Cinja
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Beiträge von Cinja

    Ich finde, spielerisch mit dem Welpen zu üben schließt eine unbeschwerte Welpenzeit nicht aus.

    Wir reden doch hier von wenigen Minuten am Tag und nicht von stundenlangem Training.

    Meinen Welpen hat es m. M. jedenfalls immer Spaß gemacht, wenn wir spielerisch in kurzen Sequenzen geübt haben. Denn sie bekommen da volle Konzentration von mir. Und ich höre auf, bevor der Welpe aufhören will, weil er müde ist. So ist es für ihn einfach ein tolles Spiel, er wird selbstbewusst und hat Spaß.

    Ich würde nur beim Futtertreiben nicht erst bestätigen, wenn du angehalten hast und dein Hund sitzt. So belohnst du ihn nämlich fürs Hinsetzen und nicht fürs Fußgehen. Daher würde ich auch beim Gehen, am Anfang schon nach zwei bis drei Schritten die Belohnung geben und die Übung auflösen.

    Wenn ich sehe, wie z.B. der DSH bei der BH am Freitag gelaufen ist ... so möchte ich das gar nicht. Das ist unnatürlich und mit Sicherheit mit sehr viel Drill reingeprügelt worden. Der HF ist ja auch der Meinung, dass Hunde nicht "denken" können.

    Und das ist eine Aussage, die unfair gegenüber ganz vielen Sportlern ist.


    Bei den BH-Hunden bei unserer Prüfung waren auch zwei Hunde, die perfekt liefen. Und da wurde nichts reingeprügelt. Da wurde mit viel Futter und Spiel die UO aufgebaut.


    Klar gibt es noch Hundeführer, die den Schuss nicht gehört haben, aber die können i. d. R. keinen Blumentopf mehr gewinnen, weil ihre Hunde keine Ausstrahlung haben. Und das wollen die Richter heutzutage sehen, motivierte Hunde, die mit Freude dabei sind.


    Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, weiß man. Schwarze Schafe sind leider immer noch dabei. Aber ich denke, im Großen und Ganzen wird heute viel hundegerechter und fairer ausgebildet als noch vor einigen Jahren.

    Gerade den Rückruf kann man mit dem typischen Folgeverhalten super üben. Wenn der Welpe gerade sowieso zu mir läuft und ich dabei meinen Rückruf einsetze, lernt der Welpe spielerisch. Ich kann daran nichts verwerfliches oder welpenschädigendes finden. Ebenso an anderen Trainingseinheiten. Wenn es spielerisch gemacht und immer nur in ganz kurzen Sequenzen lernt der Welpe, ohne überfordert zu sein. Und es gibt nun mal Rassen, die sehr gern mit dem Menschen agieren und denen das Training im frühen Alter auch Spaß macht.


    Dass man einen Welpen nicht überfordert und permanent übt, ist hier ja jedem klar.

    Wenn ich meine Hand am GS habe, kann der Hund ihn sich nicht schnappen. Ansonsten käme da bei mir ein "Nein". Nicht zu doll, der Hund soll ja GS toll finden. Und sofort bei gewünschtem Verhalten loben. So lernt der Hund recht schnell, dass es super ist, wenn er nur liegt und den GS nicht berührt.


    Ich würde vorherst weiterhin in jeden Schritt Futter legen und das noch weiter festigen. Ist aber nur meine Laienmeinung :)

    Ich habe die Gegenstände im Wohnzimmer aufgebaut. Gegenstand vor den Hund auf den Boden gelegt, mit Futter in der Hand und gewartet, bis Crazy sich hinlegt. Dann hat sie das Futter mit stimmlichem Lob direkt am GS bekommen. Das mehrere Male, bald brauchte ich den Gegenstand nur hinwerfen und schon lag sie davor.


    Dann habe im Flur mehrere GS hintereinander gelegt, jeweils so zwei bis drei Meter dazwischen und sie von GS zu GS gelotst.

    Als das gut klappte, habe ich die GS mit nach draußen genommen und vor dem Fährten, wenn ich sie aus dem Auto geholt habe, den GS auf den Boden gelegt und sie ablegen lassen. Futterbelohnung wieder direkt am GS.


    Ich habe Crazy also nicht mit Futter an den GS gelockt, sondern sie erst hinkommen und begreifen lassen, dass es Futter erst gibt, wenn sie liegt.


    Als die Trockenübungen gut klappten, habe ich die GS mit auf die Fährte genommen. Sind wir bei einem GS angekommen, habe ich sie mit der Leine geblockt und "Platz" gesagt, wenn sie sich nicht selbst hingelegt hat. Den oder die GS hast du vorher schon an dir getragen, so dass sie deinen Geruch annehmen können.


    Wie lange fährtest du schon mit Witus? ich habe rd. ein halbes Jahr in jeden Schritt Futter gelegt und dann langsam angefangen, den einen oder anderen Brocken wegzulassen.


    Ich habe es nicht so aufgebaut, dass am Ende immer ein GS liegt und dann Schluss ist. Die Gefahr ist bei Crazy zwar nicht so groß, dass sie meint, da ist ein GS und damit Ende, aber ich bin nach dem letzten GS immer noch ein paar Schritte weitergegangen und habe dann einen kleinen Futter-Jackpot ausgelegt.


    Erst vor der Prüfung habe ich es ein paar Mal gemacht, dass ich sie am letzten GS ins Sitz genommen und die Fährte beendet habe. Am Ende gibt es bei mir auch keine Ball oder Zergelspiele, sondern einfach ruhig noch etwas Futter mit stimmlichem Lob. Ich will sie nach der Fährte ja nicht aufpuschen. Muss man aber vielleicht auch vom Hund abhängig machen, wie es für den am besten passt.

    Bei Crazy arbeite ich eher an der Ruhe.

    Luna Das hört sich doch gut an. Ich bin ja auch in keiner OG, sondern in einem Gebrauchshundeverein. In die OG hier in unserem Ort würden mich keine 10 Pferde hinkriegen.


    Und ich glaube, ich hatte es schon mal geschrieben, aber ich kann die Goldimplantate auch uneingeschränkt bei HD empfehlen. Phaja haben sie noch vier Jahre geschenkt (sie bekam sie mit 7) und hätte sie die sch.... DM nicht gehabt, hätte sie ihr bestimmt noch ein oder zwei Jahre geschenkt.