KleineMama
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Beiträge von KleineMama

    Oh, das klingt ja nach Drama...

    Aber ohne zu wissen in welchem Faden das steht ist es bei über 70 ungelesenen Threads, die ja teilweise seitenlang weiter gegangen sind während meiner Pause (gut so! weitermachen.... ^^ ), total uferlos etwas bestimmtes zu finden.


    Wir waren heute wieder am Tümpel. Bis jetzt alles gut und auch überall nur bauchtief (beim Hund).

    Es ist ja jetzt schon so toll, was wir geschafft haben.

    Wir lernen täglich von einander.


    Heute haben wir uns fürs Gassi eine Strecke im Wald gesucht, an der es viele kleine Tümpel gibt, damit das Hundekind sich immer wieder abkühlen konnte.


    Trotzdem war es so anstrengend, dass das Hundekind auf dem Rückweg immer ein Stück vor gelaufen ist, damit es sich dann, während ich die 10m von der Schlepp aufhole und ein Stück an ihm vorbei gehe, ein bisschen ausruhen kann.

    "Wirklich? Du willst weiterlaufen? Also ich finde es hier ganz nett, mein Ball ist ja da, von mir aus können wir uns hier jetzt häuslich einrichten..."


    Sein Ball ist grad DER Hit, der hilft auch als Bestechung, wenn wir an einem (zu) viel befahrenen Rad- und Fußweg entlang müssen. Halte ich den Ball in der Hand und hab genug Motivation in der Stimme, läuft mein Hund soooo brav bei mir, Radfahrer sind schnuppe, er will den Ball. Ist der Radler vorbei gibt's den Ball, er darf ihn tragen, bis der nächste Radler kommt, dann gibt er ihn mir wieder (er gibt ihn gerne ab, er weiß ja, dass es für ihn mehr Spaß bringt, wenn ich den Ball habe, als wenn er nur drauf rumknautscht (was er auch total gerne tut)). Geht aber nur in/an Feld und Wald. Ball in der Stadt endet im totalen Chaos. Aber da hab ich auch diese Bestechung nicht nötig, weil er mir da gar nicht so extrem auf die Radler geht. Nur in der Natur, haben die nach Sheriff Kobolds Meinung einfach mal so gar nix verloren. ;)

    Ihr Lieben.....

    Ich schulde euch einen Bericht. Es ist so viel passiert, ich versuche mich kurz zu fassen und nicht alles auf einmal in einen einzigen Beitrag zu packen.

    Ich musste mich etwas zurück ziehen, für das Forum war einfach irgendwie kein Platz mehr in meinem Leben und es ist auch noch wenig Platz. Bis ich die ganzen Neuigkeiten hier "aufgearbeitet" habe dauert es sicher eine Weile (dass Boss nun eine "kleine Schwester" hat, habe ich schon entdeckt, aber noch nicht näher gelesen :love: ).


    Mein kleiner Kobold-Schatz ist nun ein Jahr alt geworden (auf Grund eines akuten Panostitis-Schubs gab's leider nur eine Diät-Torte).



    Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Er ist ein stattlicher, großer Rüde geworden.



    Er ist nach wie vor freundlich, menschenbezogen, freut sich über JEDE Streicheleinheit von Passanten (von denen es zur Zeit erstaunlich viele gibt, er scheint ein gewisses Charisma zu haben, das sehr, sehr viele Leute in seinen Bann zieht. Versteh ich gar nicht.... :/;):love: . Er lässt sich auch immer noch über den Zaun streicheln, ich bin jedes Mal fix und fertig, was manchen Leuten einfällt, zum Glück findet mein Hund das im Gegensatz zu mir eine prima Idee, dass er da gestreichelt wird; er ist halt einfach ein Riesenbaby und im Herzen doch ein großer Labrador mit Stehohren und langen Haaren).

    Die kläffenden Fußhupen können (mit genug Abstand) immer besser ignoriert werden, größere Pöbler brauchen meistens noch eine "Antwort". Auf der Hundewiese ist er ganz zauberhaft und spielt freundlich, reagiert sehr toll auf die anderen Hunde, auch wenn da mal ein Kleiner ist, der nicht spielen möchte und das klar sagt macht Kobold alles richtig und lässt dem Kleinen den Raum, den er fordert.

    Kobold hat sich verliebt, in Bella, die Schäfer-Mix-Hündin eines Freundes (da bin ich voll bei ihm, die Kleine ist eine Zaubermaus und ich lieb die auch sehr).





    Wir waren auch schon mal bei denen zu Hause zu Besuch, das ging einigermaßen gut. Es bedarf noch einiger Übung, dass Kobi lernt, da drinnen dann auch etwas runter zu fahren, aktuell mussten wir die beiden immer wieder trennen, weil Kobi Bella einfach nicht in Ruhe lässt. Sie war mega entspannt und hätte sich auch einfach zum Dösen auf ihre Decke gelegt, wenn er sie gelassen hätte. :S


    Ansonsten üben wir weiterhin ohne Zerren an der Leine zu laufen und draußen entspannt sein. Das hängt viel von mir ab, ich steh zur Zeit einfach unter Dauerstrom und wie soll das Hundekind dann ruhig sein...

    Wir geben beide unser bestes. ;)

    Heute Abend lief es super; wenn ich es schaffe WIRKLICH ruhig mit ihm los zu gehen und mich, wenn er zerrt, nicht zu ärgern, dann klappt das also schon ganz gut.

    Er hat immer noch die Tendenz aus Frust Richtung Autos zu gehen, das haben wir aber mittlerweile so gut im Griff, dass er es NUR noch bei Frust macht und ein scharfes "Nein!!" im Zweifel gefolgt von "Lass das!!!!!" ausreicht, um ihn abdrehen zu lassen. Und ich nehme mir nach so einer Situation IMMER die Zeit, so lange mit ihm stehen zu bleiben, bis er sich (und ich mich :S ) wieder KOMPLETT beruhigt hat (habe).


    Bei der Rettungshundestaffel macht er sich super, vielleicht finde ich mal noch irgendwann die Zeit den entsprechenden Faden weiter zu füttern.


    Habt noch einen schönen Abend und ein wunderbares Wochenende mit euren Wuffeln! :*


    Danke, Ellionore , das Stehgassi fand ich auch so eine tolle Sache, dass ich das noch gut auf dem Schirm habe. Im Wald mach ich das ganz oft so, dass er einfach mal eine Sache sooooo lange anschauen, erkunden, erschnüffeln darf, bis er fertig damit ist und weiter geht.

    Wobei das Erschnüffeln momentan bei einem Blatt, auf das vorher ein Hund gepieselt hat, momentan auch mal gefühlt Stunden dauern kann. :D

    Ich glaube, Muriel meinte außerhalb der eigentlich zu bearbeitenden Stressituation, Situationen mit kleinerem, sozusagen kontrolliertem Stress herbeizuführen.

    So ähnlich wie es unser Züchter ja mit den Welpis gemacht hat. Mal war der Weg zum Futternapf mit lauter Blumenuntersetzern mit Wasser gepflastert und wer fressen wollte musste da eben durch. Oder musste über einen Gitterrost laufen.

    Oder der direkte Weg wurde "verbarrikadiert" und die Welpis mussten kapieren "außen rum geht's!".


    Hier war Kobi übrigens immer einer der ersten, der auf die Lösung kam und er war in 25 Jahren Zuchtgeschichte der einzige (!!) Welpe, der es mit schöner Regelmäßigkeit geschafft hat, aus dem Welpenauslauf auszubrechen. Ich weiß also selbst nicht genau, WO ich es so versaut habe, dass aus dem gelassenen, entspannten, klugen und lösungsorientierten Welpen ein so hibbelig-aufgeregter Junghund geworden ist. Vermutlich bin das einfach ICH.

    Natürlich war ich in dem Moment schon vorher irgendwie genervt.

    Die Bellerei nehm ich tatsächlich inzwischen relativ entspannt hin, aber heute war einfach schon so ein Tag...

    Ich hatte schon seit gestern Abend - wie bereits erwähnt - irgendwie das Gefühl, die ganze Welt hätte sich gegen mich verschworen und es lief nix mehr so richtig glatt. Klar bin ich da negativ und ja, klar ist das nicht schön und man sollte immer schön optimistisch und fröhlich und positiv und gut gelaunt UND vor allem ruhig sein. Bin ich aber nicht. Ich bemüh mich, aber ich kann das nicht. Ich hoffe immer noch: NOCH nicht. Ich bin impulsiv und emotional. NATÜRLICH ist mein Hund auch so.

    Und dass zu diesem ganzen Müll, der mich seit gestern Abend ärgert und sich aufhäuft und gefühlt immer mehr wird auch noch ein Wildfremder meint, sich ein so negatives Urteil über uns zu erlauben, das hat mich sehr geärgert. Und ja, ich hab mich dann auch über mich geärgert, weil ich mich über ihn geärgert hab, statt ihm "Potzblitz" hinterher zu rufen (oder es zu denken) und es dabei bewenden zu lassen.

    Wer sagt denn, dass mein Hund nicht erkunden, spielen und sich frei bewegen durfte?

    :/

    Ich hab uns übrigens auch mit Kommandos keinen "Stress" gemacht. Hat ja schon Gründe, warum der Hund z.B. bei Ablenkung schlecht abrufbar ist, weil wir wenig üben und viel einfach so in den Tag hinein leben.


    Das "warum" ist aber, wie schon gesagt ja nun eher zweitrangig, denn nun ist es schon so.

    Hättest du, Muriel , da auch ein konkretes Beispiel für so kleine Aufgaben?

    Ich bin da offenkundig nicht besonders kreativ...

    Pfffff....

    Heute ist so ein Tag zum abhaken, wo sich irgendwie die ganze Welt gegen mich/uns verschworen zu haben scheint...

    Der ganze Tag lief schon irgendwie blöd und alles sch***...

    Dann war ich eins der wenigen Male allein mit Hund und Kind unterwegs (sonst hat sich mein Ex irgendwie immer noch erbarmt und die Kinder gehütet oder ist mit). Der knapp Dreijährige trotzt grad massiv, also hat er im Wald erst mal einen üblen Wutanfall bekommen und sich geweigert auch nur einen einzigen Schritt zu laufen. Und egal, was ich probiert habe, nicht mal die extra mitgeführten Bestechungsgummibärchen, er blieb wütend und blieb stehen. Also war das für Kobi eben eine "Ich muss das schreiende Etwas da ertragen, obwohl ich lieber was anderes machen würde"-Lektion. Und dann kam genau da so ein blöder Hobby-Ullrich. Ich hab ihn zum Glück rechtzeitig gesehen, konnte Kobi ins Geschirr greifen, seitlich ausweichen war nicht drin, konnte ja mein Kleinkind nicht allein aufm Weg stehen lassen. Und Kobi hat halt Rabatz gemacht und dann fängt dieser......(ohne Worte) an, uns von seinem Rad runter zu beschimpfen. Und zwar komplett durch, bis er außer Hörweite war. Was er genau gesagt hat ist in Kobis Gebell untergegangen, außer "scheiß Töle" hab ich nix verstanden. Macht auch nix, geärgert hab ich mich trotzdem.

    Klar sollte Kobi keine Radfahrer anbellen. Klar ist SEIN Verhalten in dem Moment falsch.

    Aber beschimpfen? Ernsthaft? Es ging ja nicht mal eine Gefahr von Kobi aus, ich hatte ihn zu jeder Zeit sicher am Geschirr, er konnte nicht hinspringen und auch sonst nichts machen.

    Der Heinz in seinen bunten Klamotten hatte Glück, dass er mir nicht nochmal begegnet ist, sonst hätt ich ihm den nächstbesten Ast in die Speichen von seinem scheiß Drahtesel gesteckt und danach hätt ich Kobi Erste Hilfe leisten lassen. :evil:


    So, das musste jetzt mal raus. :cursing:

    Hm. Also jetzt in der Übung wo Kobi auch noch nicht soooo weit Suchen muss....würde ich sagen 200 bis max. 400m? Ich bin aber ganz, ganz schlecht im Entfernungen schätzen, ich lern das grad erst, denn für die Staffel ist es schon wichtig, das zu können. Also ich würde sagen im Normalfall 200 m, können aber auch mal bis zu 400 sein. Später dann auch deutlich mehr, aber bei uns jetzt am Anfang eher diese Größenordnung.

    Ich kann natürlich mit Kobi auch einen kleinen "Umweg" zum Auto laufen. Wohl gemerkt einen kleinen, denn es soll ja nach der Suche keine Gassirunde folgen. Also Ziel ist es möglichst zügig und direkt zum Auto zu kommen, aber ich denke wenn es anfangs notwendig sein sollte wäre ein Bogen dabei möglich. Bei dem nachfolgenden Hund hab ich dann sowieso keine Helferaufgaben, weil ich ja erst mal meinen Hund versorgen muss und erst beim übernächsten wieder einsteige. Also von daher ist schon auch ein bisschen Zeit da.

    Ich bräuchte mal noch Hilfe:


    Folgende Situation: Kobold ist bei der Rettungshundestaffel in der Suche, findet seine VPs, danach soll er ins Auto zurück. Er ist da noch sehr, sehr aufgeregt, er geht auch gerne ins Auto zurück. Aber so gerne und mit der hohen Aufregung, dass er mich da echt voll hinterher schleift. Das ist nicht ganz ungefährlich, ich muss im Wald darauf achten können, wohin ich trete, die Verletzungsgefahr (für mich) ist sonst enorm hoch.

    Das Problem daran ist: bekommt er in dieser Situation permanent von mir eine auf den Deckel, ist das ganze gute "Yeah, wir haben erfolgreich zusammen gearbeitet"-Gefühl weg, weil er negativ ins Auto gehen muss. Und das müssen wir vermeiden.

    Die einfachste Option, die sich einige HF so handhaben, nämlich nach der Suche ableinen und so zurück zum Auto gehen ist bei uns schwierig. Oft holt nämlich schon der nächste HF seinen Hund aus dem Auto, lässt ihn pieseln und ein bisschen warmlaufen. Und Kobi ist (momentan) nicht abrufbar, wenn er einen anderen Hund sieht. Die Hunde sollen aber vor und nach der Suche keinen Kontakt zu einander haben (der Konzentration wegen, also vor allem der andere Hund, der vor der Suche ist, darf durch meinen Hund nicht abgelenkt werden).

    Also war jetzt die Idee, dass ich ein Spieli habe, das Kobi liebt und er lernt Frauchen hat das Spieli, das gibt's aber nur für brav mitlaufen. Führ ich mich auf, ist das Spieli weg.

    Er bekommt also nach der Suche ein "Ende"-Kommando, das kennt er, da weiß er Übung beendet. Und dann kommt quasi die nächste Übung nämlich anständig mit Frauchen zum Auto.

    Sein heiß geliebtes Tau würd ich da jetzt nicht nehmen, denn das verbindet er mit Zergeln. Und wenn er zergelt, lauf ich sicher nicht entspannt durch den Wald. ^^

    Also hab ich zwei neue Spielis besorgt: einen Gummiball mit Schlaufe, eine relativ lange Beißwurst. Beides kennt er aktuell noch nicht.


    Jetzt hab ich zwei Optionen:

    1. Er bekommt z.B. den Ball ins Maul und a) habe ich die Schlaufe und "führe" ihn damit quasi zum Auto zurück oder b) er trägt ihn einfach so, von mir aus fliegt der dann am Ende nochmal, er darf ihn holen und dann fröhlich ins Auto.

    2. Ich zeige ihm: Ich hab das Ding! Und er soll bei mir bleiben und bei mir laufen und dann darf er am Auto, wenn er brav mitgelaufen ist, nochmal Ball holen oder kurz mit der BW zergeln und dann fröhlich ins Auto.

    Der Plan soll sein, wenn er eben nicht brav mitläuft, gibt es diese "Zusatzbelohnung" nicht.


    Keine Ahnung, ob das funktioniert und er die Verknüpfung hinbringt, aber ich denke grundsätzlich ist es einen Versuch wert.


    Nun müsste ich mich aber für einen Weg entscheiden und das dann (wir sind gerade mal wieder im Lockdown und dürfen nicht üben, ich hab also eine gute Gelegenheit sowas mit Kobi zu erarbeiten) entsprechend aufbauen.

    Welcher Weg meint ihr denn, dass zielführend sein könnte?

    Und wenn z.B. Weg 1a, wie baue ich das auf, dass Kobi den Ball trägt ohne dass er mit mir zergelt sondern dass er schön mitläuft? Grundsätzlich muss er ja schon Bock auf diesen Ball haben, sonst hat er keine Motivation ihn zu tragen. Ich hab aber die Sorge, dass ich ihm zu viel Trieb auf den Ball auftrainiere, wenn ich ihm jetzt zeige: Hey, guck mal, das Ding fliegt! Oder bei der BW jetzt mit ihm zergel, weil er soll ja dann erst mal NICHT mit mir zergeln sondern nur tragen.

    Trage ich das Spieli, weiß ich nicht wie er reagiert, manchmal neigt er da noch zu einem frechen "Hey, wenn du es mir nicht gibst, hole ich es einfach!" oder er sagt "Hier, siehst du diese mittlere Kralle, genau, die schiebst du dir jetzt sonst wo hin, denn wenn du mir mein Spieli nicht gibst.....hier gibt es definitiv genug anderes, das seeeeehr interessant für mich ist!!!".

    Also auch hier die Frage: Wie baue ich das auf?


    Vielleicht hat jemand ne Idee oder einen guten Rat. :)