Schafring
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Beiträge von Schafring

    Ich bin mit der Hera ähnlich vorgegangen wie @ Cinja nur das ich damals, da noch nicht im jetzigen Verein, von einem Suchfeld noch nix gehört hatte.

    Für die GS hat es bei der Hera recht viel Übung gebraucht bis sie kapiert hatte was das nun soll.

    Ich bin, und muss es im Training sehr flexibel, mal nur GS, mal nur Futter, eine Zeitlang einen JaCKPOT AM sCHLU?; DANN MAL WIEDER KEINEN WENN ICH MERKE DASS SIE DADURCH ZU SCHNELL WIRD;.

    Das ist ja das Schöne am Fährten, du mußt immer sehen was macht dein Hund , wie löst er die Aufgabe z.B. bei Wind oder Regen und kannst dir Gedanken machen, wie reagiere ich jetzt in den nächsten Trainingseinheiten darauf.

    Mit den Hund Hund sein lassen habe ich gemeint ihn seine Arbeit, in unserem Kontext die sportlich geführte Fährte, mithilfe ALL seiner Sinne machen zu lassen, auch wenn vielleicht zugebundene Augen seinen Geruchssinn fördern, was ich allerdings auch noch bezweifle.

    das war eine gute Idee deines Ausbilders, der nächste Schritt wäre dann wohl, wie Luna oben beschrieben hat, das Suchen deines Mannes bzw. der Kinder.

    Kobold muß den Spaß und das Erfolgserlebnis der Suche verinnerlichen.

    Irgendwie ist das bei der RH Ausbildung bei ganz vielen Hunden so.


    Irgendwie ist das bei der RH Ausbildung bei ganz vielen Hunden so.

    und KleineMama , auch in der Herdengebrauchshundeausbildung habe ich solche Erfahrungen gemacht, manchmal war da eine Madam dabei da hab ich gemeint das wird nie was,...und plötzlich war der Knoten geplatzt.

    Nur nicht frustriert und verbissen werden war dann meine Bemühung, auch wenns schwerfiel.-

    Ich werde mit der Hera erst einmal die FPr 3 auf unserer Herbstprüfung probieren, weil auch uns noch etwas die Erfahrung fehlt.

    Bei 500-600 Schritten ist sie relativ sicher aber bis zu FH1 -Länge werden wir uns über den Winter noch behutsam vortasten müssen.

    Zwicken aber nicht zubeißen? Das finde ich extrem schwer. Bringt das ein guter HGH mit oder wie bringt man sowas dem Hund bei?

    Der Griff ist ein Meutegriff - kein Beutegriff.

    Beibringen ist schwierig, HGH aus guten Linien bringen den mit. Genetik????

    Einen zu festen evtl schadhaften Griff kann man durch Training "mildern", früher hat man sich das einfach gemacht, da wurden dem Hund die Eckzähne abgeschliffen.

    Beim "Milderntraining" besteht allerdings die Gefahr das der Hund so verunsichert wird dass er gar nicht mehr anpackt.

    Eine Gratwanderung.

    Flummi , das kann in der großen Herde vereinzelt auch mal passieren, wenn Mutterschafe z.B. kleine Lämmer führen oder ein mitlaufender Zuchtbock seine Männlichkeit herauskehren muß.

    Dem muß sich der HGH natürlich sofort stellen, entweder er verbellt oder verschafft sich gleich durch seinen Griff Respekt.Gewünscht ist ja ein schadloser Griff auf die Rippe, in die Keule oder in den Nacken des Schafes oder der Ziege.

    Bei Ziegen in der Herde passiert das übrigens häufiger.

    das was da gemacht wird ist die sog. Koppelgebrauchshundearbeit wie sie mit BorderCollie u.ä. Hunden gemacht wird.

    Diese Prinzipien vermittelt die Trainerin auch recht gut, wobei Nora erst mal noch einen Englischkurs besuchen sollte :)

    Dies ist ja nur eine kleine Videosequenz aber man sieht am Anfang dass dieser Schäferhund nicht die Schafe fast ununterbrochen im Visier hat sondern seinen HF ständig fragt - was sollen wir eigentlich hier.

    Als dann die kleine Herde auf ihn zukam war auch etwas Meideverhalten zu sehen.

    Aber das alles ist nicht ungewöhnlich für einen Hund der bereits Älter ist und gut im alltagstauglichem Gehorsam steht.


    Ich habe von einem Hund bei dem ersten Kontakt mit der Schafherde erwartet dass der Blick nicht von den Schafen weggeht, der Kopf quasie die Bewegung der Herde mitmacht Aber die Situation an einer großen Herde ist eine ganz andere.

    Unsere erste Arbeit an der Herde war stets das Wehren an der Grenze, also das Pendeln in der Furche. Um die Schafe herumlaufen, Zusammenklopfen Jagen oder Absprengen einzelne Tiere ist da absolut Tabu..

    Beim Wehren an der Grenze, idealerweise im flotten Trab, kann der Hund seinen Hütetrieb , wie die Trainerin auch sagt verkürzter Jagdtrieb, ausleben und seine Selbstsicherheit und Selbständigkeit festigen.

    Die anderen Sachen die in dem Video gezeigt wurden kommen bei der großen Herde erst wenn das Wehren an der Grenze, auf der Seite des Schäfers! gefestigt ist. Hier ist ein Junghund bei seinen ersten Lektion des Whrens an einer Grenze zu sehen, zwischen ihr und der Herde ist auch noch ein Litzenzaun.