Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Und nach einigen Versuchen gab's dann auch ein Upgrade für meine meine Sicherheitsausrüstung

    jetzt schaust ja aus alls willste mit Deinen Hunden auf den Mond fliegen.....

    Ich bin vorher immer ohne alles gefahren, bis ich mich dann mal eben mit knapp 40km/h auf einem Schotterweg hingelegt habe. Die Folge waren echt heftige Verletzungen an beiden Händen, aufgerissene Haut an der Hüfte (musste geklebt werden), und auch Verletzungen im Gesicht, Nackenschmerzen und Kopfweh, 3 Tage Krankenstand. Man lernt aus seinen Fehlern. :S

    Da kann ich @Azemba zustimmen ...

    Bei Nässe muss ich anders bremsen, als bei Trockenheit. Bei feuchten Blättern/Gras muss ich mich anders Verlagern, als bei griffigem Untergrund.

    Versuch macht kluch :D:S


    Und nach einigen Versuchen gab's dann auch ein Upgrade für meine meine Sicherheitsausrüstung . Downhill MTB Helm, MTB Sicherheitsbrille und Gepolsterte Handschuhe. Seitdem habe ich mich übrigens nie wieder hingelegt :rolleyes:

    Meine Güte! Du hast die ganze Zeit die Bremsen auf Tuchfühlung! Aber ich hätte bei diesen matschigen Wegen schon etwas Schiss. Und geil, mit zwei Hunden ist da richtig Power vorm Rad!


    Hören die dann sicher auf Dein Haltesignal? Oder gehst Du einfach voll in die Bremse und dann schaffen sie es eben nicht mehr? Oder wie?


    :thumbup:

    Man lässt die Hunde im Training üblicherweise immer gegen die leicht angezogene Bremse rennen.


    Und ja, mit 2 Hunden erreiche ich kurzzeitig Spitzengeschwindigkeiten von 40 km/h, Wahnsinn eigentlich :D

    Durchschnitt ist aber so um die 20 - 25 km/h.


    Meine Hunde hören auf das Stop-Signal, aber der Bremsweg ist schon länger als im Alltag beim Laufen. 8o Einen einzelnen Hund kannst du noch ausbremsen, aber 2 Hunde schleifen dich auch auf Asphalt einfach weiter mit... also du kannst die Bremse zumachen und die Räder drehen sich nichtmehr, aber die schleifen dich weiter mit und dann liegst du auf der Nase, weil dein Gefährt natürlich anfängt zu schlingern, wenn die Reifen sich nichtmehr drehen. :D


    Richtige Musher mit großen Teams haben oft das Problem, dass die Hunde sich gegenseitig so aufheizen, dass das stop-signal nur noch obligatorisch ist, die haben dann aber auch andere Gefährte und fahren mit ganz anderer Bremsgewalt auf.
    Deshalb sollte man mit Scooter und Fahrrad auch nur mit maximal 2 Hunden fahren, alles drüber wäre echt gefährlich.

    Ja, das einüben der Kommandos empfiehlt sich immer vorher, entweder zu Fuß, oder was bei uns auch super ging, war auf Inlineskates. Da hält man die Leine einfach fest, und kann in der Not (wenn der Hund ein Kommando missachtet) blitzschnell loslassen. :thumbup:

    Cool👍🏻👍🏻👍🏻


    Wie findet man das passende Geschirr dazu? Also, welche Größe? Ich hab zwar gesehen, am Ende des Videos war die Marke der Geschirre, es aber überlesen.


    Wie lange hat es gedauert, bis deine Zwei das konnten? Worauf muss man da achten?

    Die Geschirre kann man überall im Netz bestellen, ABER das ausmessen, bzw. anpassen ist unheimlich fuchsig, deshalb sollte man am Besten wirklich in ein Geschäft fahren und sich dort beraten lassen und verschiedene Modelle anprobieren. Ich habe bei A.J. mittlerweile auch wieder auf ein anderes Modell umgestellt.

    Ich kann die Geschirre von Sledwork empfehlen. :) Ero wird auch so eines bekommen, die passen ausgesprochen gut an die Schäferhundebrust.


    Da A.J. ja eh immer an der Leine zieht wie ein Ochse, konnte der das sofort, dafür ist er wohl geboren worden. :D

    Der Labbi hats ewig nicht gecheckt, den habe ich eine ganze Saison lang in zweiter Reihe hinter AJ eingespannt, da blieb ihm nix anderes übrig als gradeaus zu rennen. Irgendwann hats dann auch mal klick gemacht, und seitdem kann man sie nebeneinander spannen, oder auch den Labbi alleine anspannen.


    Achten sollte man darauf, dass die Kommandos sitzen (los, langsam, links, rechts und STOP, das ist lebenswichtig :D ) sind das Mindeste.

    Die Hunde geraten da wie in eine Art Rausch, da sollte das Kommando trotzdem sitzen und gute Bremsen am Gefährt schaden auch nie, ich empfehle Scheibenbremsen.

    Was noch wichtig ist, ist, dass die Hunde nicht einfach plötzlich aus vollem Lauf stehen bleiben um zu pullern oder schnuppern, das wäre genauso gefährlich wie nichtmehr stehenbleiben.

    Wenn die Leine lang genug ist, dann müsste der Hund mit der Zeit eigentlich automatisch VOR das Vorderrad "geraten", weil wenn er seitlich vorläuft und zieht, dann wirkt der Zug ja seitlich auf den Hund, was nicht so angenehm ist.

    Ich betreibe auch Bikejörung und Dogscooting und meine Hunde haben sich immer von selbst vor dem Vorderrad eingependelt.


    Deine Hündin hat mit dem Rad aktuell einfach ein anderes Bild verknüpft und hält erstmal vielleicht an diesem fest.

    Ich würde daher zuerst ein "zieh" Kommando einführen, und das erstmal zu Fuß üben, wenn es da klappt und der Hund mittig vorne zieht wieder zum Rad übergehen. :)


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    Also ich möchte das mein Hund die Auseinandersetzung mit dem Helfer hat ! Denn da ging es ja auch mal drum!

    Mit Beute baue ich den Hund auf gebe ihm die Nötige Sicherheit und ab einem gewissen Punkt MUSS der Hund die Auseinandersetzung mit dem Helfer haben ! So ist SD für mich persönlich! Aber ich verstehe die Leute die für Punkte ausbilden und deswegen bei der Beute bleiben und den SD mehr zu einer technischen Übung machen!

    Ja, das muss jeder für sich selber wissen. Kommt ja auch darauf an, ob der Hund sich Kampf um die Beute oder (gefühlt) im Kampf um seine eigene Existenz befindet. Zweiteres möchte ich definitiv nicht haben.

    Ich habe es nun schon öfter erlebt, dass die, die dann komplett im Kampfmodus waren, leider auch das AUS nichtmehr gehört haben.

    Und da gehts dann nichtmehr ums punkten, sondern schlicht ums bestehen.


    Ich verstehe wohl die Begriffe Wehrbereich und Aggression nicht.

    Der Wehrtrieb ist auch Aggression. Aber Aggression ist nicht zwingendermaßen gleich Wehrtrieb.

    Ich habe gelernt, dass man zwischen aktiver und passiver Aggression unterscheiden kann. Der Wehr wäre demnach die passive Aggression.

    Wenn der Hund zum Helfer ins Versteck rennt dann hat dieser ja die Beute. Und den Stock. Warum bellt der Hund denn?

    Der Hund bellt da, weil er es gelernt hat.


    Für den Hund ist es mMn ja erstmal ein "Beute"-Spiel, also nichts anderes als wie mit der Beißwurst. Nur das der Arm ein bisschen größer ist.

    Wir sprechen noch vom Verbellen?

    Kommt drauf an, wie man den Hund bis hierhin aufgebaut hat.


    wenn ich vor ihm die Beißwurst halte und ihm dann sage "Gib Laut!" (damit Du die Beißwurst bekommst). Dann bellt er mehr verzweifelt, flehender, so mein Gefühl.

    Du hast Witus das Bellen eben über die Beute beigebracht :)


    Wie mache ich das dass der Hund nicht so bellt sondern schön satt und ruhiger?

    Witus hopst derzeit auch noch viel herum wenn er um die Beute bellt. Deshalb kann ich das jetzt auch noch garnicht weiter üben (wegen seiner Schonzeit).

    Das besprichst du am Besten mit deinem Helfer. Aber frage dich zuerst, warum du da dran überhaupt was ändern willst?

    Vergiss nicht, dass Witus noch jung und unroutiniert ist... das Bellen (auch rein über die Beute) wird mit der Zeit so oder so stabiler und beständiger. :thumbup:

    Heute macht man ja alles möglichst nur noch über Beute, aber auch unserer Helfer hat bei einem unserer derzeitigen Hunde diesen schon mal im Wehrbereich gehetzt.

    Naja, an reiner Arbeit über Beute ist ja nichts schlecht oder falsch. Du kannst einen Hund bis zur IGP3 super so aufbauen.

    Es kommt immer darauf an, was der Hund mitbringt, was man selber haben möchte und was man als HF auch händeln kann. Es hat beides seine Vor- und Nachteile, und ich persönlich favorisiere eine Mischung. Beim Verbellen möchte ich meinen Hund mehr in der Aggression stehen haben, bei den restlichen Übungsteilen mehr in der Beute.


    Über Beute holt man halt Sicherheit !!

    Und Wehrbereich und Aggression hängt nicht unbedingt zusammen!!!

    Das werde ich wohl nie verstehen

    Was verstehst du nicht?

    Ist das richtig: Der Helfer im Versteck beim Verbellen hat seinen Beißarm immer links. Beißarm = Beute, und wenn der Hund am linken Arm bellt dann ist er also "linksliegend".

    Wenn der Hund jedoch den Stock anbellt dann ist er mehr auf die Aggression aus (Stock = Last = Kampf ums Überleben). Stock ist in der rechten Hand also ist der Hund "rechtsliegend"?

    Oder haben die beiden Begriffe "linksliegend" sowie "rechtsliegend" nichts damit zu tun?


    Offene Seite = Stockseite ?

    Der Helfer trägt seinen Ärmel da, wo er ihn trägt. :D

    Es gibt auch Helfer die rechts hetzen, die haben dann natürlich auch im Versteck den Ärmel am rechten Arm. Aber das sind wirklich nur ganz wenige.


    Früher hat man öfter die Begriffe "linkslastig" (eher in der Aggression stehend) und Rechtslastig (mehr in der Beute stehend) verwendet. Also genau anders herum als du es beschrieben hast. Deine Herleitung klingt zwar schlüssig, aber vielleicht wurde das auch einfach aus Sicht des HF (der ja meist hinter seinem Hund, gegenüber des Helfers steht) festgelegt. Wenn der Hund also an der offenen Seite (Stockhand) bellt, bellt er aus Sicht des HF's da links.

    Und ein Hund der von sich aus eher auf dieser Seite bellt, bellt i.d.R. über die Aggression, er setzt sich mehr mit dem Mann auseinander und sucht die Konfrontation.

    Ein Hund der rechts bellt, ist beuteorientierter und hält sich mental eher an der Beute fest. Wer da in dem Ärmel drin steckt hat keine so hohe Priorität. Solche Hunde kann man auch problemlos Schaufensterpuppen verbellen lassen, solange man ein Beuteobjekt vorne dran hängt/steckt.


    Aber es gibt ja nicht nur "ganz links" und "ganz rechts", sondern auch noch ganz viele Abstufungen in der Mitte dazwischen. ^^ :thumbup:


    Das links/rechts hört man aber heute eher nurnoch selten, zumindest empfinde ich es so.

    Ja früher gab's sowal mal, nannte sich Wachhundeprüfung.


    Aber inwiefern hat das noch was mit Sport zu tun, wenn der Hund selbstständig und im Alltag solches Verhalten zeigt?

    Für mich gehört das in die Schiene zivile Arbeit (auch wenn der Hund nicht beißt).


    Hier in Ö gibts sowas auch definitiv nichtmehr. In DE und CH glaube ich auch nicht. ^^