eine lehnte Rohfleisch ab und ich musste das Fleisch erst erhitzen, bevor er es bekam und Rinderohren mit Fell beleckte er nur und versuchte sie vermutlich wiederzubeleben. Der andere vertrug auch kein rohes Fleisch und erbrach es sofort nach dem Fressen in einem Schwall.


    Aber meine Hundemädels mögen ihr rohes Futter und gesundheitliche Probleme, die mit der Fütterung zusammenhängen, haben sie keine.

  • Natürlich kann man aus der Barferei eine Religion machen, alles abwiegen, Gemüse raspeln und pürieren, Obst schreddern und Zusätze einmischen und 10 mit verschiedenen Ölen abwechseln.

    Oder man füttert einfach was grad da ist und irgendwie weg muß. Hier war letzte Woche zB. Krustentierwoche. :)

    Gemüse kann ich dazu raspeln oder pürieren. Kann ich aber auch lassen, da meine Hunde das eh nicht (mit)fressen. Dafür gibts ab und an mal einen (fleischlastigen) Eintopf. Das ist für meine Hunde der einzig gangbare Weg Gemüse zu sich zu nehmen.

    Hier wird kein Bedarf ausgerechnet (weder für mich noch für die Hunde)und auch keine Bluttests gemacht. Hier wird nur möglichst abwechslungsreich quer Beet gefüttert bis die Hunde satt sind. Mir ist auch völlig egal wie es genannt wird. ;)

  • Mir ist auch völlig egal wie es genannt wird. ;)

    ABAM-Methode 🙃

    Abstauber bekommen am Meisten

    (falls es jemand nicht kennt ;))

    …alles mögliche* 😇


    Sollte man aber nur mit Bedacht, da das schnell zu Unter- und Überversorgungen kommen kann (so wie unbedachtes Barfen), die man - wenn man sie überhaupt sieht - viel zu spät sieht, insbesondere, wenn man das nicht via Blutentnahmen checken lässt. Menschliches Essen hat nunmal leider, egal wie liebevoll man es herrichtet, nicht das, was für Hunde auf Dauer gesund und nötig ist. Dabei macht es wiederum nichts, wenn es da mal was von gibt oder man die Reste aus dem Kühlschrank aufbraucht. Aber als ausschließliche Ernährung und dauerhaft (Mülltonnenmethode) ist das nicht geeignet.


    Hunde sind eben Beutefresser - die kochen sich in der Regel keine Eintöpfe, schon gar nicht täglich 🤪 Aber das meine ich auch nur allgemein und nicht auf HSH bezogen, ich wage mich nämlich sehr gut zu erinnern, dass es bei HSH auch mal ganze Beute in Form von Kaninchen gab und andere feine Dinge, von denen viele Hunde nur träumen.

  • Na ich füttere ja schon ein paar Jahre ein paar Hunde, und die sind Alle nicht am Futter gestorben. ;)

    Und im Übrigen kenne ich keinen Hund der nicht gerne mal einen von meinen (hundegerechten) Eintöpfen fressen tut. Meistens gibts Die am WE. Schön mit diversen Innereien, Wurzelgemüsen und Kartoffeln/Nudeln. :)


    Übrigens hat noch keiner meiner Hunde nach der Fütterung seine 5min bekommnen. Was aber auch daran liegen könnte, das es hier ja keine Fütterung in dem Sinne gibt. Irgend etwas zu fressen liegt hier ja immer rum.