Cinja
  • Mitglied seit 21. Juni 2018
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Cinja

    Schafring Ich habe damals mal eine GS-Fährte gemacht. Also einfach eine Gerade mit GS, so ca. alle 20 Schritte, bestimmt an die 15 GS. Ich habe Crazy dann etwas geblockt, wenn ein GS kam und nur am Anfang ruhig Platz gesagt, dann nichts mehr, sondern sie selbst darauf kommen lassen.


    Die Geschwindigkeit des Hinlegens war mir egal, ich wollte, dass sie von selbst darauf kommt. Die Geschwindigkeit beim Verweisen ist dann im Laufe der Zeit von selbst gekommen, da habe ich überhaupt keinen Druck gemacht. Denn ich wollte ein freies und freudiges Verweisen. Und das zeigt sie mir jetzt. Und wurde immerhin schon von drei Richtern bestätigt :)


    Man muss natürlich immer gucken, wie es für den eigenen Hund am besten ist und welchem Weg man selbst gehen möchte.

    Ich würde erst mal nur mit einem Teebeutel arbeiten und den richtig konditionieren. Wenn das sitzt einen 2. dazu nehmen. Aber der eine muss erst mal richtig sitzen. Den kannst du belohnen, wenn er ihn anzeigt. Mit Nase anstubsen würde ich gar nicht unbedingt machen, mir würde es reichen, wenn er ihn anzeigt. Bei der ZOS wird es auch so gemacht, dass der Gegenstand, auf den konditioniert wurde, im Endergebnis durch Bannen angezeigt wird.


    Wenn der Gegenstand gut angezeigt wird, kann man dazu übergehen, den zu verstecken und suchen und anzeigen zu lassen, das Anzeigen durch Platz noch mit Hilfe, später ohne.


    Und wenn das gut klappt, würde ich erst einen weiteren Gegenstand dazu nehmen, der nicht angezeigt werden soll.


    Bei der ZOS konditionierst du erst einen, dann weitere Gegenstände, die dann auf Ansage angezeigt werden sollen. Da geht es dann um richtiges Differenzieren. Deshalb würde ich, wenn du mit verschiedenen Teebeuteln arbeiten willst, überlegen, ob du ihn nicht richtig benennst. Beachten sollte man dabei auch, dass der Tee sich im Geruch verändert.

    Hallo und herzlich Willkommen. Ich wünsche dir viel Spaß hier im Forum und da wir hier überhaupt nicht neugierig sind, freuen wir uns sehr auf Bilder :D


    Ganz viel Spaß mit dem Welpen. Genießt die Zeit, auch wenn sie anstrengend ist.

    Das "Hier" für die Unterordnung ist für den Hund ja ein völlig anderes Bild und das klappt richtig gut mit seinen Motivationsobjekten. In diesem Falle sitzt er ja immer (z.B. in 30 Schritten Entfernung) und guckt mich eh an.

    Du rufst ihn mit "Hier" aus der Sitzübung ab? Warum? In jeder Prüfung gehst du beim Sitz zu ihm zurück und rufst nur aus dem Platz und Steh ab. Bei uns wird darauf hingewiesen, nicht aus dem Sitz abzurufen, damit der Hund das Bild kennt.


    Das "Hier" ist bei mir auch ein UO-Kommando. Draußen nutze ich es nur, wenn ich ein bisschen UO mache, ansonsten rufe ich anders ab.


    @Azemba Das hört sich doch schon mal gar nicht so schlecht an. Schlechte Tage gibt es immer mal. Wie heißt es so schön: Die Kunst zu leben besteht darin, im Regen zu tanzen, statt auf Sonne zu warten. In diesem Sinne: immer schön weiter üben :)

    Aber andere können einen sehen und beim Landwirt anrufen, dass sich das welche auf seinem Acker rumtreiben. Habe ich schon gehabt :) Gut ist es dann, wenn man beim Landwirt gefragt hat, ob man zum Fährten auf den Acker darf.


    Aber wie gesagt, wenn du nur ausweichst, wird da sicher keiner was sagen.

    Aber ich lass mich gerne von anderen Möglichkeiten überzeugen. Denn wie gesagt, ist er nur unterfordert, sollte sich das bei regelmäßigem üben ja schnell geben bzw. seine Symptome sollten besser werden.

    Ich denke nicht, dass es das alleine ist. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr ihm vielleicht nicht richtig Grenzen gesetzt habt, also Aslan eure Führung nicht akzeptiert.

    Haben die Eltern Papiere? Hast Du mal nachgeforscht? Oder die Großeltern? Hast Du Kontakt zu den Geschwistern oder kannst welche herstellen?

    Ich finde, das ist eine gute Idee. Vielleicht kannst du bei anderen in Erfahrung bringen, wie Aslans Geschwister ticken. Oder, falls die Eltern Papiere haben, die in Erfahrung bringen. Dann kann man vielleicht daraus schon was ableiten.

    Wenn auf dem Feld Stoppeln sind und noch viel Stroh zu sehen ist, kannst du normalerweise darauf gehen und ausweichen. Wenn es ziemlich glatt und eben aussieht, wird wahrscheinlich schon neu eingesät sein, dann würde ich gucken, dass ich nicht drauf gehe.

    Ne ne, nix Spezialistin. Ich lerne auch immer noch :)


    Vom Gefühl her würde ich sagen, dass Crazy trockenen, staubigen Acker fast zu einfach findet. Richtig anstrengen muss sie sich auf kurzer, trockener Wiese. Auch nur einmal gegrubberter Acker mit Strohresten fordert sie mehr.

    Saftige Wiesen von ca. 10 bis 15 cm machen auch keine Probleme. Auf festem Boden ohne viel Bewuchs hat sie auch noch Probleme, die Fährte gut zu halten.


    Am Freitag waren wir auf lockerem, feuchten Acker, der drei Tage vorher gedrillt wurde, der war richtig locker fluffig. Man ist ganz normal locker drüber gegangen und es war trotzdem deutlich zu erkennen, wo wir langgegangen sind. Nach dem Legen fing es an zu regnen. Als ich anfing mit Suchen war es trocken und die Sonne kam wieder raus.

    Ich hatte rd. 2000 Schritte gelegt und sie ist die Fährte abgegangen wie auf Schienen. Nase tief, nur selten entlastet, nur einmal kurze Unsicherheit im Bereich von Treckerspuren. Ich hatte in der ersten Hälfte so gut wie kein Futter gelegt (nur meine 100er-Kugeln, damit ich weiß, wie viele Schritte ich gegangen bin :-)), dafür mehr GS, in der zweiten Hälfte mehr Futter und weniger GS. Auch wenn sie den letzten GS überlaufen hat (ich nehme an, die Konzentration war alle), war ich mega zufrieden. Bei Crazy muss ich bei sehr staubigen und freuchten Ackern einen nassen Lappen mitnehmen und ihr an den GS regelmäßig die Nase säubern, weil sie die sonst im wahrsten Sinne des Wortes voll hätte.

    Ich hoffe, dir und dem Brummi passiert nichts, wenn er mal in die 20 m reinbrettert... Davon abgesehen würde ich den Hund nicht mehr halten können.


    Und auch wenn er an 20 m läuft, ist es kein Freilauf. Ich kann es schon ein bisschen nachvollziehen, meine vorherige Hündin war aufgrund ihres Jagdtriebs und dem Willen, andere Hunde zu schreddern, auch viel an der SL. Aber wo es ging, habe ich sie auch frei laufen lassen. Es macht schon einen kleinen Unterschied, ob wirklich frei oder an der Leine, ist sie noch so lang.


    Ich finde, das Training mit dem Teebeutel hört sich gut an. Daran, wie begierig er mitmacht, ist eigentlich schon zu erkennen, wie sehr er Beschäftigung braucht. Ich denke nach wie vor, dass Aslan sehr unterfordert ist und es dadurch zu den Übersprungshandlungen und anderen Problemen kommt.

    Und warum gibt es denn all diese Werf-Gegenstände? Ballschleudern, Frisbeescheiben, Kongs mit Seil usw. ?

    Weil es genügend Leute gibt, die das kaufen. Klar, ist ja auch einfach, den Hund hinterherhetzen zu lassen und klar macht das dem Hund Spaß. Spricht ja alles in ihm an und es werde Glückshormone freigesetzt. Deshalb ist das Jagen selbst ja schon selbstbelohnend, da muss nicht erst Beute gemacht werden.


    Sagt ja auch keiner was, das mal zu machen. Aber oft wird ja der Ball (oder Stock, wenn man leichtsinnig ist) zig mal hintereinander geworfen, weil de Hund ja so viel Spaß hat und dann so schön müde ist. Dass man sich damit einen Balljunkie heranzieht, wollen die wenigsten glauben.

    So, habe jetzt mal alles nachgelesen.


    Ein bisschen erinnert mich deine Situation an mich, als ich mit Phaja meine erste LZ-Hündin bekam. Ich kann mich nicht erinnern, wie oft ich abends heulend auf dem Sofa saß, weil ich zu doof war, mit Phaja entspannte Spaziergänge zu machen. Dazu kam, dass ich durch einen schweren Bandscheibenvorfall gehandicapt war, als sie ca. 1 Jahr alt war. Wir haben uns zusammengerauft und wurden das tolle Team, das ich mir erwünscht habe. Was nicht heißt, dass es leicht war.


    Insgesamt habe ich auch den Eindruck, dass Aslan ein normaler LZ Rüde in der Pubertät ist, der einfach unterfordert ist. Klar machst du ein bisschen UO mit ihm, aber nichts, was ihn wirklich geistig fordert. Wenn du draußen nichts mit ihm machen kannst, mach drinnen was. Zielobjektsuche bietet sich dafür z. B. hervorragend an. Lass ihn suchen, lass ihn seinen Kopf benutzen, lass ihn arbeiten.


    Wenn er draußen so abgelenkt und übersteigert reagiert, kann es schon sein, dass ihr läufige Hündinnen bei euch rumlaufen habt, die ihre Duftmarken verführerisch absetzen.


    Mit Crazy habe ich hier auch eine ziemliche Granate. Ich möchte mir nicht ausdenken, wie unentspannt unser Zusammenleben wäre, würde ich sie nicht körperlich und geistig auslasten. Da hätte ich drinnen und draußen keinen Spaß mit ihr.


    Ich drücke die Daumen, dass es mit der neuen Trainerin klappt. Aber ich würde dir auch raten, da dran zu bleiben und nicht nach wenigen Terminen nach einem neuen Trainer suchen. Wie jemand schrieb, auch mal einen Weg weiter und bis zu Ende gehen. Vorausgesetzt natürlich, dass es passt und die Chemie stimmt.


    Die gesundheitlichen Aspekte würde ich auch auf jeden Fall abklären lassen, gerade auch die Schilddrüse.


    Ach ja, so ein Urlaub in Ö wäre vielleicht auch was für Crazy und mich :D