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Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

  • Axman
  • 11. Februar 2025 um 09:45
  • SummerCake1433
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 10:53
    • #46

    Wuesti : Jepp, das ist genau das was ich meinte:

    Nur weil ich meinem Hund Grenzen setze bedeutet das doch im Umkehrschluss nicht, dass ich permanent und ständig SEINE überschreite!

    Und auch wenn du @Harz2024 hier oft sehr militant reagierst, wenn es um Grenzen setzen geht, so setzt auch du deinem Hund Grenzen. Ich erinnere mich daran, dass Jung-Loki einmal meinte, auf dir aufreiten zu können als du (ich meine es war auf einer Picknickdecke) auf dem Boden saßt und dass du das sofort unterbunden hast, ebenso wie du es die Tage unterbunden hast, dass Loki deine Freundin einen eisigen Weg hinunter zerrt. In dem Moment hast du ja auch dein/euer Bedürfnis (nach körperlicher Unversehrtheit) über das, das Loki in dem Moment hatte, gestellt. Und das ist ja in keinster Weise verwerflich.

    Es gibt eben Regeln im Zusammenleben.

    Aber ich habe durchaus den Eindruck, dass momentan der Trend dahin geht, dass Hund alles darf und Mensch sich anzupassen hat, weil man ja die Bedürfnisse des Hundes respektieren muss und diese dann über die eigenen stellt.

    Und sorry, aber: Nope. Mein Hund bekommt hier alles, was er braucht und viel was er möchte. Aber nicht alles.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 11:02
    • #47

    @KleineMama ich setze natürlich Grenzen, aber auch ein Tier hat Rechte.

    Ebenso hatte ich geschrieben es hat Pflichten.

    Und ja bei möglichen Gefahren Fackel ich nicht lange, aber ich verteile keine Schellen oder Fusstritte weil ein Bei Fuss zum Beispiel nicht funktioniert.

    Und natürlich gibt es Unterschiedliche Gründe und natürlich Handlungsweisen.

    Aber ich würde nicht! Grenzen ziehen/diskutieren/heiße Ohren verteilen, nur damit mein Hund sprichwörtlich über eine Hürde hüpft um das mal klar zu sagen.

    Frage war, darf der Hund knurren, meine Antwort ja darf er.

  • Wuesti
    Beiträge
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    Bilder
    10
    • 13. Februar 2025 um 11:04
    • #48

    Ich weiß, dass es dir wahrscheinlich absolut unbegreiflich ist zu welchen Trieblagen so ein LZ fähig ist, aber ob du es nun glaubst oder nicht diese Vorkommnisse gab es zu keiner Zeit im Schutzdienst.

    Es gab einmal so ein Vorkommnis in der UO, in der Da Vinci AUFGRUND seiner Trieblagen ohnehin nur mit Futter gearbeitet wird.

    Bei mir gab's tatsächlich den ersten Vorfall als ich Da Vinci zum Spaziergang ausführen wollte und er an der Leine gefrustet hat, weil er lieber zu seinem Kumpel im Nebenzwinger zum Spielen wollte + sich so hochgehudelt hat, dass er innerhalb von 30 Sekunden übergesprungen ist und mir mit Anlauf den rechten Arm und die Rippenregion zertackert hat (im Anschluss Krankenhaus für mich 😉)

    Was wäre denn dann DEINE Lösung? Dem Hund einen Zwinger mit Auslauf bauen und ihn dann 12 Jahre drin lassen, weil du mit ihm nicht stressfrei spazieren kannst?

  • SummerCake1433
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 11:08
    • #49
    Zitat von Harz2024

    Da gab es ne Ohrfeige von mir.

    Zitat von Harz2024

    aber ich verteile keine Schellen

    Vielleicht drückst du dich manchmal genauso bildhaft aus ohne dass das direkt wörtlich zu nehmen ist, wie die anderen auch...

    :/

  • OldFrog2056
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 11:15
    • #50
    Zitat von Wuesti

    Ich weiß, dass es dir wahrscheinlich absolut unbegreiflich ist zu welchen Trieblagen so ein LZ fähig ist, aber ob du es nun glaubst oder nicht diese Vorkommnisse gab es zu keiner Zeit im Schutzdienst.

    Es gab einmal so ein Vorkommnis in der UO, in der Da Vinci AUFGRUND seiner Trieblagen ohnehin nur mit Futter gearbeitet wird.

    Bei mir gab's tatsächlich den ersten Vorfall als ich Da Vinci zum Spaziergang ausführen wollte und er an der Leine gefrustet hat, weil er lieber zu seinem Kumpel im Nebenzwinger zum Spielen wollte + sich so hochgehudelt hat, dass er innerhalb von 30 Sekunden übergesprungen ist und mir mit Anlauf den rechten Arm und die Rippenregion zertackert hat (im Anschluss Krankenhaus für mich 😉)

    Was wäre denn dann DEINE Lösung? Dem Hund einen Zwinger mit Auslauf bauen und ihn dann 12 Jahre drin lassen, weil du mit ihm nicht stressfrei spazieren kannst?

    Ach weist du, jetzt könnte man natürlich ganz gut die Zucht solcher Hunde thematisieren, aber tatsächlich würde ich dann diesen Hund halt eher bei der Polizei sehen.

    Und ich habe weiter oben mehrfach geschrieben, wo ich auch körperlich Grenzen ziehe, bei körperlichen Gefahren ist bei mir auch Schluss mit lustig. Allerdings hätte bei mir dieser Hund draußen einen Korb drauf und Seminare bei Baumann

  • OldFrog2056
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 11:19
    • #51
    Zitat von KleineMama
    Zitat von Harz2024

    Da gab es ne Ohrfeige von mir.

    Zitat von Harz2024

    aber ich verteile keine Schellen

    Vielleicht drückst du dich manchmal genauso bildhaft aus ohne dass das direkt wörtlich zu nehmen ist, wie die anderen auch...

    :/

    Bitte dann doch richtig zitieren.

    Wie oft noch, es kommt auf den Grund an, wenn die Gefahr besteht, dass meine Freundin stürzt und sich verletzt, dann ziehe ich durchaus auch körperlich ne Grenze, aber nicht wenn ich will das der Hund im Fuss läuft und der das nicht tut. Bei sowas bleibe ich einfach stehen zum Beispiel.

    Einmal editiert, zuletzt von OldFrog2056 (13. Februar 2025 um 11:31)

  • Wuesti
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    10
    • 13. Februar 2025 um 11:22
    • #52

    Ich hatte mich mit meinem Mann tatsächlich zu der Zeit für exakt diesen Welpen entschieden, weil ich exakt das in exakt dieser Linie nicht vermutet hätte.

    Ein Hund wie Da Vinci gehört definitiv nicht zur Polizei.

    Da sollen die Hunde nämlich sauber arbeiten und nicht unkontrolliert in ihre HFs beißen, wenn sie Frust haben 🤣

    Seminare bei Baumann sind super ... brauchst du aber nicht, wenn deine Erfahrung in dem Bereich ausreicht, um die Situation selbst zu lösen.

  • Wuesti
    Beiträge
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    10
    • 13. Februar 2025 um 11:26
    • #53

    Und abschließend: wir haben mit Da Vinci ja alle Probleme im Griff und wenn du ihn zum jetzigen Zeitpunkt kennenlernst würdest du all das nicht vermuten.

    Der läuft frei, spielt mit anderen Hunden, ist gesellschaftstauglich, ist fein mit Kindern, lässt sich fremdbetreuen ...

  • OldFrog2056
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 11:29
    • #54
    Zitat von Wuesti

    Ich hatte mich mit meinem Mann tatsächlich zu der Zeit für exakt diesen Welpen entschieden, weil ich exakt das in exakt dieser Linie nicht vermutet hätte.

    Ein Hund wie Da Vinci gehört definitiv nicht zur Polizei.

    Da sollen die Hunde nämlich sauber arbeiten und nicht unkontrolliert in ihre HFs beißen, wenn sie Frust haben 🤣

    Seminare bei Baumann sind super ... brauchst du aber nicht, wenn deine Erfahrung in dem Bereich ausreicht, um die Situation selbst zu lösen.

    Da habe ich aus Riesa aber einen anderen Eindruck :D .

    Du hast mich gefragt was ich Tun würde, und das wäre eben mein Weg. Maulkorb draußen und entsprechendes Training.

    Klar habe ich keine Erfahrung mit LZ, kommt mir aber auch nicht ins Haus. Da ich null Bock auf Hundesport habe.

  • maike
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    4
    • 13. Februar 2025 um 12:22
    • #55

    Also auch nur nochmal von außen und als Hunde Forums neuling :)

    Ich habe das Gefühl, dass hier jeder auf seine weise gut damit umgehen würde, wenn es zu einem knurren des eigenen Hundes kommt oder kommen würde, weil sich jeder hier intensiv mit der entsprechenden Ursache beschäftigen würde. Und auch an dieser Ursache arbeiten würde um die Beziehung zu seinem Hund zu verbessern.

    Bei der Frau, der leider ins Gesicht gebissen wurde, ist ja offensichtlich genau das nicht passiert.

    Man wusste, das der Hund da ein Defizit hat, hat trotzdem zugelassen, dass er an Orten schläft, zu denen der Mensch Zugang haben muss (wie dem Bett oder der Couch).

    Und genau das ist der Kern des Problems. Ich finde knurren ist eine Art Symptom, wenn es dazu kommt, gilt es an der Ursache zu arbeiten, um ein harmonisches miteinander möglich zu machen.

    Und ich habe das Gefühl, dass hier zwar jeder auf seine weise, aber eben doch an den Ursachen arbeiten würde und das ist in erster Linie mal das wichtigste finde ich.

  • Cinja
    Beiträge
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    50
    • 13. Februar 2025 um 13:17
    • #56

    Man könnte viele Zuchten thematisieren, z. B. die zum Teil große Unsicherheit und Wesensschwäche bei den weißen Schäferhunden.

    Es gibt doch in jeder Zucht Ausreißer nach oben und nach unten.

    Und wenn ich ein spezielles Kaliber erwischt habe, dann versucht man doch, das beste daraus zu machen und tut nahezu alles mögliche, um das Leben mit dem Hund stressfrei für alle zu gestalten. Das macht Wuesti und auch du machst das mit Loki.

    Wenn ich mir einen bestimmten Typ Hund oder eine bestimmte Hunderasse ins Haus hole, sollte ich mich vorher schon nach den "Vor- und Nachteilen" erkundigt haben. Und wenn ich mir bewusst einen Schäferhund aus LZ hole, dann weiß ich auch schon in etwa, was mich erwartet. Was aber nicht heißt, das man trotzdem vor Überraschungen sicher ist.

    Und wenn ich Hundesport machen will, dann hole ich mir den entsprechenden Hund dafür und keinen, der dafür nicht geeignet ist, mit dem Wissen, dass es auch eine Herausforderung bedeuten kann.

    Wie gesagt, ich hatte bisher mit keinem meiner Hunde das Problem, dass sie mich angeknurrt haben, auch wenn Crazy von Welpenbeinen an deutlich gemacht hat, dass sie Korrekturen doof findet und anderer Meinung ist. Trotzdem haben wir eine für uns beide funktionierende Kommunikation, die nicht im Extremen ausartet. Wer weiß, wäre sie ein Rüde mit entsprechendem Testosteronüberschuss sähe das vielleicht noch ein bisschen anders aus.

    Ich denke, wichtig ist, dass die Hunde ihre und wir unsere Grenzen kennen und respektieren, damit das Zusammenleben harmonisch klappt. Und ich finde, je besser ein Hund seine Grenzen kennt und respektiert, um so mehr Freiheiten hat er.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • OldFrog2056
    Gast
    • 13. Februar 2025 um 13:26
    • #57

    Und ich kritisiere oft genug die Zucht vom weißen Schäferhund Cinja.

    Ich habe oft gesagt, dass es deswegen auch keinen weißen mehr bei mir geben wird.

    Es sind tolle Hunde, aber ich möchte, wenn etwas nervenstarkes, einen Hund der gerne mit uns ins Restaurant geht zum Beispiel.

    Wir verzichten seit längerem auf Mittelaltermarktbesuche zum Beispiel weil es nichts für ihn ist.

  • Fiasko
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    1
    • 13. Februar 2025 um 13:26
    • #58

    zuerst: meine Hunde dürfen mich anknurren.... aber nur, wenn sie im Recht sind. Ansonsten diskutieren wir (also Hund und ich) das gerne aus 8)

    Zitat von Axman

    Sie beschreibt weiter, dass der Vorfall wo der Hund ihr dann heftig in die Nase biss, ein unglücklicher Unfall war weil sie in diesem Moment die Grenzen, die der Hund üblicherweise setzen würde missachtet hat und ihn knuddeln wollte. Auf dem Bett.

    Zitat von Axman

    Ist es ein unglücklicher Unfall? Was ist hier passiert? :)

    nee, Dummheit :S Unfälle sind unkalkulierbar, hier wurde eine bislang akzeptierte Grenze mal eben aus Lust und Laune überschritten.

    Ähnliches passierte meinem Ex auch mit seinem sehr schwierigen, aus vierter Hand stammenden Dobermann. Gin mochte auch nicht in den Arm genommen werden. War bekannt, auch dass es dann sehr gefährlich werden könnte. Tja, und dann kam eine erfolgreiche Kneipentour und man(n) wurde sentimental und schloss den fest schlafenden Hund feste in die Arme. Der Dobi fühlte sich bedroht (aus dem Schlaf gerissen), erkannte Herrchen nicht, roch nur Alkohol und zack... Biss in den Kopf, knapp das Auge verfehlt und bleibende Narben der Reißzähne im Gesicht davongetragen. Auch da sage ich: selber Schuld.... und so hat es auch mein Ex gesehen. Sie lebten friedlich bis an Gins Lebensende zusammen... die bekannten Grenzen wurden fortan eingehalten, da auch nicht mehr änderbar.

  • Maline
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    • 13. Februar 2025 um 13:51
    • #59
    Zitat von Axman

    Wirklich toll, dass wir hier doch eigentlich alle in die gleiche Richtung denken.

    Hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass viele hier eben nicht von Anfang an den perfekten Hund hatten. Mich hat tatsächlich die Geschichte von Wuesti wirklich beeindruckt.

    Gerade mit den( noch) nicht so perfekten Hunden wird man im Alltag ja auch oft mal angefeindet, geht mir zumindest so. Obwohl man schon ständig für andere mitdenkt.

    Mit meiner damaligen Malihündin (wie oben beschrieben) konnte man später ganz entspannt in Restaurants gehen, selbst so einige Mittelaltermärkte inklusive Feuerspucker etc. beeindruckten sie nicht wirklich.

  • Cinja
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    • 13. Februar 2025 um 13:57
    • #60

    @Harz2024 Ich finde doch auch gut, dass du dich mit Loki so arrangiert hast und ihr das Beste aus der Situation macht.

    Ich meine damit nur, dass es eben bei fast allen Rassen Themen gibt, die thematisiert werden könnten. Du hast den LZ angeführt, ich halt den weißen ;)

    Beim LZ wird z. B. in Schäferhundkreisen thematisiert, dass die Nerven bei der Zucht oft außer acht gelassen werden. Ich finde es auch nicht verwerflich, Schwächen zu thematisieren, ansonsten könnte man nicht daran arbeiten.

    Aber das führt jetzt zu weit.

    Wichtig ist m. M. nach einfach, sich Gedanken zu machen. @Harz2024 holt sich keinen weißen mehr, andere holen sich keinen LZ mehr. Wieder andere keinen Dackel oder Pudel mehr (was ich allerdings voll verstehen kann :D :D :D )

    Ich wiederum mag die Herausforderung und möchte keinen Mitschleicher haben, dafür bin ich aber bereit, Kompromisse zu machen in dem Wissen, dass es vielleicht auch eine Durststrecke geben kann, in der ich meinen Hundewunsch das eine oder andere mal verfluche und mir denke, NIE WIEDER.

    Wenn ich beim nächsten Hund vor dem Thema stehe, dass er mich anknurrt, dann muss ich für uns beide eine Lösung finden, wie wir wieder knurrfrei kommunizieren können.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

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