Nur hypothetisch wäre es nicht erstmal sinnvoll zu schauen auf was der Hund mehr abgeht und dann darauf aufbauend die Methode zu wählen.
Hab aber davon keine Ahnung.
In der Regel lässt ein Schäferhund sich in beiden Triebbereichen ansprechen. Beim einen ist vielleicht die Beute ausgeprägter, beim anderen die Agression, aber haben tun sie eh beides.
Deshalb denke ich, bei der Verbellarbeit sollte man eher schauen was man selber als HF bewerkstelligen kann und was man für Möglichkeiten hat bezüglich des Helfers.
Wenn ich einen Helfer habe, der sich schwer damit tut, klar und deutlich Agression im Hund anzusprechen, dann muss das auch nicht auf Teufel komm raus sein. Dann mache ich lieber ein schönes, sauberes Beutebellen.
Aber es kann auch lohnen extra "gegen" den Hund zu arbeiten. Wenn ich zb. einen völlig verrücktern Beutegeier habe (d.h., er würde von sich aus das Verbellen in der Beute anbieten) kann es passieren, dass er vor lauter Beutetrieb so überdrüber ist, dass er nurnoch quietscht oder garkein Ton mehr raus kommt.
Da kann es helfern, wenn man den Trieb etwas runter fährt und mehr die Agression anspricht, damit die Beute mal aus dem Hundehirn verschwindet und er frei aus der Brust heraus wieder ins richtige Bellen kommt.