Ich würde auch erstmal zu einem Checkup beim TA raten.
Einmal durchröntgen (Rücken!) und Schilddrüsenwerte checken lassen.
Wenn da alles ok sein sollte, dann:
Ja, abgesehen von den "normalen" Macken, darum will ich das auch nicht überbewerten. Interessanter finde ich eben das grundsätzliche Muster, von dem der Züchter sagt, für jeden Erfolg macht er eine Kerbe ...
Dem kann ich zustimmen.
Ich hatte mal einen Diensthund meiner Firma (4j. Malinois) bei mir aufgenommen, nachdem er seinem damaligen Hundeführer den Arm zerbissen hat, dass er ins Krankenhaus musste und die nicht wussten wohin mit dem Hund. War schon der dritte den der Hund auf dem Kerbholz hatte. Der Hund hat es bei mir natürlich genauso versucht und auch ständig angezeigt.
Nur war ich schlauer und schneller als die HF davor, darum ist nix passiert. Der Hund lief zu 80% der Zeit mit Maulkorb und ich habe viel mit ihm trainiert. Es wurde dann auch wieder sehr gut, aber auch nur mit mir. Bei anderen Leuten fiel er schnell wieder in alte Muster.
Abgesehen davon - vertraut hätte ich selbst dem Hund trotzdem nie und nimmer, auch nach Jahren des Trainings nicht.
Die Hunde sind sich ihrer Stärken und ihrer Zähne bewusst, und es stimmt: jeder Erfolg wird abgespeichert.
Ein Hund der schonmal gebissen hat (also richtig gebissen, so wie Pinguetta es angesprochen hat) nur um seinen Willen durchzusetzen wird das ein Leben lang nichtmehr vergessen.
Doch der Auslöser war ich: Threu hat spät abends seinen ersten Igel entdeckt, war aufgedreht. Ich wollte endlich ins Bett und habe ihn nicht vom Igel wegbekommen. Also habe ihn mir kurzerhand gepackt. Er hat sich gewehrt.
Ich war so wütend, hätte ihn am liebsten den Hals umgedreht (von allen Optionen die denkbar dämlichste). Als er mich gebissen hat, lag er auf dem Rücken, hat sich vermutlich bedroht gefühlt.
Das ist natürlich eine blöde Situation die so nicht entstehen sollte, aber trotz allem bin ich der Meinung, dass ein Hund seinen Besitzer NICHT zu beißen hat, außer er fürchtet wirklich, dass er gleich sterben muss.
Wenn Threu durch das packen am Kragen (und auf den Boden drücken?) durch dich wirklich in Todesangst gerät, dann stimmt nicht nur euer Verhältnis auf der erziehungstechnischen Ebene nicht, sondern dann stimmt auch auf der Vertrauensebene überhaupt nichts.
So vom erzählen her liest es sich für mich aber schon eher wie "kein Bock sich das von dir gefallen zu lassen" ![]()
Ob du den Hund abgeben sollst oder nicht, da kann ich dir nichts raten... aber meiner Meinung nsch istves nicht 5 vor 12 sondern eher 1 vor 12.
Wenn ich mich nicht irre, dann hattest du vor 2 oder 3 Monaten schonmal die Thematik mit anknurren, "Beißen", und abschnappen?
Und warst da schon bei der Trainerin... jetzt wirde es schöimmer u d kam zum äußersten, für mich schreit das nach einem Trainerwechsel.
Ich weiß, von einigen Methoden in der SV OG in der du damals warst, warst du nicht begeistert... aber du siehst nun ja was bei rumkommt, wenn man mit einem DSH der entsprechend "stark" ist, "zu lieb" ist....
Ich wünsche dir, dass du für EUCH die richrige Entscheidung treffen kannst, egal wie sie ausfällt - verstehen könnte ich beides.