KleineMama
  • Mitglied seit 29. Januar 2020

Beiträge von KleineMama

    Also ich lebe ja in einer Großstadt.

    Und ich lebe hier weiß Gott nicht im besten Viertel. Eher im Gegenteil, unser Stadtteil ist (mehr oder minder liebevoll) "das Ghetto".

    Und mir kommen relativ häufig "komische" Leute entgegen. Betrunkene; Junkies; eine Gruppe von jungen Migranten, die laut sind und in fremden Lauten miteinander sprechen; Jugendliche, die sich gegenseitig (im Spaß?!) durch die Gegend schubsen; eine Oma mit Rolator; ein Opa im E-Rolli; eine Mutter mit plärrendem Baby im Wagen und Kleinkind auf einem rumpelnden Bobbycar daneben.


    Und vor KEINEM dieser Menschen hat mein Hund mich zu beschützen.


    I.d.R. reicht auch schlicht seine Anwesenheit (und das Bild, das ich als 1,57m-Stump'n daneben abgebe) damit die Leute einen großen Bogen um uns machen.


    Was ich damit sagen will: Mir erschließt sich auch irgendwie die Sorge gar nicht wirklich, denn obwohl ich in so einer "blöden" Gegend wohne, ist es mir noch nie passiert, dass mich irgendwer angepöbelt hätte oder gar aggressiv angegangen wäre. Alleine nicht und mit großem Hund schon dreimal nicht.


    Und von daher kann ich es voll verstehen, wenn GeierWally sagt, sie möchte in so einer Situation nicht, dass ihr Hund irgendwas allein entscheidet. Denn genau so sehe ich das auch.


    Beim Eignungstest der Rettungshunde wird genau das Gegenteil getestet.

    Da kommt z.B. ein Mann mit Flatterumhang auf HF und Hund zu, durchaus bedrohlich in der Körpersprache und der Hund soll sich möglichst neutral verhalten.

    Der Hund, der da nach vorne geht, ist SOFORT raus.

    Egal wer wie auf meinen Hund zugeht, von einem RH erwarte ich Neutralität und Orientierung am HF. Keine eigenmächtige Entscheidungen, meine VP zu schreddern, weil diese sich ggf. in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und sich deshalb "nicht normal" verhält.

    Also Kobolds Züchter ist da super ehrlich.

    Der verkauft dir keine "Katze im Sack".

    Und auch bei Wuesti hab ich den Eindruck, die schaut schon gut, ob der Hund in die Familie/zum neuen Besitzer passt.


    Ich denke, die meisten guten Züchter wissen schon, welche Linien sie da im Haus haben und was die dann am Ende brauchen. Man muss denen halt zuhören.


    Und wenn mir ein Züchter (egal welcher Rasse!!) NUR und AUSSCHLIEßLICH erzählt, wie toll diese Rasse im Allgemeinen und seine Hunde im Speziellen sind und dass man damit ja nur Freude hat und nie Sorgen....dann kauf ich da eh keinen Hund.


    Unser Züchter sagte immer: Im Welpenpreis inbegriffen ist eine lebenslange Sorgen-Hotline.

    Ich hab diesen Service getestet: war kein leeres Versprechen. ;)

    Meine Erfahrung nach sind die richtig teuren DSH die aus der Diss.


    Und ob die die "besseren" sind, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.


    Außerdem möchte ich echt nochmal ne Lanze für die Labbis brechen. Auch das sind im Ursprung echte Arbeitshunde.

    Und sich einen Labbi (besonders mit Blut aus Arbeitslinien!) ins Haus zu holen, weil der "so genügsam" ist, ist ein Riesentrugschluss.


    Klar kann man den dann theoretisch so fett füttern, dass er zu gar nichts mehr Bock hat.


    Aber ich kenne eine Labbi-Hündin aus ner Arbeitslinie, die nimmt sich mit Kobi gaaaar nichts, was Arbeitseifer angeht. Im Gegenteil, die stellt ihn fast noch in den Schatten, weil sie deutlich kooperativer ist als mein Mr. "Ich find da auch allein ne Lösung" hier.


    (Sorry für und Ende des OT 🙈)

    Ich mag meinen Nachbarn ja. Der ist ein guter Kerl. Der hat halt keinen Peil von Hunden im Allgemeinen und seinem Hund im Besonderen.


    Und "ruhig" war ich am Ende sicher nicht mehr (was in dem Moment aber tatsächlich an seinem Verhalten lag und nicht an dem seines Hundes).

    Die Kleine kann nix dafür, die kennt keine Grenzen und keine Erziehung, die macht einfach was sie will und wenn die Menschen von ihr genervt sind, wird sie unter den Arm geklemmt und gibt dann schon Ruhe.

    Aber mir ist heute einfach mal die Hutschnur geplatzt, dass er das (vielleicht auch in "Verzweiflung", weil ihm einfach nix einfällt, was er sonst tun kann) alles immer weglacht und seiner Meinung auch einfach die anderen Menschen oder Hunde "schuld" sind, dass sein Hund eskaliert.


    Ich glaube, wenn ich mehr Muße hätte und auch ein bißchen besseres Händchen für Hundetraining, könnte ich mit ihm schon ein bisschen konstruktiv üben. Aber mir reicht mein Leben gerade als Auslastung. Da seh ich das grad ehrlich gesagt nicht als meine Aufgabe an.

    Ich bin wirklich, wirklich, wirklich gegen Streit mit Nachbarn, aber gerade bin ich dermaßen mit meinem Nachbarn mit dem Chihuahua zusammengerumpelt. :cursing:


    Ich gehe durch den Hof, er kommt mit der (wie immer :rolleyes: ) freilaufenden Kröte dazu und sie meint, dass sie mir kläffend um die nächste Ecke folgen muss. Ich dachte dann, ich lass mich von der kleinen Mistkröte jetzt nicht vertreiben und hab mich umgedreht und bin ein paar Schritte auf sie zugegangen. Das Spiel hab ich betrieben, bis sie sich abgewandt und beschwichtigt hat, dann hab ich den Druck raus genommen. Währenddessen hab ich versucht dem Nachbarn, der lachend daneben stand, zu erklären, dass das eben NICHT ist, weil sein Hund meinen Hund riecht und den nicht mag, weil sie das ja bei jedem macht und sie einfach nur super unerzogen und größenwahnsinnig ist.


    Ich musste mehrere Sachen in die Garage tragen, bin also öfter an den beiden vorbei. Am Hinweg hat die Kleine sich immer abgewandt und beschwichtigt, aber am Rückweg kam sie dann doch wieder auf mich zugestürzt. Also hab ich mich davon wieder nicht beeindrucken lassen und mir gedacht: "Ok, Mädchen, dann klären wir das jetzt mal."

    Problem an der Geschichte ist, dass die sowas ja einfach null kennt und beim dritten Mal schon sehr gefrustet war, dass ich nicht so funktioniere, wie sie das jetzt gerne hätte.


    Und dann steht da dieser total verunsichert, frustrierte Hund, der grad nicht weiß, wohin mit sich und dem Frust und dann beugt sich mein Nachbar nach unten, macht eine schnelle Handbewegung Richtung meine Beine und sagt: "Elli, fass!!!". Und NATÜRLICH geht der Hund dann nach vorn.


    Tja, und dann hat's geknallt. Da hab ich ihm dann schon SEHR ordentlich meine Meinung gesagt. Insbesondere, was für ein super Mist es ist, das Viech nach so einer Aktion auch noch auf den Arm zu nehmen und zu streicheln.


    Letztlich hat er mich am Ende recht kleinlaut gefragt, warum ich denn eigentlich ihre Sprache verstehe und was der Monatsbeitrag in einer Hundeschule ist.

    Er wird da eh nicht hingehen, es wird alles so weiter laufen wie es ist, aber ich konnte einfach nicht mehr anders als ihm mal SEHR deutlich zu sagen, dass KEIN Hund beißen darf und dass ALLE Hunde Erziehung brauchen.


    So, jetzt hab ich mich wieder etwas beruhigt.

    Danke fürs "Zulesen". :)

    Oh nein, Axman , ich hoffe der kommt bald wieder raus!

    Ich musste bei der Vorstellung jetzt aber trotzdem irgendwie lachen.

    Warum nur Teile abschlecken, wenn man auch das ganze Ding haben kann?! ^^

    Ich drück die Daumen, dass es problemlos durchwandert!


    Und Alufolie ist ja übel, GeierWally . :(


    Kobold hat auch als junger Hund schon sein Spielzeug gefressen. Das Äußere von einem alten Ball, sein Weihnachtsgeschenk...

    Beim Gassi hab ich ihm mal ne Glasscherbe ausm Maul gezogen. =O


    Bin froh, dass das Alter vorbei ist.

    Weihnachtsgeschenke sind inzwischen einfach grundsätzlich eh fressbar und was er sonst noch so zerlegen sollte bleibt inzwischen draußen (wobei er i.d.R. auch einfach nichts bekommt, das er zerlegen kann/darf; hier liegt zu viel Kinderspielzeug rum, mir ist es lieber, wenn er einfach weiß, dass hier grundsätzlich nichts geschreddert wird außer er bekommt die Pappe von der Küchenrolle).

    Yeah, wie cool! <3

    Schön hier was von "unserem" Neffen mitlesen zu können!


    Und ich find es so schön, dass das rot von Danya so gut durchgekommen ist (wobei auch Khan derjenige ausm Wurf ist, der eher rote Beine hat, während (bis auf Kenzo) alle anderen gelbe Beine haben).

    Also ich sehe das etwas anders...


    Ich bin jetzt sicherlich auch kein Profi in dem Sinn und Flummi z.B. hat sicherlich noch mehr Erfahrung als ich, aber meiner Erfahrung nach gibt es zwar "schweres" und "einfaches", aber kein "unmögliches" Wetter.


    Und dass bei einer "so groß angelegten Suche die Fehlerquote sehr gering" ist, halte ich für großen Quatsch.


    Zunächst muss man eine Unterscheidung zwischen Mantrailern und Flächensuchhunden machen.

    Bei den Mantrailern werden häufig zwei oder gar drei Hunde vom selben Punkt aus angesetzt, wenn (wichtig!) gesichert ist, dass die VP dort zuletzt war.

    Gibt es mehrere Ansatzpunkte, kommt es darauf an, wie viele Hunde ich zur Verfügung habe. Es ist immer eine Sache des Abwägens, ob der Hinweis, den ich habe, es wert ist, dass Ressourcen genutzt werden.


    Habe ich gar keine Ansatzpunkte, und das Gelände gibt es her, setze ich Flächensuchhunde ein.

    Jeder Hund bekommt ein Gebiet zugewiesen. Das wird abgesucht. Findet der Hund nichts, ist die Sache damit erledigt. Da geht danach in der Regel kein zweiter Hund mehr rein. Im Gegenteil, wenn der Hund noch fit ist, wird er unter Umständen noch in eine zweite Fläche geschickt (eher selten, weil fehleranfällig, wenn der Hund müde(r) ist).

    In aller Regel habe ich mehr Gebiet als Hunde.


    Und (das steht auch im Artikel, dass das ein Problem ist): die meisten Flächenhunde sind auf lebende Menschen konditioniert. Wenn die VP tot im Gebiet liegt, kann es sein, dass der Hund das gar nicht anzeigt. Im Gegenteil, es kann sogar zu Meideverhalten kommen, was etwas ist, das ich als HF und/oder Helfer nicht zwangsläufig mitbekomme, weil es u.U. sehr subtile Zeichen des Hundes sind.


    Ich möchte dem Herrn in dem Artikel gar keinen Vorwurf machen, ich schätze, diese unklaren Informationen hängen eher damit zusammen, wie seine Aussagen zusammengefasst und gekürzt wurden.