Euer Hund muss wissen, dass ihr das regelt und nicht dass ihr ihn hinschickt zum Regeln
Da sprichst Du aber den entscheidenden und schwierigsten Punkt an.
Mir fallen da je nach Typ des Hundes folgende Begriffe ein:
1. Verstehen, das Du das in jedem Fall regelst - wenn es ein williger und folgsamer, bzw. eher souveräner Charakter ist.
2. Akzeptieren - das er das nicht zu regeln hat, wenn es ein ein eher dominanter Typus ist, der es gerne selbst regeln würde.
3. Vertrauen, das Du das regelst/regeln kannst - wenn es ein eher ängstlicher Charakter-Typ ist.
Dabei können Anteile von 1. , 2. und 3. m.E. auch gemischt sein. Nix ist bei einem Charakter ja s/w.
Kann man das so beschreiben?
Letztlich ist es wie bei allem anderen auch (Ablage, alleine bleiben, etc.): Der Hund muss vertrauen, und das erreicht man doch nur durch Bindung. Und mit Bindung meine ich nicht "streicheln auf dem Sofa" funktioniert.
Bindung kann auch bedeuten, das ich den Hund maßregel und er dabei "freudig" ist weil er es ja richtig machen will und eben nicht meidet.
Hoffe es ist rübergekommen was ich meine.
Mein Zielbild war, das mein Hund mir so sehr vertraut, das er ruhig und ohne Leine rechts an meiner Seite geht, während in 1m Entfernung ein Aggro-Hund in der Leine stehend an uns vorbeigezerrt wird.
Dabei darf er leise knurren, er darf auch aufstellen und rüberschauen, aber er hat weiter zu gehen.