Secans dann sind wir uns ja eigentlich eh einig. ![]()
Für
@Korbi kann ich nicht sprechen ![]()
Secans dann sind wir uns ja eigentlich eh einig. ![]()
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@Korbi kann ich nicht sprechen ![]()
Aber es packt doch niemand so junge Hunde auf den Tisch und macht so Gas
Na doch eben schon, sieht man immer wieder - wobei - wie gesagt, in dem Moment ist es ja völlig irrelevant ob auf dem Tisch oder am Boden, wenn die Aggressions"Arbeit" scheiße ist, ist sie scheiße.
Und ich hab' das schon oft genug persönlich erlebt, dass Hunde eben durch (schlecht gemachtes) Helfertreiben einfach nichmehr von ihren HF in den Griff zu kriegen waren. Da kommen die Leute vom Scherk Seminar zurück und haben nen' plötzlich völlig hohl drehenden Junghund am Stick, die stamm-OG (die vielleicht eh nicht sooo das Know-How hat) muss es dann ausbaden, was eh nicht klappt.
Dass es funktionieren kann sieht man ja bei diversen Profis, da stimmt dann halt auch alles drumrum. Aber grundsätzlich finde ich, dass diese Methode einfach weniger Fehler verzeiht, bzw. beim Aufbau durch Helfertreiben ist die Gefahr des "außer Kontrolle geratens" meiner Meinung nach einfach deutlich erhöht.
Das darfst du gerne anders sehen und deine Hunde als "Gegenbeweis" hernehmen, aber ich für mich bleibe dabei. ![]()
was sich ja in den Linien auch durchaus unterscheidet. Manche sind sehr früh dran, andere später.
Ja natürlich, aber mit 12 / 16 / 20 Wochen kann man schon sagen, dass sie das einfach noch nicht haben (können).
Bei der Hündin in ursprünglich angesprochenen Video mit 11 Monaten kann das natürlich durchaus sein, da habe ich ja aber auch gesagt dass das Video per so o.k. ist, nur dass ICH wenn's MEIN Hund wäre vielleicht einfach noch 2, 3 Monate gewartet hätte - was auch ja ok ist, verloren geht ja erstmal nichts, wenn man ein bisschen später anfängt. ![]()
Secans ich habe ja geschrieben, da gehen die Meinungen auseinander. ![]()
Bei Ero wurde das verbellen auch über die offensive Aggression gemacht, der Helfer hatte gar keine Beute dabei. "klassiches Helfertreiben" war's trotzdem nicht und die Aggressionsarbeit an sich starteten wir halt eben erst später, weil wir einfach der Meinung sind, dass die Hunde mental eine gewisse Reife haben müssen, um überhaupt zu verarbeiten, was da passiert, was der Helfer ausstrahlt und wie sie antworten.
Kann am Ende ja jeder für sich selbst entscheiden, ich krieg einfach Bauchweh wenn ich Helfertreibevideos von Welpen oder Junghunden sehe.
Ich assoziiere den Einstieg übers Helfertreiben da gar nicht so mit Heuwinkl.
Heuwinkl hat's der breiten Masse vorallem durch ihr Marketing vorgemacht.
Ich finde das sehr interessant, wenn ich Bücher aus den 80igern und 90igern lese, dann wird der Wehrtrieb als das Mittel dargestellt und Nerven, Belastbarkeit, Mut und Stabilität zu messen. Heute scheint Aggression immer mehr als das Gegenteil gesehen zu werden.
Heute unterscheidet man halt auch zw. offensiver und defensiver Aggression.. hat man das in den 80ern? Ich weiß nicht, ich war nicht dabei... aber das war man heutzutage als "Wehrtrieb" versteht ist ja eigentlich die defensive Aggression wo der Hund halt über kippt, wenn er sich nichtmehr anders zu helfen weiß, wenn's ihm an die Wäsche geht ... im Alltag nennt man solche Hunde Angstbeißer. Ob das das Maß der Dinge ist in Punkto Mut, Nervenstärke, etc. ![]()
Pepper man kann einen Hund natürlich auch für UO Einheiten, vorallem Sitz-Platz-Steh oder erste Apportierübungen auf den Tisch packen, aber hier ist die Rede von der Arbeit auf dem Hetztisch.
Der Tisch ist derselbe nur wird da der Hund, (im Idealfall) am Geschirr hinten an der Stange befestigt, die Leine so lange, dass er grade bis an die Tischkante kommt, aber nicht runterfallen/springen kann. Da drauf arbeitet man überwiegend am Verbellen und wenn nötig an den Griffen... Hat den Vorteil für den Helfer, dass er sich nicht groß bücken muss (Rückenschonend, grade wenn der Hund stark kontert) und dass der Hund mit dem Helfer mehr auf Augenhöhe ist, wodurch es vielen leichter fällt in der Aggression ("braucht" man für's Verbellen) aus sich raus zu kommen ... Also Hetztisch = Aggressionsarbeit.
Also im jungen Alter den Hund auf einen Tisch stellen ist nicht das Problem, sondern der Ansatz, mit einem sehr jungen Hund gezielt an der Aggression zu arbeiten. Das kann man aber auch auf dem Boden, finde ich da genauso unangebracht.
Aber da gehen die Meinungen auseinander, siehe Helfertreiben Team Heuwinkl...
und wie leidensfähig und hilflos viele Menschen gegenüber so etwas sind und wie weit sie es kommen lassen!
Das schockiert mich auch immer wieder.
sondern weil man sowas echt mal gesehen haben muss, sonst glaubt man es nicht. Ich jedenfalls.
Ne ich glaub das absolut, hab ich auch schon gesehen! Aber das waren so von der Veranlagung her völlig normale, vielleicht etwas aufgedrehte Hunde. Es sind halt ehrlicherweise zu 99% die Menschen das Problem, weil eben: zu nett, zu vorsichtig, zu inkonsequent, völlig hilflos, ratlos, etc.
Hunde, wo ich sagen würde "ui, das ist wirklich ein heißes Eisen, da musst du aufpassen wie du mit umgehst, auch wenn du alles total richtig, selbstsicher und konsequent machst", die gibt's schon nicht sooo häufig in dem Alter.
Da kannst du dann aber auch nur bedingt drum rum trainieren, da muss man zeitlebens aufpassen und die gut managen.
Ja klar. Aber erstens, was nützt es den Leuten, wenn die Hunde es beim Trainer oder bei dir oder bei mir nicht machen würden?
Das nützt natürlich garnichts, darum ging's mir aber auch nicht. Es war wirklich ganz unabhängig von diesem Fall hier jetzt einfach die Aussage, die mich Interessiert hat. ![]()
Also ich wage es nicht darüber zu urteilen was sich mit ein bisschen Standhaftigkeit und Durchsetzungsvermögen lösen lässt und was nicht.
Ja, schon... sehe ich auch so. Aber unter uns: wir reden hier von einem 5 Monate alten HZ Spargel. ![]()
Das ist jetzt erfahrungsgemäß eher nicht der "TSB- oder RV Endgegner".
Wenn doch, dann kann man den als absoluten Ausnahmehund sechsstellig nach China verkaufen. ![]()
Auch die hier beschriebenen Situationen ergeben für mich das Bild von Leuten, die es sehr gut meinen, aber halt auch tendenziell eher zu vorsichtig sind und eine gewisse Unsicherheit oder Ratlosigkeit für den Hund ausstrahlen.
Eine Empfehlung zum härteren durchgreifen (wie?) gebe ich trotzdem nicht. Ich wollte eigentlich einfach nichts dazu sagen
Aber deine These von wegen "entweder ein Hund hat's oder eben nicht" hat mich ehrlich interessiert, weil ich es eben so kenne, dass Hunde sehr wohl überlegen, wo sie das machen können, und wo nicht.
hättest du vielleicht schon daran gearbeitet dieses Verhalten zu ändern aber in eurem derzeitigen Leben ist es halt egal ob er seine Sachen vor Fremden verteidigt oder es ist sogar okay.
Ist jetzt nicht so, als hätte er das als junger übermütiger Hüpfer nicht bei mir auch versucht. ![]()
Aber ich bin da auch Team "es gibt Sachen, die sind absolute Basics und sehr wohl eine Frage des Respekts".
Da trainiere ICH auch nicht 3 Jahre lang dran rum, oder schlängle mich mit Tricks und Vermeidungsstrategien dran vorbei. Das wird einmal wenn sich die Situation von selbst ergibt, direkt geklärt und dann hat sich das.
Aber ich gebe dazu keine Empfehlungen, denn man kennt die Leute ja nicht, die um Hilfe bitten. Irgendjemand hatte es hier schon angesprochen, Person A hat eine völlig andere Ausstrahlung als Person B... der einen Person kauft der Hund das ab, der anderen nicht, und dann ist die Gefahr groß, dass es sich steigert wenn der Hund jedes Mal noch das Gefühl bekommt, dass er sich mit diesem Verhalten gegen den Menschen durchsetzen konnte.
Wenn du deinem Hund immer alles wegnehmen konntest dann liegt das schlicht daran, dass er kein Resourcenverteidiger ist.
Hmm... zu Ero gehst du oder sonst wer nicht hin, und nimmst dem seinen Kauknochen weg. Ich ohne weiteres ... Ist er nun ein geborener Ressourcenverteidiger oder nicht?
@Korbi ich verstehe was du meinst... Aber 11 Monate ist eh schon "spät", auf WD findest du haufenweise Videos von Junghunden ab 4 Monaten auf'm Tisch.
Ein deutscher Top Sportler, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, packt alle seine Hunde von Kindesbeinen an auf den Tisch, und denen siehst du an, dass die sich einfach völlig gestresst und panisch schreiend vom Tisch in die Beute retten wollen/müssen.
Das find ich richtig hässlich.
Nö. Nur hier in der Schweiz kommt man ohne aus.
Also ich war schon auf einigen schweizer Hundeplätzen, und dass da generell nicht auf dem Tisch gearbeitet wird, kann ich nicht bestätigen. ![]()
Und bei einem Hund mit genug Trieb ist Es vermutlich obsolet
Tischarbeit dient in erster Linie nicht der Triebförderung, sondern der Aggressionsförderung....
Also ich finde 11 Monate auch zu früh für sowas, aber ansonsten finde ich das was man auch den Video sieht jetzt nicht so schlimm.
Ist halt reaktiv gearbeitet, aber das machen 70% der Leute...eagl ob auf den Tisch oder dem Boden.
Irgendwann musst du halt mal das Verbellen aufbauen, und da fragst du erstmal natürlich keinen Gehorsam ab und lässt den Hund "rotzen". Das kommt dann später wieder mit dazu. Aber klar, man kann natürlich fragen, wie viel Gehorsam/Impulskontrolle kann da bei 11 Monaten schon drauf sein. Ich würd's bei meinem Hund auch anders machen und solche Arbeiten eher ein paar Monate später machen. Oder garnicht. Ero hat in seinem Leben noch nie einen Tisch gesehen, war bei ihm einfach nicht nötig.
Matze Boomer&Hicks wie hoch (innenmaß) sind eure Boxen denn?
Wie Axman schon sagt, hast du (unbewusst) immer nur das schnelle einnehmen der Position gefordert und bezahlt - von BLEIBEN war nie die Rede. ![]()
Das musst du jetzt halt Konsequent einfordern, dabei helfen am Besten Spiegel. ![]()
Positionen Rückwärts machen geht natürlich auch, aber irgendwann kommt der Punkt wo du wieder ins Prüfungsbikd wechseln (also dich richtig rum drehen musst) und dann siehst du ja wieder nicht, was der Hund im neuen Bild macht.
Das passt auf jeden Fall! ![]()