Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Folgendes zauberte mir heute kein Lächeln ins Gesicht, sondern ein breites, lautes Lachen:


    Harras soll in meinem Bürozimmer bleiben, wenn es an der Firmentür geklingelt hat. Das klappt auch meistens sehr gut. Als ich heute vom Eingang in den Flur vor meinem Büro zurück kam, lag Harras im allerschönsten "Sphinx-" Platz auf dem Flur und schaute mich mit erwartungsvollen großen Augen an. Ich konnte nicht anders und musste lauthals lachen :D

    Wie jetzt? Du lachst ohne uns und hast nicht mal ein Foto davon gemacht? Da solltest Du aber Beeserung geloben und das nächste Mal ein Bild machen, damit wir mitlachen können ;)


    Boss Gute Besserung und die Ingwer-Scheiben sind ein sehr guter Tipp. Ich trinke jeden Morgen einen Ingwer-Shot Ingwersaft, Apfelsaft und Zitronensaft gemischt) und das hält mich fit und gesund ... obwohl ... mit so einem zauberhaften Krankenpfleger, der mit mir kuschelt, übersteht man auch eine Bronchitis viel besser. :thumbup:

    Ich habe ja nun nicht die Ahnung von der Zucht des DSH und der Rüden, um die es hier geht, aber diese Rüden haben ja Nachkommen, die wiederum in die Zucht gelangten und wenn die Töchter und Söhne wieder Nachkommen in die Zucht schickten, dann verengt sich der Flaschenhals eben doch.


    Wenn ich also eine Hündin hätte, die mütterlicherseits eine Ur-Ur-Enkelin des einen und väterlicherseits ein Ur-Urenkelin des anderen Rüden war, könnte ich verstehen, dass man vielleicht nicht zwingend einen Rüden nutzen möchte, bei dem das genauso oder vielleicht auch umgekehrt ist. Aber die Gene der Ahnen auf der Vater- und Mutterseite manifestieren sich ja dann doch und der Inzuchtkoeffizient ist höher, als wenn man darauf achtet, dass die beiden Rüden (und damit eben auch keiner ihrer Nachkommen) in der Linie des Hundes sind, mit dem ich meine Hündin anpaaren möchte ... oder den ich plane zu kaufen, um ihn später züchterisch zu nutzen.


    Als Pferdezüchterin habe ich glernt in Generationen zu denken und auch der 5. Generation noch Beachtung zu schenken, denn Züchten ist wie ein Bus voller Verwandschaft und man weiß nie, wer als Erster aussteigt.

    Ich unterstreiche den Beitrag von Kimba2001 voll und ganz.


    Es ist egal, welche Rasse man sich aussucht oder welchen Mischling aus verschiedenen Rassen, denn wenn es der erste Hund sein soll, ist es bei jedem Hund wichtig, dass man sich informiert, bevor der Hund einzieht.


    Vor längerer Zeit rief mich eine Dame an, die sich einen Welpen ausgesucht hatte. Mix aus Harzer Fuchs und Border Collie. Die Dame vollzeitarbeitend und alleinerziehend mit zwei kleineren Kindern, war überzeugt, dass der Welpe nach einer 14-tägigen Eingewöhnungszeit. in der sie Urlaub nehmen wollte. auch problemlos acht Stunden alleine bleiben kann.


    Was sagt man da? Mir entfuhr ein "Um Gottes Willen!" und ich bat sie inständig, den Entscheid noch mal zu überdenken und mit dem Einzug eines Hundes noch zu warten, denn egal, welche Rasse bei ihr eingezogen wäre - oder vielleicht eingezogen ist -, da traf einfach so viel fehlendes Grundwissen auf eine große Portion Naivität, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass Hund und Menschen miteinander glücklich werden.


    Im Grunde ging es mich aber nichts an ... sie wollte ja eine Kräuterwurmkur für Welpen kaufen und sich von mir den Welpen nicht ausreden lassen.


    Aber vielleicht wäre das Desaster noch größer geworden, wenn sie sich für einen Rotti, DSH, Dobermann, Weimaraner oder Kangal entscheiden hätte und ich hätte froh sein müssen, dass es "nur" ein Hütehundmix war, den sie zu sich nehmen wollte.

    Ich drücke Dir so sehr die Daumen, dass Brummi nun durch die Veränderungen durchgehend frisst und seine Verdauung so super bleibt. Beim Barf habe ich ja sowieso immer ein sehr gutes Gefühl und dass die Häufchen viel kleiner sind, liegt daran, dass er das meiste verstoffwechselt, was er frisst und somit nicht so viele "Stoffwechselendprodukte" den Weg nach draußen suchen müssen.


    Dass der Finger nun noch schlimmer verletzt ist, tut mir sehr, sehr leid. Ich weiß wie übel das ist, wenn man sich mit einem Handicap arrangieren muss und ich drücke die Daumen, dass Dein Gurt bald geliefert wird und Deine Finger und Dein verletzter Arm/ Handgelenk dann heilen können.

    Ich stimme Dir zu Pinguetta Die meisten Hunderassen sind für einen bestimmten Einsatz gezüchtet und somit im Grunde Gebrauchshunde, weil man sie für eben diesen Einsatz "gebrauchen" kann.


    Selbst der Pudel ist mit den niedlichen Löckchen kein Zufallsprodukt oder eine Laune der Natur und die Schur schützte die empfindlichen Körperteile, denn der Pudel war ursprünglich ein Jagdbegleithund, der die Beute des Jägers aus dem Wasser holte.


    Der Neufundländer, so träge er erscheinen mag, ist ein superguter Schwimmer und trägt zwischen den Zehen sogar Schwimmhäute (wie mancher Leonberger auch). Sein Einsatzbereich ist darum das Wasser, aus dem er Boote zieht, und Menschen rettet.


    Allerdings sind weder der Pudel, noch der Neufundländer besonders häufig im Schutzdienst anzutreffen und ich denke, dass Holger mit seiner Frage, ob es ein Gebrauchshund sein muss, doch eben eher die typischen "Hundesportrassen", respektive die Hunde meinte, die man auch im Schutzdienst trifft.


    Ich denke natürlich schon, dass die Aussicht, dass einen Hund, der einer Gebrauchshundrasse angehört, die besonders für den Hundesport und hier für den Schutzdienst geeignet ist, auch motivierter sein kann, wenn es darum geht, dass der Hund leichter lernt, Kommandos zu befolgen.


    Natürlich gelten auch Pudel als besonders clever (ich kann das bestätigen, denn ich bin mit Pudeln aufgewachsen), aber wenn ich einen Hund mit möglichst wenig Jagdtrieb haben möchte, der eine Größe von mindestens 58 cm erreicht, auch in der Langhaarvariante zu haben ist, viel will to please hat, bewegungsfreudig ist, als Familien- aber auch als Sporthund einsetzbar ist, aber auch nicht den Anspruch erhebt, dass er zwingend ständig körperlich und mental ausgelastet werden muss, dann bietet sich der DSH eben auch besonders gut an.


    Im Gegensatz zum Rottweiler, der auch echt stur sein kann, der Dobermann, der mir persönlich auch zu "griffig" sein könnte (um bei Holgers Eingangsbeispielen zu bleiben), wäre mir der Ottonormal-Labbi einfach zu träge und ich kenne ziemlich viele Labradore, die man im Wald nicht von der Leine lassen könnte, weil sie dann zur Jagd blasen.


    Ob man sich den Wunsch nach dem Gebrauchshund - im Sinn von Rotti, Dobi oder DSH zwingend erfüllen muss, bleibt am Ende jedem selbst überlassen.


    Ich finde aber tatsächlich, dass der Trend, zwingend einen Herdengebrauchshund als Anfängerhund haben zu müssen, deutlich bedenklicher, als den Wunsch, einen hundesporttauglichen Hund in die Familie zu holen. Oder - aus meiner Sicht eine ebenso problematische Entwicklung: Dass es ein Aussi, Border Collie oder Cattle Dog sein soll, obwohl die Leute nur ein bisschen spazieren gehen wollen und diese Arbeitshunde definitiv nicht auslasten können.


    Ich erzählte die geschichte schon mal an anderer Stelle, dass eine Bekannte von mir, die Border Collies züchtete, aber dafür auch Schafe hielt, mal einen Border Collie von einer Familie übernahm, der nachts an der Heizung angebunden wurde, weil er die Kinder hütete und die nachts auch nicht zur Toilette ließ, sondern in ihre Zimmer zurück trieb ... bei der Züchterin war er der freundlichste Hund, aber da hatte er auch einen Job.


    Insofern komme ich auf Claudias Beitrag zurück und denke, dass wenn ich dem Hund und der ihm angezüchteten Eigenschaften nicht gerecht werde, das immer fragwürdig ist - das gilt für den Beagle, der zwei Stunden im Wald verschwindet, wenn er mal von der Leine darf, genauso wie für den French Bully, der tatsächlich seinen ursprünglichen Gebrauch bei Hundekämpfen fand und vielleicht mit jedem Hund Krach anfängt, der ihm beim Gassigang begegnet. Und auch der Afghane, der nie mal richtig Gas geben darf und bei jeder sich bietenden Gelegenheit Katzen und Kaninchen ermordet, ist vermutlich nicht wirklich glücklich ... und sein Mensch vielleicht auch mit seinem Hund überfordert.


    Wo fängt man also an, dem Ersthundebesitzer Ratschläge bezüglich der Rasse zu geben, die zu ihm passt?


    Ich möchte keinen Windhund und keinen Jagdhund. Keinen Listenhund, der ursprünglich mal für Hundekämpfe gezüchtet wurde.


    Ich möchte einen leichtführigen, motivierten Hund mit viel will to please und guter Leistungsbereitschaft - und das bitte mit langen Haaren und Stehohren und gerne um die 60 cm Schulterhöhe ... da fallen mir dann nicht mehr ganz so viele Hunderassen ein, die passen könnten.

    ... und wenn Dein Hund zu Dir zurückkommt und dem Rückruf folgt, dann trotzdem loben und belohnen, auch wenn man eigentlich sehr sauer ist.


    Chia hatte schon mit 5 Monaten die Jagd auf Vögel für sich entdeckt und mit dem Schleppleinentraining und Lob, wenn sie sich zurückrufen ließ, klappte das irgendwann problemlos.


    Aber dann waren wir mit einer Gruppe von 6 Hunden Gassi und als vier davon hinter einen Hasen herschossen, rannte Chia mit und ich fing quasi von vorn an ... und sicher auch, weil ich sie dann verbal maßregelte, sie kurz nahm und Fuß gehen ließ.


    Seit ich sie wieder (möglichst) entspannt zurückrufe und sie dann kommt, wofür sie gelobt wird und Kekse erhält, schaut sie mich wieder zuerst an, bevor sie losschießt und ich kann ihren Drang zu jagen unterbinden.


    Aber es gibt auch Stellen, wo ich sie trotzdem anleine, weil die Bahngleise mir zu nah sind, um zu riskieren, dass sie wegen eines Hasen unkontrolliert losrennt.


    Ich bin aber auch sicher, dass Chia nicht jagt - also das Tier nicht mit einer Tötungsabsicht verfolgt -, sondern es hüten will, wenn es wegläuft und daran, dass nicht sie kontrolliert, sondern ich, arbeiten wir derzeit auch intensiv. Dafür ist aber die Festigung einer guten, vertrauensvollen Bindung wichtig und dass der Hund weiß, dass er sich auf mich verlassen kann - jede Maßregelung führt zum Gegenteil.

    Ich verstehe natürlich, wenn man selbst einen "reaktionsfreudigen" Hund hat, dass einem das auf die Palme bringt, wenn man liest, dass ein Hund sich aus der Kontrolle seines Menschen winden konnte. Ich hatte mit Elvis einen Hund, der es aus Begegnungen der Vergangenheit (er wurde als Welpe von zwei Aussis des Nachbarn geschreddert und musste vom Tierarzt geflickt werden) gar nicht vertrug, wenn andere Hunde in seine Nähe kamen und dann auch heftig reagierte. Mir brach auch immer der Schweiß aus, wenn ich sah, dass mir jemand mit einem freilaufenden Hund entgegen kam und ich versuchte auch immer, die Leute dazu zu bewegen, ihre Hunde fest zu halten und uns nicht zu nah zu kommen. Wenn das dann nicht klappte, war das für mich eine mittlere Katastrophe, weil ich 78 kg Hund bändigen und davon abhalten musste, sich auf den Artgenossen zu stürzen.


    Nun kann man natürlich auch sagen, dass ich mich mit meinem schwierigen Hund halt nicht in die Öffentlichkeit hätte wagen sollen oder ihn nur mit Maulkorb Gassi zu führen hätte. Aber genauso hätte ich sagen können, dass die Leute, die ihre Hunde nicht sicher zurückrufen können, sie nicht von der Leine lassen sollten.


    Aaaaaber ... nun habe ich mit Chia auch einen Hund, der sich in der Regel zurückrufen lässt und trotzdem kann es sein, dass ich zu spät reagiere oder so wie @Oskar&Nika den Hund zu früh wieder loslasse und der nochmal abzwitschert.


    Ich kenne beide Seiten und es ist auf jeder Seite unangenehm.


    ... obwohl ich meine aktuelle Seite dann als besonder schlimm empfinde, wenn mir das passiert, dass mir mein Hund entwischt, ich mich entschuldige und ich dann trotzdem noch niedergemacht werde. Das ist mir ja auch schon passiert und obwohl ich dann schon zu Tränen aufgelöst war, wurde ich weiter angeschrien und mir wurde mit Anzeige und Maulkorbzwang gedroht. Chia hat den Jack Russel (der auch ohne Leine lief) nicht mal erreicht, sondern ist vorher wieder zu mir zurück gekommen, aber ich wurde trotzdem verbal geschreddert.


    In dieser Situation habe ich Chia auch gemaßregelt und sie sogar am Fell gepackt und angebrüllt ... in dem Moment lagen auch meine Nerven blank und ich dachte vermutlich, dass das die schreiende Dame beruhigt, wenn sie sieht, dass ich meinen Hund jetzt nicht auch noch lobe, sondern sanktioniere. Genützt hat das nichts.


    Was mir aber auffiel ist, dass auch wenn ich Chia lediglich verbal maßregle, wenn sie Quatsch macht, das dazu führt, dass sie zwar devot auf mich zuschleicht, aber sie scheint daraus nichts zu lernen - zumindest nicht, dass sie unerwünschtes Verhalten zeigte und dafür gemaßregelt wird. Im Gegenteil. Das Adrenalin ist eben stärker als die Erinnerung an die Regel, nicht abzuflitzen und wenn ich die Massregelung als Mittel nutze, meinem Hund den Ungehorsam abzugewöhnen, dann werde ich damit erreichen, dass die Bindung leidet, weil ich nicht mehr sein "Fels in der Brandung" bin, zu dem er immer kommt, weil es nirgendwo sonst besser ist, als bei mir.


    Es ist natürlich nicht die eine körperliche Massregelung, die zu einer brüchigen Bindung führt und der Hund verzeiht uns ganz sicher auch den Ausrutscher. Aber ich versuche inzwischen auch, mich nicht von Emotionen beherrschen zu lassen und jeden erfolgreichen Rückruf - auch wenn ich mich ärgere, dass sie überhaupt durchstartete - zu loben und zu belohnen.


    Zu meinem Erstaunen hat Chia heute früh, nachdem sie mir am Sonntag und Montag jeweils einmal von der Fahne ging (die 5-Meter-Regel, nach der sie nach 5 Metern wieder zu mir kommt) und ich ihre Rückkehr lobte, sie auch nicht streng Fuss gehen ließ oder anleinte, heute erst zu mir geschaut, als es im Gebüsch raschelte und als ich "Lass das!" sagte, zu mir kam und sich ihre Belohnung abholte.


    Wenn ich das festigen kann und mich selbst und meine Emotionen kontrolliert bekomme, kann ich mir vorstellen, dass ich damit den Grundstein für den "geschenkten" Gehorsam lege, weil das Adrenalin gar nicht mehr hochkocht, wenn ich Chias Aufmerksamkeit vor ihrem Durchstart erhalte.


    Aber man darf auch nicht vergessen, dass jeder Hund anders ist. Chia ist ein Sensibelchen, die sich durchaus daran erinnert, wenn ich nicht ihr Fels in der Brandung war, sondern sie mit Fussgehen und Leinenlaufen bestrafte oder sogar schimpfte und ihre Bindung zu mir dann "überdenkt"


    Bene ist deutlich dickfelliger und die nimmt mir auch nichts krumm. Als sie vor ein paar Wochen das Jagdhundetreffen aufmischen wollte, musste ich sie recht deutlich zurückrufen und dann auch noch auf halben Weg abholen und da habe ich sie auch angemeckert und sie am Pelz festgehalten.


    Chia wäre bei einer solchen Behandlung mit dem Bauch auf der Erde hinter mir hergekrochen. Bene schaute mich an, als ob sie sagen wollte: "Ist ja gut Du Spaßbremse!"


    Bei meiner Leoline Bommeline gab es eine einzige Situation, in der sie wirklich deutlichen Ungehorsam zeigte. Da war sie noch kein ganzes Jahr alt und schlupfte unterm Zaun durch, um auf dem an unser Grundstück grenzenden Acker mal richtig Spaß zu haben.


    Wir merkten aber nur, dass uns ein Hund fehlt und sahen nicht, wohin sie gelaufen war. Also fuhr Micha mit dem Auto los, um sie zu suchen und als er sie auf dem Acker entdeckte, rief er mich an. Zeitgleich entdeckte aber auch die Bommeline meinen Mann und rannte wie vom Leibhaftigen verfolgt zurück auf unser Grundstück ... wo ich sie dann an der Haustür empfing. Sie versuchte an mir vorbeizuschleichen, obwohl sie zuvor wirllich noch nie sanktioniert worden war, aber sie fühlte wohl die Hitze meiner kochenden Wut und wusste, dass es jetzt richtig Ärger gibt.


    Gab es auch - inklusive Massregelung mit am Fell packen und schütteln (und nein, man macht das nicht). Die Bommeline verzieh mir recht schnell, aber sie ging ihr ganzes Leben nie mehr unter dem Zaun durch.


    Das ist das Problem. Wir müssen unsere Hunde einschätzen können, um zu bewerten, welche Massregelung sie wegstecken, ohne dass es die Bindung belastet. Bei Chia reicht es, sie böse anzuschauen, denn sie ist ein Hypersensibelchen. Bommeline lernte daraus und wiederholte ihren Ausbruch nie mehr. Bene trägt eine Maßregelung mit der ihr eigenen Gelassenheit und nimmt mir das auch nicht übel.


    Aber bei allem, was wir sollten, ist es natürlich auch immer sehr schwer, es auch immer zu können, wenn die Emotionen überkochen.

    Schafring Das war nach dem Gesetz eine Beißattacke. Hättest du das gemeldet, hätte das zu einer Einstufung des Hundes führen können. Dazu reicht ja schon ein "gefahrdrohendes Anspringen", selbst ohne Verletzung.

    Jepp - genau das ist das Problem, denn ich habe eine Kundin, deren Hund ein Kind ansprang. Der Hund hatte keine Beschädigungsabsicht, aber das Kind hatte einen Keks in der Hand und der Hund wollte den haben ... der Hund musste einen Wesenstest ablegen, um nicht mit Leinen- und Maulkorbpflicht belegt zu werden.


    Meine LSTH-Hündin Anka zog ein kleines Mädchen an der Kapuze zurück, als das Kind durch die Haustür nach draussen entwischen wollte und ihre Mutter, die bei uns zum Kaffee eingeladen war, fragte mich, ob sie sich meinen Hund ausleihen darf, weil sie begeistert war, dass Anka ihr King "gehütet" hat. Eine Mutter, die selbst keine Hunde hat, hätte das vielleicht auch als Beißattacke des Hundes gewertet, denn die Kapuze des Anoraks befand sich zwischen den Zähnen meiner Hündin.


    Also wann spricht man von einer Beissattacke? Wenn ein Hund seine Zähne benutzt oder einen Menschen auch nur erschreckt, indem er ihn anspringt oder anbellt.


    Mir wurde von Spaziergängern auch schon nahe gelegt, meiner Chia einen Maulkorb aufzusetzen, weil sie die Leute anbellte.


    Ich wurde auch selbst schon getackert, weil ich versuchte, meinem Hund einen quer in der oberen Zahnreihe festsitzenden Keks rauszuklauben und theoretisch wäre mein Hund damit "bissig" gewesen.


    Und das ist das zweite Problem: Es wird die Situation nicht bewertet, aus der heraus ein Hund reagiert hat.


    Als meine Tochter noch im Kinderwagen lag, war ich mal mit Hund und Kind zum Einkaufen in der Stadt. Ich nutzte die Straßenbahn und als ich mit Kind auf dem Arm, Buggy unter dem Arm und Hundeleine am Handgelenk in die Bahn einstieg, wollte ein hilfsbereiter Mensch mir den Buggy abnehmen. Böser Fehler! Mein Lieschen hielt ihn am Jackenärmel fest, denn für sie war das eine Bedrohung. Zum Glück erkannte der hilfsbereite Herr, dass es sein Fehler war, den Kinderwagen anzufassen, ohne mich zu fragen, ob das in Ordnung ist und entschuldigte sich sogar bei mir. Er hatte keinen Schaden erlitten und der Jackenärmel war auch nur ein bisschen angesabbert. Ich bot ihm selbstverständlich an, die Reinigung zu bezahlen, aber er lehnte das ab.


    Aber es hätte auch anders laufen können und dann hätte das wirklich lammfromme Lieschen einen Maulkorb tragen müssen und ich hätte vermutlich wegen des "Beißvorfalls" eine Anzeige bekommen.


    Die Situation, warum ein Hund zur Attacke bläst, ist meistens nicht relevant, aber es ist halt ein Unterschied, ob mich ein Mops ankläfft, über den man dann lacht oder ein DSH, der einem Angst einjagt und bei dem man überlegt, ob der Mensch an der Leine sein Tier wohl unter Kontrolle bekommt, bevor es sich losreißt und einen zerfleischt.


    Last but not least ist der DSH dafür gezüchtet, zu hüten, zu schützen, zu verbellen, wenn Gefahr droht. Dass ein solcher Hund schneller reagiert, als ein Leonberger oder sonst eine Rasse, die kaum Trieb hat und für ganz andere Einsätze gezüchtet wurde.


    ... und das bedeutet nicht, dass der DSH gleich zum Angriff bläst, sondern dass er eben auf eine Bedrohung so reagiert, wie das in seinen Genen liegt und das macht den Leuten Angst und führt zu Anzeigen.


    Übrigens wurde selbst meiner Bene mal unterstellt, dass sie den Jack Russel der Nachbarin gebissen hätte. Aber was nicht erwähnt wurde war, dass der die damals vier Monate alte Chia schreddern wollte und Bene dazwischen ging und ihn am Genick auf die Erde drückte. Der Rüssel war ein bisschen nassgesabbert, aber nicht getackert. Wäre sie ihm aber nicht in die Quere gekommen, hätte ich vermutlich mit Chia zum Tierarzt fahren müssen, denn der JRT hätte meinen Welpen garantiert getackert.


    Hätte meine Nachbarin mich also angezeigt, wäre Bene ein weiterer DSH gewesen, der zugebissen hat ... auch wenn sie nur ihre kleine Freundin schützte und niemals einen anderen Hund attackieren würde, wenn von dem keine Gefahr ausgeht.


    Von einem Hund gebissen wurde ich zweimal in meinem Leben: Von einem Jack Russel und von einem Rauhhaardackel!

    Oh nein! Das mit Deinem Handgelenk hatte ich vorhin komplett übersehen. Das ist wirklich arg übel. Zum Finger nun auch noch das Handgelenk.


    Ich wünsche Dir gute Besserung - und ich verstehe, dass Du über eine frühere Kastration nachdenkst und Deine Hoffnung in das Danach setzt. Das ging mir nicht anders und darum schicke ich jetzt einfach meine besten Gedanken los, dass Du und der Brummi schon bald wieder zur Ruhe kommt und Dein Handgelenk und der Finger schnell heilen.


    Mir geht es aber auch wie Mona und man weiß gar nicht, was man schreiben soll, weil Du momentan so geprüft bist und der Brummi ja irgendwie leider auch, wenn ihn die Hormone plagen.


    Ich drück Dich einfach mal ganz fest!

    Hmmm ... den Platz zum Stehenlassen hätte ich durchaus, aber ich fürchte, dass das Holz im Winter arg leiden würde. Klar, ich müsste die Sachen nicht rumräumen und könnte auch mal eben 15 Minuten mit den Hunden "turnen" und man könnte die Geräte stabilisieren. Da wäre die Schiene mit Erdverankerung sicher ideal.


    Ich sehe aber bei uns auf dem Agility-Platz im Verein nur Geräte aus rostfreiem Metall, die draußen stehen bleiben und auch fest verankert sind. Die Holzelemente, wie die Hängebrücke lagern auch unter einem Dach.


    Vermutlich werde ich mich im nächsten Frühjahr mal informieren, ob es bezahlbare Wippen und Stege gibt, die aus rostfreiem Metall gefertigt sind und draußen verankert werden können. Aber das erschwert dann auch das Rasenmähen, wenn man mit der Motorsense um die Geräte herummähen muss ... also müsste ich ein Stück vom Sandplatz nutzen, aber bei Dauerregen wird der halt dann irgendwann matschig und da ist die Frage, ob die Verankerung dann noch hält oder die Geräte absaufen.

    Luna


    Das Bactisel wurde mir damals empfohlen, als Bene bei uns einzog und über zwei Monate Antibiotika brauchte, um die Darmflora intakt zu halten.


    Ich habe es dann auch gefüttert, aber als Bene so appetitlos war, dass sie nichts mehr nahm (wegen der AB), habe ich das Pro Kolin gekauft. Das ist in einer Spritze und kann direkt ins Maul gegeben werden. Es half gut und ich habe immer zwei Päckchen davon da - für Notfälle.


    Aber ich würde dann wirklich schon bei der Magensäure anfangen. Im Grunde kann man auch Rotulmenrinde oder Heilerde füttern, aber wenn der Hund nichts annimmt, sind Tablettchen von Gastrosel oder Paste leichter in ihn reinzukriegen.


    Meine Tiefkühltruhe fürs Hundefutter habe ich übrigens auch gegen eine Kiste Bier von einem Bekannten geschenkt bekommen. Sie tut ihren Job und das schon seit Jahren und bietet genügend Platz.


    Die Rehhaxen sind übrigens sehr kurz ;) Das sind nur die Oberschenkel mit Muskelfleisch und so ein Teil ist ca. 20 cm lang. In einer Tüte sind bei Tackenberg 3 Stück drin.


    Nassfutter führt bei meinen Hunden auch gerne mal zu breiigem Kot und das Einzige, was ich an Nassfutter geben kann, sind die ganzen Hühner in der Dose. Früher waren die von Rinti. Inzwischen findet man das nur noch hier https://www.frostfutter.de/hun…uxe-ganzes-huhn-am-stueck


    Aber ich kann gut nachvollziehen, wie belastend es ist, wenn der Brummi nichts mag, was ihm gut tut und am libsten nimmt, was ihm Durchfall verursacht.


    Was ich aber fast vergass ist: Das mit dem Gürtel klingt toll! Aber im Grunde war es ursprünglich ja Deine Idee, die ich dann umgesetzt habe und ich freue mich, dass Du das O.K. für den Gürtel bekommen hast. Mich beruhigte schon, dass ich eine Möglichkeit habe, die Hunde zu sichern und der Gürtel das aushält.


    Ich drücke aber jetzt erst mal die Daumen, dass Du eine Möglichkeit findest, dem Brummi Futter anzubieten, das bei ihm keinen Durchfall verursacht.

    Ich würde lieber weniger Geräte aber von stabiler und sicherer Qualität haben als viele Elemente. Was nützt mir das, wenn es Verletzungsgefahren birgt und ich meinem Hund damit den Spaß daran verleide und er sich dazu noch weh tun könnte.


    Als geschickter Hobbybastler kann man sich bestimmt selbst so was Stabiles bauen. Und wenn man dann noch die Ideen vom Treibball oder Longieren mit einfließen lässt, wird es auch mit weniger Equipment nicht langweilig.


    Wackelige Untergründe sind sehr effizient für das Training aller Muskelgruppen. Auch die tieferen Muskeln werden damit erreicht. Ob das nun Bretter, Brücken oder Balancepads in den unterschiedlichsten Formen oder Größen sind, gut sind sie alle.

    Boss


    Das war tatsächlich auch mein Gedanke. Aber ich hätte auch erst einmal erwartet, dass eine Wippe für 120 € und ein Steg für rund 180 € ein bisschen mehr Stabilität anbieten, als das der Fall ist. Ich hatte damals auch in der Bucht nach Angeboten geschaut und welche für 50 € gefunden, die dann halt Chinanachbau und kleiner waren.


    Die weitere Recherche ergab dann aber auch, dass eine "Profi"-Wippe bei Sporthund 400 € kostet und auch nicht stabiler aussieht. Noch extremer war es bei Steg. Mit 700 € erwirbt man einen Steg, der definitiv weder breiter noch stabiler ist, als der günstigere Steg von Trixie.


    Wenn man tatsächlich bei den Geräten nach Profi-Qualität sucht, dann fängt man teilweise bei 500 € an und eine A-Wand kostet dann eben auch gleich weit über 1000 €.


    Wenn ich das Gefühl gehabt hätte, dass ich mit 700 € einen bombensicheren Steg gekauft hätte, wäre mir die Idee vermutlich sogar gekommen, aber wenn ich die schmalen Wackeldinger sehe, glaube ich, dass man nicht mehr Sicherheit für die 500 € mehr erwirbt.


    Auch die knappen 560 € für eine Profiwippe hätte ich vielleicht wirklich ausgegeben, wenn ich auch nur im Ansatz hätte hoffen können, dass die auf unebenem Untergrund nicht kippt. Aber wenn man das Ding nicht mit Sandsäcken sichert, ist es eben auch instabil. Da kann ich mir dann auch überlegen, ob ich mir ein Brett unter meine Wippe schiebe, das ich mit Gewichten beschwere und habe das gleiche System für weniger Geld.


    Ich habe dann sogar auf Hundeplätzen die Trixie Wippe und den Steg stehen gesehen und überlegt, dass das so schlecht nicht gemacht sein kann, wenn die Sachen auch von Hundesportlern verwendet werden.


    Wahrscheinlich werden die Geräte dann aber eben in der Erde gesichert und nicht immer zusammengeklappt und in eine Box geräumt, wenn es regnet. Mein Mann bot mir auch an, dass er mir eine Art Schienen montiert, die mehr Stabilität geben ... aber die Teile werden dann auch schwer und wenn ich sie rumschleppe, ist das ein Nachteil.


    Wobei ich eben auch beim Kauf der Brücken sah, dass es breitere, stabil aussehende Wippen für 89 € bei Home oft Pets gibt, die im Grunde damit günstiger sind, als die Trixie Wippe. Gut, es fehlen die Kontaktzonen, aber die kann man auch selbst aufpinseln.


    Einen ganzen Parcours selbst herzustellen ... das würde eine never ending Story werden.


    Man kann sicher vieles selbst basteln, wenn man handwerkliches Geschick besitzt, aber wenn ich was brauche, dann will ich nicht 3 Monate darauf warten, bis mein Göttergatte Zeit, Lust und das Material hat.


    Für mein spanisches Pony habe ich übrigens auch Balance Pads und der steht da auch gerne mit jedem Huf auf einem und verlagert auf Kommando sein Gewicht nach vorn und hinten, aber Chia? Die würde da keinen Sinn drin sehen, länger als eine Minute auf den Pads zu stehen, respektive jede Pfote so zu stellen, dass ein Pad drunter platziert ist. Insofern setze ich die Hoffnung eher auf die Brücken.


    Die sind auch nicht teuer (man bekommt da sicher auch welche für den doppelten oder dreifachen Preis), aber es wird vom Hersteller doch sehr auf Sicherheit geachtet. Beispielsweise dass sich die Hunde die Pfoten nicht verklemmen können.


    In der Bucht verkaufte mal jemand eine Art Agility-Park mit lauter zusammenhängenden Holzelementen, die er wohl auch selbst gezimmert hatte und der wollte damals 1000 € für alles ... bloß war er nicht bereit zu verschicken und um alles abzuholen, war es doch arg weit. Aber dafür hätte ich sogar eine unserer Weiden geopfert.

    Die Fotos sind allerdings schon ein Jahr alt und da hatte ich auch nicht alles aufgebaut und auch der Kreuztunnel ist nach dem Foto eingezogen:



    Ich würde eventuell bei der Wippe eine etwas breitere und standhaftere Variante wählen, denn wenn der Hund die Wippe kennt, klappt das durchaus mit der Trixie Wippe, aber am Anfang, als Chia das mit den Kontaktzonen noch nicht verstanden hatte und nicht langsam und mit Kontaktzonensitzen drüber wuselte, hatte ich schon teilweise eine Hand am Holzständer, damit die Wippe nicht kippt. Der Steg hat zwei Ständer und ist ein bisschen stabiler, aber auch da besteht die Gefahr, dass er kippen kann, wenn er nicht topfeben steht.


    Das mit dem Sacjtunnel liest sich aber wirklich gruselig ... ich glaube, Chia wäre da erst mal nicht mehr durchgelaufen, wenn sie sich im Sack verfangen hätte und gefesselt davongelaufen wäre. Bei meinem Tunnel hat der Sack bislang kein Eigenleben angekündigt, aber ich überlege, ob ich da vielleicht doch die Klettbänder austausche, respektive um ein paar weitere ergänze, damit das stabiler wird.


    Ich bin auch schon sehr auf die Brücken gespannt. Da habe ich das XL (Wackelbrücke) und die XXL (Hängebrücke) gewählt. Diese hier habe ich bestellt:


    Hundesport Wackelbrücke Agility XL 94 x 58 cm Hundetraining
    Wackelbrücke Wetterfest XL für den Hundesport - 94 x 58 cm von Original Dogs Home! Hundesport Wackelbrücke für den Hunde - Platz wetterfest, für alle…
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    Hundesport Hängebrücke Agility XXL 225 x 50 cm Hundetraining
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