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Eure Erfahrungen mit der Leinenführigkeit

  • MuteBoat2166
  • 22. April 2025 um 15:03
  • MuteBoat2166
    Gast
    • 26. April 2025 um 18:46
    • #31
    Zitat von Maline

    Danke für die Erklärung, das kam bei mir dann völlig falsch an.

    Gerne. Will hier wirklich nicht als Tierquälerin dastehen 😂😭 ich lieb meinen Hund über alles und ich mach sicher nicht alles richtig und hab Probleme mit der besten Korrektur zur besten Zeit aber ich lerne immer weiter und passe mich ihm und unserem Niveau immer wieder an 👍🏼😊

  • MuteBoat2166
    Gast
    • 26. April 2025 um 18:51
    • #32
    Zitat von Bass23

    Sprich ebenfalls: das Auslassen von Zwang ist für viele Tiere auch unnatürlich und damit beginnen die Probleme.

    Ich weiß, dass ich mich hier damit nicht beliebt mache, aber ich rede nunmal gerne ehrlich und direkt.

    Tiere haben vor allem ein Problem mit Zwang im falschen Moment. Da, wo sie es nicht verstehen.

    Und natürlich mit Zwang in der falschen und unangepassten Dosierung.

    Die Menschen müssen lernen, wann ist der richtige Zeitpunkt und welche Dosierung braucht es. Und nicht sinnlose Diskussionen drüber, ob Zwang überhaupt legitim ist. Wenn der Hund im Garten, Haus, Box, Zwinger, Leine usw ist, ist das schon Zwang!

    Rudel bedeutet aber auch Zwang, also kein Kopfzerbrechen deswegen.

    Alles anzeigen
  • MuteBoat2166
    Gast
    • 26. April 2025 um 18:57
    • #33
    Zitat von Bass23

    Genau: eigentlich wollte ich schreiben, dass mein Hund sich eher selten wälzt ( meist dann zum Anlass, sich in irgendeinem Dreck zu " parfümieren", was ich natürlich sofort im Keim ersticke, weil: urggs..

    Und dann Just heute vormittag hatte der Herr beim Spaziergang seine 5minuten ( waren wohl eher 10): er ist herumgerast, bevorzugt im Wellengalopp durchs hohe Gras und hat sich dabei auch gewälzt, aber sauber, daher habe ich ihn gelassen. Dass das nun nichts mit mir zu tun hatte, war wohl klar.

    Ich denke, Hundesprache lesen ist das eine, jedes Detail zerstückelt das andere..

    Zum Thema Zwang: ich glaube, das ist heutzutage eine Art heilige Kuh.

    In der Natur kommt es aber ganz natürlich immer wieder vor. Und bleibt hier meist in einem gewissen Rahmen ( sprich tödliche Unfälle sind eher weniger an der Tagesordnung).

    Sprich auch: vieles davon würde dem modernen Menschen nicht passen.

    Sprich ebenfalls: das Auslassen von Zwang ist für viele Tiere auch unnatürlich und damit beginnen die Probleme.

    Ich weiß, dass ich mich hier damit nicht beliebt mache, aber ich rede nunmal gerne ehrlich und direkt.

    Tiere haben vor allem ein Problem mit Zwang im falschen Moment. Da, wo sie es nicht verstehen.

    Und natürlich mit Zwang in der falschen und unangepassten Dosierung.

    Die Menschen müssen lernen, wann ist der richtige Zeitpunkt und welche Dosierung braucht es. Und nicht sinnlose Diskussionen drüber, ob Zwang überhaupt legitim ist. Wenn der Hund im Garten, Haus, Box, Zwinger, Leine usw ist, ist das schon Zwang!

    Rudel bedeutet aber auch Zwang, also kein Kopfzerbrechen deswegen.

    Es braucht ein Umdenken Weg vom soft und Werk ( für den Hund ein Supergau, da er sich hier komplett alleine fühlt ) hin zum Wissen ( wann, wieviel und was, damit sich der Hund geleitet und beschützt, aber nicht unterdrückt fühlt).

    Ich sage immer: Primus inter pares. Aber dass ich im Zweifelsfall der Primus bin, darf keine Diskussion geben

    Alles anzeigen

    Ich bin komplett mit dir einer Meinung! Hast du richtig gut geschrieben! Zu Finnicks Erziehung gehört bei mir auch toben und kuscheln aber Zwang ist genauso wichtig. Regeln und Grenzen. Fast wichtiger. Aber das ist oft so negativ gedacht heute dabei korrigieren Hunde sich im Rudel ständig für Fehlverhalten. Was für mich als Mensch die schwierigste Aufgabe ist: den “Zwang” und die Korrekturen adequat setzen-> im richtigen Moment, in der richtigen Dosierung. Zu oft hab ich es schon erlebt, dass ich versuchte finnick in viel zu überreizten, gestressten Situationen zu korrigieren, wo er gar nicht mehr trainerbar war. Oder das ich eine Korrektur einsetze und er mich wie ein Auto anschaute und ich merkte: der versteht gerade null was ich versucht hab zu vermitteln 😂 oder das die Korrektur gar nicht erst ankommt 😅

    Mensch und Hund im Gespräch ist einfach so viel schwieriger als Hund und Hund. Wir sind eben keine Artgenossen.

    Ich finde es wichtig, dass wir weiter versuchen Körpersprache gut lesen zu lernen und den Hund gut einzuschätzen und an unseren Korrekturen arbeiten aber eine Wissenschaft draus machen, macht einen mehr verrückt und durcheinander als es hilft :/

  • MuteBoat2166
    Gast
    • 26. April 2025 um 19:09
    • #34
    Zitat von maike
    Zitat von Maline

    Ich finde es immer äußerst schwierig, wenn in Filmen die ultimative Lösung präsentiert wird. Jeder Hund ist anders.

    Ja ich denke auch, es gibt da viele Methoden, was bei dem einen gut klappt, muss bei dem nächsten noch lange nicht funktionieren. Im besten Fall hat man im echten Leben einen kompetenten Trainer an der Seite, wenn man nicht weiter kommt.

    Die die Tipps von deinem Trainier kommen mir, wie 80er Jahre Schäferhundeplatz vor, es gibt so viele andere Methoden die Leinenführigkeit zu verbessern.

    Ich verlinke dir auch noch mal die Variante, die mir geholfen hat:

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    Ja Salostowitz finde ich eh super 👍🏼 also die Methode “wenn er mich wohin ziehen will, gehe ich in die andere Richtung” sieht bei ihr super aus. Probiere ich jetzt auch mal wieder. Hab ich früher viel gemacht aber irgendwann bin ich zum körperblock über gegangen aber komplett gezündet hat bei uns noch keine Methode aber das liegt u.a. an meiner zu schnell aufkommenden Unruhe in Kombination mit seiner Pubertät 😅

  • Maline
    Beiträge
    1.417
    Bilder
    23
    • 26. April 2025 um 20:32
    • #35

    Meine anderen Hunde liefen von Anfang an ganz gut an der Leine. Bei Quinto hat das auch ewig gedauert und ich habe, ähnlich wie du, verschiedene Methoden ausprobiert und war oft frustriert. Und jetzt würde ich mal sagen, dass er besser läuft als alle anderen :saint:

  • MuteBoat2166
    Gast
    • 27. April 2025 um 00:47
    • #36
    Zitat von Maline

    Meine anderen Hunde liefen von Anfang an ganz gut an der Leine. Bei Quinto hat das auch ewig gedauert und ich habe, ähnlich wie du, verschiedene Methoden ausprobiert und war oft frustriert. Und jetzt würde ich mal sagen, dass er besser läuft als alle anderen :saint:

    Das klingt gut! Ich hoffe auch, dass wenn ich die ganze Pubertät über konsequent dran bleibe, auch wenn ich nie viel Strecke ohne Korrekturen schaffe, sich das spätestens nach der Pubertät irgendwann auszahlt, wenn mehr Ruhe in meinen Murmelkopf kommt wenn die Hormone nicht mehr so rumschießen 😅

  • omrani
    Beiträge
    15
    • 30. April 2025 um 17:02
    • #37

    ein paar beiträge vorher wurde geschrieben das zwang im zusammenleben mit hund wichtig sei....

    dazu muß ich nun doch mal was los werden...

    ich habe hier einen hund der absolut keinen zwang verträgt.....

    wir haben mit ihm,wie auch mit der hündin eine hundeschule besucht die nach canis arbeitet... das ist ja auch nicht grad zimperlich....

    mein mann wurde dann gefragt ob wir nicht eine weile pausieren können bis der kleine stabiler ist....

    der hat so probleme gehabt das er nachts erbrochen hat.

    nachdem er tierärztlich komplett auf den kopf gestellt wurde(2 fachärzte für verhalten,neurologin,tierärztin mit kardiologischer erfahrung),kam heraus das er eine sdu(mit 2 jahren ) und eine stoffwechselstörung im gehirn hat.

    endergebnis ,er hat ein neuropathologisches krankheitbild(ist nicht mal eben mit wenigen worten erklärt da sehr komplex)

    im behandlungs/arbeitplan steht das er nur über positive verstärkung , auf keinen fall mit aversiven handlungen geführt/trainiert werden darf.

    kein schimpfen wenn ersich in unseren augen falsch benimmt..... kleinste dinge die er gut macht loben....

    garnicht immer so einfach im alltag.

    aber ich hab einen kleinen streber,der alles gut und richtig machen möchte und sehr bemüht ist.

    leider kann er an tagen wo es ihm nicht gut geht,nicht immer alles umsetzen........aber jetzt wo wir wissen warum das so ist ,können wir uns darauf einstellen

    auch wir haben leinenführigkeit anfangs ,wie so viele trainiert......

    zum glück ist er inzwischen mit nun 3,5 jahren gut leinenführig.... da reicht ein schritt verhalten wenn er mal etwas vor läuft und er dreht sich zu mir um.


    lg

  • MuteBoat2166
    Gast
    • 9. Mai 2025 um 21:34
    • #38
    Zitat von omrani

    ein paar beiträge vorher wurde geschrieben das zwang im zusammenleben mit hund wichtig sei....

    dazu muß ich nun doch mal was los werden...

    ich habe hier einen hund der absolut keinen zwang verträgt.....

    wir haben mit ihm,wie auch mit der hündin eine hundeschule besucht die nach canis arbeitet... das ist ja auch nicht grad zimperlich....

    mein mann wurde dann gefragt ob wir nicht eine weile pausieren können bis der kleine stabiler ist....

    der hat so probleme gehabt das er nachts erbrochen hat.

    nachdem er tierärztlich komplett auf den kopf gestellt wurde(2 fachärzte für verhalten,neurologin,tierärztin mit kardiologischer erfahrung),kam heraus das er eine sdu(mit 2 jahren ) und eine stoffwechselstörung im gehirn hat.

    endergebnis ,er hat ein neuropathologisches krankheitbild(ist nicht mal eben mit wenigen worten erklärt da sehr komplex)

    im behandlungs/arbeitplan steht das er nur über positive verstärkung , auf keinen fall mit aversiven handlungen geführt/trainiert werden darf.

    kein schimpfen wenn ersich in unseren augen falsch benimmt..... kleinste dinge die er gut macht loben....

    garnicht immer so einfach im alltag.

    aber ich hab einen kleinen streber,der alles gut und richtig machen möchte und sehr bemüht ist.

    leider kann er an tagen wo es ihm nicht gut geht,nicht immer alles umsetzen........aber jetzt wo wir wissen warum das so ist ,können wir uns darauf einstellen

    auch wir haben leinenführigkeit anfangs ,wie so viele trainiert......

    zum glück ist er inzwischen mit nun 3,5 jahren gut leinenführig.... da reicht ein schritt verhalten wenn er mal etwas vor läuft und er dreht sich zu mir um.


    lg

    Alles anzeigen

    Es ist total wichtig, dass jeder Hund individuell ist! Mit einem Angsthund bspw würde ich auch ganz anders arbeiten als mit meinem frechen Clown 😂. Gut das ihr euren Weg gefunden habt ☺️

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