Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Micha369 wie Cinja schon gesagt hat, ist das SD Buch der Scherks schon vorbestellbar.

    Würde mich jetzt aber nicht unbedingt darauf verlassen, dass da der Aufbau vieler Übungen OHNE Helfer beschrieben wird. Soweit ich weiß, arbeiten sie von Anfang an sehr viel am Mann.

    Aber in 2 - 3 Wochen kann ich dir das sagen, habe das Buch letzte Woche schon vorbestellt. ^^


    Zum Thema SD ohne Helfer habe ich einen super Tipp für dich:

    Vor ca. 1,5 Jahren habe ich an einem Webinar von Markus Mohr zu genau dem Thema teilgenommen. Ich habe grade auf seiner HP geschaut, man kann dieses Webinar als Video dort kaufen.


    SD ohne Helfer - Wie bereite ich meinen Hund am Besten für den SD vor
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    Behandelt werden das Revieren, Verbellen, die Transporte und (ich glaube?) Auch das Einstellen. :/ Also eigentlich alles technische, außer halt die Griffe am Helfer. ^^

    Ich finde diese Diskussion bezüglich des Beißens, der Vererbung und dass man von so einem Hund keine Nachkommen kaufen sollte, grade etwas lächerlich.


    90% aller DSH die in die Zucht gehen, BEIßEN (Zuchtvorraussetzung IGP1/Körschutzdienst).

    Da hat keiner Angst, dass sich das vererbt - im Gegenteil.


    WARUM der Schäferhund bei diesem Züchter "gebissen" hat, wissen wir alle nicht. Natürlich könnte es einfach das Wesen des Hundes sein, es könnte aber auch ein richtig blödes Missverständnis, eine Fehlinterpretation Seitens des Hundes gewesen sein.

    Und ob man wirklich von einem Biss sprechen kann, wenn der Hund abrutscht, bzw. sich von einem Stoffpulli abhalten lässt ... hmmm :/


    Ich will das nicht schön reden, so ein Erlebnis braucht keiner, aber ich persönlich sehe da jetzt (anhand der Infos die wir hier haben!) auch kein Problem darin, wenn dieser Hund in der Zucht ist oder bleibt.

    So ein Hund würde im Sport (und auch bei den großen Schauen) nicht dauerhaft bestehen können und dementsprechend eben so züchterisch ausgemustert werden.

    Die Frage ist halt, wenn jemand da einen extrem teuren Hund hat, ob das nicht auch viel schneller behoben wird. Erste Symptome - zack CT - zack OP. Dann gibts ein paar wenige Wochen Schonfrist und weiter gehts, ohne dass irgendwas auffallen würde. Weißt wie ich meine? :/

    Ja, ich verstehe schon, was du meinst... aber wenn da VOR dem Röntgen operativ was gemacht wurde, dann sehen die das definitiv. Entweder der TA der die Bilder aufnimmt sieht es direkt am Hund, oder der Beurteiler sieht es dann doch an den Bildern, eben wegen diverser sekundärer Veränderungen.


    Also das vorher machen lassen geht nicht, und danach, dann muss der Hund ja erstmal trotz der bereits vorhandenen Einschränkung das "ED normal" bekommen, so wie Witus. Das alleine ist schon selten, dann muss man es im Nachhinein noch möglichst schnell entfernen und hoffen, dass sich keine Arthrose bildet (laut Micha369 's TA besteht bei Witus eine 50% Chance, dass er keine Arthrose aufgrund des Eingriffs entwickelt) UND dann muss der Hund auch noch so gefragt sein, dass ihn überhaupt einer für die Zucht hernimmt.


    Also ich glaube, dass so ein Hund unter solchen Umständen tatsächlich in die Zucht gelagt und sich im großen Stil vermehrt, das ist einer unter hunderttausend.


    Und DAZU kommt dann noch, dass es ja leider nicht so einfach ist ED frei + ED frei ergibt nicht automatisch wieder ED frei... genauso können auch bei ED + ED nicht nur ED kranke, sondern eben auch völlig einwandfreie Welpen rauskommen.


    Natürlich befürworte ich die Selektion auf möglichst gesunde Hunde hin. Aber ich denke nicht, dass solche krassen Einzelfälle nun die Gesundheit (oder nicht-gesundheit) der gesamten Rasse zerstört haben.

    Immerhin sind wir im Bezug auf HD ein ganzes Stück voran gekommen in den letzten 60(?) Jahren... bei der ED sind wir leider einige Jahrzehnte hinterher, da das Röntgen erst ab Anfang 2000 Pflicht wurde.


    Was wäre das resultat, wenn nun statt dem üblichen Röntgenprozedere eine CT-Untersuchung von Ellenbogen und Hüften verlangt würde.

    Die Kosten für eine solche Untersuchung sind (zumindest hier in Ö) 2 - 3x so hoch.

    Davor würden viele Welpekäufer zurück schrecken. Dann würden wahrscheinlich noch weniger Leute als eh schon Untersuchen lassen... dadurch würden den Züchtern aber wahnsinnig viele Informationen fehlen/verloren gehen.

    Ob das wirklich die bessere Alternative ist?

    @Azemba ich würde jetzt behaupten, dass sowas wie bei Witus wirklich seltene Einzelfälle sind.


    Und bedenke, wirklich in die Zucht gehen ja weitaus nicht alle Hunde, die lediglich HD/ED normal im Papier stehen haben. Grade bei den Topvererbern ist die körperliche Belastung enorm, und das halten nur Hunde aus, die auch WIRKLICH gesunde Gelenke haben.

    Schau, Witus hat nun zwar das "normal" im Papier stehen, aber er ging bei völlig moderater Belastung bereits monatelang lahm. So ein Hund würde im Sport (und auch bei den großen Schauen) nicht dauerhaft bestehen können und dementsprechend eben so züchterisch ausgemustert werden.


    Einerseits wird da total viel seitens des SV getan, um die Linien von den Dysplasien zu befreien, andererseits gibt es dann eben auch Züchter, die das nicht wirklich ernst nehmen, zum Leidwesen der ganzen Rasse.

    Das sehe ich persönlich übrigens auch als ein Problem, das ist fpr mich sogar boch ein größeres Problem, als einzelne (aber eben mögliche) falsch-positive HD oder ED Befunde.


    Züchter, die zb.:

    - Hunde mit LÜW Typ 2 oder 3 haben, und trotzdem züchten, weil ein LÜW Befund aktuell noch nicht pflicht ist

    - Hunde mit OCD in der Schulter (wenn man es ganz früh merkt und entfernt, bleibt bei OCD oft wirklich NICHTS zurück, was den Hund beeinteächtigt) zur Zucht hernehmen, weil das keiner merkt, da die Schulter auf den Röntgenbildern der Ellenbogen nicht mitabgebildet ist

    - Gesunde Hunde haben, die aber nachweislich auffällig schlecht vererben, und trotzdem weiter in der Zucht eingesetzt werden und somit bewusst viele kranke Welpen produziert werden

    - Usw.

    @Azemba naja in Witus' Fall ist nun ja "ED normal" eingetragen im Zuchtbuch.


    Man könnte es nun nachträglich noch melden, mit CT Bilder, Name, Chipnummer des Hundes, dann würde es wahrscheinlich nachträglich nochmal geändert werden. Wenn was abgebrochen ist, ist es automatisch schwere ED.

    Aber das machen wohl die wenigsten.


    In deinem Fall wäre das so wie die TÄ das beschrieben hat wahrscheinlich ED noch zugelassen oder ED mittel. Wenn da aber wirklich was abbrechen sollte, wäre es auch schwere ED.

    Kommt halt immer auf den Heitpunkt drauf an, wann man Röngt und beurteilt.


    Arthrose ist ja auch eine sekundäre Veränderung die auf ED hinweist und je nach Ausprägung zu Abstufungen führt.

    Guckt man sich das mit 12 Monaten an, sind die Ablagerungen vielleicht 1mm hoch, guckst du mit 3 Jahren nochmal, sind es vielleicht schon 2 oder 3 mm.


    Die Beurteilung des gutachters ist immer eine Momentaufnahme. Darum gibts im SV (zumindest für vieldeckende Rüden) das sog. Qualitätsröntgen. Da müssen die zu eine späteren Zeitpunkt nochmal geröngt und beurteilt werden.

    Also könnte man pauschal behaupten, die Röntgenbilder zeigen grundsätzlich was "besseres" an, als zum Beispiel ein CT, weil man da alles immer genauer sieht oder wie? ?(

    Es kann umgekehrt genauso sein... es sind schon Hunde anhand der Beurteilung auf den Röntgenbildern aus der Zucht geflogen, und nachher hat sich im CT herausgestellt, dass die Gelenke Tip Top waren...


    Im Zweifel bekommt man beim offiziellen befunden auch eher eine schlechtere Bewertung, als eine Bessere. Drum hat es mich echt geschockt, wie das bei Witus passieren konnte... da müssen am Gelenk selber noch keinerlei sekundäre veränderungen (zun Glück für Witus!) sichtbar gewesen sein. Den Splitter selbst sieht man auf dem Röntgenbild oft nicht direkt, aber eben andere entsprechende Veränderungen sind üblicherweise sehr schnell deutlich sichtbar.

    Dann richte ihm einen Youtube-Kanal ein und eine Instagramm-Account und Du wirst sehen, der Brummi bezahlt in Kürze Deine Klamötters und nicht mehr Du seine :D

    Schäferhunde lassen sich nur gut vermarkten, wenn sie „beißen“ gehen, also Schutzdienst machen und das steht ja nicht mehr auf unserer Agenda 😆 Also werde ich wohl weiterhin für deine Bekleidung geradestehen müssen 🙃 Aber dafür hab ich dann auch die Entscheidungsgewalt über die Farben 😏

    Ich glaub der Brummi könnte auch ohne SD viele Fans bekommen

    Ja... @Azemba erzähl' das mal "Jade the sable GSD". Über 2 Mio Follower auf FB, und das alles nur mit "Food reviews" und anderem blödel-kram :D

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    Hast du's schonmal draußen probiert? Im Haus würden meine auch nicht das Bellen anfangen.


    Wenn du ihn irgendwo an einem Baum anbindest, steigert das den Trieb.
    Dann ein paar Meter vor seiner Nase mit dem besten Spielzeug der Welt spielen (im Idealfall mit einer zweiten Person) ... das hat eigentlich wirklich bei jedem Hund noch geklappt. :/

    Ausdauermäßig steht die HZ der LZ ja wirklich in nichts nach (ist ja sowieso eine Frage des Trainings) und ein Hund mit super "bums" ist ja garnicht gewünscht.


    Ich denke also so als Freizeitpartner und hauptsächlich Reitbegleithund ist hier eine HZ wohl besser und stressfreier. Also LZ Hunde eignen sich dafür natürlich auch, aber je nachdem was man da für einen erwischt, kann das erstmal viel Arbeit, Training und Nerven kosten, bis das so fluppt. ^^