Wie gesagt, ich kenne das von Crazy auch. Lässt sie sich zu sehr ablenken, kommt auch bei der UO ein "Nein, lass es" von mir. Es geht halt nicht von heute auf morgen. Meine Devise ist "Der Weg ist das Ziel" und dann kommt man auch da an, wo man hinmöchte. Auch wenn es mal etwas länger dauert. Und es gibt, wie auch in der Fährte, gute und und nicht so gute Trainings.
Gestern unsere Fährte z. B. rd. 1200 Schritte, 10 GS, vier Verleitungen, Spitzwinkel, Bogen, Schlangenlinie, auf Feld mit Zwischenfrucht. Beim Legen noch ganz leicht frostig, aber die Sonne schien schon. Sie schien weiter und weiter, was natürlich so sehr schön war. Hat die Fährte aber nicht einfacher gemacht.
Crazy war teilweise unkonzentriert, hat die meisten Winkel um eine Länger überlaufen (obwohl es windstill war), war nicht sauber auf der Schlangenlinie. Aber alle GS absolut überzeugend verwiesen, die Verleitungen ignoriert. Wenn sie die Fährte verloren hat, hat sie sich wieder reingesucht.
Natürlich war vor allem die Winkelarbeit nicht gut, aber ich ziehe trotzdem das Gute aus dem Training, nämlich das tolle Verweisen, das Ignorieren der Verleitung und auch dass wir am Ende angekommen sind. Und für mich die Erkenntnis, dass wir auf Flächen mit Bewuchs mehr üben müssen. Mir ist wichtig, das Training vor allem für Crazy und dann auch für mich positiv abzuschließen.