Argos
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Beiträge von Argos

    @Ellionore... grade bergab (bei uns ja nur kleine Berge die Deich heißen) darf er mit oder ohne Leine nur noch hinter mir laufen. Auf das gezerre habe ich weder Lust, noch bin ich in der Lage mit meinem Fuß so sicher zu laufen das ich da noch kontrollieren könnte.

    Bergauf ist immer unterschiedlich. Wenn mein Fuß so gar nicht will, darf er mich ein bisschen ziehen. Habe ich einen guten Tag, bleibt er gefälligst hinter mir.

    Blocken geht tatsächlich nur wenn er dich noch nicht überholt hat... also musst du schnell sein. Es schadet auch gar nicht, wenn du ihm dabei mal ausversehen auf dem Fuß trittst.... merkt er sich sicherlich.

    Was auch wunderbar funktioniert:

    2m Leine auf mittlerer Stufe einhaken, als wenn du sie um deine Schulter hängen würdest. Dann die Schlaufe nicht um dich, sondern über den Kopf des Hundes streifen.

    Dann hast du ihn einmal ganz normal am Halsband eingehakt und die Schlaufe liegt ihm vor der Brust.

    Damit kannst du ihm den Vortrieb nehmen.

    Zusätzlich ist die Leine dann so kurz, das du ihn wunderbar blockieren kannst.

    Ich habe dann auch gerne Zäune und Mauern genutzt. Wollte er vorlaufen bin ich einfach immer weiter zur Seite und habe ihn eingeklemmt. Das fand er gar nicht nicht lustig und hat schnell gemerkt das es hinter mir ein Leckerli gab.

    Nichts davon soll dem Hund Schmerzen bereiten... es soll nur verdammt unbequem für ihn sein.

    Bei uns ist es übrigens so, das er in unbekannten Gebieten viel ruhiger ist. Auf den bekannten Runden muss er wohl mehr kontrollieren... ständig am schnüffeln wer da so war.

    In der Stadt oder da wo viele Menschen sind ist er mittlerweile sehr angenehm zu führen.

    Mein Ziel nach dem ersten Winter mit ewig kalten Händen war es, das ich den nächsten Winter die Hände in den Taschen behalten kann und die Leine um die Hand hängt... ohne ziehen.

    Es klappt nicht immer 100% da er zwischendurch mal meint ganz dringend an der Seite schnüffeln zu müssen, aber nach ein paar Ermahnungen wird er ruhiger.

    Ich kann durchaus zwei Stunden so mit ihm gehen (zwischendurch natürlich intensive Pinkelpausen).

    Zufrieden und am Ziel der Erziehung bin ich aber noch lange nicht... :saint:

    bei uns hat es sehr gut geholfen das "folgen" zu üben. Er darf bis auf meine Höhe oder eben hinter mir.

    Ziemlich einfach zu lernen. Beide Hände hinter den Rücken mit Leckerli und dann das Kommando dazu. Am besten geht es anfangs auf schmalen Wegen

    ich übe entweder mit richtung ändern oder stehen bleiben und dem kommando zurück, sie hört auf das kommando auch und kann auch gehorsam neben einem laufen, nur die zeitspanne ist jeweils mit nur ein paar sekunden einfach zu kurz, denn sobald sie keine aufmerksamkeit bekommt geht die nase runter und sie läuft erstmal noch normal neben mir und wird dann langsam schneller als ich und schwupps dauert es nicht lange und sie hängt vorne in der leine

    Das kann ich 1 zu 1 so bei uns bestätigen (außer das Thema zu zweit unterwegs zu sein), aber ansonsten ist es bei Harras und mir leider nach wie vor genauso :(.

    Wir sind täglich am Üben. Aber auch denke, es liegt z.T. an meiner eigenen Inkosequenz und auch daran, dass ich den Kopf manchmal einfach sehr voll habe. Das

    ist kontraproduktiv wenn ich mit dem Hund unterwegs bin. Da MUSS ich mit dem Kopf und meinen Gedanken beim Hund sein.

    ich habe ja auch immer mal wieder zu kämpfen... aber anscheinend nicht so viel wie ihr. Ich bin schon mega genervt das er mit 2,5 Jahren die einfachsten Dinge nicht verinnerlicht hat. Aber ständig stehen bleiben usw bringt auch in dieser langen Zeit nichts. Das interessiert ihn herzlich wenig.

    Ich drehe mich dann auch schon mal in ihn rein und lass einen kurzen Brüller los... hab ihn auch schon am Kragen hochgezogen und so Auge in Auge ernsthaft geschimpft. Das wirkt nachhaltiger.

    Ich würde wahnsinnig werden wenn er in dem Alter noch wie ein Stier ziehen würde.

    Pinguetta... ich will nicht immer mit dem Kopf bei meinem Hund sein. Richtig wäre es wenn der Hund mit seinem Kopf bei dir wäre. Ich möchte den Spaziergang genau so genießen wie auch mein Hund.

    Argos ist auch recht triebig ( :D ) und diese ganzen Tipps mit anhalten, Richtung ändern usw... schaffen es höchstens ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wenn er in einer bestimmten Geschwindigkeit in eine bestimmte Richtung will... dann tut er das.

    Da hilft wirklich nur Erziehung und Kommandos.

    Man nennt es auch Gehorsam.;)

    Das schöne bei uns ist, das ich mittlerweile Geschwindigkeit und Richtung vorgebe :thumbup:

    Und ich werfe schon lange nicht mehr mit Watte... das beeindruckt den Wuff überhaupt nicht.

    ich finde nicht, das sich das Video und deine Aussage ostholstein unbedingt widersprechen.

    Und ich glaube auch nicht das die Steffi irgendeinem ihrer Hunde in der Pubertät Ungehorsam erlaubt.

    Das war wohl mehr an die hh die mit ihrem Hund so gar nicht umgehen können.

    Argos ist auch recht triebig (:D) und diese ganzen Tipps mit anhalten, Richtung ändern usw... schaffen es höchstens ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wenn er in einer bestimmten Geschwindigkeit in eine bestimmte Richtung will... dann tut er das.

    Da hilft wirklich nur Erziehung und Kommandos.

    Und Steffi wollte mMn darauf hinweisen das Erziehung nicht erst beim Spaziergang beginnt.

    aber, aber der Herr :D

    Hyänen sind doch wirklich wunderschöne Tiere :love:

    So ein Schweizer in Regenbogenfarben... kimba... das wäre doch der Hammer :thumbup:

    Kann irgendjemand hier im Forum das für uns mal am pc umsetzen?

    hier im Ort gibt es einen Pinscher.... so ein dritteldobermann... mit einer riesigen Klappe.

    Immer wenn wir dort vorbei gehen klebt er entweder am Fenster wie ein Flughörnchen oder er versucht den gusseisernen Zaun zu zerbeißen.

    Argos hat ihn irgendwie noch nie wirklich wahrgenommen. Gehört, geguckt, ohne Reaktion weiter.

    Nun waren wir dieses Wochenende ein Dorf weiter bei einem Freund wo unser Hund immer frei läuft und nicht das Grundstück verlässt (er erledigt dort auch keines seiner Geschäfte, wartet bis wir Gassi gehen).

    Nun stehe ich gestern morgen noch im Womi und will mich grade anziehen, höre ich eine Frau aufgeregt rufen: Anton... hier her... ANTONNNNNN.... komm her....

    Also barfuß, in Unterhose und T-Shirt... Jogginghose in der Hand... raus und Lage peilen.

    Argos steht mit Kamm in der Einfahrt und wird von besagtem Anton, dem Möchtegerndobermann, attackiert. Frauchen steht wie angewurzelt neben ihrem Rad und keift.

    Irgendwie war die Situation amüsant. Mein Wuff hat den Kleinen die ganze Zeit ungläubig angeschaut und der hat sich immer wieder fletschend und beißend auf ihn gestürzt .

    Ich bin dann schimpfend auf das Monster zu und der kommt mit 128 blank geputzten Zähnen auf mich zu.

    Argos stand tatsächlich immer noch total ruhig da.

    Ich habe dann einmal kräftig gebrüllt und ihm meine Hose zum die Ohren gehauen... dann ist er endlich weg.

    Die Frau stand immer noch unbeweglich und hat sich die ganze Zeit entschuldigt.

    Ich war echt stolz auf Argos, das er auf dem Grundstück geblieben ist und auf mich, weil ich gar keine Angst vor dem Hund hatte.

    Allerdings ist Argos, nachdem der andere weg war, vom Grundstück runter und hat die komplette Einfahrt markiert :D:thumbup: