Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Das war auch einer meiner Gedanken, denn viele meiner Kunden haben Hunde mit einer Allergie gegen Hefen. Wir hatten aber dann beim Tierarzt einen Abstrich genommen und es waren Staphylokokken, die wohl durch durch die Kratzer in die Haut gelangten, die durch das Stoppelfeldgerenne entstanden sind und zu einer bakteriellen Dermatose führten.


    Die Bierhefetabs bekam Lyssi dann ja auch weiter und die Dermatose verschwand auch.


    Aber auch wenn es für Lyssi nicht mehr wichtig ist, finde ich es dennoch wichtig, zu wissen, dass eben auch Pflanzen nicht nebenwirkungsfrei sind und Hefe durchaus Energiepotential hat - Danke also für Deine Gedanken.


    Es kann natürlich auch passieren, dass ein Hund eine Neigung zu einer Allergie hat, aber das bisschen Bierhefe im Trockenfutter nicht reicht, um Symptome entstehen zu lassen. Wenn man dann Tabletten füttert, reicht der Wirkstoff aber für eine Hautreaktion aus und stärkt quasi die Empfindlichkeit auf die Bierhefe, wodurch dann auch das Trockenfutter problematisch werden kann.


    Wenn Ero nach wie vor einen Rest von Hautausschlag hat, kann das also durchaus an der Bierhefe liegen, die im Futter vorhanden ist. Es ist natürlich immer unschön, wenn man das Futter wechseln muss, das der Hund gut vertragen hat, nur um zu testen, ob der Ausschlag mit einem anderen Futter weg geht. Aber noch schwieriger ist es vermutlich, Trockenfutter ohne Bierhefe zu finden ... ich hatte das Problem gerade bei einer Kundin, die jetzt Nassfutter gibt, weil quasi in jedem Trockenfutter, das ihr von der Zusammensetzung gefiel, Bierhefe enthalten war und der Hund die Alternativen nicht fressen mochte. Sie bekommt von uns aber natürlich Mischungen ohne Bierhefe.

    Lyssi würde dir bestimmt sagen:

    "Ich weiß, dass du mich ganz arg vermisst und ich wäre gerne länger bei dir geblieben, aber es gibt andere Hundekinder, die es so sehr verdient hätten, bei dir leben zu dürfen und für die wirst du genau so alles tun, was du für mich getan hast und ich könnte mir wohl keinen schöneren Ort für ein Hundekind vorstellen, als an meinem Platz, den ich bei dir bekommen habe und der nun aber leer ist. Mein Kauknochen soll nicht alleine bleiben müssen und mein Deckchen soll wieder geknuddelt werden."

    Ich danke Dir sehr für Deine Zeilen und Gedanken ... nur in einem bin ich fast sicher, dass Lyssi denken würde: "Wehe wenn jemand sich erdreistet, meinen Kauknochen weiter zu knabbern oder auf meinem neuen Deckchen zu kuscheln - das ist alles MEINS! und das bleibt unberührt, bis ich wieder da bin!!!"


    ... wobei ich auch nicht weiß, wie schnell bei uns wieder ein Welpe einziehen wird. Die Tür steht offen, aber ich suche nicht aktiv, sondern warte, bis ich sicher bin, dass ich die Seele in dem Plüschkörperkleid kenne und sie erwartet habe.


    Es führt bei manchen von Euch vermutlich zu Kopfschütteln, wenn ich zugebe, dass ich an die Tierkommunikation glaube. Es gibt natürlich jede Menge Möchtegerns in diesem Bereich, aber ich habe das Glück, gleich mehrere Kommunikatoren zu kennen und somit auch Aussagen vergleichen zu können.


    Vor ein paar Jahren rief mich eine dieser Bekannten an und meinte, dass sie mir von meinem Spanierpony ausrichten soll, dass er Hühner mag. Ich war total platt, weil ich nicht wusste, was er mir damit sagen will.


    Ein paar Tage später fiel es mir dann im Gespräch mit einer anderen Bekannten wieder ein, was Lilo wohl meinte, denn diese Frau hatte einen ganz jungen Spanier, der dazu neigte, alles, was er nicht kannte, ganz, ganz fürchterlich zu finden. Nun hat diese Frau auch Hühner, aber die waren während der akuten Vogelgrippephase eingeperrt und nachdem die Vogelgrippe überwunden war, durften die endlich wieder nach draußen und begegneten dann dem jungen Spanier, dem sie dann auch sehr suspekt waren. Während mir die Frau das am Telefon erzählte, überlegte ich, was wohl mein Lilo machen würde, wenn er Hühnern begegnet und ich war sicher, dass er sie auch erschreckend finden würde.


    Am Abend holte ich ihn von der Weide, putzte ihn und erzählte ihm wie immer alles mögliche und auch, dass Nadine angerufen hatte und ihr Pferd die Hühner schrecklich findet ... und das scheint ihn nachdenklich gestimmt zu haben, denn dass er mir ausrichten lässt, dass er Hühner mag, erstaunte mich sehr.


    Das Faszinierendste war dann aber, dass als unser Gockel Winnie einzog, der sonst doch eher ängstliche Lilo wirklich sehr interessiert war, den Hahn kennen zu lernen und freundlich an ihm schnupperte ... und selbst als Winnie mit den Flügeln schlug, hat das Lilo nicht irritiert ... warum auch, denn Lilo hatte ja dargelegt, dass er Hühner mag.


    Für mich war das mit Abstand die schrägste Geschichte, die im Zusammenhang mit der Tierkommunikation stand, aber ich hatte ja längst nicht mehr an mein "Geplapper" über Hühner gedacht und meine Tierkommunikationsbekannte wusste da erst recht nichts davon. Sie war ja selbst total erstaunt, dass sie von Lilo eine Nachricht bekam und er sie bat, mir auszurichten, dass er Hühner mag.


    ... mit meinem Leorüden Elvis bestand auch Kontakt nach seinem Tod und er dankte mir für die Blumen. Die Tierkommunikatorin war natürlich überzeugt, dass ich Rosen auf sein Grab gepflanzt hätte, denn sie sah wohl die Blütenblätter um Elvis herum verstreut liegen ... ich hatte aber gar keinen Rosenstock auf seinem Grab gepflanzt, sondern war mit einem Strauß Rosen den Weg gegangen, den wir immer zusammen gegangen sind und zupfte die Blütenblätter ab, um sie auf dem Weg zu verstreuen ... das hatte sie nicht wissen können, denn das wusste außer mir niemand.


    Natürlich gab es auch Tierkommunikationen, die wirklich nichtssagend und teilweise "räubergeschichtenmäßig" waren - nicht mit meinen Bekannten, aber mit Leuten, die mir anboten, meine Tiere zu befragen, weil sie hofften, dass ich sie weiter empfehle ... das konnte ich dann aber leider wirklich nicht tun.


    Aber wenn Informationen fließen, die niemand wissen konnte, glaube ich durchaus daran, dass Tiere einen Kommunikationskanal nutzen ... sowohl die Lebenden, als auch die Toten.


    Aber ob man diesen Kommunikationskanal zu seinem Tier nutzt oder nicht, muss auch jeder selbst entscheiden, denn natürlich kann man das auch für Spökenkiekerei halten ... mir hilft es aber, an die Unsterblichkeit der Seele zu glauben und eine Reinkarnation nicht für unwahrscheinlich zu halten.


    Wobei Lyssi in ihrem kurzen Leben schon nicht so gerne teilte und auch Maica erzählte mir, dass Lyssi schnell rausfand, wohin sie ihre Fleischstücke verschleppen muss, damit ihre Brüder sie ihr nicht wegnehmen konnten. Auch Spielzeug wurde gerne mal vergraben, wenn sie davon ausgehen musste, dass Chia auch Interesse daran bekunden könnte ... insofern weiß ich ganz sicher, dass sie darauf besteht, dass ihr Kauknochen und ihr Deckchen für sie aufbewahrt wird - wenn sie die Sachen schon nicht mehr vergraben kann, um sie für später zu bunkern.


    ... und Luna


    Ganz sicher ist in Sam eine Seele zu Dir zurück gekommen, die Du loslassen musstest und vermisst hast.


    Aber ich glaube auch, dass diejenigen, die hinter der Regenbogenbrücke warten, uns auch Freunde schicken, wenn sie merken, dass wir welche brauchen. Darum bin ich auch sicher, dass mein Scheckhengst Irco mir Lilo schickte und dem Spanier zuflüsterte: "Wenn Du jetzt genau hinkst, bekommst Du meinen irdischen Platz - also HINKE!" Und Lilo hinkte, wurde dann aus dem Sport ausgemustert und mir als Beistellpferd angeboten ... gehinkt hat er nach dem Einzug bei uns nie mehr ;)


    Ob Sam die Seele von Neo in sich trägt, ist schwer zu beurteilen, aber wenn nicht, dass hat Neo ganz sicher dafür gesorgt, dass Sam zu Dir kam.


    Übrigens sehe ich in Lilo auch so viele Ähnlichkeiten zu meinem Irco, obwohl Irco ein ganz anderer Typ Pferd war, als es Lilo ist. Aber als ich Lilo sah, war es mir, als ob ich ihn schon sehr lange kenne und ich hatte sofort Vertrauen zu ihm.


    Sicher können wir nur glauben, was uns wahrscheinlich scheint, aber vielleicht gibt es doch vieles, das wir als unwahrscheinlich bewerten und das uns trotzdem beeinflusst.

    Danke, Knight,


    "Wenn ein Welpe für Dich dabei ist wirst Du es definitiv merken." Ja, das denke ich auch.


    Und dass die Weissen etwas grösser sind als LZ DSH gefällt mir gerade gut ;)

    Bedenke dabei nur, dass es einen Grund gibt, warum man beim LZ-Schäferhund lieber im Rahmen des Standardmaßes bleibt, denn kleinere Hunde sind wendiger und oftmals auch sportlicher. Je größer der Hund ist, desto schwerer tut er sich im Sport.

    Knight

    Dass Hündinnen ruhiger sind als Rüden ist aber auch eine schwer haltbare These.


    Egal, ob Du eine Hündin oder einen Rüden hast - was den Trieb bestimmt, ist vor allem die Genetik. Gewiss kann auch ein LZ-Schäferhund mal nicht so viel Trieb haben oder ein HZ-Schäferhund ist ein enorm engagierter Sportler, aber das Geschlecht des Hundes bestimmt nicht seine Sportlichkeit ... wir hatten hier im Forum schon mal die Diskussion, ob sich Hündinnen schlechter für den sportlichen Einsatz eignen, weil es meistens Rüden sind, die man bei Wettbewerben sieht. Aber das liegt dann wohl eher daran, dass es in vielen Hundesportvereinen ein Tabu ist, mit einer läufigen Hündin zu trainieren und die Hündin auch beim Zuchteinsatz für den Sport ausfällt.


    Aber wenn ich meine HGH-Langhaarschäferhündin Chia mit meinem ehemaligen Rüden Joe vergleiche, dann war Joe deutlich ruhiger, stressresistenter und er hatte nicht annähernd soviel Trieb, wie Chia das hat.

    Bene und Chia hatten zu Beginn des Frühlings hin und wieder mal Zecken, aber ich hatte auch zu spät mit den Cistus-Gaben angefangen. Ab Mai fand ich dann auch nur noch ab und zu mal krabbelnde Zecken, die ich direkt nach dem Spaziergang mit der Zupfbürste aus den Fellen der Hunde gbürstet habe.


    Bene bekam aber auch noch 5 ml Schwarzkümmelöl täglich und zwei Teelöffel Bierhefe und das bekommt sie nach wie vor und sie ist tatsächlich komplett zeckenfrei.


    Bei Chia fand ich gestern eine Zecke, die sich schon festgesaugt hatte, aber bei ihr hatte ich die Cistus-Tabletten von Canina getestet und die halfen, sind aber vor ein paar Tagen ausgegangen und ich dachte, dass die Zeckenzeit jetzt zu Ende geht und ich auch kein Cistus mehr füttern muss. Wenn ich aber jetzt mit Cistus einsteige, dauert es auch wieder drei Wochen, bis die Wirkung spürbar wird und darum sprühe ich sie nun mit Ardap ein und sie bekommt wieder Schwarzkümmelöl und Bierhefe ins Futter.


    Lyssi bekam ja ein Spot on, als sie sich so juckte - das aber nichts bewirkte. Sie hatte auch immer mal wieder eine Zecke. Auch das Ardap war bei ihr nicht erfolgreich. Gut geholfen hat das Exner, aber damit riecht der Hund auch, wie Erbrochenes im warmen Auto <X


    Ich hatte mich nicht getraut, ihr schon Cistuskapseln und Schwarzkümmelöl zu geben, weil ich nicht sicher bin, ob die Wirkstoffe der Pflanzen nicht zuviel für einen Welpen sind und gab dann Bierhefetabletten. Aber wie ich schon schrieb: Bei ihr fühlten sich die Zecken von allen drei Hunden am wohlsten.

    Fiasko


    Danke - Du schreibst mir aus der Seele.


    Die Anthroposiphie ist mir sehr nahe und das nicht nur, weil wir in der Schweiz 15 Kilometer entfernt von Dornach lebten und eine Freundin in Dornach, mit Blick auf das Goetheanum wohnte - ich bin auch überzeugt, dass es die Gruppenseele gibt und Lyssi über Chia und Bene nach wie vor mit uns verbunden ist ... und die Beiden wissen, dass ihre kleine Freundin zu uns zurückkommen wird.


    Ich bin zwar nicht religiös, im Sinne einer bestimmten Religion, an die ich glaube, denn was der Mensch macht, kann leider nie vollkommen sein. Die Ideen von Rudolph Steiner kann ich aber sehr gut nachvollziehen und finde mich in ihnen auch meistens wieder und ich würde mich auch ohne bestimmte religiöse Richtung als einen sehr gläubigen Menschen bezeichnen ... und der Glaube an das große Ganze, das keine Fehler macht und überall einen Sinn hineinlegt, hilft mir, auch den Sinn darin zu suchen - und hoffentlich zu finden - dass Lyssi nur so kurz bei uns sein durfte.

    ich weiß nicht wie viel ein Hund in der Zeit zwischen 9. und 10. Monat zunehmen sollte, aber sicher mehr als 10g pro Tag?! Von den Wochen her wäre er zwischen dem 10. und 11. Monat (fast 43 Wochen), ich weiß gar nicht wie man das jetzt nun zählt? Nach Wochen? Nach Kalendermonaten?

    Also in DEM Alter zählt man eigentlich schon in Monaten ^^
    Bis zum 16. September ist es ja noch eine Woche, also hat er in 3 Wochen 200gr. zugenommen, das kann durchaus sein.

    Das Hauptwachstum ist abgeschlossen und das Gewicht kommt erfahrungsgemäß nun immer so ein bisschen "Schubweise". Es kann auch sein, dass er mal (fast) ganz stehen bleibt, das gleicht sich dann vielleicht ein paar Wochen später umso schneller wieder aus.

    Ero hat vom 9. bis zum 10. Monat 500gr zugenommen.

    Vom 14. bis zum 16. Monat (Achtung, 2 Monate!) aber wieder 2,1 kg. =O

    Was die Gewichtszunahme betrifft, kann ich Ruebchen bestätigen. Chia hatte beim letzten Tierarztbesuch 32,5 kg - bei dem davor 29 kg und dazwischen lagen drei Monate. Ich bin aber auch leider ziemlich sicher, dass sie nach der nächsten Läufigkeit, die ich im Oktober erwarte, das Gewicht wieder deutlich weniger wird, denn dann ist ihr Futter auch wieder genauso egal, wie es dem Brummi derzeit ist.


    Ich bin ja nun kein erklärter Freund des Kastrierens, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Brummi tatsächlich von dem Hormonschub, den er gerade erfährt, sehr aus der Bahn geworfen wurde und wenn er so sehr unter seinem Sexualtrieb leidet, wäre für mich vielleicht der Weg über eine chemische Kastration, also den Hormonchip, einen Versuch wert, um zu prüfen, ob sich sein Verhalten, sein Appetit und sein Wesen damit zum Positiven verändern.


    Wenn Du dann feststellst, dass es ihm (und Dir) damit besser geht, dann ist eine Kastration vermutlich sinnvoll und erleichtert Euch Beiden das Leben.


    Aber wenn sein Verhalten nicht zwingend hormongesteuert ist, würde eine Kastration vielleicht gar nicht viel ändern, außer, dass er quasi in seiner pubertären Phase stecken bleibt und unsicherer wird. Darum würde ich tatsächlich wirklich die chemische Kastration ausprobieren, bevor Du Dich zur endgültigen Entfernung beider Brummi-Hoden entschließt.


    Bene ist ja auch kastriert und ich wäre froh, wenn ich das hätte verhindern können, aber was ihre Mäkeligkeit beim Futter angeht, ist sie nicht verfressener, als andere Hunde ... nur dass sie von dem bisschen, was sie bekommt, auch noch zunimmt. Darum supplementiere ich bei ihr auch, denn sie würde vermutlich mit ihren Portiönchen nicht genügend Vitalstoffe aufnehmen.


    Bei Chia ist ihr Fressverhalten definitiv hormongesteuert. Sie frisst momentan wie ein Scheunendrescher und futtert sich damit die Reserve an, die sie dann verbraucht, wenn sie nach der Läufigkeit wieder von einem Rehhaxen pro Tag lebt (und von dem dann das Fleisch runterschält, um nur den Knochen zu zerkauen).


    Ich versuche sie homöopathisch ein bisschen zu beeinflussen, damit die Läufigkeit nicht wieder zu Depressionen bei ihr führt und bin gespannt, ob ich ihr damit helfen kann.


    Sie bekam auch längere Zeit die Rhodiola- und Ashwaganda-Kapseln und die taten ihr auch gut, aber wenn sie das Futter komplett verweigert, dann bekomme ich auch keine Kapseln mehr in sie rein - mit Zwang zwar schon, aber wenn der Hund dann schon unter die Eckbank flieht, wenn man um die Ecke kommt, ist das ein übles Gefühl. Die Globuli schiebe ich ihr einfach in die Backentasche und das nimmt sie mir nicht krumm.


    Du könntest es mit Agnus Castus als homöopathisches Mittel versuchen, den Brummi ein bisschen runterzufahren, aber ich schicke auch voraus, dass das bei meinem Leobub Müsli nicht ganz so erfolgreich war. Ich habe aber einige Kunden, die mit der Wirkung sehr zufrieden sind und berichten, dass ihr Rüde sich nicht mehr über jedes Hündinnenpipi aufregt und auch das Winseln vor der Tür unterlässt. Bei Müsli hatte ich aber auch die läufige Hündin im Haus und das war für ihn eine ziemliche Herausforderung, für die Agnus Castus dann einfach zu wenig effektiv war.


    Übrigens glaube ich auch nicht, dass irgendjemand hier Deine Beiträge als "Spam" betrachtet. Zum einen muss man es nicht lesen, wenn es einen nicht interessiert. Zum anderen ist es aber auch so - und das merke ich derzeit ganz deutlich - es hilft einem manchmal schon, die Gedanken zu formulieren, sie loszuwerden oder zu sortieren und daraus neue, gute Gedanken zu gewinnen. Wenn Du dann noch den einen oder anderen Tipp bekommst oder eine Anregung erfolgreich umsetzen kannst, dann war das jedes Wort wert, das Du geschrieben hast.


    ... und Du weißt, dass ich mich of genauso fühle, wenn Chia mal wieder "die Sau rauslässt" und mich sehr gut in Deine Gefühlswelt hineinversetzen kann, wenn sie mal wieder brummibedingt ein wenig aus den Fugen gerät. Manchmal - mir geht es zumindest so - ist es dann auch hilfreich zu wissen, dass man die Last nicht alleine trägt, sondern es Menschen gibt, die sie mittragen und sie kennen ... man fühlt sich dann weniger allein und hilflos, denn Hilfe gibt es immer und es soll ja bekanntlich keine Probleme geben, sondern nur Lösungswege ... man muss sie nur finden und ich bin sicher: Es wird uns irgendwann gelingen, sie zu finden!

    Auch ich möchte Dich hier herzlich willkommen heißen und Dir ganz viel Freude beim Austausch wünschen.


    Auf Deine Fragen zu antworten ist nicht so ganz leicht, denn auch wenn jede Variante des Schäferhundes von einem Standard "regiert" wird, nach dem sich die Zucht richtet, bestätigen Ausnahmen die Regel.


    Ich selbst hatte noch keinen Weißen und darum auch keine Erfahrungen, mit denen ich Dir bei Deinem Entscheid helfen kann, aber es gibt hier einige Mitglieder mit "Eisbären", die Deine Fragen beantworten können.


    Was ich aber feststelle, nachdem ich die Schäferhunde Nummer 6 und 7 habe, dass obwohl ich fast nur die Langstockhaarvariante bevorzugte, trotzdem kein Hund wie der andere war und ist.


    Zum einen spielt es eine Rolle, ob der Welpe aus der Hochzucht oder Leistungszucht kommt oder - wie meine Chia - aus einer Herdengebrauchshundezucht stammt, denn wenn Du sportlich unterwegs sein willst, brauchst Du einen Hund mit viel Trieb, während ein Hund mit viel Trieb Dich durchaus an Deine Grenzen bringen kann, wenn Du mit ihm einfach nur zusammen sein willst und es Dir reicht, wenn er Dich auf Spziergängen oder Wanderungen begleitet.


    Trotzdem ist es natürlich auch von der Basis abhängig, die Du Deinem Hund gibst, wie er sich entwickelt, denn wir wissen ja alle, dass das Problem meistens nicht an dem Ende der Leine hängt, an welcher der Karabiner angebracht ist ;)


    ... und ja, auch ich lebe damit, dass es Leute gibt, die vor mir flüchten, wenn ich mit meinen dunklen Langstockhaarmädels komme. Ein Weißer lädt eher dazu ein, ihn "mal streicheln" zu wollen, aber das heißt nicht, dass auch ein Weißer nicht zwingend mit jedem Fremden auf Kuschelkurs gehen möchte.


    Jeder Hund bringt Anlagen mit - die Frage ist, ob Du sie im positiven oder negativen Sinn förderst, sie Dich belasten oder Du sie dankend annehmen kannst.


    Zur Gesundheit der Linien und der unterschiedlichen Schäferhundvarianten wird es wirklich nur helfen, intensiv in den Linien zu recherchieren und geprüfte, gesunde Zuchthunde sind da sicher schon ein Stückchen Sicherheit, das man bekommen kann ... aber eben auch keine Garantie für ein langes, gesundes Hundeleben.


    Ich wünsche Dir, dass Du den Traumhund findest, der zu Dir passt und der Dich glücklich macht ... egal, ob er schwarz, grau, weiß, schwarz-braun oder gün-lila-kariert sein wird.

    Ich weiß nicht, woher ich die Kraft schöpfen sollte, wenn nicht aus Eurer Anteilnahme ...


    Pinguetta

    Liebe Claudia,

    Du hast mit Deinem wunderbaren Bild nicht nur mein Herz ganz tief berührt, sondern damit auch meine Zuversicht gestärkt, dass ich Lyssi nicht verlieren kann und wir uns wiederfinden werden ... dafür danke ich Dir von ganzem Herzen.


    Fiasko ... mir fällt es so schwer, Worte zu finden, um zum Ausdruck zu bringen, was ich beim Lesen Deiner Zeilen empfand. Man sagt, dass Gott einem Menschen immer nur so viel aufbürdet, wie er wirklich tragen kann und ich denke, Gott hat eine sehr hohe Meinung von Dir und Deiner Kraft, denn das, was er Dir an Trauer auf Deine Schultern legte, wiegt so unsagbar schwer ... ich wünsche Dir, dass Du mit Fiasko auch den September lieben lernen kannst und so viel Gutes zu Euch kommt, dass das Päckchen, das Du trägst, leicht wie eine Feder wird.


    Dimi27


    Ich schicke der kleinen Hündin Deiner Nachbarin all meine guten Gedanken, dass sie gut hinter der Regenbogenbrücke ankommt und Deiner Nachbarin wünsche ich ganz viel Kraft für die schwere Zeit.

    Man kann es kaum fassen, dass es doch mehr Hunde sind, die nicht erwachsen werden dürfen, als man das glauben will. Dass Herzfehler beim jungen Hund immer mal wieder vorkommen, wird einem erst bewusst, wenn man nachforscht und dann erfährt, dass man mit diesem furchtbaren Schock des Sekundentods beim Hund nicht alleine ist.

    Vielleicht muss ich sogar dankbar sein, dass Lyssi ein Klinikaufenthalt erspart blieb und die einfach tot umfallen durfte ... so war sie bis zum letzten Lebensmoment in ihrer vertrauten Umgebung und umgeben von Liebe.


    Luna

    Danke für Deine Anteilnahme und Deine Worte ... auch sie helfen mir, weil die Trauer, die man teilen darf, nicht mehr ganz so schwer wiegt.



    Was mir gerade aber sehr wichtig ist zu schreiben ist, dass wenn meine Zeilen so klingen, als hätte ich Lyssi mehr geliebt als Chia und Bene, das ein falscher Eindrück wäre. Es ist nur so, dass einem immer das am wichtigsten scheint, was gerade so sehr fehlt und vermisst wird.


    Hätte ich Chia oder Bene verloren, wäre das nicht weniger schmerzvoll gewesen.


    Im Grunde sind die Beiden sogar gerade jetzt so besonders wichtig, weil sie mich immer wieder ins Leben zurückziehen, wenn meine Gedanken im "Drüben" feststecken und die Trauer mich wieder zu übermannen droht.


    Gerade bei Chia habe ich momentan besonders intensiv das Gefühl, als wollte sie mir zeigen, dass wir Lyssi verloren haben, aber nicht uns - darum muss ich für sie da sein und darf mich nicht in dem Gedanken des Verlustes verlieren. Meine Tiere brauchen mich - die Lebenden wahrscheinlich mehr als die Toten. Das lindert nicht dem Schmerz und die Trauer, aber es hilft mir, nicht dem Drang zu folgen, mich weinend unter der Decke zu verkriechen und dafür bin ich meinen Tieren dankbar und ganz besonders Chia und Bene, die mich daran erinnern, dass ich nicht alles verloren habe, sondern sie nach wie vor da sind und von mir erwarten, dass ich für sie da bin.

    Pinguetta

    Liebe Claudia,


    darüber zu schreiben, ist leichter, als es umzusetzen ... der Wunsch, mich unter der Decke zu verkriechen, ist nach wie vor vorhanden, aber das Verantwortungsbewusstsein mahnt mich dann, dass die Pferde, Katzen und Hunde mich brauchen und lassen dem Schmerz (zum Glück) nicht so viel Raum, wie er eigentlich fordert.


    Ich versuche möglichst viel zu arbeiten, aber gerade im Kräuterparadies ist es schwer, nicht an Lyssi zu denken, denn immerzu schaue ich auf die Stelle, wo sie zusammenbrach und ich sie in meine Arme riss und sie immer wieder anschrie: "Lyssi! Bleib bei mir!" ... und ich sehe sie unter dem Waschbecken auf den Fliesen in der Toilette liegen oder in der Duschtasse, wo sie so gerne ein Mittagsschläfchen hielt.


    Ich zwinge mich, nicht jedes Mal, wenn ich Kekse verteile, in Tränen auszubrechen, weil nun zwei Kekse reichen und der Dritte so sinnlos in meiner Hand liegt.


    Gestern kam die neue Vetbed-Decke an, die ich für Lyssi bestellt hatte ... mit rosa Herzchen. Heute kam das Mineral-Propolis-Spray an, das ich ebenfalls für Lyssi bestellte, um die gereizte Haut zu beruhigen.


    Heute habe ich den Puppy-Magnetball und die Beisswurst weggeräumt und den Kühlknochen, den ich gekauft hatte, um ihr das Zahnen zu erleichtern.


    Das sind Momente, in denen ich von Tränen und Schmerz übermannt werde und mich selbst mahne, stark zu bleiben, um für meine Tiere und für meine Kunden da zu sein.


    Ich schlafe schlecht und wache oft auf ... dann hoffe ich, dass das alles nur ein böser Alptraum war und ich auf meinen Füßen Lyssis knappe 15 Kilo fühle ... und immer, wirklich immer, sticht mir die Realität dann ein Messer mitten ins Herz.


    Das Einzige, an dem ich mich aufrichte, ist die Hoffnung, dass sie zu mir zurückkehrt. Ich weiß nicht, ob es Reinkarnationen gibt. Ich möchte aber daran glauben, weil der Gedanke unerträglich wäre, sie für immer verloren zu haben.


    Nur darum nähre ich meine Zuversicht.


    Kimba2001

    Alex, ich glaube, ich habe bei jedem Tier, das von uns ging überlegt, ob ich noch einmal und immer wieder den Preis bezahlen möchte, der am Ende verlangt wird, wenn ich es dem Himmlischen zurückgeben musste. Doch immer wieder weiß ich, dass das Glück - und wenn es auch nur 9 1/2 Wochen dauerte - es wert ist, das Vermissen, die Trauer und den Schmerz des Loslassens zu ertragen.


    Ein Leben ohne die Hunde, die Pferde, die Katzen oder die Vögel wäre auch nicht erstrebenswert ... selbst wenn mich die Tierabstinenz vor dem Abschiedsschmerz bewahren würde.


    @Azemba

    Danke für Dein lächeln für den Babykoi ... ich bin ganz sicher, dass daraus die schönste Feder in ihren Flügeln werden wird.


    ... und ja, ich habe oft überlegt, was die Tiere wohl sehen, wenn sie quasi ins "Nichts" starren und bei Elvis, der oft vor einer Wand im Haus stand und nicht nur starrte, sondern dabei auch mit der Rute wedelte, bin ich ganz sicher, dass er Zwiesprache mit seinem verstorbenen Herrchen hielt und so flüsterte ich auch oft: "Ist er da?" und dann schaute sich Elvis zu mir um und in seinen Augen war so viel Glück, dass ich wusste, dass der da ist, den Elvis so vermisste.


    Palinka74


    Simone, ich freue mich mit Dir, dass Du Dir mit dem Katzchen das Glück zurück holen durftest und wer weiß, wer Dir das Pfauenausge geschickt hat - als kleinen Gruß?


    Vor vielen Jahren, als unsere Stute Kröti gestorben war, lief ich frühmorgens mit den Hunden und als ich in den Himmel schaute, da war da eine Wolke, die exakt aussah, wie ein galoppierendes Pferd ... ich bin sicher, dass mir Kröti damit sagte, dass es ihr gut geht und wir uns keine Sorgen um sie machen müssen.


    Ich schaue auch immer wieder in den Himmel, um da einen Wolkengruß von Lyssi zu finden ... aber vielleicht ist das einfach noch zu früh für Grüsse von "Drüben".


    Ich danke Euch allen für Eure Zeilen und Gedanken, fürs an uns denken und mit uns fühlen ... es bedeutet mir viel und gibt mir Kraft.

    Die Liegeschwielen bei Bene sind erst so richtig sichtbar geworden, nachdem ein Bein ja für die OP komplett geschoren wurde.


    Vorher habe ich das ja nur gefühlt, weil ihr langes Fell drüber liegt und man echt wühlen muss, um die Haut zu sehen.


    Ich habe zwar bislang einmal in der Woche mein Sälbchen draufgerieben, aber nachdem hier so viele gute Erfahrungen mit dem PC30 gemacht wurden, habe ich es auch bestellt und reibe es nun auch zweimal täglich auf Benes Ellbogen ... mir scheinen die verhornten Stellen etwas weicher geworden zu sein und die Hornhaut ist nicht mehr so dick und lässt sich abknubbeln.

    Ich danke Euch allen ... der Schmerz wiegt nicht ganz so schwer, wenn man weiß, dass so viele wunderbare Menschen ihn mittragen.


    Aber bitte weint nicht um sie - schickt Ihr ein Lächeln, damit daraus eine Feder wird und ihr ganz schnell Flügel wachsen, auf denen sie dann hinauf zum Himmlischen fliegen kann.


    Wir versuchen in die Normalität zurück zu finden und das ist unsagbar schwer, denn ich schrieb es schon: Sie ist noch immer überall so präsent und es gibt so Vieles, das uns an sie erinnert und vor allem daran, dass sie nicht mehr bei uns ist. Dann fließen wieder Tränen und der Kloß, der einem im Hals sitzt, raubt einem fast den Atem.


    Ich bin aber froh und dankbar, dass ich Bene und Chia habe, denn ich muss für sie stark sein und das hilft mir, mich nicht unter der Decke zu verkriechen und mich im Schmerz zu ergehen, bis er endlich kleiner und leichter wird.


    Wobei ich gerade das Gefühl habe, dass es eher Chia ist, die für mich stark ist und mich versucht zu stützen. Es scheint, als wäre sie über Nacht erwachsen geworden, denn selbst Micha fiel auf, dass sie ruhiger geworden ist und das gestresste, unstete Verhalten kaum noch zu bemerken ist.


    Sie hat heute Nacht das erste Mal seit langem wieder auf meinen Füßen geschlafen und es war gut, ihre Wärme zu fühlen und ihren Atem zu spüren - auch wenn es nicht die Wärme und der Atem von Lyssi war, die jede Nacht auf meinen Füßen schlafend in meinem Bett verbrachte. Aber ich fühlte mich nicht mehr so verlassen.


    Auch sonst ist Chia wieder viel mehr auf mich fixiert und ich erreiche sie auch wieder.


    Gestern bremste sie an den OOWV-Brunnen, schaute mich an und rannte eine Runde drumrum ... als würde sie mir zeigen wollen, dass sie mir das Revieren schenkt, um mich zu trösten. Heute habe ich es dann auch wieder abgefragt und sie war mit Begeisterung dabei.


    Vielleicht erkennt sie ihre Chance, mich nun nicht länger mit Lyssi teilen zu müssen, denn während Bene ja ein echter Familienhund ist und wirklich jedem gleichermaßen zugetan ist, ohne sich an jemanden besonders zu kletten, ist Chia ein Mama-Hund ... genau wie es Lyssi war.


    Ich habe auch entschieden, dass ich am Samstag Nachmittag trotzdem zum Hundeplatz fahre und mit Chia dort weiter trainiere ... das wird unsagbar schwer. Das weiß ich. Aber vielleicht ist es gut, sich dem Schmerz und der Realität zu stellen, um die Trauer zu bewältigen und Lyssi loslassen zu können.


    Wir glauben an die Reinkarnation und damit auch daran, dass Lyssi zu uns zurückkommen kann - aber um zurück zu kommen, muss ich sie frei geben, damit sie auf die Reise über die Regenbogenbrücke gehen kann, um sich ein neues Körperkleid anzuziehen ... und dafür braucht sie Flügel und ganz viel Lächeln, damit daraus Federn wachsen und die Flügel prächtig und stark werden ... auch wenn sie nur 14,6 kg wog, war sie doch nicht so leicht zu tragen.


    Ich weiß, dass manche nun den Kopf schütteln, aber ich weiß, dass sich Lyssi noch nicht aus dem Hier und Jetzt gelöst hat, weil sie so schnell ging, dass sie keinen Abschied nehmen könnte und gerade gar nicht weiß, ob sie bleiben oder gehen soll.


    Ich will, dass sie geht - damit sie wiederkommen kann. Darum sage ich immer wieder zu ihr: "Lyssi, denk an die Welpengruppe. Jetzt ist mein Kommando: "Geh voran!" Dann folgt das "Sitz!" vor der großen Himmelstür und wenn Dir geöffnet wird, dann gibt man Dir ein neues Körperkleid. Schlüpf ganz schnell hinein und dann spitz die Osterhasenohren, denn ich werde ganz laut "Hier!" rufen und dann kommst Du so schnell zurück, wie Du es gelernt und immer getan hast!"


    Ich bin sicher, dass sie das hört und versteht ... und dass sie zu uns zurückkommt. Die Tür ist weit geöffnet für sie und wir erwarten sie voller Sehnsucht.


    Aber ich gebe auch zu, dass ich mich zuerst sehr, sehr schwer tat, als Micha meinte, dass wir uns nicht in der Trauer vergraben dürfen, sondern uns auf Lyssis Rückkehr freuen sollten, denn als ich sie so leblos und schwer im Arm hielt, schoß mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich das nicht mehr ertragen kann und kein weiterer Hund mehr einziehen wird.


    Aber Micha wäre sogar bereit gewesen, ja zu einer Leoline zu sagen ... vielleicht würde es das etwas leichter machen, weil ich dann nicht mit Lyssi vergleichen müsste, aber - und auch wenn ich immer wieder betonte, dass ich meine Leos vermisse und es mir immer wieder einen kleinen Stich ins Herz gibt, wenn ich einen sehe und selbst keinen mehr habe - Lyssi hat mich geprägt und ich weiß, dass ich einer Leoline wohl immer zum Vorwurf machen würde, dass sie kein Schäferhund ist.


    Ihr werdet meinen Göttergatten nun auch für total verrückt halten, aber für einen sehr kurzen Moment standen sogar vier Hunde im Raum, damit vielleicht doch eine Leoline den Weg zu uns findet, aber da habe sogar ich blockiert, denn vielleicht wird eines Tages ein Platz für eine Leonbergerhündin frei werden, aber in den nächsten Jahren möchte ich und möchte meine Familie von drei Langhaarschäferhündinnen begleitet werden. Dafür öffnen wir unsere Herzen.


    Ich schicke auch meinen innigsten Dank an maica ... sie hat mit mir um Lyssi getrauert, war immer für uns da und vielleicht vertraut sie uns doch noch einmal eines ihrer Hundekinder an, wenn Jojo noch mal Welpen bekommen wird, obwohl wir Lyssi nur 9 1/2 Wochen behüten und beschützen konnten.


    Dass Lyssi ein Herzproblem hatte, konnte niemand wissen. Man hätte es nur mit einem Herzultraschall oder einer Blutuntersuchung feststellen können und dafür gab es ja keinen Anlass. Alle Anzeichen, wie Mattigkeit und verzögerte Entwicklung, der typische Herzhusten, Kurzatmigkeit oder das bläuliche Verfärben der Schleimhäute nach Anstrengung waren bei ihr nicht festzustellen. Sie hechelte viel, aber sie war ja auch sehr aktiv und wenn sie nachts hechelte, schob ich das auf die Wärme im Zimmer.


    Vielleicht hätte ein frühes Erkennen des Problems eine OP möglich gemacht - und wir hätten das Geld gerne investiert, wenn das die Rettung gewesen wäre -, aber vielleicht wäre dann ihre Lebensqualität geringer gewesen, weil ich sie ständig gebremst hätte, in dieser Angst, dass sie sich überanstrengt und tot umfällt.


    So lebte sie ungebremst und nahm alles mit, was sie glücklich machte.


    Trotzdem ist Michas Standpunkt, dass er auf einen intensiven Gesundheitscheck nach dem Einzug des nächsten Welpen besteht, um dann auch medizinische Vorkehrungen zu treffen, dass der Hund selbst mit einem Herzfehler älter werden kann.


    Dass solche Herzfehler tatsächlich öfter vorkommen, habe ich auch erst jetzt festgestellt, als ich recherchierte ... nur sterben die Welpen in der Regel in den ersten drei Wochen und sind unauffällig, bis sie tot in der Wurfkiste liegen.


    Hätte ich mich aber davon abhalten lassen, Lyssi zu uns zu nehmen, wenn ich gewusst hätte, dass sie nicht alt werden wird, wäre mir auch all das Glück entgangen, das sie mitbrachte und darum bereue ich es nicht, mich für Lyssi entschieden zu haben.


    Ich gebe aber Micha Recht: Wir werden intensiver an der Prophylaxe arbeiten und nicht davon ausgehen, dass ein munterer Welpe, der sich gut entwickelt, zwingend gesund sein muss.


    Und Schuld trifft niemanden. maica bleibt für mich die Züchterin meines Vertrauens und die Tierärztin hatte Lyssi zwar vor der Impfung abgehört, aber solche Anomalien wie eine Aortenstenose sieht man eben nur bei einem Herzultraschall oder bei einer spezifischen kardiologischen Untersuchung bei einem Herzspezialisten.


    Vermutlich liegt der Grund auch nicht in der Genetik und meistens entwickeln die betroffenen Hunde diese Anomalie erst nach der Geburt, respektive in den ersten Lebenswochen des Welpen https://flexikon.doccheck.com/de/Aortenstenose_(Hund)


    Manchmal fällt ein Herzgeräusch bei der Voruntersuchung beim Impfen auf, aber ein Herznebengeräusch kann auch auftreten, wenn er Hund gerade sehr aufgeregt ist oder eine Infektion durchmacht (was ich bei Lyssi ja auch vermutete, nachdem sie auf dem Hundeplatz so nass wurde und zitterte). Sicherheit bietet nur eine echokardiographische Untersuchung ... und in die würde ich auf jeden Fall investieren, damit wir im schlimmsten Fall alles unternehmen können, um dem Hund ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.


    Nur hört man eben nicht (zum Glück) allzu oft vom Sekundentod bei Hunden, wenn man nicht gerade danach googelt und wie ich schon schrieb: Wenn ein Welpe plötzlich tot in der Wurfkiste liegt, kann das auch ganz andere Ursachen haben ... beispielswiese dass die Mutterhündin ihn erdrückte oder er einfach lebensschwach war.


    ... und die Antibiose hat damit auch nichts zu tun, denn die Beschreibung ihres Sekundentodes deutet ganz klar auf ein Herzproblem hin und nicht auf eine Medikamentenunverträglichkeit. Zumal sie die Antibiotika ja auch schon ein paar Tage bekam und bis auf ein morgendliches Kötzeln und etwas weicheren Kot gut vertrug.


    Gewiss fiel mir im Nachhinein auf, dass sie in den letzten beiden Wochen schlechter fraß und nicht so intensiv an Gewicht zulegte, wie in den Wochen davor, aber zum einen schlug sie sich das Bäuchlein auch gerne mit Leckerchen voll und beim Rinderkehlkopf war sie auch immer die Erste, die ihr Stück verlangte, sodass ich erst auch dachte, dass sie einfach mäkelig wird und testet, ob ich nicht doch eine Speisekarte ausgebe. Zum anderen begann ja zeitgleich das Jucken und die Antibiose und beides kann auf den Appetit schlagen.


    Wahrscheinlich wird sich die Tierklinik in den nächsten Jahren durch meine Besuche und die dafür in Rechnung gestellten Konsultationen sanieren, aber wenn mir in Zukunft etwas bei meinen Hunden auffällt, das nicht in die Norm passt, werde ich lieber das Geld für eine genauere Untersuchung investieren, als noch mal einen Hund beerdigen zu müssen, bei dem ich davon ausging, dass er gesund ist, nur weil er munter war und sich normal entwickelte ... und wenn ich dann der gefürchtete Hypochonder bin, ist mir das auch egal.

    Ich danke Euch allen ... Euer Mitgefühl berührt mich sehr - momentan fehlen mir aber einfach die Worte und die Kraft, mehr zu schreiben. Ich fühle mich noch immer wie gelähmt und kann nicht fassen, dass wir Lyssi verloren haben. Mit ihr, unserem Sonnenschein, unserem strahlenden Sternchen, starb auch das Helle, Frohe, das sie immer verbreitet hat.


    maica mir geht es wie Dir ... überall hat sie ihre Spuren hinterlassen. Der Kauknochen, auf den ich heute früh trat und an dem sie gestern noch knabberte. Ihre Leine, die heute früh hängen blieb, als ich mit Chia und Bene loslief. Das Maisfeld, in dem sie stets versuchte, ihr Spielzeug zu verstecken. Ihr schelmischer Blick. Ihr fusseliges Clownsgesicht, mit dem sie uns immer heiter stimmte. Ihr Plüschfell, das ich so gerne durchkuschelte. Ihr Geschirr, das ich gestern nach dem Laufen in die Wäsche gesteckt hatte, weil es zu sandig war, um es weiter zu stellen.


    All das sehe ich vor mir und mir zerreisst es fast das Herz, weil all das mich daran erinnert, dass sie nicht mehr da ist.


    Erinnerst Du Dich an den Spruch auf der Tasse? Ein wahrer Freund hinterlässt Pfotenspuren in Deinem Herzen.


    Lyssi hat uns in den wenigen Wochen so verzaubert, uns so viel Glück geschenkt, dass ich ihre Pfotenspuren in meinem Herzen fühlen kann.


    Es mögen nur 9 1/2 Wochen gewesen sein - aber es waren wunderbare Wochen und auch wenn ich das Glück, das sie mir schenkte, nur so kurz genießen durfte und mit der Trauer um sie bezahle, bin ich dankbar, dass wir sie bei uns haben durften.


    Ich wünsche mir, dass sie auf den Flügeln, die sie fortgetragen haben, auch wieder zu mir zurückfliegen darf ...

    Robert Frost sagte, dass das Glück an Höhe ausgleicht, was ihm an Lange fehlt ... vielleicht war der Höhenflug des Glückes, das mit Lyssi schenkte einfach zu intensiv, um länger als 9 1/2 Wochen dauern zu können ... vielleicht hat sich unser Glück einfach so schnell verbraucht, weil wir uns so viel davon genommen haben.


    Lyssi ist heute Abend, ganz plötzlich und vollkommen unerwartet von uns gegangen. Nichts deutete darauf hin, dass sie heute sterben würde ... sie war fröhlich und munter wie immer ... und doch hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Sie kam auf mich zu, schwankte, fiel und starb innerhalb von Sekunden in meinen Armen ...


    Sie war mein Herz, meine Seele, mein ganz großes, perfektes Glück und die Lücke, die sie hinterlässt, wird sich wohl nie schließen lassen ... heute war sie 17 Wochen alt.