Auch von uns ein herzliches Willkommen aus dem Münsterland.
Klausi ist ein sehr schöner...ich mag "die Grauen" sehr. ![]()
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Ach
ich halte 2 x tgl füttern schon für eine gute lösung. Mir gefiel es einfach nicht, dass sam
2 1/2 dosen am abend auf einen schlg bekam, noch dazu konnte er auch nicht mehr als 1 3/4 dosen auf einmal fressen. Das war aber zu wenig. Also bekommt er seit geraumer zeit früh 1 dose und abends 1 1/2 und nachdem er sowieso eher immer richtung untergewicht tendiert und man nur schwer was rauffüttern kann, war das vermtl jetzt ganz gut für ihn.
Aber hunde sind einfach auch sehr unterschiedlich, was für die einen gut ist, sagt noch lange nicht, dass das auch für den anderen passt
Wie groß ist denn eine Dose? 400 oder 800g 😅
Alles anzeigenNur was bedeutet es für unsere jetzige Welt mit hochkonzentrierter Trockenfütterung.
Nur einmal am Tag mit gequollenem Futter füttern, damit der Magen komplett gefüllt ist?
Wie schon oben erwähnt, sind die Futtermengen durch das konzentrierte Futter sehr klein.
Bei 8% Magengröße wäre bei Pepper aktuell die Futtermenge ca. 3Kg...Das wäre bei Rinti aktuell die Ration für ca. 8 Tage
Denke ich das logisch weiter, müsste man den Hund ein- bis zweimal die Woche mit einer größeren Menge Futter füttern, die aber weniger Eneergie enthält.
Das Ganze sollte Dir aufzeigen dass zwei oder gar mehr tägliche kleinere Portionen für einen Hund physiologisch nicht das Gelbe vom Ei, sprich optimale Voraussetzungen, sind. Viele Hunde leben und überleben damit, das ist in der Tat richtig. Aber es ist und bleibt eher suboptimal anstatt optimal.
Und ganz klar wäre eine natürliche Art der Fütterung die beste Alternative für jeden Hund. D.h. ganze "Beutetiere", die möglichst artgerecht leben und fressen konnten. Ganz klar kann das aber kaum ein Hundehalter gewährleisten. Und schon die Verfütterung von Fleischstücken oder gar gewolftem Fleisch entspricht nicht mehr den natürlichen Voraussetzungen (da das die Fresszeiten maßgeblich stark verkürzt).
Soll nicht bedeuten dass Letzteres schlecht ist... Aber man muss halt das Wissen besitzen was wirklich "natürlich" ist für einen Hund und was nicht. "all you can eat" kann zudem beim einen Hund auch bei z.B. gewolftem Fleisch oder Fertigfutter funktionieren, bei vielen anderen aber nicht (die könntest Du dann rollen). Fakt ist halt dass eine einmalige Fütterung am Tag für einen Hund eher besser als schlechter ist. Fakt ist auch dass man Fertigfutter (egal ob Dose oder trocken) nicht 1:1 mit der Fütterung von ganzen Beutetieren vergleichen kann. Fakt ist auch dass der früher üblicherweise empfohlene Fastentag pro Woche, der dann lange Zeit als überholt galt, so falsch dann doch nicht war.
Fakt ist aber auch dass jeder Hund anders ist... Manche brauchen es z.B. morgens eine Kleinigkeit zu Fressen zu erhalten, weil sie sonst z.B. zu Sodbrennen neigen. Oder Abends spät ein Betthupferl... (aber auch in solchen Fällen würde ich persönlich die Tagesration nicht "hälftig" aufteilen). Auch können sich Bedürfnisse mit den Jahren verändern, so dass z.B. ein alter Hund, der zuvor sein Leben lang gut mit nur einer Mahlzeit am Tag ausgekommen ist, irgendwann besser zweimal gefüttert wird o.ä.
Sollte kein anzweifeln sein. Ich frage deshalb so dediziert, weil man überall etwas anderes hört. Deine Aussage, besser einmal am Tag (Füllung des Magens) als mehrmals steht z.B. im Gegensatz zur Aussage aus unserer OG.
Dort wird zweimal am Tag als optimal angesehen.
Meine Fragen zielen natürlich darauf ab, eine Lösung zu finden, bzw. es richtig zu machen. Deshalb frage ich so genau nach, um zu verstehen. ![]()
Wir haben heute Morgen damit angefangen, im nur noch 1/3 zu geben. Heute Abend bekommt er dann den Rest.
Wir werden das mal ein paar Tage testen und schauen, wie Pepper sich verhält.
Danke schon mal für die Antworten
Sein Daddy ist schon ein "Brummer" aber dass der "Kleine" dann doch so schnell groß wird überrascht mich dann doch etwas.
Ist so ein richtig süßer Knudellbär, sieht auch irgendwann so aus.
Macht auch so Geräusche, wenn er sich hinlegt zum Schlafen, so eine Art seufzen. Hört sich an wie ein Teddybär, kennt Ihr das?
Spannend das Du das erwähnst. Hab mich auch schon gefragt, was dieses "Stöhnen" bei Pepper zu bedeuten hat.
Meist macht er das, wenn wir abends ins Bett gehen und er endlich zur Ruhe kommen kann...oder wenn er gefressen hat und in so eine Art Fresskoma fällt ^^.
Manchmal, wenn wir abends spät noch lange quatschen bevor endgültig das Licht ausgeht, dann ist es besonders schlimm und langezogen. Hört sich dann an wie "Leude, is gut jetzt! Ich bin müde...!" ![]()
Laufen, also Spazierengehen oder Joggen, sprich körperliche Bewegung ist ja ganz schön. Aber Kopfarbeit finde ich persönlich mindestens genauso wichtig. Und das kann auch auf Spaziergängen erfolgen.
Und was Herr Rüter zum Thema Magendrehung meint nehme ich nicht so ernst oder wichtig wie die Erfahrungen anderer Hundehalter und die Meinung meiner Tierärztin. Und auch die Fütterungsempfehlungen der Tierfutterindustrie sind für mich ungefähre Richtwerte. Ich füttere auf jeden Fall weniger als von denen angegeben.
Ja, hatte ich nicht dazu geschrieben. Unsere Gänge sind nie einfach nur stumpfes "durch den Wald laufen".
Lieblingsspielzeug wird an den Baum gelehnt und wir gehen ein paar hundert Meter weiter. Dann darf er es holen.
Angesabbertes Stöckchen wird so weggeworfen, das er es nicht sehen kann. Das ist nicht leicht, aber wenn wir zu zweit sind, hält einer von uns Pepper die Augen zu, während der andere wirft.
Dann muss er suchen....und er findet es IMMER. Find ich mega faszinierend.
Dazu kommen dann natürlich Übungen die durch andere Hundehalter entstehen. Pepper bei Sichtung entgegenkommender Hunde/Halter zurückrufen, sitzen lassen und erst nach Freigabe darf er hin.
Achja, irgendwie kann er plötzlich "Fuss".
Dann läuft er rechts und schaut uns periodisch an. Ist ziemlich lustig, weil er an der Leine bei Hundekontakt oft dazu tendiert, das er gegen die Leine zum anderen Hund möchte.
Bei Fuss ohne Leine läuft er einfach an unserer Seite und bleibt auch da.
Verstehe ich nicht, gefällt mir aber ![]()
Er kann sicherlich noch viel mehr und Mantrailing ist nach meinem laienhaften Verständnis etwas, was ihm ganz bestimmt viel Spaß macht.
Als er etwa 7-8 Monate alt war, ist Kathi zur Nachbarin vorgegangen. Ich kam etwa 30 Min. mit Pepper nach.
Damals war es für ihn nicht schön, wenn Kathi ging. Heute weiß er, sie kommt abends wieder.
Als ich aber damals die Tür aufmachte und wir vor die Haustür traten (Pepper ohne Leine), ging seine Nase nach unten und er schoss los, zick-zack den Weg entlang, links, rechts über die Straße und er saß vor der Haustür der Nachbarin.
Wohlgemerkt: Da waren wir noch nie und das hatte er noch nie so gemacht.
Ich kann mir das nur so erklären, das er Kathi gerochen hat.
Das lässt mich seitdem nicht mehr los.
Alles anzeigenRütter ist eher ein Entertainer als ein Experte in Gesundheitsfragen...
Es gibt einen skandinavischen Wissenschaftler der durch Untersuchungen verstorbener Hunde heraus gefunden hat dass von Magendrehungen hauptsächlich Hunde mit einer schwachen Magenmuskulatur betroffen sind. Eine schwache Magenmuskulatur bildet sich dann aus wenn ein Hund mehrmals täglich gefüttert wird. Während Hunde, die mal längere Zeit überhaupt nicht fressen, und die dann wieder große Portionen erhalten, und das in unregelmäßigen Abständen, eine kräftige Magenmuskulatur entwickeln. Dadurch dass der Magen sich im leeren Zustand zusammen faltet und sich dann im vollen Zustand so weit maximal ausdehnt dass er (bei einer Ernährung mit Frischfleisch) bis zu 8% des Körpergewichtes des Hundes aufnehmen kann.
Die Magenwand ist an ihrer Innenseite mit Drüsen ausgestattet, die Verdauungsenzyme produzieren. Das funktioniert aber nur dann wenn diese Drüsen mit der aufgenommenen Nahrung in Kontakt kommen. Erhält ein Hund immer nur kleine Portionen, dann kommen aufgrund mangelnder vollständiger Entfaltung des Magens nur ein Teil dieser Drüsen mit dem Mageninhalt in Kontakt und die anderen Drüsen, die in den Falten sitzen, bleiben inaktiv. Ein großer Teil dieser Drüsen wird erst aktiv wenn der Magen richtig ausgefüllt ist. Was bedeutet dass nur bei einem vollen Magen die Nahrung optimal verwertet werden kann. Nicht wenige Hundehalter haben die Erfahrung gemacht dass ihre Hunde mehr Futter benötigen wenn sie mehrmals täglich gefüttert werden, im Vergleich zu einer einmaligen Fütterung am Tag (man kann da durchaus von 20 bis 30% aus gehen, die ein mehrmals täglich gefütterter Hund zusätzlich benötigt).
Leider kann man sich an dem von diesem skandinavischen Wissenschaftler empfohlenen Fütterungskonzept nur dann orientieren wenn man seinen Hund "roh füttert" (also mit rohem Fleisch/rohen Schlachtabfällen). Er empfiehlt dass sich die Hunde 2 bis 3 mal im Monat satt fressen dürfen (z.B. an einem ganzen Pansen oder an großen Fleischknochen oder einem ganzen "Beutetier" wie z.B. einer Ziege; d.h. sie müssen dabei das Fleisch, das sie fressen, von einem großen Stück abkauen, was natürlich Zeit und Energie bedarf). Allein schon wenn man das Fleisch in kleineren Stücken anbietet oder gar gewolft wird ein Hund deutlich mehr fressen als wenn er sich die Arbeit des Abkauens z.B. von einem ganzen Pansen machen muss. Mit Fertigfutter wird so eine all you can eat-Fütterung in vielen Fällen dazu führen dass die Hunde deutlich zu viel fressen werden.
Für die einer solchen all you can eat-Fütterung folgenden Tage empfiehlt er am Folgetag eine normale Portion anzubieten, danach nur eine halbe und dann einen Fastentag einzulegen. Um dann mit abwechselnd großen und kleinen Portionen weiter zu machen bis zum nächsten all you can eat-Tag. Züchter und Halter von Deutschen Doggen und großen Molossern haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Statistisch gesehen erleidet jeder Hund solcher Rassen mind. einmal in seinem Leben eine Magendrehung. Diese Art der Fütterung kann bei derart prädestinierten Rassen tatsächlich das Auftreten von Magendrehungen deutlich reduzieren. Zudem gibt es gerade bei den Molossern manchmal "Hungerhaken", die trotz bestmöglichster Fütterung meist recht "klapprig" aussehen. Solchen Hunden bekommt diese Art der Fütterung ausgesprochen gut, sie nehmen meist sichtbar zu obwohl sie über den Monat verteilt keine größere Futtermenge erhalten als vorher, als sie täglich immer mit den selbem Portionsgrößen gefüttert wurden.
Leider kann man das nicht 1:1 auf die Fütterung mit Dosen- oder Trockenfutter umlegen. Aber auch bei derart gefütterten Hunde arbeitet der Magen nicht anders. Und man muss z.B. in Bezug auf Magendrehungen auch noch andere Aspekte berücksichtigen (z.B. dass Näpfe oder andere Behälter, in denen Trockenfutter vor dem Verfüttern eingeweicht wird, pikobello sauber sein müssen, und auch die Zeitdauer des Einweichens und die Umgebungstemperatur spielen eine Rolle, weil sich sonst Bakterien vermehren können die zu einem Aufgasen des Magens führen können, welcher sich in diesem Zustand dann besonders gerne dreht).
Unter'm Strich bleibt die Erkenntnis dass ein immer nur relativ gering gefüllter Magen (remember: der Magen eines Hundes kann problemlos eine Fleischmenge aufnehmen die bis zu 8% seines Körpergewichtes beträgt) a) ein Risikofaktor für Magendrehungen sein kann (weil die Magenmuskulatur dadurch nicht trainiert wird und somit nur schwach ausgeprägt ist) und b) das Futter dann nicht optimal verwertet werden kann (weil dann nur ein geringer Teil der Drüsen Verdauungsenzyme produziert)
Danke für die detailierte Beschreiung und die vielen Infos.
Möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, das es ein echtes Geschenk für Anfänger Hundehalter wie wir es sind ist, das die Erfahrenen hier sich soviel Zeit nehmen um unsere Fragen zu beantworten.
Ich hab das durchaus verstanden, was Du schreibst und es klingt logisch.
Nur was bedeutet es für unsere jetzige Welt mit hochkonzentrierter Trockenfütterung.
Nur einmal am Tag mit gequollenem Futter füttern, damit der Magen komplett gefüllt ist?
Wie schon oben erwähnt, sind die Futtermengen durch das konzentrierte Futter sehr klein.
Bei 8% Magengröße wäre bei Pepper aktuell die Futtermenge ca. 3Kg...
Das wäre bei Rinti aktuell die Ration für ca. 8 Tage ![]()
Denke ich das logisch weiter, müsste man den Hund ein- bis zweimal die Woche mit einer größeren Menge Futter füttern, die aber weniger Eneergie enthält.
Für Rohfütterung fehlt mir ehrlich gesagt die Erfahrung. Da würde ich u.U. mehr kaputt machen, als das es am Ende nutzt.
Sind meine Schlüsse richtig?
Alles anzeigenDazu kommt, das Kathi immer die SOrge hat, das er nicht genug Energie bekommt.
Der Hund nimmt aktuell sichtlich zu, und braucht mindestens 2h am Tag Bewegung laut Kathi (weil er sonst zu hibbelig wird, oder warum?). Und trotzdem macht sie sich Sorgen, dass er zu wenig Energie bekommt? Hä?
Ein Hund der über sein Futter zu wenig Energie zugeführt bekommt zeigt sich Schlapp und Antriebslos, oder er wird abnehmen. Nichts davon trifft auf euren Hund zu, also warum sollte man mehr füttern?
Ich würde die Menge so lassen wie sie ist, aber in puncto Portionsaufteilung und Fütterungszeit deutlich mehr Abwechslung rein bringen. Waschbär hat sehr schön erklärt warum.
Nee, Pepper ist nicht hibbelig...aber halt ein Schäferhund, und der braucht das! ![]()
Kathi ist sehr auf Peppers Bedürfnisse bedacht. Ich bin da schon etwas, sagen wir "robuster".
Ist aber ok...ich würde es vermutlich manchmal übertreiben. Wir ergänzen uns da sehr gut.
Schlapp und antriebslos ist er nicht, das stimmt. Hab mal ein Video von heute auf dem Truppenübungsplatz gemacht...kann das hier aber nicht anhängen...vielleicht gehts unter Videos...aber Bild geht ![]()
Pepper versteh' ich grad nicht.
Lol, ich auch nicht mehr. Hatte Deinen Satz falsch verstanden ![]()
Wollte im Grunde mich selbst auf die Schippe nehmen und sagen, das es mir anfangs sehr schwer fiel, mich "zum Affen" zu machen.
97 von 100??? Toll!
Und an Hand Deiner Beschreibungen lerne ich, das es nicht nur darum geht, das der Hund einer Spur folgt, sondern auch wie er das macht.
Und ich dachte, Stöckchen im Laubhaufen finden ist schon toll...
![]()
Nach dem Fressen ist Ruhe angesagt. Auch für mich ist der Gedanke an eine Magendrehung der absolute Horror!
Grosse Spaziergänge &Co. sind frühestens 1,5 bis 2h nach dem Fressen.
Ich habe zur Magendrehung jetzt vie recherchiert.
Rütter sagt z.B. das Magendrehungen nicht - wie ich nach euren Aussagen technisch vermuten würde - während der Bewegung, also dem Laufen, Spielen, sonstwas, vorkommt, sodern wenn der Hund zur Ruhe kommt, also abends/nachts.
Betroffen sind Hunde mit einem ausladenden Brustkorb (Schäferhund, Dobermann, Dogge, etc.), da dort die Bänder, an denen der Magen "aufgehängt" ist, sehr viel länger sind.
Leiern diese Bänder aus und ist der Magen gefüllt (schwer), ist die Gefahr hoch das der Magen umklappt.
1,5-2h nach dem Fressen nochmal ne Runde ist ja eine Option. Kann ja normales Traben sein ohne Frisbee Hetzerei.
Alles anzeigenIch verstehe jetzt auch nicht den Sinn dahinter erst zu füttern und dann bis zu anderthalb Stunden mit dem Hund zu laufen. O.K., kurz noch mal raus nach dem Füttern finde ich O.K. Aber die (größere) Abendmahlzeit gibt es hier dann wenn anschließend chillen angesagt ist, d.h. die größeren Aktivitäten des Tages alle erledigt sind.
Die Gefahr einer Magendrehung wurde ja bereits angesprochen. Zudem entspricht ein langes Ruhen nach dem Fressen sehr viel mehr dem Verhalten von Wölfen und Wildhunden. Letztere schlafen, wenn sie sich richtig satt gefressen haben, schon mal bis zu 22 Stunden.
Es ist übrigens ganz normal dass Hunde, die "nach der Uhr" gefüttert werden, diesen Rhythmus sehr schnell verinnerlichen (ich denke jeder von uns hat zumindest in der Schule schon mal vom "Pawlow'schen Hund" gehört). Und zu den betreffenden Zeiten ihr Futter dann auch einfordern bzw. entsprechend unruhig werden. Dem kann man entgegen wirken dadurch dass man nicht immer zur selben Uhrzeit füttert. Es ist auch gar nicht gut wenn ein Hund zu einer bestimmten Zeit Futter erwartet, dann aber, aus welchem Grund auch immer, doch nicht zu diesem Zeitpunkt gefüttert wird (kann ja immer mal was dazwischen kommen). Er bildet dann nämlich vermehrt Magensäure und die ist beim Hund extrem stark konzentriert (10 x mehr als bei uns Menschen). Das kann die Magenschleimhaut angreifen und zudem steigt dann, wenn sich der Hund erregt, auch wieder die Gefahr für einer Magendrehung.
Hier gibt es Morgens meist arbeitsbedingt das (kleine) Frühstück immer zu einer ähnlichen Uhrzeit. Ich denke meine Hunde verbinden das aber weniger mit der Uhrzeit als mit der morgendlichen Routine (d.h. Frühstück gibt es immer gemäß des Morgenrituals im etwa selben Zeitabstand nach dem Aufstehen; egal ob wir um 3 Uhr aufstehen oder um 6). Abends dann gibt es das Futter wenn wir mit allem draußen fertig bzw. zu Hause sind, die Hunde auch schon weitgehend ihre "Geschäfte" erledigt haben. Dann wird das Futter für die Hunde zubereitet und auch mein Essen. Das kann im Winter schon mal gegen 19 Uhr sein, im Sommer aber auch schon mal erst um 22.30 Uhr oder so. Und danach geht es bestenfalls noch mal kurz zum Pippimachen raus.
Es ist ja nicht wie ich schrieb der Sinn dahinter, sondern es ergibt sich so manchmal.
Kathi steht auf dem Standpunkt, das Pepper jeden Tag mind. 2h laufen MUSS. Sonst wäre er nicht ausgelastet.
Wenn es dann über Tag mal nicht auskommt, ergibt es sich darum, das wir nach dem abendlichen füttern nochmal ne Runde gehen. Wir überlegen gerade, ob Fährte oder Mantrailing eine Option ist, ihn alternativ auszulasten.
Dazu kommt, das Kathi immer die SOrge hat, das er nicht genug Energie bekommt.
Wenn Ich jetzt höre, das Du 1/3 zu 2/3 am Tag fütterst, wären das bei ca.450g ja 150g morgens und 300g abends.
Da höre ich schon..."Pepper wird ab Mittag Hunger haben" ![]()
Ich kann sie schon ein wenig verstehen. Man schaut sich diesen großen starken Hund an und sieht, was da an Menge im Napf landet. Auc wenn dann auf der Verpackung sowas wie "50% höherer Energiegehalt" hat man ein blödes Gefühl.
Ich werde ihn am Montag einmal wiegen. Am 29.07. wog er 33,5Kg, und da war er knapp 12 Monate alt.
Er wird gerade kräftiger, muskulöser...denke da wird noch etwas draufgekommen sein.
Ihr merkt schon am Topic, es wird kompliziert.
Vermutlich gibt es auch keine generelle und allgemeingültige Antwort.
Ich fange einfach mal an. ![]()
Pepper bekommt morgens gegen 7:30-8:00 ca. 230g Rinti Trockenfutter und Spätnachmittags nochmal das gleiche.
Fütterungsempfehlung sind ca 400g bei einem 40KG Hund (Endgewicht).
Kurz vor dem Fressen, manchmal auch direkt danach geht's auf eine kurze 15-20 Min. Runde.
Gegen 11-12:00 mache ich den ersten langen Gang von ca 1,5h durch Wälder mit Frisbee oder Stöckchen werfen. Pepper rennt dann sehr aktiv.
Meist bekommt er dann von mir im Anschluss ne Pferdesehne oder was anderes für die Zähne.
Kathi geht meist nach der Arbeit (ab 17:00) nochmal 1h. Dazwischen 15Min. um den Block, also kleinere Pipi-Gänge.
Kathi und ich diskutieren die letzte Zeit ständig darüber, ob Pepper Hunger hat, bzw. das er zusätzlich Energie braucht, weil "er ja viel gelaufen" ist.
Dabei stehe ich auf dem Standpunkt, das die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung kombiniert mit einer Kontrolle des Gewichts erst einmal den Grundleitfaden vorgibt. Er nimmt langsam zu (aktuell wohl etwa 36-37KG bei 14 Monaten).
Extras gibt es aus meinem Gefühl max. 3x die Woche und auch dann am besten zwischen den Haupt-Mahlzeiten, also zwischen 12 und 14 Uhr.
Da Kathi den ganzen Tag im Büro ist und erst gegen 17 Uhr nach Hause kommt, hat Pepper gerade gefressen. Sie geht mit ihm dann ca. 1-1,5h und meint dann, das er noch was bräuchte.
Es ist dann aber meist schon 20 Uhr durch und ich halte davon nicht so viel, weil es dann schon spät ist und so ein Kauknochen ja auch die Verdauung anregt.
Zum Verhalten von Pepper bez. Fressen:
Morgens zeigt er schon klar, das er fressen will. Gegen 17 Uhr sagt schaut er uns auch direkt und wir wissen, alles klar...jetzt ist's Zeit.
Ich halte das für gesund. Dazwischen zeigt er das nicht. Er ist energetisch und fröhlich und aufmerksam.
Wir hatten es jetzt schon etwa 3 Mal, das wir durch Umstände nicht gegen 17 Uhr sondern erst um 20 Uhr füttern konnten...dann bricht er. Wir vermuten, weil der Magen zu leer ist.
Wie seht ihr das...bzw. wie schätzt ihr das ein?
Danke und liebe Grüße,
Olli
Bei Autos und Fahrräder jagen verstehe ich keinen Spaß. Da gibt es eine deutliche Ansage, dass ich das nicht will und Belohnung, sobald der Fokus bei mir ist.
Sehe ich genau so.
Ich nehme mir gerne bei vielen Dingen die Zeit um mich "zum Affen zu machen" um dem Hund über längere Zeit ein positiv verknüpftes und vernüftiges Alternativerhalten beizubringen.
Da bin ich Dir gegenüber klar im Vorteil.
Ich mach mich in dieser Welt praktisch ständig zum Affen...zumindest hab ich das Gefühl, das mich meine Mitmenschen dann viel besser verstehen.
Forum hier natürlich klar ausgenommen ![]()
Mit dem Spielen muss man eben sehen, ob es geht oder nicht.
Kobold ist z.B. ein Hund, der dann gleich komplett "drüber" ist, wenn ich in eine aufregende/stressige Situation durch das Spielzeug noch mehr Aufregung rein bringe. Bei ihm hilft eher eine ruhige Ablenkung wie Gehorsamkeitsübungen oder eine Handvoll Futter in die Wiese streuen und ihn schnüffeln lassen.
Ja, liegt grundsätzlich an der Basis des Hundes, also was bringt er mit, wie verhält er sich grundsätzlich, welchen Input dann zweckmäßig ist.
Pepper ist ja eher ein robuster und ruhiger Vertreter.
Einen eh schon im oberen Drittel der Energie-Scala rotierenden Hund noch mehr zu pushen, ist dann sicher keine gute Idee.
Wobei ich nicht sicher weiß, ob man mit einem Spielzeug, sofern interessant genug, Energie nicht auch gut umlenken kann...?