So, habe jetzt mal alles nachgelesen.
Ein bisschen erinnert mich deine Situation an mich, als ich mit Phaja meine erste LZ-Hündin bekam. Ich kann mich nicht erinnern, wie oft ich abends heulend auf dem Sofa saß, weil ich zu doof war, mit Phaja entspannte Spaziergänge zu machen. Dazu kam, dass ich durch einen schweren Bandscheibenvorfall gehandicapt war, als sie ca. 1 Jahr alt war. Wir haben uns zusammengerauft und wurden das tolle Team, das ich mir erwünscht habe. Was nicht heißt, dass es leicht war.
Insgesamt habe ich auch den Eindruck, dass Aslan ein normaler LZ Rüde in der Pubertät ist, der einfach unterfordert ist. Klar machst du ein bisschen UO mit ihm, aber nichts, was ihn wirklich geistig fordert. Wenn du draußen nichts mit ihm machen kannst, mach drinnen was. Zielobjektsuche bietet sich dafür z. B. hervorragend an. Lass ihn suchen, lass ihn seinen Kopf benutzen, lass ihn arbeiten.
Wenn er draußen so abgelenkt und übersteigert reagiert, kann es schon sein, dass ihr läufige Hündinnen bei euch rumlaufen habt, die ihre Duftmarken verführerisch absetzen.
Mit Crazy habe ich hier auch eine ziemliche Granate. Ich möchte mir nicht ausdenken, wie unentspannt unser Zusammenleben wäre, würde ich sie nicht körperlich und geistig auslasten. Da hätte ich drinnen und draußen keinen Spaß mit ihr.
Ich drücke die Daumen, dass es mit der neuen Trainerin klappt. Aber ich würde dir auch raten, da dran zu bleiben und nicht nach wenigen Terminen nach einem neuen Trainer suchen. Wie jemand schrieb, auch mal einen Weg weiter und bis zu Ende gehen. Vorausgesetzt natürlich, dass es passt und die Chemie stimmt.
Die gesundheitlichen Aspekte würde ich auch auf jeden Fall abklären lassen, gerade auch die Schilddrüse.
Ach ja, so ein Urlaub in Ö wäre vielleicht auch was für Crazy und mich ![]()