Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Verbena

    Ich habe eben überlegt, ob nun mein königliches Amüsement über die gattenvertreibende Leinenkarabinertauglichkeitsprüfung den Lach-Emoji rechtfertigt oder ob ich bedaure, dass der Karabiner sich im Praxistest als nicht tauglich erwies ... also entschied ich mich für das Herzchen, weil ich mich aus ganzem Herzen freue, wenn Du doch irgendwann die leine findest, deren Karabiner kein Eigenleben entwickelt ... obwohl ich im Grunde sagen muss, dass ich mit dem Problem noch nie konfrontiert wurde ... und ich habe noch nie im Lotto gewonnen. Vielleicht ein Wink des Schicksals, dass Unmögliches für Dich möglich werden kann :thumbup:

    Die Königinnenrobe heißt Grossenbacher Support Vary Geschirr - preislich müsste das fast hinkommen :/


    Vergoldet ist der Sockel leider auch nicht ... eher nur silbern und das mit dem roten Samt wurde hier auch noch nicht umgesetzt - ich sollte das mal beim Wasserwerk anregen, denn wer irgendwelche Messgeräte über den Brunnen installieren kann, sollte ja wohl auch in der Lage sein, ein bisschen Stoff über den Sockel zu werfen, damit die Chaosfürstin ein adäquates Podest erhält.


    Babsi, selbstverständlich bis Du mit Tilli herzlich eingeladen - Podeste gibt es ja sogar zwei und eins wäre auch für Tilli frei, denn wenn die Hoheiten Sockel beanspruchen, sollte die Queen of country ja auch einen haben dürfen. Noblesse oblige :D

    Ich sollte wohl keine Thesen aufstellen ohne den Direktvergleich, denn die Schleppleine von Trixie sieht wirklich ganz anders aus:



    Das Gummizeug ist das Schwarze neben dem türkisfarbigen Streifen. Knapp genäht ist das vermutlich auch, aber die Naht wirkt stabil - nur dem Karabiner traue ich nicht ganz so viel zu. Reinbrettern wäre vermutlich nicht so gut

    Allerdings bin ich dann auf die gummierte 15 Meter/ 15 mm breite Trixie Schleppleine gestossen und habe sie bestellt.

    Ich vermute ganz stark, dass das genau das Material und die Verarbeitung ist, wie die 1m-Leine, die es vom Hundeplatz geschenkt gab. Die wurde ganz schnell ganz eklig/kaputt, ich hoffe, dass das bei dir nicht auch so ist. Die 1m-Leine wurde nur auf dem Hundeplatz genutzt, daher eigentlich kaum „Verschleiß“, wie eine schleppi das aushalten müsste.


    Ansonsten hab ich eine gummierte Leine von julius k9, eventuell gibt es die auch in der Länge, die du brauchst, denn die ist/wirkt sehr hochwertig im Vergleich.

    Ich hatte mir gerade mal die K9 Schleppleinen angeschaut, aber im Vergleich sieht das nicht unbedingt anders aus, als die Schleppleine, die ich jetzt habe. Dass eingewobenes Gummi irgendwann bröselt, nehme ich aber auch an. Allerdings wird das bei jeder Marke so sein, dass das Gummimaterial irgendwann porös wird. Sprenger bietet auch eine gummierte Schleppleine an - da sieht zumindest der Karabiner stabiler aus. Wobei der auch bei der K9 Schleppleine so aussieht, als ob er ziemlich was aushalten kann.


    Bei der K9-Leine wird in der Breite 14 mm angegeben, dass sie bis 30 kg empfohlen wird. Ich müsste mich da für 20 mm entscheiden und ich könnte mir vorstellen, dass mir das wieder zu breit ist.


    Ich teste jetzt halt mal, ob sich die Trixie Fusion langfristig bewährt und wie lang das Gummizeug hält.


    Chia hängt sich im Grunde auch nicht in die Leine und mein cleverer Hund weiß ja auch ganz genau, wenn die Muddi den Anstandsstrick eingehängt hat. Heute früh rannten 5 Rehe direkt vor uns durch und über das abgeerntete Maisfeld. Ohne Schleppleine wäre Chia da vermutlich hinterhergedüst. Mit Leine schaute sie zwar sehr interessiert, aber die Schleppleine spannte sich kein bisschen.


    Strapaziert wird die Leine natürlich durch das Schleifen über den Boden. Da ist mein Biothane-"Baustellenkabel" (die Schleppleine sieht wirklich so aus) ja wirklich extrem robust. Ich habe die schon mehrere Jahre im Gebrauch und da gibt es so gut wie keine Abnutzungsspuren. Nur das mit der rostigen Klemme könnte ein Schwachpunkt werden.


    Wenn ich Zeit, Muße und Lust hätte, würde ich mir eine Schleppleine aus Fettleder basteln, aber das Projekt habe ich schon so lange in Planung und sogar das Leder dafür bestellt. Es hapert nur an der Umsetzung :rolleyes:

    Im Zweifelsfall könntest Du schauen, ob es bei Euch eine Hundefreilauffläche gibt, wo Quo Artgenossen treffen und mit ihnen spielen kann. Oder Du suchst einen Hundesportverein, in dem das gemeinsame Freilaufen mit anderen Hunden zum Training gehört.


    Ich freue mich auch wirklich aufrichtig für Dich, das Du mit Quo schon so schöne Glücksmomente feiern darfst und die solltest Du auch genießen und belohnen. Es kann aber auch durchaus sein, dass wenn er sich sicherer fühlt, er dann auch die Distanz zu Dir vergrößert und nicht im Umkreis von 3 Metern zu Dir bleibt.


    Ich hatte das mit meinem zweiten Leorüden Elvis, der knapp dreijährig zu mir kam. Da hieß es auch, dass er kaum rückrufbar ist und dass er Jagdambitionen hat. Die ersten drei Monate fragte ich mich, ob ich den falschen Hund bekommen habe, denn Elvis ließ sich immer zurückrufen und die Kaninchen hoppelten ihm quasi über die Pfoten, ohne dass er darauf reagierte. Aber eines Tages fand er es wohl an der Zeit, sich nun bei uns zuhause zu fühlen und auch mal ein bisschen mehr Abstand zu mir zu halten und von da an war dann Wild sehr interessant und der Rückruf funktionierte nicht mehr ganz so gut.


    Ich will auch nicht unken, aber es ist immer sinnvoll, achtsam zu bleiben, wenn man weiß, dass der Hund in der Vergangenheit gerne jagte und nicht von der Leine gelassen werden konnte, denn den Schub an Glückshormonen, die bei einer Jagd im Hund freigesetzt werden und die ihn quasi für sein Verhalten belohnen, ist riesig und diesen Kick vergisst ein Hund in der Regel nicht und will ihn sich auch wieder gönnen.


    Insofern würde ich momentan noch sparsam mit dem Freilauf umgehen und Quo lieber mit der Schleppleine sichern, damit Du ihn zur Not stoppen kannst und er kein Erfolgserlebnis verbucht.

    Ruebchen Der Nässebericht fehlt hier noch ;)


    Ich hatte auch über eine Hexa-Schleppleine nachgedacht, weil ich ja im Hinterkopf auch noch die Idee des Fährtens habe und meine rungenähte Biothane-Schleppleine einfach wirklich ein bisschen steif ist. Außerdem ist sie bei Nässe auch etwas rutschig - vor allem, wenn sie vorher durch den Matsch gezogen wurde. Mir fiel dieser Tage auch auf, dass die Klemme, welche die "Kabel" verbindet und den Karabiner hält, derbe zu rosten beginnt. Die Schutzhülle hält aber auch nicht mehr wirklich und so kommt die Feuchtigkeit auch ungehindert an die Klemme ... ob die noch lange hält? Der Karabiner scheint mir auch ein bisschen pisselig. Falls es da Bedarf zur Reparatur gibt, werde ich was Stabileres verwenden.


    Momentan nutze ich die Schleppleine aber auch, um mit Chia ein bisschen zu suchen, ohne dass sie gleich in den Action-Modus verfällt und draußen soll der Einsatz der Schleppleine sie davon abhalten, sich bei ihren pfeilschnellen Runden über die abgeernteten Felder zu verausgaben - die Weite ist für sie schon sehr verlockend.


    Ich habe dann ein bisschen gestöbert und auch überlegt, ob ich mir einfach Hexa-Band bestelle und die Leine selbst bastle, aber bei mir steht noch so viel auf dem Zettel, dass ich die Idee wieder verworfen habe. Die Leinen sind ja nun auch nicht so teuer, dass es sich lohnt, sie selbst zu machen.


    Allerdings bin ich dann auf die gummierte 15 Meter/ 15 mm breite Trixie Schleppleine gestossen und habe sie bestellt.

    Trixie Schleppleine gummiert, ozean
    Gummierte Schleppleine für Hunde, fester Griff auch bei Nässe, auffallende Farbe, Öse zur Befestigung der Hundemarke, ohne Handschlaufe, robustes Gurtband
    www.zooplus.de


    Ich schwankte zwischen der Fusion und der ohne Handschlaufe ... aber meine Begeisterung hält sich schwer in Grenzen, denn diese Schleppleine ist mir doch zu schmal und so bestellte ich dann doch die Fusion und lebe mit der Handschlaufe.


    Diesmal hatte ich den Vorteil, dass ich die Leine bei unserer Bezugsgenossenschaft bestellte und sie nicht hätte kaufen müssen, wenn sie mir nicht zugesagt hätte. Gestern musste ich dann Hafer kaufen gehen und fragte bei der Gelegenheit nach, ob die Leine schon angekommen ist. Tatsächlich war ein Mitarbeiter schon dabei, die eben gelieferten Trixie-Kartons auszupacken und so konnte ich mir die Schleppleine dann auch anschauen.


    Sie ist mit 17 mm etwas breiter, aber nicht zu schwer oder zu breit. Ich habe sie dann auch mitgenommen und heute früh auch bei Nässe getestet - und ich bin sehr zufrieden. Sie saugt sich nicht voll, behält den guten Grip und liegt angenehm in der Hand. Sie ist ein bisschen "laut" wenn sie durchs Gras schleift, aber Chia hat sich schnell daran gewöhnt, dass die neue Leine "Musik" macht.


    Ich wollte auch unbedingt die 15 m Leine, aber sie sollte auch nicht zu schwer sein, dass ich sie auch im aufgerollten Zustand gut tragen kann.


    Der Haken wirkt ein bisschen pisselig - da werde ich vielleicht doch irgendwann einen bruchsichereren einhängen. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden. Zu meinem Erstaunen nahm sie auch nicht Unmengen Matsch mit, saugte sich nicht mit Wasser voll, blieb relativ leicht und die anfängliche Steife verlor sich beim Gebrauch auch schnell. Die Farbe "ocean" - ein Türkiston - fällt auch im höheren Gras gut auf. Die Kanten sind runder, als manche andere Schleppleine und ich denke, sie schneiden auch nicht ein.


    Die Schleppleine wird wohl in den nächsten Tagen noch unsere stete Begleitung sein und ich habe das Gefühl, dass das jetzt gut passt.

    ich glaube @Azemba, dass das die richtige entscheidung ist. Ich habe noch bei keinem meiner bisher 3 dsh erlebt, dass da einer rumrammeln würde. Das ist doch eher bei den kleineren rassen der fall.

    Luna, der Leonbergerrüde Polo meiner Tante hat selbst vor seinem Frauchen nicht halt gemacht und ihr eine Rippe gebrochen, weil er sie "umarmte" und umwarf.


    Durch meine Kunden höre ich tatsächlich auch oft, dass auch die Vertreter der größeren Rassen dazu neigen, irgendwas oder irgendwen zu rammeln, wenn ihre Hormone tanzen.


    HSH ich bin auch definitiv kein Freund der Kastration, aber wenn die Hormone des Hundes zu einer Belastung für Hund und Mensch werden (also nicht nur nervend für den Menschen, weil der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt, sondern auch für den Hund, der nicht frisst, sich selbst verletzt, dauergestresst ist und sich damit krank macht), dann würde ich das als medizinisch indiziert sehen und nicht als "das Problem wegschnibbeln lassen".


    @Azemba muss ihren Brummi sowieso operieren lassen, weil ein Hoden nicht abgestiegen ist und in der Bauchhöhle entarten könnte und ich denke, sie erwartet auch nicht, dass die Kastration ihren Hund kadavergehorsam machen wird und sie sich nach der OP die weitere Erziehung sparen kann.


    Aber wenn ein Hund rappelmager wird und der Stress, den er sich selbst macht, ihm so sehr schadet, dass er krank zu werden droht, weil er ihm auf den Magen schlägt, dann würde auch ich diesen Entscheid treffen - und ich gehe wirklich vor so einer Entscheidung alle Möglichkeiten durch, die mir zur Verfügung stehen und schreie nicht schnell nach dem Skalpell.


    Ich bewundere Azemba, dass sie sich so viele Gedanken macht, wie sie ihrem Brummi helfen kann, wieder zu sich selbst zu finden. Ich kenne außer ihr niemanden, der um Mitternacht 1,5 Stunden mit dem Hund Gassi geht, damit der Spaziergang möglichst reizarm verläuft, weil eben jeder Reiz beimn Brummi zur Überreaktion führt.


    Was Azemba an Tricks und Ideen entwickelte, um ihren Hund zum Fressen zu animieren und dass sie sich Hilfe von Trainern holt, die nicht billig ist, spricht für sie und auch dafür, dass sie keine leichtfertigen Entscheide trifft, sondern sehr lange darüber nachdenkt, Für und Wider abwägt und dann im Sinn ihres Hundes entscheidet.


    Sie hat alle Varianten mit ihrem Tierarzt besprochen und ich denke, dass ihre Argumente überzeugend sind - sogar für mich, die ich beim Thema Kastration nicht sofort JAAAA rufe.

    Ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem bildschönen neuen Familienmitglied!


    Ich freue mich auch sehr für Dich, dass die Wartezeit nun ein Ende gefunden hat und Quo endlich bei Euch einziehen durfte - vor allem aber ist es sehr schön zu lesen, dass er sich schon so zuhause und wohl fühlt.


    Ich würde aber die Schleppleine nicht grundsätzlich ablehnen. Ich nutze sie auch immer mal wieder - auch fürs Apportiertraining oder fürs Suchen - und denke, es ist für den Hund auf jeden Fall angenehmer, an einer 15 Meter langen Leine laufen zu dürfen, als irgendwann von einem Jäger erschossen zu werden.


    Natürlich ist Freilauf für einen Hund das Größte, aber bevor er nicht sicher rückrufbar ist (und manche Hunde werden bei Wildsichtung immer die gute Erziehung vergessen), würde ich eher zur Schleppleine greifen, als zu riskieren, dass Dein Hund sich mit dem Jagderfolg selbst belohnt und sein unerwünschtes Verhalten immer wieder bestärkt wird.


    Ich habe meine Chia momentan auch wieder vermehrt an der Schleppleine, weil wir gerade darüber diskutieren, ob der Keks zur Belohnung für Zurückkommen sie nicht im Losflitzen bestärkt.


    Aber ich gebe Dir Recht: Eine Dauerlösung sollte die Schleppleine natürlich nicht sein, denn die Bemühung, den Hund so zu erziehen, dass er rückrufbar wird, sollte stets im Vordergrund stehen und die Schleppleine ein Erziehungshilfsmittel sein, damit der Hund selbstbelohnenden Ungehorsam unterlässt.


    Ich wünsche Euch mit Quo allzeit Freude, Glück und Gesundheit und dass jeder Tag mit ihm ein besonders guter Tag wird.

    Auch ich möchte mich herzlich für diese schöne, harmonische und von freundlichem Miteinander geprägte Bildergeschichte bei Dir bedanken.


    Ganz zauberhaft finde ich das Foto, auf dem Duut auf seinem Kissen thront und das niedere Volk auf dem Fußboden bleiben muss - das könnte Chia sein ;)


    Ich finde auch, dass nichts über ein ausgeglichenes Rudelmiteinander geht, bei dem jeder Hund er selbst, aber eben auch ein Teil eines "Wir" ist. Einst dachte ich, dass bei drei Hunden immer einer außen vor ist oder das dritte Rad am Wagen. Aber es scheint doch genau das Rad zu sein, dass dem Zweirad die nötige Stabilität verleiht und ich vermisse die Zeit auch sehr, in der meine Hunde zu Dritt waren und jeder mal seine Ruhe fand, aber eben auch jederzeit einen Freund, der zum Spielen aufgelegt war.


    Ich wünsche Dir/ Euch noch ganz, ganz viele solche Momente der Harmonie und allzeit so honette Gäste.

    Ihr Lieben,


    nun bin ich tagelang auf der Pirsch gewesen, um endlich mal ein Foto vom usseligen schwarzen Rehböcken zu machen, aber es ließ sich nicht blicken. Ich hatte mir wirklich schon Sorgen gemacht, dass es einem Jäger vor die Flinte geraten war, aber ... tadddaaaa ... heute Früh stand das Böckchen auf dem abgeernteten Maisfeld!


    Allerdings war es zeimlich weit weg, zudem noch ziemlich dunkel und ich weiß nicht, ob man das usselige schwarze Rehböckchen als mehr als einen schwarzen Fleck auf dem Foto erkennen kann:


    Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal die Brunnen fotoknipst, um die Chia rennen darf, wenn sie wieder fit ist ... aber wie ich schon schrieb: Am frühen Morgen ist es im Wald dunkel und heute war es diesig und nieselig:



    Bei den zweiten Brunnen, die nur ein paar Schritte weiter weg sind, steht über einem Brunnen immer noch das Messdingsbums:



    Zur Abwechslung durfte Chia ihren Beutel suchen und sie fand ihn dann auch auf dem Brunnendeckel



    Dass die Chaosfürstin zum Schäferhunddenkmal mutiert, nachdem sie endlich mal den Sockel bekam, der ihr eigentlich schon lange zusteht, wundert mich natürlich nicht



    und dann war da noch die Sche mit dem Baumschubserjob. Chia brauchte dafür ein Bewqerbungsfoto und das konnte ich ihr natürlich nicht verweigern - auch wenn sonst solche Holzrückearbeiten strengstens verboten sind, aber wenn sie sonst nichts darf, soll sie wenigstens Spaß mit dem Baum haben