Hallo Jan,
Herzlich willkommen bei uns im Forum!
Leider kein schöner Anlass.
Habe ich das richtig verstanden, dass der ZÜCHTER mit dem Hund beim TA war?
Also ihr habt selbst nicht mit dem TA gesprochen?
Die Erkrankung die du wahrscheinlich meinst heißt IPA. Da ist der Processus Anconaeus ist nicht angewachsen.
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, sofern die Diagnose wirklich richtig ist (am besten lasst ihr ihn selbst nochmal in einer Klinik röntgen und sprecht mit den Spezialisten) kann ich den Züchter verstehen, bzw. sehe das ähnlich, auch wenn es unglaublich hart und unfair klingt. Aber so eine schwere Ellenbogendysplasie und dann noch beidseitig ... je nach Ausgangslage ist bei dieser OP die Prognose eher nur mittelmäßig (im Hinblick auf ein Lahmheitsfreies Leben).
Wie alt ist er denn GENAU?
(Unter 6 Monaten wendet man eine andere OP Methode an, als wenn der Hund schln älter als 6 Monate ist.)
Vergessen darf man auch nicht, dass die OPs hintereinander gemacht werden müssen, erst die eine Seite, dann die andere. Das ist eine enorme Belastung für den Hund, physisch wie psychisch. Er wird mindestens ein halbes Jahr in seiner Bewegung maximal eingeschränkt werden müssen (großteils Boxenhaltung), damit das heilen kann.
Da kann ich aus eigener Erfahrung sagen (aber andere OP), dass das eine echte nervliche Zerreißprobe für alle Beteiligten ist.
Der Rücken ist extrem aufgezogen. Das ist nicht normal, aber es könnte sein, dass es keine knöcherne Fehlbildung ist, sondern "nur" durch die Schonhaltung wegen der kaputten und Schmerzhaften Ellenbogen entstanden ist. Den Rücken würde ich auf jeden Fall mitröntgen lassen in der Klinik.
Lasst das nochmal in einer Klinik checken. Aber wenn sich das so bestätigt (beidseitig IPA, und Rücken so wie es auf den ersten Blick aussieht auch nicht i.O.) würde ich persönlich ihn wohl gehen lassen. ![]()