SaLoDeTo
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Beiträge von SaLoDeTo

    Apropos USA, hier gibt es einen "Trainer", der auf YouTube verschiedene "Trainingsvideos" hat, die alle zum Brechen sind. In einem seiner Videos "trainiert" er einen Welpen und bringt ihm bei nicht an den offenen Geschirrspüler zu gehen. Wie? Mit einem E-Halsband. Er schockt den Welpen mit dem Halsband sobald er an die Geschirrspülmaschine geht, der Welpe schreit auf, und der Idiot findet das superwitzig und lacht.


    Dabei ist es so einfach, dass der Welpe nicht an die offene Geschirrspülmaschine geht. Mach das Gerät zu! Oder bring dem Welpen das Wort "Nein" bei, was überhaupt ein hilfreiches Wort in der Hundeerziehung ist. Ich sollte auch teure Hundetrainingskurse in den USA verkaufen, aber für normalen Menschenverstand bezahlt hier leider keiner was.


    Ich kenne kaum Leute, die hier einen DSH ohne Stachelhalsband oder choke chain haben. Mir wurde auch schon mal gesagt, ich solle die benutzen, weil wie hätte ich denn sonst Kontrolle über meine zwei DSH wenn sie an der Leine sind und mal ein Reh sehen oder einen anderen Hund??? Meine sitzen ohne Leine in der offenen Garage, während die Rehe 3 Meter weiter umherlaufen. Das interessiert die genausowenig wie andere Hunde auf der Strasse. Ich habe auch schon den Hunden von Freunden beigebracht ohne Hilfsmittel an der Leine zu gehen, und das wird gefeiert als ob ich Penicillin erfunden hätte.


    Ich weiss nicht warum alles heutzutage so schwierig ist, Hundererziehung miteinbegriffen, und warum gesunder Menschenverstand komplett aus der Mode gekommen ist.

    Pinguetta, als ich Deine Schilderung las, fiel mir eine traurige Geschichte ein, die unsere Bekannten in den USA mit ihren 2 DSH erlebt hatten. Es war dunkel, Bekannte war mit den beiden DSH spazieren, und stand an einer Mauer unter einem Baum.


    Plötzlich hat was gekracht und geraschelt und zwei Teenager sprangen über die Mauer. Einer fiel und zog unsere Bekannte dabei auf den Boden. Beide Hunde waren überrascht, Frauchen lag auf dem Boden und wurde “angegriffen” in ihren Augen, und beide bissen zu und waren nicht mehr zu kontrollieren. Der Teenager hatte natürlich tiefe Bisswunden an den Armen und Beinen. Das Fazit der Geschichte war, dass die Eltern Anzeige erstatteten und das Gericht ordnete an, dass die Hunde eingeschläfert wurden, was natürlich katastrophal war.


    Wenn man gewisse “gefährliche” Hunderassen hat, muss man meiner Meinung nach mehr trainieren, mehr Kontrolle haben, und immer extrem achtsam sein, damit man nicht in eine Situation gerät, in der man sich, andere Leute oder seine Hunde in Gefahr bringt.

    Ich finde das Thema Erziehung sehr interessant. Kein Buch und kein Trainer hat mir so viel über Hunde und Erziehung beigebracht wie meine eigenen Hunde, vor allem Dexter war mein bester Lehrer. Bei unserem ersten Hund, vor 20+ Jahren, war ich mehr von strengeren Trainern beinflusst, wo Bestrafung (nie körperlich) eine grössere Rolle spielte, und das hat sich inzwischen komplett gewandelt.


    Heute ist meine Erziehung fast durchweg positiv, was nicht heisst dass meine Hunde machen können was sie wollen. Es gibt feste Regeln im Haus, und an die müssen sich alle Bewohner halten, Vierbeiner inklusive. Was meiner Meinung nach oft unterschätzt wird, wenn man über verschiedene Erziehungsmethoden diskutiert, ist die Persönlichkeit der Besitzer/Trainer. Jemand, der eine dominante und starke Persönlichkeit hat, wird daran arbeiten müssen freundlicher mit seinen Hunden umzugehen, während jemand mit einer weicheren Persönlichkeit daran arbeiten muss, sich durchzusetzen. Ich glaube, das ist ein Grund warum eine einzige Erziehungsmethode nicht für jeden Besitzer geeignet ist.


    Wenn man dazu noch das Wesen des Hundes nimmt, dann wird es noch klarer, warum die gleiche Methode nicht für jeden Hund oder Menschen funktioniert. Bei uns wird nicht geschrien, gehauen, an der Leine gezerrt, und es gibt keine Trainingshilfsmittel zur Erziehung, ausser dem Klicker bei Welpen. Man kann positiv erziehen und trotzdem das Wort "Nein" benutzen.

    Palinka74, da müssen Tony und ich durch. Das Problem mit dem Baden ist, dass man den Prozess nicht so gut üben kann, es sei denn man badet den Hund dauernd, aber das muss ja nicht sein.


    Wir haben so oft geübt in die Wanne zu steigen, den Fön laufen zu lassen, etc., und das ging immer gut. Entweder gewöhnt er sich dran oder wir haben noch viele lustige Baderlebnisse miteinander. ^^

    Also heute mal kein Bild, sondern nur eine Tony Geschichte. Zum Ende des Jahres wird bei uns alles geputzt, gewaschen und gebadet, Dexter und Tony inbegriffen. Wir hatten auch viel Regen und viel Spaß und Spiel im Matsch in diesem Monat, also musste es sein.


    Dexter hatte sein Bad, und hat es wie immer genossen. Haare waschen, legen, Fönen, und die damit verbundene Massage findet er immer ganz klasse und ich bekomme immer ganz viele Küsse zum Dank. Apropos Welpenküsse.


    Dann war Tony an der Reihe und tat so als hätte er nie eine Badewanne gesehen. Wollte 30 Minuten nicht rein. Geheult, gewinselt, gepinkelt. Apropos Pieselpfützen. Endlich in die Wanne rein, weiter geheult. Wasser ist schrecklich, die Shampoomassage ist aber seiner Meinung nach ganz toll. Er ist dann 3 Mal aus der Wanne gesprungen als ich ihn abduschen wollte. Habe ich erwähnt, dass er seit gestern plötzlich haart, zum ersten Mal? Und wie! Nasse Haare kleben jetzt am Boden, a den Schränken, a den Wänden, ach ja, und an mir. Haare föhnen fand er aber auch ganz toll, das hätte ich stundenlang machen können.


    Jetzt kann ich 2 Stunden lang das Badezimmer Saubermachen. Freue mich schon. Dachte drüber nach mir einen Whiskey einzugießen, dann fiel mir ein, dass ich nicht trinke. Tony, Tony, Tony….. Ich hätte ihn Michel aus Lönneberga nennen sollen! ;(


    Während ich hoffe nicht gleich im nassen Bad auszurutschen, wünsche ich euch Allen erstmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr. <3

    Da checkt man das Forum mal nicht für einen Tag, denkt “Oh, Sam Update - sofort mal schauen”, und dann stolpert man über so einige Kommentare….


    Ich hoffe Sam geht es wieder richtig gut, damit ihr schön stressfrei Weihnachten feiern könnt.

    Das is ja ein Ding mit Sam. Ich muss gestehen, der Titel hat mich zum Lachen gebracht, obwohl ich weiss, dass das für Dich natürlich nicht lustig ist. Dexter (kastriert) und Tony (intakt) schlecken sich auch manchmal an den Schniedelwutzen rum, aber ansonsten habe ich keine sexuellen Neigungen zwischen den beiden bemerkt. Wir wissen zumindest von anderen Tierarten, dass Wissenschaftler Homosexualität in der Natur beobachtet haben, also wäre es nicht auszuschliessen, obwohl es an Hundestudien mangelt.


    Meine Malteserin war auch intakt, und selbst als sie läufig wurde, hat Tony nicht so besonders darauf reagiert, was mich überrascht hat, weil sie ihm immer ganz undamenhaft den Hintern ins Gesicht gedrückt hat. Bevor jemand denkt dass wir Unfallwelpen wollten, nein, wir hatten schon einen Plan ausgearbeitet, wie wir sie räumlich voneinander trennen, und die Dame hatte auch stets ihre Windel an, aber es wurde nie zum Problem, weil Tony kaum Interesse gezeigt hat.


    Es klingt wirklich so von Deiner Beschreibung her, als hätte Sam eine läufige Hündin um sich, und nicht einen Rüden. Was wir so alles mit unseren Hunden erleben, ist immer der Knaller.

    Wir sind in der Nähe von DC und bei uns sind die Zecken noch immer unterwegs. Die Jungs werden jeden Abend komplett abgetastet, oder belästigt - wie mein Mann das nennt, bevor wir ins Schlafzimmer gehen.


    Mein erster Hund und ich hatten nach einem Spaziergang im Wald Zeckenbisse, und sind beide richtig krank geworden hinterher. Seitdem habe ich angefangen immer fieberhaft nach Zecken zu suchen, weil selbst die Halsbänder und Medikamente nicht immer vor ihnen schützen. Gefährliche Viecher.

    Bin ich jetzt auch nicht begeistert von dem Antibiotikum, aber mein Mann wollte unbedingt, dass wir uns erstmal daran halten was der TA geraten hat bevor wir weiter testen. Verstehe ich ja auch. Ich freue mich dass es Tony endlich besser geht, aber ich freue mich nicht darüber dass mein Mann Recht hatte. :saint:

    Hallo ihr Lieben,


    noch ein Update, und ich habe schon Angst es zu schreiben, aber seit Freitag Nacht hat Tony ganz normalen und festen Stuhl.


    Er bekommt sein altes TroFu, kein Spezialfutter, und obendrauf gibt es kleine Mengen von magerem Geflügel, Fisch oder Rind, und Kartoffeln mit gekochten Möhren oder Süsskartoffeln, weil er verwöhnt ist und sonst sein TroFu nicht frisst. Diese Kombination scheint ihm am besten zu bekommen, und wir bleiben erstmal dabei. Anderes Gemüse oder Obst scheint Tony nicht so gut zu tolerieren, und selbst Reis scheint er nicht so gut zu vertragen wie Kartoffeln. Wir geben noch immer das Antibiotikum 2 x am Tag, was er sehr gut verträgt.


    TA hat auch angerufen und dazu geraten das Antibiotikum für 3 Wochen zu geben bevor ich das Spezialfutter kaufe oder wir weitere Tests machen. Sie meinte, dass Tony gut aussieht, Untersuchung war ok (aber angeblich ist Tony gleichzeitig sooo dünn und ausgemergelt, aber naja...) und erstmal warten wie es nach 3 Wochen aussieht.


    Da der Durchfall jetzt tatsächlich erstmal vorbei ist, machen wir das so wie der TA sagt. Ich bin jetzt erstmal viel entspannter, und hoffentlich ändert sich die Situation nicht. :)

    Hallo ihr Lieben,


    Luna und MyRex, Durchfall ist noch immer da, mal ein fester Stuhl zwischendurch, dann wieder Durchfall. Nicht wässrig, aber Kuhfladenkonsistenz. Ich warte auf ein Rezept vom TA für das Farmina Spezialfutter für EPI und andere gastrointestinale Krankheiten. Dann versuche ich das erst mal.


    Laborergebnisse waren alle negativ. Den EPI Test haben wir noch nicht gemacht, weil der TA wollte dass wir 3 Wochen lang das Tylan (Antibiotikum) ausprobieren um zu sehen ob es Besserung bringt. Ich habe Dienstag angerufen um nach dem Rezept zu fragen, und darum gebeten, dass sie nochmals den TA fragen, ob wir früher testen können. TA ist heute Nachmittag wieder im Büro, hatte die Tage frei. Also sitze ich hier und warte. Das ist die neue Praxis, wo sie ihre jährliche Untersuching hatten, aber der TA den wir jetzt gesehen haben ist ein anderer, weil unser neuer TA in dieser Praxis im Urlaub war. Natürlich, was auch sonst?


    Tony's Appetit ist sehr gut, aber nur wenn ich gekochtes Essen ins Trockenfutter gebe, ansonsten rührt er das nicht an. Der TA meinte beim letzten Mal, dass Tony soooo dünn ist. Ich sehe das persönlich nicht. Ja, er war nie ein mächtiger Hund, aber so ausgemergelt, wie die TA getan hat, finde ich ihn jetzt nicht. Das Foto ist von heute Morgen, also sieht ziemlich normal aus für mich. Tony ist sonst auch quietschfidel und munter.


    Ich hoffe dass ich später vom TA höre, und ich halte euch auf dem Laufenden.



    @KleineMama, vielen lieben Dank für die Info.


    Ich warte darauf dass der TA mit Laborergebnissen anruft, wahrscheinlich morgen oder Dienstag, und dann frage ich mal warum die so lange mit dem Test warten wollen. Ja, bei uns ist es auch vermutet EPI und/oder Lebensmittelallergie. Jetzt lese ich mal übers Barfen, damit ich seelisch auf die weiteren Schritte vorbereitet bin und die richtigen Fragen an den TA stellen kann.


    Aber, ist es normal dass bei einem EPI Hund das Fell weich ist und glänzt? Ich lese immer das Gegenteil, aber natürlich kann es sein, dass sich das Fell nicht sofort verändert.

    Waschbär, lieben Dank. Da wir in den USA sind, kann ich leider keine Möhren von Rewe bekommen. :) Aber, ich habe schon so viel Suppe vorgekocht und eingefroren, dass ich bald einen neuen Gefrierschrank brauche. Meine Finger sind auch orangefarben. ;)


    Ich habe versucht Tony mal einen geriebenen Apfel ins Futter zu mischen, aber da dreht der Herr sich sofort um und läuft von der Schüssel weg. Äpfel macht anscheinend der Teufel. Ich weiss nicht ob das den gleichen Effekt hat, wenn ich die im Futter mitkoche? Muss eigentlich, weil Pektin braucht man ja auch zum Einkochen von Marmelade? Kann ich mal versuchen.


    Jetzt habe ich mir überlegt, da der TA ja Pankreasinsuffienz vermutet, wäre es nicht sinnvoll wenn ich vom Metzger Pansen hole und zum Futter gebe? Anstatt Antibiotikum zu geben, 3 Wochen zu warten, etc., wenn ihm das Enzym fehlt, dann könnten Pansen doch helfen?


    Die Untersuchung war soweit gut, Fell glänzt, und Tony geht es soweit gut, er ist happy, hat Appetit, etc., aber TA ist besorgt wegen Gewichtsverlust und meinte, falls er wirklich Pankreasinsuffizienz hat, dass er dann die Nährstoffe nicht verwertet und quasi "verhungert", obwohl er frisst. Das war genau das was ich hören musste um seit Freitag hier zu sitzen und zu googeln. Und mir fallen alle Fragen natürlich nach dem TA Termin ein, nicht während ich da bin. Dann denke ich mir, wenn der TA befürchtet, dass er verhungert, warum 3 Wochen warten bis wir den Ultraschall machen und Bluttest? Macht nicht viel Sinn.


    Die andere Sache, die mir gar nicht gefallen hat, war der Tip, dass ich auf ein Allergikerfutter umsteigen könnte. Die 2 grossen Firmen, die der TA nannte und die hier Allergikerfutter herstellen haben viele Recalls. Farmina Allergiefutter kann ich hier nicht bekommen, und ich fühle mich besser wenn ich Futter verfüttern kann, dass nach EU Richtlinien hergestellt wurde. Vielleicht wäre BARF eine Alternative, aber davon habe ich Null Ahnung und müsste mich da schlau machen.


    Ich weiss gar nicht ob ich zuviel nachdenke oder zu wenig. Aber, ich denke dauernd an meine Hündin, die auch "ok" war und dann innerhalb von 10 Tagen mit Nierenversagen diagnostiziert wurde und starb. Mir ist klar, dass sie 16 war, und Tony ist noch nicht mal 2 Jahre alt. Hunde leben nicht ewig, und die Situation hier ist natürlich anders, aber ich will nur nicht zu wenig tun oder zu lange warten und das dann später bereuen. Sorry, meine Gedanken fliegen durch den Kopf, und ich höre mich an, wie bei "Frag Uschi". ^^ Mea culpa.