nette
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Beiträge von nette

    ja das ist Lexys Zuggeschirr - das nehm ich normalerweise fürs canicross - wo sie ja ziehen darf


    da die heutige Cachetour eine Angeltour (Caches von den Bäumen angeln) war, ist die Schleppleine dabei hinderlich, also hab ich sie für diese Tour auch ans Zuggeschirr und den Bauchgurt gemacht und die Wegführung durch den Wald war auch passend dafür, so ging das richtig gut - lediglich mein Mann war etwas schnaufend hinter mir und beschwerte sich über mein forsches Tempo ;)

    hier in BW ist ja heute Feiertag und diesen haben wir für eine ausgiebige Cacherunde genutzt ...

    Lexy ist nach 5 Stunden Cachen jetzt auch rechtschaffend müde und liegt zu meinen Füssen und pennt tief und fest :)

    Die beiden im Schlafzimmer werden eher selten benutzt, da ist mein Bett überwiegend Crazys Schlafplatz und wenn ich auf dem Sofa bin, leistet sie mir da auch Gesellschaft ^^

    das Lexy bei uns im Bett schläft, hab ich jetzt vor kurzem wieder abgeschafft - wir haben zwar ein großes Bett, aber Madame legt sich IMMER quer zwischen uns in Kopfhöhe, d.h. irgendwem streckt sie immer den Hintern ins Gesicht oder drückt sich mit den Vorderpfoten noch richtig schön in den andere rein .. so das mein mann und ich jeweils am Rand gequetscht liegen und uns auch nicht mehr umdrehen können, weil sie jeweils auf beiden Deckenhälften liegt und sich schwer macht wie Beton und man die Decke dann nicht mehr unter ihr wegziehen kann, ohne das wir alle wach sind :D

    daher hat sie jetzt das Jeanshosenbett neben meinem Kopfende und scheinbar gefällt ihr die Dämmeigenschaft der Styroporkügelchen recht gut, denn sie kuschelt sich da schön rein und schläft sehr gern da drin.

    vor“-Hamsterrad.

    Scheint für sie aber genau so ablaufen zu müssen: ich renne vor, Frauchen ruft irgendwann, ich komme schnell zurück und ab Marsch wieder voraus!

    ich rufe nicht das sie zurückkommt, sondern ich bleibe stehen, oder tippe sie auf den popo wenn ich sie noch erreiche oder räuspere mich und dreh die körperseite auf an der sie laufen soll und dann erinnert sie sich dran, dass sie ja da hin soll - und dann warte ich erst eine sekunde ab und dann laufen wir so wie es soll weiter - nur hier dauert es dann eben nicht lang und schwups ... sie rennt ja nicht sofort gleich wieder drauf los ... scheint nur eben das was sie soll dann recht schnell zu vergessen, weil sie dann irgendwann anderweitig beschäftigt ist... so zumindest fühlt es sich an


    Konsequent drauf bestehen, dass sie keinen Schritt mehr vor dich macht, schon ab Zuhause nicht mehr. Geschnüffelt wird nur noch hinter dir, ggf. auch mal gar nicht. Dafür gibts zig Möglichkeiten: in sie hinein drehen, Weg abschneiden, per Kommando stoppen, Wasser, Leckerlies nach hinten werfen - da haste ne riesige Palette an Möglichkeiten, nicht mit jedem Hund funktioniert alles.

    alles schon durch in den letzten 4 Jahren

    Flops:

    Leckerlies hinter mich schmeissen - yo, irgendwann sind die Dinger alle und zudem lernt sie dadurch nix, den die Erwartungshaltung die damit verbunden ist, ist nicht das was ich haben will

    Weg abschneiden - sie ist ne halbe Katze - kannst Dir vorstellen wie das aussieht, wenn ich versuche mich in sie reinzudrehen und sie zu blocken - dann tanzen wir wie besoffen den Weg entlang :)

    mach ich ja schon auch immer wieder, aber ändert nix an der Situation

    Wasserflasche - hatten wir mit einer Trainerin eine ungute Erfahrung und selbst diese hartgesottene (megaschlimme) Trainerin ist mit ihrer harten Tour gescheitert und Lexy hat ausser schreckhaft werden dadurch nix gelernt - wir hatten eine Woche Intensivtraining - Lexy war fix und fertig nach der Woche und ich beisse mich heute noch in den Arsch, dass ich das zugelassen habe

    Klicker - ich hab versucht sie für die selbstständige Einnahme der richtigen Position und neben mir laufen zu klickern, aber auch hier das Problem, sobald eine gewisse Erwartungshaltung da ist, läuft sie so wie es sein soll und ich bin doch wieder dabei mich mit ihr zu beschäftigen


    Was hilft, ist einen Stock als Bremse neben mich zu halten der ihr den Weg versperrt, aber auch hier ist dann keine richtige Entspannung da, sondern da ist die Haltung dann so, dass sie auf Gelegenheiten "wartet" wo ich unaufmerksam bin und sie ein Schlupfloch sieht.


    Im übrigen geh ich schon immer als erste durch die Tür oder durch den Hofeingang aufs Grundstück usw. oder bei unübersichtlichen Gelände kennt sie das Kommando "hinter mir" .


    Im Trainingsmodus bzw. in einer Erwartungshaltung läuft es, aber im "Freizeitmodus" wo sie einfach nur vor sich hintrotteln soll, da vergisst sie.


    Danke aber hierfür:

    Mein Tipp ganz grundlegend ist aber: den Hund nicht die ganze Zeit beachten. Je mehr du den im Auge hast, desto mehr orientierst du dich - aus ihrer Sicht - an ihm bzw. Ihr. Dabei soll es ja anders rum sein: sie muss dich im Auge behalten und auf dich acht geben.

    das ist nochmal so ein Punkt den ich ggf. anschauen kann wie sich das gestalten lässt, denn das stimmt auch - ich bin durch dieses ständige korrigieren immer an ihr dran und nicht andersrum

    Ich bin an einem Punkt an dem ich nicht weiterkomme. Nicht das ich nicht zurechtkomme, das nicht, aber ich hätte es gern besser als es derzeit ist, einfach weil es dann für mich und Lexy noch einen ticken entspannter ist.

    Also das Thema ist Leine ziehen. Also es ist nicht so, dass mich Lexy wie eine blöde von A nach B zieht und auch nicht so, dass wir nicht gescheit geradeauslaufen können. Aber es stört manchmal schon, dass ich sie quasi beim "entspannten" einfach so laufen immer wieder daran erinnern muss, das sie nicht einfach kopflos den Weg entlang läuft und mich hinten dran "vergisst".

    Sie nimmt Korrektur in jeglicher Form sofort an (es reicht ein räuspern) und sie weiss quasi auch wo ihr Platz ist , aber nach 5 Schritten hat sie das vergessen und sie wird immer schneller und schwups ist die Leine auf Spannung. Ich korrigiere, bleibe stehen oder wechsel die Richtung oder sag ihr halt was, dann dreht sie um kommt neben mich und wir laufen 5 Schritte und dann wird sie immer schneller und schwups geht das spiel von vorne los.

    Laufe ich ganz langsam, dann nimmt sie sich auch zurück und läuft "angepasst" neben mir, aber sobald ich wieder "normal" laufe geht das wieder von vorne los. Und das ist bei einem lockeren Spaziergang auf Dauer eben nervig für uns beide. Ich bin etwas ratlos, denn sobald ich von ihr im "Trainingsmodus" verlange "bei mir" zu laufen, dann geht das problemlos. Aber sobald ich innerlich "loslasse" und entspannt mit ihr nen Spaziergang machen will, da schaltet auch sie den Kopf aus und läuft halt los :D und schnuppert so vor sich hin und irgendwann ist halt die Leine zu Ende und dann auf Spannung und das ist schon nervig.


    Jemand einen Tipp wie sie trotz entspanntem Laufen noch darauf achtet ungefähr auf meiner Höhe zu bleiben?

    wir reden doch hier gar nicht von unserem individuellen Umgang mit unseren Hunden - das war doch nur ein Beispiel

    daher erübrigt sich doch der Hinweis, das einem die anderen nicht erzogenen Hunde egal sind - natürlich sind sie das (bis zu einem gewissen grad) ebenso wie die unterschiedlichen "Ausbildungsreligionen" und trotzdem tauschen wir uns darüber aus :/

    Aber wie oft passiert es denn, das man einen nicht hörenden Hund trifft und bei genauer Betrachtung stellt sich raus - der Hund hört nicht nur bei "ernsten" Dingen nicht, sondern der hört überhaupt null! Ich erleb das immer wieder.

    Aber würdest du deinen Hund darunter fassen? Und das ist ja im Endeffekt die wichtige Frage bzw Antwort.

    ich versteh Deine Frage nicht, natürlich zähle ich meinen Hund nicht dazu - der hört ja :D

    mit dem Gedanken, wenn ich schon das Kleine etwas was mich stört nicht sofort unterbinden und mich durchsetze, wieso sollte der Hund dann bei größeren ernsteren Themen auf mich hören?

    Weil Hunde nicht völlig blöd sind? Und weil sie schon am Tonfall hören wenn man nur genervt ist und wann es wirklich ernst ist?

    ja da geb ich dir durchaus recht, das eine schliesst das andere aber aus meiner Sicht nicht aus

    ja es gibt Situationen im Alltag, da will ich halbherzig was und Lexy macht was anderes und ich lass es durchgehen, ich zottele ja nicht den ganzen Tag am Hund rum, aber wenn sie es zu bunt treibt, dann gibts eben auch mal ne Phase wo wirklich vieles dann reglementiert wird, damit sie es wieder aufm Schirm hat - das ich meine was ich sage


    Aber wie oft passiert es denn, das man einen nicht hörenden Hund trifft und bei genauer Betrachtung stellt sich raus - der Hund hört nicht nur bei "ernsten" Dingen nicht, sondern der hört überhaupt null! Ich erleb das immer wieder.

    das ist auch mein Ansatz, mit dem Gedanken, wenn ich schon das Kleine etwas was mich stört nicht sofort unterbinden und mich durchsetze, wieso sollte der Hund dann bei größeren ernsteren Themen auf mich hören?



    Ich finde den Strangtitel sehr gut gewählt, denn ich hab echt manchmal das Gefühl, dass einige Trainer oder auch Hundebesitzer aus "ihrem Weg" eine Religion machen und dann missionieren gehen und vehement darauf beharren, dass nur ihr Weg richtig ist.

    Schlimm finde ich es dann, wenn solche Personen an Schlüsselpositionen sitzen und z.B. die Hundetrainerprüfung abnehmen und jemanden durchfallen lassen der einen anderen Ansatz hat. Oder eben Hundetrainer, die so sehr von sich und ihrer Methode überzeugt sind und nix anderes zulassen (auch nicht wenn der Hund und Mensch vll. etwas anderes bräuchte) und natürlich dann auch alle anderen schlecht macht.


    Ich finde Extreme in der Hundeerziehung in beiden Richtungen werden dem Hund nicht gerecht und sind unfair ihm gegenüber.

    Ich hab im Hundezimmer wo Lexy an den Tagen allein ist wo ich ins Büro muss ein großes Plastikkörbchen stehen mit einem bezogenen Steppbett drin, da kuschelt sie sich eigentlich ganz gern rein.

    Im Schlafzimmer und im Büro liegen jeweils 2 mit Bettwäsche bezogene halbe Schaumstoffmatrazen (ausrangiert von den Kindern). Die Bettwäsche gabs für kleines Geld und lässt sich einfach waschen und es tut im Geldbeutel nicht weh wenn mal ein Loch drin ist.

    In der Wohndose hat Lexy eine mit Kunstleder bezogene ca. 4 cm dicke Matraze und im Wohnzimmer liegt sie auf einer etwas dickeren mit watte gefüllten Hundedecke mit nem Flickenteppich drüber.


    Sie hat als Welpe/Junghund wirklich alles geschreddert was ging, daher hat sie kein teures gekauftes Bett. Ich stehe mit den gekauften Dingern irgendwie auf Kriegsfuss, meist zu teuer oder man kann sie nicht richtig reinigen - weil sie zu groß für die wama sind.


    Aktuell nähe ich aus alten Jeanshosen einen Überzug mit Rand für die Schaumstoffmatraze im Schlafzimmer und damit sie es ein bischen kuscheliger hat, hab ich dafür sogar noch einen Chenillebadeteppich für nen zehner gekauft, den ich dann da noch drauflegen kann.