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Welches Futter für Welpen?

  • Alen
  • 12. Juli 2022 um 17:05
  • Naturalfeeling
    Beiträge
    49
    • 10. Juni 2024 um 16:53
    • #91
    Zitat von Harz2024
    Zitat von Naturalfeeling
    Zitat von Harz2024

    bleib doch lieber beim Futter vom Züchter. Die paar Monate werden jetzt deinen Fußabdruck auch nicht gravierend verändern. Wenn die Welpen/ Junghundphase vorbei ist kannst du doch problemlos wechseln.

    Auch das Futter vom Züchter liegt nicht bei 1,7:1 - 2:1 Ca/P sondern bei 1,5 glaube ich

    Ich glaube du machst dir echt zu viele Gedanken. Es wird vermutlich mit fast jedem Welpenfutter ein gesunder Hund rauskommen.

    Vermutlich hast du Recht, ja.

  • Wuesti
    Beiträge
    1.455
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    10
    • 10. Juni 2024 um 17:18
    • #92
    Zitat von Naturalfeeling

    Mir geht es nicht in erster Linie um Bio, sondern vor allem auch um die Freilandhaltung der Tiere.

    Das Futter, das du fütterst ist Geflügel ... Bio bedeutet da im Freiland 4m² pro Tier, artgerecht sind hingegen MINDESTENS 10m² pro Tier.

    Wenn mal wieder Geflügelpest ist und die Puttchen zwangsaufgestallt werden bedeutet Bio 1m² für 6 Tiere ...

    Ob das nun deutlich besser ist und deutlich weniger Leid für ein Huhn bedeutet als Massentierhaltung ohne Tageslicht lasse ich mal dahingestellt.

    Es gibt auch viele Landwirte hier in meiner direkten Nachbarschaft, die nur deshalb kein Bio-Siegel bekommen, weil z.B die Rinder keinen "direkten, uneingeschränkten" Weidezugang haben.

    Die stehen zwar annähernd das ganze Jahr zu viert auf einem Hektar, aber müssen halt über ein Stück Straße zur Weide getrieben werden.

    Der Landwirt, bei dem das Rindviech dann aber einen Fleck Grün, auf dem es sich gerade so drehen kann direkt begehen kann, der bekommt das Bio-Siegel ... ich lasse mal dahingestellt welches Vieh es nun besser hat.

    Ich könnte mich stundenlang darüber auslassen 😂

    Zitat von Naturalfeeling

    Auch Josera, wovon hier so viele schreiben, hat das Welpenfutter mit 1,3:1

    1,4-1,5:1 und top von der Energiedichte und im Rohprotein. Das Bisschen fehlende Calcium holst du wieder rein durch z.B eine Morgenfütterung mit Welpen-/Ziegenmilch optimalerweise in Verbindung mit Kollagenhydrolysat + Vitamin C z.B durch Hagebuttenpulver

  • Waschbär
    Moderator
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    3.785
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    1
    • 10. Juni 2024 um 19:12
    • #93
    Zitat von Naturalfeeling
    Zitat von Harz2024

    bleib doch lieber beim Futter vom Züchter. Die paar Monate werden jetzt deinen Fußabdruck auch nicht gravierend verändern. Wenn die Welpen/ Junghundphase vorbei ist kannst du doch problemlos wechseln.

    Auch das Futter vom Züchter liegt nicht bei 1,7:1 - 2:1 Ca/P sondern bei 1,5 glaube ich

    Das "Kaltgepresst Geflügel mit Kartoffel, Erbse und Reis" liegt im Ca/P-Verhältnis bei 1,64:1. Das "Relaxx Ente-Kartoffel-Banane" bei 1,75:1, das "Relaxx Plus" bei 1,68:1.

    Beim Hersteller Naturavetal weiß ich nicht woher die tierischen Komponenten der einzelnen Futtersorten stammen. Da kannst Du aber anrufen und fragen, die sind sehr nett. Das Naturavetal "Canis Plus Welpen & Junghunde Geflügel" hat ein Ca/P-Verhältnis von 1,63:1. Das "Canis Plus Welpen & Junghunde Lachs" liegt bei 1,8:1 und die Sorte "Canis Plus Rind" bei 1,84:1. Und das "Canis Plus InstectVetal" liegt sogar bei 2,1:1. Das finde ich aber vom Protein- und Fettgehalt her "zu wenig" für die Aufzuchtphase.

    Wobei Du mit der CanisAlpha-Sorte "Pur Hühnchen" ja bei einem Ca/P-Verhältnis von 1,55:1 liegst. Und wie Wuesti schreibt, eine zusätzliche Ziegenmilchmahlzeit pro Tag, die durch Kollagenhydrolysat plus eine natürliche Vit. C-Quelle (z.B. Hagebuttenpuver oder geriebener roher Apfel) ergänst wird, liefert noch etwas zusätzliches Calcium. Und ist extrem gut für die Knorpel- und somit Gelenkentwicklung.

    Im Kollagenhydrolysat sind mit einer einzigen Ausnahme alle Aminosäuren enthalten, die den Knorpel- und Calciumstoffwechseln unterstützen. Die dafür fehlende Aminosäure ist in Ziegenmilch oder Molke enthalten.Das Vit. C wird im Ca-Stoffwechsel als "Transporter" benötigt. Von daher ist es sowieso gut wenn man den Hunden im Wachstum täglich so einen "Drink" serviert, und dann ist ein Ca/P-Verhältnis im Trockenfutter von 1,3 bis 1,5:1 auch bei noch sehr jungen Welpen (die entsprechend schnell wachsen) O.K.

    Wenn man Ziegenmilchpulver, Kollagenhydrolysat und Hagebutten bei Allcont bestellt, kann man gleich noch 1 bis 2 Flaschen des "Grow Up" mitbestellen. Das ist ein Futteröl speziell für Welpen/Junghunde (und die einen ganz anderen Bedarf an Fettsäuren haben als erwachsene Hunde). Auf dieser Homepage findest Du auch viele Informationen speziell über das Kollagenhydrolysat usw. Sie ist nicht top gepflegt, aber wenn es Probleme beim Bestellvorgang geben sollte oder es Fragen gibt, dann einfach eine Mail schreiben. Susa ist immer sehr beschäftigt (mit ihren Hunden und einem Bach, der ihr regelmäßig bei Hochwasser ihr Aussengelände "umgestaltet", also aktuell mal gerade wieder; da ist sie andauernd irgend etwas am retten oder, wenn das Wasser wieder zurück geht, am aufräumen und reparieren (vor allem Zäune)).

    In Bezug auf "Tierwohl" sind übrigens in Schweden hergestellte Futtersorten für Dich vielleicht eine Option. Das schwedische TSchG ist vermutlich das strengste der Welt, und Nutztierhaltung in Schweden unterliegt Vorgaben die bei uns die Anforderungen bekannter Bio-Label (wie Demter und Bioland) erfüllen würden. Z.B. gibt es in Schweden für Rinder und Schafe eine "Weidepflicht". D.h. bei Futtersorten aus Schweden (wie z.B.Magnusson oder Bozita), die als tierische Komponente Rind oder Lamm enthalten, ist gewährleistet dass die Tiere einen größeren Teil ihres Lebens auf der Weide verbracht haben. Zudem haben sie in den Ställen mehr Platz und ausreichend Einstreu, eine ausrechende Betäubung vor der Schlachtung ist gewährleistet usw.

  • Wuesti
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    10
    • 10. Juni 2024 um 19:25
    • #94
    Zitat von Waschbär

    Die dafür fehlende Aminosäure ist in Ziegenmilch oder Molke enthalten.

    Wieder etwas dazugelernt ... vielen Dank Waschbär

    Hinzufüg: also das "warum" war mir bei der Ziegenmilch bis jetzt nicht im Bezug auf diese eine Aminosäure bekannt.

    Mir ist bewusst, dass all diese Maßnahmen den optimalen Gelenkstoffwechsel lediglich unterstützen.

    Weißt du etwas darüber ob und wie z.B Wölfe oder andere Wildcaniden diese Aminosäuren zu sich nehmen?

    Einmal editiert, zuletzt von Wuesti (10. Juni 2024 um 19:49)

  • Palinka74
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    • 11. Juni 2024 um 08:50
    • #95

    Wenn ich mir über meine Ernährung (und die meiner Kinder) nur halb so viele Gedanken machen würde =O . Also die Gedanken mach ich mir schon, nur was die beiden letztendlich essen ist 'ne andere Sache. Die Große ernährt sich derzeit von RedBull und irgendwelchen japanischen TikTok Fertignudeln 8| X/ ... ich schätze, mein Hund frisst das "gesündere" Futter.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 11. Juni 2024 um 15:02
    • #96
    Zitat von Wuesti

    Weißt du etwas darüber ob und wie z.B Wölfe oder andere Wildcaniden diese Aminosäuren zu sich nehmen?

    Über ihre natürliche Nahrung. Wobei Wölfe sehr viel länger brauchen bis sie ihre Engröße und ihr Endgewicht erreicht haben als viele Hunderassen.

    Zudem gibt es innerhalb unserer geschlossenen Rassehundpopulationen auch rassebedingte genetische Faktoren die zu Skeletterkrankungen führen können, z.B. HD, Panostitis usw. Wenn zu einer genetischen Disposition im Wachstum dann auch noch ein Mangel an irgendwelchen für den Knorpel- oder Ca-Stoffwechsel wichtigen Elementen hinzu kommt, dann kann das dazu führen dass ein Hund anstatt z.B. einer HD-Form, die ihn minimal bis gar nicht beeinträchtigen würde, eine schwerere Form entwickelt am deren Symptomen er dann tatsächlich leidet. Oder statt gar keinen oder nur leichten Schmerzschüben bei einer Panostits schwere und/oder häufige Schmerzschübe erleidet.

    Eine alte Züchterweisheit besagt dass man so gut züchten soll als würde alles von der Genetik abhängen, so gut füttern soll als würde alles von der Fütterung abhängen, und dass man seine Tiere so gut halten soll als würde alles von den Haltungsbedingungen abhängen. Was sicherlich nicht falsch ist.

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