Wir sind der Sache so halb auf der Spur. Alle TÄ hielten es für eine Kontaktallergie. Ich weiß, sie verträgt ein Putzmittel nicht, das ist komplett hier aus dem Haushalt verschwunden. Die Böden mach ich sicherheitshalber nur noch mit Dampf. Fürs Treppenhaus nimmt auch keiner der Nachbarn das Mittel. Auf Streusalz im Winter reagiert sie auch sehr empfindlich, da wird es jetzt grundsätzlich Pfotenschuhe geben, wenn ich sie mit in die Zivilisation nehme. Ansonsten konnte ich keinen Zusammenhang mit den Jahreszeiten erkennen. Wohl aber mit der Umgebung, sind wir lange genug hier weg, erholt sich das ganze extrem schnell und sie geht auch nicht mehr dran. Ich meide derzeit einen Weg, weil ich mitbekommen habe, die sprühen großzügig irgendwas gegen Unkraut.
Von allen TÄ wurde noch was mit Pflanzen vermutet, ich hab das schon oft von anderen Hundehaltern gehört, dass die Ruhrwiesen für ihre Hunde auch problematisch sind. Doof, wenn man halt hier wohnt. Ich habe es mal mit "Ausschlußspazieren" versucht und bin nur die Runde durchs Wäldchen gelaufen, die am weitesten von der Ruhr entfernt ist. Ohne Ergebnis. Wobei ich einfach glaube, die Pflanzen unterscheiden sich da nicht sonderlich. Ich hab irgendwie den Bärenklau im Verdacht, der hier überall großzügig wuchert. Sie darf zwar nicht ran, aber dazu muss ich es sehen und erkennen. Es kann also durchaus mal sein, dass sie über eine noch kleine Pflanze latscht. Ist ne echte Plage geworden hier.
Am nachvollziehbarsten finde ich, was mein letzter TA gesagt hat. Gute Pfotenpflege bringt mehr, als jeder Allergietest. Drei von vier haben wir gut im Griff damit, nur eine macht noch Sorgen. Zweimal pro Woche bekommt sie ein Pfotenbad mit Malaseb. Das Fell unter den Pfoten wird gut gestutzt, damit da nix juckt und man es gut sauber halten kann. Erstaunlich was für eine Fellsocke die sich innerhalb von einer Woche wachsen lassen kann. Pfoten waschen wir nach jeder Runde, einmal am Tag mit einer sehr rückfettenden Fellseife. Das scheint im Moment zu reichen, das ist nichts rissig, rau oder spröde. Im Winter will ich es mit einem Pfotenbalsam vom gleichen Hersteller versuchen. Die Sorgenpfote wird danach geföhnt (danke Universum für einen so duldsamen Hund) der Rest nur gut abgetrocknet. Drei von vier sind in bester Ordnung, die letzte ist gerötet, aber bereitet derzeit keine Probleme beim laufen, sie geht auch eher selten dran. Nur wenn sie alleine ist oder zum schlafen kommt noch eine Socke drüber.
Der Manuka Honig bringt bei uns die größten Verbesserungen, aber da muss halt auch immer die Socke drauf, weil schmeckt vorzüglich. Bin sehr gespannt auf das Drachenblut.