Tilli
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Beiträge von Tilli

    Tilli verträgt auch kein Getreide, bei Weizen und Mais weiß ich es ganz sicher und alle anderen Getreidesorten lasse ich jetzt auch weg. Weizen gibt Ohrenentzündungen und schuppige Haut, Durchfall nur selten bis fast gar nicht. Mais hingegen gibt explosiven Durchfall. Bei Reis meine ich Blähungen und zu weiche Häufchen festgestellt zu haben, aber den hat sie eher zufällig verdrückt und ich hab den auch gleich mit auf die Rote Liste gesetzt.


    LG

    Babsi & Tilli

    Wir drücken auch alle Daumen und Pfötchen, gute Besserung schon mal für die schöne Schwarze.


    LG

    Babsi & Tilli

    Gute Besserung an Flocke! Irgendwie muss ich auch an Kontaktallergie denken, Tilli hatte mal ähnliche Beulen hinter der Nase, nur eben dann mit Fell drauf. War ein Reiniger den ich früher für den Boden genutzt habe. Ist er mit etwas Ungewöhnlichem in Kontakt gekommen, oder hat was Neues zum kauen?


    Meine Tierärztin hat bei der vertretenen Pfote in der Praxis ein Schmerzmittel gegeben und für die nächsten Tage Körbchenruhe verordnet.


    Automäßig ist echt gerade der Wurm drin bei dir, wirklich ärgerlich, aber auch der längste Wurm ist mal zu ende. Däumchen und Pfötchen sind gedrückt.


    Ein total süßer Kerl dein Flocke. :love: Der Name passt prima.


    LG

    Babsi & Tilli

    Spannend ist auch die Sache mit den Blicken. "Hunde gucken sich übrigens nicht den ganzen Tag an, weil sie sich so hübsch finden". Mache ich doch nicht? Jedenfalls gucke ich jetzt weniger, was sie macht, nimmt auch Stress für sie raus. Ich kann es ja hören 8)

    "Mit Blicken erteilt man Aufträge. Guck den kommenden Hund an, guck deinen Hund an, guck wieder was der andere macht - und deiner hat einen Auftrag". Obacht also, an der Stelle ist das für mich verflixt schwer, nicht zu gucken. Wenn man mehrfach hin- und her guckt, dann hat der eigenen Hund einen !!!1! Auftrag.=O


    Huhu,


    freut mich, dass es so gut läuft bei euch. Mönsch du, das klingt doch alles schon vollkommen anders :thumbup:. Das mit dem gucken ist sehr spannend, zum einen für mich als Kontrollfreak, ich stehe dem Hund ja da in nichts nach. Und zum anderen speziell bei den Hundebegegnungen. Spontan fällt mir da eine Situation ein, wo ich die beiden anderen Hunde nicht habe kommen sehen und Tilli mir quietschend in die Leine gerappelt ist. Aber grundsätzlich glaube ich, dass da was dran sein könnte. In dieser einen Situation hatte sie schon Frust bis Unterkannte Oberlippe und es brauchte nur einen Zündfunken. Trotzdem hab ich bislang als Kontrollfreak gern beide Hunde im Auge gehabt. Weißt du zufällig ob man dazu irgendwo was nachlesen kann? Der Tipp stammt von deiner jetzigen Trainerin, oder? Leider bissi zu weit für mich?(.


    LG

    Babsi & Tilli

    Huhu,


    wie man das zulassen kann frag ich mich auch. Und wie mir das passieren konnte und ob es noch schlimmer hätte kommen können ebenfalls. Was vor knapp 200 Jahren bei "Des Kaisers neue Kleider" wunderbar funktioniert hat, funktioniert heute auch noch.


    Als Ausgangssituation haben wir eine Welt, in der Hunden irrsinnig viel abverlangt wird. Was Hund von heute idealerweise alles können soll, ist schon eine ganze Menge. Still soll er sein, unauffällig, jeden und alles mögen, aber bitte nicht zu sehr. Verträglich mit jedem Hund, sich bei Bedarf von jedem ungeschickt streicheln lassen. Auf Bewegungsreize nicht reagieren, uns mutig aber zurückhaltend durch eine laute Welt voller Reize und Verlockungen begleiten. Eine spannende Duftspur ist ebenso nein, wie ein leckeres Häppchen am Wegesrand. Ja selbst deutlich aggressives Verhalten der Umwelt gegenüber ihm und seinem Menschen (seinem Rudel, der Gruppe die sein Überleben sichert) ist bis zu einem gewissen Grad vom Hund zu tolerieren. Wir sind schon zwei mal so derb angeschrienen worden, wenn das Gegenüber körperlich nicht so kläglich gewesen wäre, hätte es für mich geheißen, einen Schritt weiter und das Pfefferspray ist draußen. Tilli wurde schon von einem unerzogenen Kind angesprungen, absichtlich erschreckt und mit irgendwelchem Zeug beworfen. Von pöbelnden Hunden die keifend jede Individualdistanz unterschreiten mal ganz zu schweigen. Das alles muss Hund von heute können und dabei ruhig bleiben. Weil sein Mensch, stets Ausbund an Ruhe und Souveränität, das so will. So wollen muss. Hund und Halter haben in trauter Einigkeit mit Ruhepuls durch all das Chaos zu schreiten, souverän, versteht sich, Mensch voraus, Hund hinterher. Es gibt sicherlich einen Medikamentencocktail der das bei Mensch und Tier bewirken könnte, aber ehrlich gesagt....nö, einfach nö.


    Mit den allerbesten Vorsätzen ausgestattet holt also der begeisterte Neuhundehalter (ich) das lang ersehnte Fellbündel ab. Monate vorher hat man sich schon Informationen in Bibliotheksumfang reingezogen, sich umgehört, gemacht, getan und sich vorbereitet. Man weiß Bescheid, man ist im Bilde...aber ganz weit hinten nagt der Zweifel. Nach so umfangreicher Informationsbeschaffung weiß man, dass man nichts weiß. Zumindest bei mir hatte zu dem Zeitpunkt das Bauchgefühl schon seine Koffer gepackt und ist auf eine ganz lange Reise gegangen. Bestenfalls hat es mir hin und wieder eine Postkarte geschrieben, deren Inhalt ich gekonnt als eigene Besserwisserei ignoriert habe, um Monate später festzustellen...hatte doch recht, der olle Bauch. Kann mehr als nur Konditoreien leerfressen.


    Aus dem tappsigen kleinen rundlichen Fellbündel wurde binnen kürzester Zeit etwas, dass schon nach Hund aussah und sich trotz aller Bemühungen meinerseits um zenmäßige Gelassenheit und Souveränität benommen hat wie ein Tier.


    Zu all den Anforderungen, die Hund eben so zu erfüllen hat, aber einfach noch nicht kann, gesellen sich jetzt die ganzen Horrormeldungen, die gerade Haltern großer Hunde gern unter die Nase gehalten werden. Als Tilli hier gerade eingezogen ist, hab ich gleich von drei Leuten unabhängig voneinander den Link zu einem Artikel bekommen, in dem es darum ging, dass eine ältere Dame von ihrem Schäfer aufs schlimmste Angegriffen wurde, nur weil sie über ihn gestolpert ist. So tragisch das alles für die Dame und ihre Familie auch war, ab zurück mit der Kirche ins Dorf und Hand aufs Herz. Wenn über den Hund stolpern schon das Ende aller Dinge wäre, wie viele wären dann heute noch hier? Ich nimmer. Mein Hund kann sich beamen, auch in Seitenlage, geräuschlos....wie, das wissen die Weisen. Spontane Hundemanifestation aus dem Nichts heraus gehört hier zur Tagesordnung. Hat das Bauchgefühl auch auf seine Postkarte geschrieben...ja.


    Jedenfalls will man nie einer dieser Hundehalter sein, von denen man so oft in der Zeitung liest. Nein, so weit will man es nicht kommen lassen. Ob man will oder nicht, es macht einem Angst.


    Und dann kommt einer, der mit dem Ton absoluter Überzeugung und Unfehlbarkeit verkündet: er weiß bescheid, wenn man nur alles so macht wie er das sagt, ist man alle seine Probleme los. Man darf ihn nur nicht anzweifeln und hinterfragen. Auf letzteres gibt es nur zur Antwort, ist so, würde man als Neuling nicht verstehen. Das Bauchgefühl schreibt inzwischen in Großdruck säckeweise Postkarten aus der Verbannung, die alle als Überheblichkeit des Neulings abgetan werden. Der andere ist schließlich Hundetrainer, der muss es ja wohl besser wissen. Jede Kritik an ihm und seinem Können ist verboten, strengstens, wird sowohl von ihm als auch der der Gruppe der anderen Hundehalter streng geahndet. Das da, das ist eine von denen die zu nett sind, von denen liest man immer in der Zeitung. Nicht konsequent genug, nicht Rudelführer genug...usw.


    Bestärkt wird das ganze noch von Leuten, die sich auf Gassirunden gern ungefragt in alles einmischen. Neueste Erkenntnis meinerseits ist übrigens, ich kann auch nicht Roller fahren. Dass ich als Hundehalter nichts tauge weiß ich ja schon, aber bislang dachte ich, mit Fahrzeugen aller Art komme ich halbwegs zurecht. Wenn nun alle das Gleiche sagen, muss doch da was dran sein. Es läuft ja nicht rund bei mir, ich kann doch nicht so stur und arrogant sein und die ganze Erziehung vor die Wand fahren, weil ich chronisch alles besser weiß. Ich kann dem König doch nicht sagen, dass er nackt da steht, während alle seine Gewänder bewundern. Undenkbar! Funktioniert leider in vielen Lebensbereichen außerhalb der Hundehaltung ganz genau so gut.


    Und schon sind Dinge passiert, die einen fassungslos zurücklassen und mit einer Stinkwut im Bauch. Das einzige was meiner Meinung nach hilft ist Erfahrung und ein dickes Fell. Das muss man aber erst mal kriegen, beides. Wobei bei mir beides noch deutlich ausbaufähig ist. Ich maße mir nach dem bisschen Hund, der eigentlich leicht zu führen und ein absolutes Anfängermodell ist, keine Erfahrung an. Und dickes Fell, mindestens einmal pro Wochen denk ich mir, die können mich alle mal, ich zieh in den Wald! Bis dahin muss eben das Bauchgefühl ausreichen. Das hat jetzt wieder Stimmrecht und ein Veto, für alles. Ich knabber immer noch an der Lektion. Im Grunde muss ich nicht weniger als so ruhig und gelassen werden, wie ich es von meinem Hund verlange. Aber bei Bedarf eben Rückgrat und Zähne zeigen um uns Unliebsames vom Hals zu halten. Einer von uns muss es ja tun. Hundehaltung ist echt ein Abenteuer.


    LG

    Babsi & Tilli (selektiv taub, beide 8))

    Ich hab Tilli auch lieber in meinem Sichtfeld, sie läuft auch nur vor oder neben mir. Außerdem will sie nicht hinter mir laufen, außer bei Starkregen von vorne X/. Nach hinten kann ich nicht sehen was da kommt und was sie macht. Das macht mich nervös und ich muss mich dauernd umdrehen. Solange sie vor mir noch Kontakt zu mir hält ist für mich alles gut. Ist ja richtig, dass sich der Hund am Halter orientieren soll, aber mittels ihren Hörvermögens, weiß die doch auch 20m vor mir ob ich noch hinterherstapfe oder nicht.

    Hab das Zitat etwas gekürzt.


    Wenn ich mit Tilli versuche etwas zu machen, nur weil man sich beweisen muss, vergisst die innerhalb von fünf Minuten was sitz ist und wo ihr Körbchen steht. Wenn ich etwas mit einem gewissen Widerwillen versuche zu üben, wird das ganz und gar nichts, leider. Siehe unser Leinenproblem. Ich hasse die Übungen die ich uns verordnet habe, an der Stelle wo wir sie gemacht haben und noch dazu an der Leine. Schon auf dem Weg dahin, gehen mir Dinge durch den Kopf wie....nicht schon wieder, mal sehen wie lange das jetzt schon wieder dauert, kommt wieder irgendwer angerannt und lässt einen blöden Kommentar, und schon gehts wieder los. Und dann gehts los, Hund hat auf Durchzug gestellt und stürmt vor. Dann solltest du wirklich dringend eine neue Hundeschule finden oder alleine üben, aber das ganze mit Spaß und Motivation für dich und Ida. Das macht dich ja völlig nervös und angespannt, das überträgt sich.


    Nicht zu verstehen, was ich will treibt Tilli auch zur Verzweiflung. Kann durchaus sein, dass sie dann gar nicht mehr mitmacht, nur ist ihre Frusthandlung eben quietschen. Glaube, das ist völlig normal. Wie Nette schon sagt, am besten die Übung in kleine Häppchen teilen und Ida Erfolge verschaffen, und seinen sie auch noch so klein.


    Freut mich wirklich sehr, dass die Ruhepausen im Körbchen ihr so gut tun :thumbup:


    nette : sowas von erwischt ;) ja, Quengeln ist ihre Strategie. Ich halte das Gejammer einfach nicht aus, die kann klingen als wäre sie wirklich in Not, und zack fliegt das Helikopterfrauchen los. Da arbeite ich gerade dran und einiges an Gequengel wird regelmäßig ignoriert. Flirten und quietschen nutzt ihr leider auch oft draußen was, zusammen mit ihrem Babyface :evil:. Die weiß dass sie niedlich ist und wie man das einsetzt. Ich denke wirklich dass wir die Ablage an der Leine völlig neu aufbauen müssten. Wirklich vom Grundstein an.


    LG

    Babsi & Tilli

    Dann sind wir aber auch recht selten. Tilli anleinen und außer Sicht gehen ist auch kaum ordentlich möglich. Die schreit dir alles zusammen, das ist kein Bellen mehr, das ist Geschrei, als würde man die aus dem Fell zerren. Ich geh da auch von Panik aus. Das Geräusch ist für meine Nerven nicht zu ertragen, ich hol den Schreihals dann schnellstmöglich. Versuche ich das gleiche ohne Leine, kein Problem. Alleine zu Hause ist eben so wenig ein Problem wie ganz kurz mal im Auto warten. Wirklich nur kurz, an der Tanke z.B. bei angemessenem Wetter. Aber irgendwo am Baum festmachen und 50m weggehen, keine Chance, die informiert umgehend das halbe Ruhrgebiet von ihrer lebensbedrohlichen Notlage.