Cinja
  • Mitglied seit 21. Juni 2018
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Beiträge von Cinja

    Geocaching oder so ähnlich heißt das wohl.

    Aber keine Ahnung ob das in die richtige Richtung geht.

    Geocaching ist wieder was ganz anderes. Da könnte ich mir fast vorstellen, dass das was für euch ist :) Da werden Sachen gesucht, die versteckt wurden. Man hinterlässt dann einen Eintrag, dass man das gefunden hat. Man hat da wohl nur die Koordinaten und sucht dann den "Schatz".

    So genau kenne ich die Methode nicht, da ich aus gutem Grund bei Crazy nicht damit arbeite ^^


    Dabei wird der Hund auf kleine Dosen (Filmdosen) konditioniert, die werden auf der Fährte angebracht. Erst mal offen und nicht vergraben, nur in den Boden eingelassen, später dann mit Deckel und vergraben. So soll der Hund nach den Dosen suchen und darf sich die dann auch ausgraben.

    Man muss sie aber nicht unbedingt richtig vergraben, vielleicht reicht es auch, sie nur etwas tiefer einzulassen und den Deckel draufzulegen, so dass der Hund auch ohne Graben dran kommt.


    Aber wie gesagt, ich kenne mich mit der Technik nicht so gut aus und habe bisher nur davon gelesen, dass einige dies mit großem Erfolg bei ihrem Hund angewandt haben.

    Phaja ging es in ihrem letzten halbes Jahr nicht gut, sie konnte durch die DM immer schlechter laufen und auch die letzte Woche war nicht schön. Hätte ich da den Ball hervorgeholt, wären für den Moment alle Schmerzen vergessen.

    Das kann mal also nicht als Maßstab nehmen, ob der Hund große oder weniger große Schmerzen hat.


    Ich denke, du bist mit Witus sehr gut bedient. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob du mit einem LZ DSH wirklich glücklich werden würdest. Ich kann mich an deine Videos erinnern, dass du eine eher hektische, unruhige Art hast. Bei einem etwas nervigen Hund wäre das eine schlechte Kombination. Kann sein, muss nicht sein.


    Denn natürlich gibt es HZ-Hunde, die Raketen sind, so wie es LZ-Hunde gibt, die am glücklichsten auf dem Sofa sind.


    Aus den Videos kann ich mich auch erinnern, dass Witus Spaß am Arbeiten hat, jedenfalls kam es mir so vor. Von dem her würde ich das Gesundheitliche jetzt erst mal abklären und bis dahin nichts weiter machen. Arbeiten mit Schmerzen ist nicht gut und wird die Übungen auch nicht verbessern. Eher im Gegenteil.


    Und auch die Fährtenarbeit würde ich natürlich weiter machen, sobald er wieder fit ist. Ich weiß nicht, wie du da bist, ob du da auch eher hektisch bist oder etwas ruhiger. Aber ganz ruhig arbeiten und wenn er die Konzentration über 400 Schritte nicht halten kann, dann arbeite ich erst mal lieber 100 Schritte und die dafür aber gut.


    Jeder Hund ist ein Individuum, man kann nicht gucken, was der neben einem schon kann oder nicht kann. Mein Training basiert auf dem, was der Hund kann, was er anbietet, was ich abfragen kann.

    Wir waren gestern auch wieder auf dem Acker, diesmal gegrubberter Maisacker, auf dem noch sehr viele Stengel und Maiskolben lagen. Länge rd. 2000 Schritte, viele Winkel, 2 Bögen, Schlangenlinien, 13 GS, davon 3 kleine. Verleitungen habe ich insgesamt 6 gelegt.


    Wir arbeiten jetzt auch wieder vermehrt am zivilisierten Hingehen zum Ansatz :) Das ist derzeit unsere Hauptbaustelle.


    Der erste Schenkel war wieder sehr flott und ich musste sie doch mehr halten, damit sie nicht zu sehr stürmt. Dann wurde es laaaangsam besser. Das kleine Winkelviereck auf dem ersten Schenkel war nicht ganz sauber, aber auch das wurde dann deutlich besser, die anderen Winkel und Winkeltreppen wurden sehr souverän gemeistert. Bis auf einen kleinen GS hat sie alle anderen GS schnell und sicher verwiesen, die Verleitungen bis auf eine komplett ignoriert, die eine aber nur kurz geprüft und auf der Fährte weitergemacht. Da gab es richtig großes Lob.


    Ab und an wird sie nach einem Winkel noch schneller, auch daran müssen wir noch etwas arbeiten.


    Insgesamt war ich sehr zufrieden mit meiner Suchmaus, die die ganze Fährte konditionell auch gut gemeistert hat. Gestern habe ich auch mal wieder am letzten GS aufgehört, da sie eher unwillig ins Sitz geht und die Fährte beendet :D Auch das müssen wir üben.


    In vier Wochen gehen wir in unserem Verein noch mal die FH 2. Also werden wir schön fleißig weiter fährten :) Wird nur immer schwieriger, Flächen zu finden.

    Ich denke auch, dass euch die Entscheidung nicht leicht gefallen ist und ziehe den Hut vor euch, dass ihr eine Entscheidung zum Wohle des Hundes getroffen habt.

    Das Wesen und den Charakter des Hundes so einzuschätzen, dass man selbst überfordert ist, ist bestimmt nicht einfach. Klar wächst man an seinen Aufgaben, aber manchmal ist es besser, einen Schlussstrich zu ziehen, zum Wohle aller Beteiligten.

    Es gibt leider genug Hundehalter, die sich überschätzen und/oder sich für die tollsten unter der Sonne halten.

    Dann lieber früh genug erkennen, dass man es nicht schafft und für alle die bestmögliche Lösung finden.

    Hmm, wirklich? Micha369 hat's schon gesagt, jetzt du auch noch. Vielleicht bin ich mit meiner Bewertung der Arbeit auch etwas zu streng mit meinem Buben gewesen? :/

    Nur gut, dass ich ihn immer unbeirrt suchen lasse (solange er fleißig ist) und nichtmehr wegen jedem Pups grob eingreife wie bei A.J. damals.

    Da hätte ich Ero in diesem Falle wohl unrecht getan ...

    Was gefällt dir selbst nicht so gut an seinem Suchbild?

    Ich habe mir das Video noch mal angesehen. Wenn er am Kauen ist, sucht er natürlich nicht so gründlich. Aber dann ist er wieder in jedem Fußstapfen. Größeres Futter würde ich nicht nehmen, dann kaut er noch länger. Vielleicht sogar weicheres Futter nehmen, was er besser und schneller abschlucken kann.

    Machst du relativ kleine Schritte? Vielleicht mal versuchen, etwas größere Schritte zu machen. Schneller werden lassen würde ich ihn auch nicht.


    Ui, das ist aber auch gemein :D

    Wie reagiert Crazy denn bei solchen Wildbegegnungen? Bleibt sie stehen, oder würde sie Gas geben?

    Super, dass sie sich wieder so gut eingesucht hat, die Begegnung war ja auch recht am Anfang der Fährte, das war eh gut für den Lerneffekt. :) :thumbup:

    Sie war schon SEHR interessiert 😂 Aber sie ist tatsächlich nicht durchgestartet, war aber schon etwas wuselig. Sie bekam noch mal das Such-Kommando, nahm die Nase auch runter, war aber unkonzentriert und guckte auch noch mal in Richtung des Hasen. Dann wurde es aber langsam besser, dauerte ca. 80 - 100 Schritte. Die Hasensichtung war ungefähr in der Mitte der Fährte, ich war dann froh, dass sie bis zu Ende gut gesucht hat.

    Ruebchen Ich würde auch weiter auf Acker üben. Nützt ja nix, da muss der Feinschmecker durch :D

    Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du ja die Strecke auf Acker erst kurz gestalten, bevor es auf die Wiese geht, und dann die Fährte auf dem Acker langsam verlängern. Ansonsten gefällt mir seine Suche auch sehr gut.


    Und ansonsten orientiere ich mich da jetzt mal garnicht an irgendwelchen möglichen Prüfungsstufen sondern probiere sehr flexibel die Anforderungen am Fortschritt (oder auch möglichen Rückschritten) meines Hundes zu orientieren, denke so kann ich die tolle Motivation von Hera zur Fährtenarbeit sichern und halten.

    Das finde ich vernünftig. Und selbst wenn man "nur" IGP-Fährten machen möchte, schadet es nicht, längere Fährten zu üben. Ist wohl gar nicht so selten, dass IGP-Hunde bei der 3er Fährte gern mal an ihr Limit kommen, weil immer nur kurze Fährten geübt wurden. Von dem her macht es Sinn, länger zu üben. Fördert die Konzentration und übt außerdem. Und schaden tut es auch nicht. Viele sind halt zu faul zum Fährten. Dabei kann man immer wieder sehen, dass die Fährte oft entscheidend bei der Plazierung ist.


    Und ich würde mich auch nicht an irgendwelche Vorgaben halten, sondern meinen Trainingsfortschritt nach dem Verhalten und Stand der Ausbildung meines Hundes richten. Ich kann dir auch nur eine GS-Fährte empfehlen. Einfach eine Gerade mit ganz vielen Gegenständen. Bei Crazy hat eine einzige solche GS-Fährte einen unheimlichen Fortschritt gebracht, was die GS angeht.


    Wir waren gestern auch auf dem Acker mit Zwischenfrucht. Auf dem ersten Schenkel hatte ich eine kleine Ecke eingebaut, da war sie noch etwas fahrig. Dann wurde es richtig gut, bis wir nach der Hälfte zu einem Zickzackabschnitt kamen. Kurz vor dem ersten Winkel flitzte plötzlich ein Hase vor uns übers Feld, da war die Konzentration erst einmal weg. Sie suchte dann zwar weiter, aber sehr unkonzentriert und fahrig. Dann kam sie aber wieder rein und hat den Rest super abgesucht.


    Den Bogen hat sie auch nicht ganz 100 %ig sauber gesucht, die müssen wir also weiter üben, also wird die nächste Fährte einige Schlangenlinien haben :) Ach ja, den Kork hat sie mal wieder überlaufen :rolleyes: Zuletzt hatte sie ihn immer gut angezeigt, aber gestern dann nicht. Ich glaube, der kam nach der Hasenbegegung ^^

    Ein Bekannter von mir ist Diensthundeführer bei der BP und seine Hunde waren und sind nach Dienstschluss ganz normale Hunde, die mit im Haus sind, mit in Urlaub fahren usw.

    Natürlich muss da mehr Management betrieben werden, wenn Besuch kommt und beim Spazierengehen passt er auch mehr auf, aber ansonsten finde ich, dass dieser Hund neben seinem "Beruf" ein normales Hundeleben führt.

    Der seinen Hund ziemlich bescheiden erzogen hat leider.

    Das hat nicht immer was mit Erziehung zu tun. Manche Hunde bringen das einfach mit.

    Phaja fand alle Menschen toll und ließ sich liebend gern durchknuddeln.

    Crazy ist seit Welpe an anders und braucht andere Menschen nicht unbedingt und es wäre auch keine gute Idee, sie einfach anzufassen. Und ich habe, weil ich die Tendenz bei ihr früh erkannt habe, versucht gegenzuwirken. Aber sie ist geblieben, wie sie ist.