Aber krank werden Hunde von keinem Futter welches man hier zu kaufen bekommt.
Das kann ich so auch nicht unterschreiben, dafür kenne ich viel zu viele Hunde die insbesondere Trockenfutter schlecht bis nicht vertagen haben und mit Nassfutter ebenso große Probleme hatten.
Das sehe ich auch so. Wer die Bücher von Dr. Jutta Ziegler kennt, der dnekt über das Industriefutter auch anders, als zuvor, denn ich war auch der Meinung, dass niemand gesundheitsschädliches Futter herstellt. Das ist leider nicht so. Vor allem bei Diätfutter kann es sein, dass man sogar eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes riskiert.
Und glaube mir, ich habe jahrelang als Texterin für eine Agentur gearbeitet, die auch Werbetexte für Hundefutter in Auftrag gab ... ich habe das irgendwann abgelehnt, das was da drin ist, auch noch schön zu schreiben, denn die vielbesungenen, als Ballaststoffe verwendeten Lignane können durchaus auch Sägespäne sein und wenn man die Zusatzstoffdeklaration mal auseinanderfrickelt, merkt man, wie wenig Fleisch verarbeitet wird und wie viele Füllstoffe das Futter günstig im Preis halten müssen.
Mein Tierarzt ist ein absoluter Barf-Fan und ich habe so viele Kunden, deren Hunde mit Industriefutter ständig Probleme wie Jucken, Lecken, Erbrechen, Durchfall oder Allergien hatten. Dann begannen sie zu barfen und seitdem geht es den Hunden gut.
Ich behaupte zwar nicht, dass Barf der Grundstein zu einem gesunden Hundeleben ist, aber es kommt der natürlichen Ernährung des Hundes eben am nächsten. Trotzdem konnte ich meine Leorüden beide nicht barfen - der eine lehnte Rohfleisch ab und ich musste das Fleisch erst erhitzen, bevor er es bekam und Rinderohren mit Fell beleckte er nur und versuchte sie vermutlich wiederzubeleben. Der andere vertrug auch kein rohes Fleisch und erbrach es sofort nach dem Fressen in einem Schwall.
Aber meine Hundemädels mögen ihr rohes Futter und gesundheitliche Probleme, die mit der Fütterung zusammenhängen, haben sie keine.