Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Also bloß weil der Züchter in der ehemaligen DDR wohnt, sind die Hunde die er züchtet ja nicht automatisch DDR Schäferhunde. ^^


    Ich bin weder großer Fan noch besondere Kennerin der "DDR"-Blutlinien.

    Was ich aber sagen kann ist, dass die Mutterhündin definitiv nicht (nur) über DDR Linien kommt. Zwinger von der Sigisliebe ist Westblut, Mohnwiese auch. Eigentlich sieht es für mich so aus, als wäre die mehr oder weniger reine West-Linie. Sie ist 3 - 3 ingezüchtet auf Vito vom Waldwinkel, den Zwinger kenne ich nicht, aber der Rüde selbst hat auch wieder Westhunde in seinem Stammbaum.


    Der Vater hat wirklich DDR Blut, und wie @ ECA schon erwähnte, verbunden mit einem extremen Inzuchts- und Ahnenverlustskoeffizienten. Also von daher wäre es eh super, wenn die Hündin wirklich großteils Westblut führen würde. :)


    DDR Linie steht für mich für Hunde, die nicht diesen extrem abfallenden Rücken haben.

    Das hat nichts mit DDR Blut zu tun, sondern eher damit, ob der Hund der Hochzucht oder der Leistungszucht angehört. Auch im Westen wurden und werden LZ Hunde mit "geradem Rücken" gezüchtet.


    Außerdem habe ich mich total in schwarze Schäfis verguckt, schuldig! ^^ Die gibt es meist eher in diesen Zuchten.

    Die schwarzen sind in der Leistungszucht häufig vertreten, aber auch hier: völlig unabhängig davon, ob das West- oder Osthunde sind. ;)

    In der Hochzucht (also die mit der eher abfallenden Kruppe) gibt es sie mittlerweile aber auch schon.


    Grundsätzlich wünsche ich mir einen gesunden Hund,

    Den wollen wir alle. :)
    Hat aber auch hier wieder nichts damit zu tun, ob der Hund aus einer DDR Linie entspringt, oder eben nicht. Auch wenn die DDR DSH Züchter das immer gerne behaupten und als Verkaufsargument hernehmen.


    Gesünder als die Anderen, mit geradem Rücken, ausgeglichener im Wesen. Meiner Meinung nach alles Quark. Wenn man sich anschaut, wofür die Hunde in der DDR damals überhaupt gezüchtet wurden, würde ich es mir 2x überlegen ob ich einen Abkömmling dieser Linien haben möchte, bzw. was ich mir davon erwarte.

    Vor allem eben WEIL sie (bei reinem Blut) so eng ingezüchtet sind ... Inzucht schafft Stabilität, das kann aber die positiven Eigenschaften gleichermaßen betreffen wie auch die negativen, körperlich wie auch vom Wesen her.


    InAb bitte sei jetzt nicht verschreckt, ich will dir den Welpen nicht madig machen. Aber ich frage mich, warum man sich als Anfänger so auf irgendwelche Linien einschießt, über die man eigentlich garnichts weiß. :/

    Ich finde bis auf wenige Ausnahmen kann man das so pauschal garnicht sagen. Für mich ist Gewalt alles was unter Berücksichtigung der Situation und des betroffenen Hundeindividuums unverhältnismäßig ist/wäre, physisch wie psychisch.


    Ein Leinenruck an der Kette in exakt derselben Intensität z.b. kann meiner Ansicht nach bei Hund A Gewalt darstellen, und bei Hund B aber nicht, sondern ein legitimes Mittel sein um beispielsweise Verhaltensketten zu unterbrechen.


    Klar, über Stromschläge auf Stufe drölfzig, heftige Fußtritte, Nahrungsentzug usw. muss man nicht verhandeln, das ist immer Gewalt.
    Aber grade so Sachen wie Leinenrucken, Spannung auf der Leine halten, in die Rippen piksen, schubsen, schieben, am Nacken packen, am Fell zuppeln, bedrängen, anschreien, usw. beurteile ich immer im Bezug auf den Hund den es betrifft.

    Bedingungslose verträglichkeit mit jederhund glaube ich, gibt es vll in einzelfällen beim dsh, aber wie oft das ist, keine ahnung.

    Ich weiß nicht, ich hatte, bzw. habe bisher ja nur 2. Vielleicht abe ich wirklich nur Glück gehabt mit den zwei.


    Und in den ogs gab es das früher sowieso nicht, im pulk gassi zu gehen. Oder macht ihr das?

    Nein, ich mache sowas nicht. Aber nicht, weil die Hunde nicht verträglich sind, sondern weil ich keine Zeit für sowas habe und für uns keinen Sinn darin sehe... unsre Hunde leben in einer Gruppe, die brauchen jetzt nicht wirklich noch andere Fremdhunde.


    Ab und an treffe ich mich mit Bekannten und wir lassen die Hunde dann mal rennen.

    Letztens habe ich eine Frau beim Gassi getroffen, und die hat so lieb gefragt ob Ero mit ihren Hund laufen kann/darf, dass ich dem zugestimmt habe, das war auch sehr nett.

    Luna Also Homer und Prinz waren schon mehr oder weniger ausgewachsen, als die sich kennen lernten.

    Dann kam A.J. und dann Ero, beide als Welpe hinzu, das stimmt.

    Die Rangfolge ist hier (im Moment) aber folgende:

    1. Homer

    2. A.J.

    3. Ero

    4. Prinz


    Wobei aktuell grade Prozesse im Gange sind, die mich erahnen lassen, dass A.J. und Ero bald die Plätze tauschen werden.


    Ob Mehrhundehaltung bezüglich der Verträglichkeit ein Vorteil ist, weiß ich nicht.

    Hunde die in einer Gruppe zusammenleben haben vielleicht eine bessere Sozialkompetenz und Kommunizieren besser, weil sie es wie du schon sagtest, tagtäglich "üben".

    Aber Sozialkompetenz und klare Kommunikation bedeutet ja nicht gleich bedingungslose Verträglichkeit mit "Jederhund". :/

    Es ist selten, dass HSH und ich einer Meinung sind, aber hier unterschreibe ich jedes einzelne Wort.


    Witus ist doch nicht böse, er ist jetzt einfach Geschlechtsreif.

    Klar sieht er andere Rüden jetzt u.U. als Konkurrenz, die ihm nicht ins Bild passt, das ist ein völlig normales und natürliches Verhalten.


    Und sicher gibt es Rassen die territorialer sind als andere, aber da ist der DSH im Vergleich zu Herdenschutzhunden usw. noch ein geselliger Kollege. Ich denke bei den meisten ist es einfach Charaktersache und dann aber zum größeren Teil was du in der Aufzucht draus machst. A.J. ist 4,5 und hat nie solches Verhalten gezeigt, den kann ich mit jedem Rüden laufen lassen. Ero ist jetzt gleich 20 Monate und zeigt bisher auch nichts in die Richtung. Im Gegenteil, er wird zunehmend entspannter und geht auf Pöbeleien von anderen Rüden/Hunden garnicht mehr ein, er guckt nurnoch und stellt etwas die Bürste.


    Unser Doggenrüde (6,5) und Labradorrüde (5,5) mögen sich aber nicht. Und die leben trotzdem problemlos im selben Haushalt... eben weil sie wissen, dass man sich nicht bekämpfen muss, sondern man sich auch einfach tolerieren und ignorieren kann. Mit anderen Hunden egal welchen Geschlechts sind übrigens beide auch uneingeschränkt verträglich. Die mögen sich nur gegenseitig nicht, weiß der Geier warum :D

    Waschbär Bei uns in der Gemeinde umfasst diese "Satzung" nur 5 Zeilen oder so. Ich hab das mit der Steuerberaterin schonmal besprochen, sie konnte nichts machen.
    Steuerfrei sind ausschließlich Hofhunde von Landwirten mit gültiger Betriebsnummer und Jagdgebrauchshunde von Berufsjägern. :rolleyes:


    Diensthunde/Assistenzhunde, usw. sind schlichtweg überhaupt nicht reglementiert, deshalb hätte ich einen Antrag stellen müssen, damit verhandelt wird, ob (und wie) man das überhaupt in die Satzung aufnimmt. Aber wie oben schon erwähnt, kann ich mir das sparen, da ich weiß wer da im Gemeinderat sitzt. :S

    Vorhin warens schon mal 4-5 Beller bis ich ihr die Beißwurst geschenkt habe,ohne Kommando dazwischen, denke so sind wir auf dem richtigen Weg.

    Super, dann jetzt auf jeden Fall dranbleiben. ^^


    Dann müsstest du für den Anfang wahrscheinlich etwas nachhelfen,

    Nachhelfen in dem ich die Beute etwas bewege, sie z.B: etwas höher an mir zeige, ohne Kommando natürlich, nur könnte das natürlich auch ein Reiz zum Anbiss sein.

    Deshalb würde ich den Hund in dem Fall mit Geschirr an einem Baum/Pfahl anbinden. Da kann man auch über die variable Distanz und Körpersprache ein bisschen mit dem Frust des Hundes spielen, und der Frust ist ja zu Beginn erstmal der Grund warum der Hund überhaupt ins Bellen reinkommt.

    Aber wenn es jetzt mit abwarten (?) schon für mehr als 2 Beller gereicht hat, würde ich auf jeden Fall jetzt mal so weitermachen :) :thumbup:

    Ich würde immer schauen, dass ich möglichst schnell von ein bis zwei/drei einzelnen Bellern wegkomme.

    Bei Ero ging das damals innerhalb von wenigen Einheiten, dass er 6, 7 Sekunden "durchgebellt" hat.

    Geb ich Hera die Bestätigung nicht schaut sie mich fragend an und ich muß wieder das Kommando zum Lautgeben sagen, dann kommt wieder 1 max. 2 Beller.

    Macht ihr das schon länger so, oder seid ihr grade erst am Beginn und sie lernt das Bellen grade erst seit kurzem?

    Wenn ihr grade erst begonnen habt, würde ich es so machen, wie von Martin beschrieben... einfach mal warten und gucken ob sie nicht ungeduldig wird und so dann doch weiter bellt.


    Wenn ihr das schon länger (also mehrere Wochen oder gar Monate) so macht, kann es sein, dass sie die Übung falsch verknüpft hat und meint, dass es ein Wechselspiel zwischen euch sein SOLL. (Du sagst gib laut - sie bellt einmal, du sagst wieder gib laut - sie bellt wieder einmal, usw.)

    Da kannst du natürlich auch einfach mal abwarten. Aber wenn das Verhalten schon sehr gefestigt ist kann es sein, dass sie total zufrieden mit sich selbst einfach geduldig wartet. (Das können viele HZ Hunde ohnehin sehr gut, manchmal wünsche ich mir, meine zwei würden sich davon eine Scheibe abschneiden :D)

    Dann müsstest du für den Anfang wahrscheinlich etwas nachhelfen, um aus dieser Sackgasse wieder raus zu kommen. Aber halt eben nicht mit einem erneuten Kommando, denn damit würdest du genau das falsche Bild wieder bestätigen.


    So oder so, was ich jetzt aber auf keinen Fall tun würde, wäre mich weiterhin mit 1 - 2 Bellern zufrieden zu geben und direkt die Beute schenken. Sobald der Hund auf das Kommando zuverlässig die ersten 1 - 2 "wauwaus" von sich gibt, verlange ich mehr.

    Schafring ich versuche so technische Sachen und Gehorsamssachen immer erstmal alleine zu trainieren. Auch die Transporte werde ich ohne Helfer aufbauen.

    Aber du hast natürlich recht, am Ende ist es purer Luxus. Der Helfer steht jederzeit parat, sobald ich mit dem Hund so weit bin.. ich weiß das auch sehr zu schätzen :)

    Und wieder zeigt sich hier die „ Macht der kleinen Schritte“ so schön.

    Absolut! Ich habe selber so viel Freude mit dieser Bellerei.

    Bei A.J. damals war das von Anfang bis Ende ein Murks, im alten Verein mit dem alten Helfer. Und ich war ja auch so naiv und habe nichts hinterfragt. Armer Hund, an Ero sehe ich wie es hätte laufen können, wenn man mit dem Hund die einzelnen Übungen in kleinen Schritten erarbeitet und ihm auch die Zeit lässt das zu verstehen und umzusetzen.