Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    Gerade erst gelesen...finde ich total spannend.

    Pepper fand es so im Alter von 5/6Monaten total Klasse, andere Hunde zu jagen.

    Wir haben zwei Parks hier und er läuft seit Beginn an eigentlich immer frei. Hatte ich hier auch bereits mal thematisiert, glaub ich.

    Wir dachten damals, er spielt und haben diese Dynamik nicht ernst genommen.

    Als Pepper dann einen drei Jahre alten Flat-Coated Retriever am Hals in den Sand drückte und nicht mehr los ließ, bekamen wir gelinde gesagt etwas Panik. Er war in diesen Situationen wie auf Speed und komplett nicht ansprech- bzw rückrufbar.

    Man sah praktisch seine "Erwartungshaltung", wenn andere Hunde auf der Bildfläche erschienen. Jagen & Stoppen= geil!

    Unser Trainer hatte damals von Bindung gesprochen und "warum soll Pepper mit anderen Hunden spielen?"

    Tja, wir dachten damals, es gehört zu einem erfüllten Hundeleben dazu...das wir dadurch an Bedeutung verlieren, wenn es mit anderen Hunde "geiler" ist, auf die Idee sind wir nicht gekommen.

    Wir waren auch in Hundeschulen, aber KEINE war in Bezug auf Bindungsarbeit kompetent. Da wurde über Knisterfolie gelaufen, drei Meter Sitz und 2m Platz bla...alles mit Leckeren motiviert..."immer rein in den Hund!"

    Entscheidend war der Einzeltrainer Stewart Halls hier aus Münster.

    Also hatten wir 6 Wochen keinen Hundekontakt und haben mit Pepper angefangen, intensiv zu spielen. Das waren alle Arten von Übungen...von Stöckchen suchen, Impulskontroll-Übungen bis gassgeben, immer im Wechsel. Immer wenn er Gas erwartete, gab es das Gegenteil.

    Aber bei uns war immer Party (positive Verstärkung).

    Wir hatten immer sein geilsten Spielzeug dabei. Gab es Situationen, in denen etwas unteressanter schien als wir, wurde die Frisbee geworfen und er war wieder bei uns.

    Irgendwann begann ich dann, ihn ganz langsam an andere Hunde heran zu führen. Aber immer mit dem Ass im Ärmel um den Tunnel zu unterbrechen, bzw. im Moment des Entstehens umzulenken.

    Hier und da brauchte es noch eine Ansage, wenn er sein Gegenüber zu wild anging. Dann aber immer mit positiver Verstärkung,wenn er abließ.

    Inzwischen bleibt er stehen, wenn er andere Hunde sieht. Ich rufe ihn dann an meine Seite, lass ihn Sitz machen und nehme Kontakt mit dem anderen Hundebesitzer auf und Frage, ob Pepper mal Hallo sagen kann.

    Dann bekommt Pepper sein "Ok" und er darf hin. Er wird immer ruhiger und akzeptiert ein Stop des anderen Hundes. Manchmal rufe ich ihn mit einem lauten "Hey" zur Ordnung, und er schaut mich an und ich heben den Finger und sage "laaangsam".

    Mein Fazit aus dieser Erfahrung ist, das ich unglaublich froh bin das Pepper in seinen ersten Welpenmonaten NICHT in einer Hundeschule mit anderen Hunden selbstständig "gespielt" hat.

    Aus meiner Sicht hat das mit Sozialisation bei Schäferhunden zumindest, nichts zutun.

    Das ist ähnlich dem Satz "die Regeln das schon untereinander". Was ein Mistsatz.

    Und ich verlasse mich für meinen Hund dann auf die Kompetenz des Spielpartners?

    Wir Menschen regeln, nicht die Hunde.

    Ja, vielleicht hat er dadurch die Kommunikationarten der anderen Hunderassen erst später gelernt. Aber zu einem Zeitpunkt, wo er schon eine sehr enge Bindung zu mir als sein Mensch und Beschützer hatte.

    Ich möchte das er weiß, das wenn etwas aufregend oder angsteinflössend ist, ich in letzter Instanz noch aufregender und im Zweifel derjenige bin, der ihn beschützt.

    Das ist oft eine richtige Herausforderung , das richtige Timing und den Moment zu erwischen und auch energetisch sehr anstrengend, mit ihm in den entscheidenden Momenten in Verbindung zu stehen.

    Schön ist aber zu sehen, wie er mitten im Run abdreht, wenn ich zweimal Pfeife und rufe "Pepper komm" oder er ein "Pepper weitergehen" bekommt und er einfach am anderen Hunde vorbeiläuft (natürlich nicht immer verzugslos und abhängigdavon, wie gut das Weibchen riecht ^^ ).

    Aber am Ende kommt er und bekommt natürlich dafür den super-duper-Sonderpreis: Meine Aufmerksamkeit. :)

    Tschuldigung, sollte keine Lobeshymne auf Pepper werden.

    Ich spüre nur nach unserem ängstlichen Start eine so große Erleichterung und Freude, diesen tollen Kerl an meiner Seite zu wissen.


    Hab das einfach mal so runtergeschrieben...

    Es wäre schön, wenn noch jemand etwas zur Ursprungsfrage "Folgen des Deckaktes für den Hund". :)


    Außer den Hinweis von Lobo

    "Meine persönliche Meinung mit Rüden die schon gedeckt haben ist nicht mehr wie vorher..." konnte ich nichts finden.


    Für uns wäre wichtig zu wissen, ob sich das Wesen des Hundes verändern kann z.B.

    Hat jemand da Erfahrungen?

    Für mich bleibt auch, wenn Sportschiessen ein Sport ist die Waffe eine Waffe und ist auch nie mit einem Handball gleichzusetzen.

    O.K., hier bin ich jetzt raus, wenn derartige Vergleiche gezogen werden. Weil da ist jeglicher Austausch nutzlos und somit Zeitverschwendung. Die investiere ich dann lieber in nette Gespräche mit Freunden und Bekannten, die ihre auf den Menschen scharf gemachten Sporthunde 8) als Schulhunde täglich mit in ihre Klassen nehmen (in einem Fall sogar in eine Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen) bzw. in einen Ausbildungsbetrieb für schwer integrierbare Jugendliche oder eine Wohngruppen für geistig behinderte Erwachsene. Vielleicht gibt es ja irgendwelche Neuigkeiten über irgend ein Blutbad...

    Waschbär
    Das war immer noch die Begründung für meine Formulierung, das ich das Risiko für mich nicht eingehen möchte.

    Wenn es aus Deiner Sicht kein Risiko gibt, ist das doch ok und das akzeptiere ich doch auch.

    Der Austausch würde z.B. darin bestehen, das man sich den Bedenken seines Diskussionspartners öffnet und sich ihnen nicht entzieht.
    Das der Schutzdienst "als Sport" in der Vergangenheit Verruf geraten ist und jetzt z.B. öffentlichkeitswirksam in Vielseitigkeitssport umfirmiert wurde, ist dann vermutlich nur zufällig passiert.
    Das es Risiken gibt, wenn im Verein nicht penibel auf Eignung von Hund & Halter geachtet wird, ist vermutlich auch meiner laienhaften Phantasie entsprungen.

    Ich wiederhole mich: Nicht jeder ausgebildete Hund ist ein Killer und wird vermutlich nie jemandem etwas tun.

    Meine Vergleich waren getriggert durch Unverständnis bez. des Kernargumentes.

    Wir können es aber dabei belassen wenn Du möchtest.


    Nebenbei: Ich bin nett! ;) Ja, ich bin kritisch und hinterfrage in alle Richtungen. Ich habe einen Schäferhund und muss mich jeden Tag beim Gassigehen kritischen Fragen stellen.

    Und weißt was ich mache? Ich zeige Verständnis für Unwissenheit, Erfahrungsmangel und/oder einfach Interesse.
    Der Tenor ist immer gleich: "Ach, der ist aber lieb. Ich bin ja mal von nem Schäferhund gebissen worden...! Aber der ist ja lieb."

    Mehr kann ich nicht tun, nämlich das Image des Schäfis in meinem Wirkungskreis versuchen zu reparieren.
    Das geht nur nicht, wenn man sich persönlich angepisst fühlt.

    Also, wenn es so ist wie Du sagst, das alle Sportschäfis mit Vielseitigkeitsausbildung praktisch Therapiehunde sind, dann hast Du Recht und ich habe hier nichts kritisch zu hinterfragen...

    Meiner wäre z.B. dort durchgedreht 8| ... ich sollte das dringend trainieren. Auch Leineziehen ist immer noch ein Thema. Derzeit wieder vermehrt, da offensichtlich heiße Hündinnen unterwegs. Wir haben (noch) keinen tippitoppi erzogenen Schäferhund :(

    Muss nicht sein. Solche Veranstaltungen sind oft "erschlagend" für viele Hunde. Sie werden quasi überflutet mit Reizen, weshalb es oft total gut klappt. Meine Hündin ist auch eher reizoffen und neigt eigentlich zum hochfahren. Deshalb nehme ich sowas auch eher nicht als Maßstab für den Alltag. Zu mal das bei uns kein Alltag ist und die Jagerei-Bestrebungen wesentlich anstrengender sind ^^ Da ist bei uns aktuell im Herbst die simple Flur wieder ein Thema. Wildreize sind halt einfach viel aufregender als Pommesgeruch :D

    Wie geht man mit diesen Reizen um, bzw. wie trainiert man es das ein eher reizoffener Hund ruhig und kontrollierbar bleibt?

    Bei Pepper haben wir es über das Spiel und "wir sind geiler als der Hase" gelöst.
    Pepper ist aber auch echt ein ruhiger Hund mit niedriger ...ich weiß gar nicht wie man das nennen soll...naja, er macht halt was wir wollen. :D

    Die Regeln in unserer Gesellschaft sind ja für alle Hunde gleich.

    In der Natur darf nicht gejagt werden, andere Menschen wie Jogger, Radfahrer, spielende Kinder haben immer das Recht, unbehelligt ihr Ding machen zu können.
    Da gilt wie im Straßenverkehr, das auf den schwächeren immer Rücksicht genommen werden muss.

    Für mich ist da nix subjektiv.

    Wenn mein Hund also nicht so "funktioniert", das er von sich aus diese Regeln einhält, bedarf es Erziehung und/oder Zwang. Am Ende hat der Mensch immer Priorität.

    So hab ich es zumindest bislang verstanden.

    Bedeutet im Umkehrschluss: Je besser mein Hund erzogen ist und in der Gesellschaft funktioniert, um so mehr Freiheiten kann ich ihm geben und um so mehr Spaß hat er. :)

    Möchte noch kurz erwähnen, das mein Einwand nicht auf den Hundesport (IGP) und die damit zwangsläufig fehlende Alltagstauglichkeit bezogen war. Das würde ich so nie sagen.

    Mir geht es ausschließlich darum, das der Hund auf einen Menschen "gelenkt" wird.

    Waschbär
    Ich habe das PDF gelesen- Danke dafür. Ich verstehe was dort steht. Das hatte ich gemeint als ich sagte "ich möchte das Risiko nicht eingehen":


    "Der gesamte Schutzdienst ist letztlich nichts anderes als ein
    ritualisierter Kampf zwischen Hund und Schutzdiensthelfer um den Ärmel."

    Pepper darf mit seiner Frisbee "kämpfen". Er darf Fussbälle zerstören, stolz seinen erbeuteten Dummy tragen oder
    auch mit mir an etwas abstraktem zerren. Auch darf er mit Artgenossen rangeln, bis zu einer Grenze, ab da regel ich.
    Aber wie ich es nicht akzeptieren würde, wenn jemand mit einem Schwert, einer Wasserpistole oder auch nur mit einem Stock auf mich "zielt", so hat Pepper keinen Menschen anzuspringen, keinen Igel zu erlegen und schon gar nicht in einen, wie auch immer geschützten, Körperteil eines Menschen zu beißen.
    Für mich bleibt auch, wenn Sportschiessen ein Sport ist die Waffe eine Waffe und ist auch nie mit einem Handball gleichzusetzen.
    Das kann sich jetzt jeder zurechtlegen wie er gerne möchte und ich verurteile Menschen, die so für sich entscheiden, nicht.


    LG, Olli

    Es geht hier nicht um den Beutetrieb an sich.

    Es geht darum, was wir mit ihm anstellen.

    Ich kann im Alltag keinen Hund gebrauchen, der einem Menschen in den Arm beißt, auch wenn dieser geschützt ist. Also fördere ich sowas auch nicht in dem ich ihn in diese Situationen bringe.

    So wie Du es formulierst klingt es so, als würde der Hund auf Grund seiner Genetik

    sowieso irgendwann einen Menschen anfallen. Dann also lieber im Vorfeld auf den Hundeplatz diese Situationen trainieren, das man im Falle eines Falles gewappnet ist?

    Ich bin mir sicher so meinst Du es nicht, aber es klingt genau so.

    Wir zerren mit Pepper auch, aber es ist eine rote Gummi-Frisbee und er schreddert Stöckchen und beißt nicht simuliert in menschliches Körperteile. Im Gegenteil. Seit er klein ist rufen wir "AU" und das Spiel ist zuende, sobald er uns mal versehentlich zwickt. Wir fördern und trainieren also genau das Gegenteil.


    Vielleicht wird es so noch deutlicher:

    Unsere Hunde haben immer, auch wenn sie schon 5 oder 10 Jahre alt sind, den Geist eines 3 jährigen Kindes. Sie sind impuls- und triebgesteuert.

    In diesem Mindset forciere ich keinerlei Erfahrung, die auch nur annähernd in die Richtung "auf einen Menschen" geht.

    Vielleicht liegt da unser Missverständnis. Ich lehne nicht IGP Sport an sich ab, nur die Teile, wo es um Gewalt mit und gegen Menschen geht.

    Mein Ideal sind Hunde, die für diesen Teil des Sports nicht gut geeignet sind.

    Aus diesem Grund tragen meiner Ansicht nach die Züchter eine große Verantwortung, den sie entscheiden durch Selektion, welche Schwerpunkte in der Zucht weitervererbt werden.


    Ich weiß, das dieses Thema sehr kontrovers zu diskutieren ist und es sollte nicht "gegeneinander" gehen.

    Um das ursprüngliche Thema in diesem Thread nicht weiter zu verdrehen, können wir ja einen neuen Thread eröffnen, falls gewünscht.


    Ein schönes Wochenende allen.

    Flummi So weit sind die diskutierten Punkte gar nicht voneinander entfernt.

    Die Zucht ist m.E. die Grundlage, das Fundament, auf das wir als Hundehalter später alles das aufsetzen, was wir mit dem Hund tun möchten.

    Im Prinzip so wie Du es mit den Box-/Schießvereinen geschrieben hast nur mit dem Unterschied, das wir hier über Tiere sprechen.

    So wie ich Zucht verstanden habe, ist sie eine Selektion von Merkmalen, die ich verstärken möchte.

    Wenn ich also einen Familienhund möchte, macht es keinen Sinn den Schwerpunkt in die Hochtriebigkeit zu legen, wo der Hund im Alltag ständig aus der Hose springt.

    Da braucht es im Ideal Hunde - egal welcher Rasse, die in jeder Lebenslage selbstsicher, Wesensfest (robust im Wesen) und entspannt sind. Der Ausbildungsleiter im SV bei uns hat mir erklärt, warum sie Schutzdienst machen.

    Der Hund würde lernen, in triebigsten Moment (Biss in den Arm), gehorsam zu sein.


    Mir liegt es total gern, andere hier im Forum für ihre Haltung und Einstellung zum IGP Sport zu kritisieren, aber ich darf dazu eine andere Meinung haben.


    Wenn ich Pepper zeige, das er einen Beißtrieb (heißt das so?) hat und diesen push und ihn trainiere, diesen zu benutzen, hat er etwas gelernt, was er im Worst-Case falsch anwenden "kann".


    Und ich Stelle mit ausschließlich die Frage nach dem "warum soll ich dieses Risiko eingehen". (Gleiches im Boxsport, wo sich Menschen die Birne Weichklopfen)

    Ich persönlich halte das Risiko für zu groß und möchte auch diese Verantwortung, die mit einem so ausgebildeten Hund einher geht, nicht tragen.

    In meinem Alltag kann ich diese "Fähigkeit" nicht gebrauchen.


    Ich nehme aber die Kritik, ich wüsste vermutlich nicht wovon ich spreche ernst und werde mich in IGP einlesen, weil ich verstehen möchte.

    Meine Jungs machen nur im Garten. Unser großer Garten ist umzäunt und wir haben einen kleineren Bereich der nochmals umzäunt und abgetrennt ist durch den sie durch die Hundetür gelangen und wo sie ihr Geschäft verrichten können.


    Ich finde das großartig, weil wir stundenlang außer Haus sein können ohne dass ich irgendwo Häufchen aufsammeln muss.

    Wenn wir so ein großes Grundstück hatten, würden wir es vermutlich genau so handhaben...Hund hätte dann den ganzen Tag die Möglichkeit, draußen zu streuen.

    Ich kenne wirklich viele Schäferhunde, aber kaum einen der völlig unkompliziert als Familienhund lebt.

    Viele leben zwar super mit der Familie, aber ein Familienhund ist für mich ein Hund den ich überall hin mitnehmen kann ohne das es Probleme gibt.

    Die meisten dieser "Familienhunde" sieht man nämlich draußen, wenn überhaupt, nur doppelt gesichert (zur Not auch mit Stachelhalsband wie bei meinen Nachbarn) und immer mit großem Abstand zu anderen. Vorwiegend zu Zeiten wo sonst kaum jemand unterwegs ist.


    LG Terrortöle

    Pepper geht "überall" mit hin.

    Weinfest, Familienfest mit Kindern und anderen Hunden, laufen tun wir meist ohne Leine.
    Kommt uns ein Hund an der Leine entgegen, bleibe ich stehen, rufe ihn zu mir und leine ihn an.
    Er begegnet ALLEN Hunden freundlich, bellt nicht und geht, wenn er angegangen wird - was leider öfter passiert - immer zurück und nie nach vorne.

    Gibt es etwas zu regeln, regel ich das.

    Heute bin ich das erste Mal im 200 KM entfernten Büro. Pepper liegt hinter mir am Schreibtisch, nachdem er alle Kollegen begrüßt hat.

    Heute Mittag, als wir alle am Tisch im Küchenraum Steakbrötchen aßen kam er dazu.
    Mit "ab" und zeigen in die Richtung des Schreibtisches drehte er um und legte sich dorthin, bis wir mit dem Essen fertig waren und er von mir ein "ok" bekam. Dann gings raus mit ihm und natürlich bekommt er dann auch ein Leckerchen

    Pepper ist jetzt 13 Monate und kam mit 4 Monaten zu uns.


    Wir haben kurz darüber nachgedacht, mit ihm Schutzdienst zu machen, weil man uns erklärt hat, das er sonst nicht "artgerecht" lebt und sonst nicht ausgelastet ist. Wir haben uns dagegen entschieden.
    Der Biss in den Ärmel halte ich außerhalb des Dienstes für mehr als fragwürdig.
    Ein so ausgebildeter Hund gehört in die Hände eines Diensthundeführers, so wie eine Waffe in die Hände eines Waffenscheinbesitzers gehört.
    Kein Hund beißt aus Spaß...er beißt nur, weil er es muss (Angst, Verteidigung) oder man es ihm antrainiert hat.
    Außerhalb des Diensteinsatzes ist ein Hund für mich immer ein Familienhund.

    Natürlich muss man genau schauen, welche Zucht man erwischt. Es gibt durchaus Menschen in Deutschland, die verantwortungsvoll züchten und nach Gesundheit & Wesen selektieren, um familientaugliche Hunde zu züchten:
    z.B. https://www.xn--ddr-schferhunde-6kb.de/blog


    Abschließend: Pepper ist ein totaler Familienhund, weil er gar nichts anderes kennt und hoffentlich auch nie etwas anderes kennenlernen wird.

    Spannend, wieder was gelernt.
    Instinktiv hätte ich gesagt "das ist aber seltsam". Scheint aber wohl gängig zu sein.
    Pepper macht nicht mal auf eine Wiese innhalb eines großen Campingplatzes.
    Wir müssen mit ihm durch´s Tor raus, sonst geht nix. ^^

    Als Pepper mit 4 Monaten zu uns kam, hatten wir die Diskussion, ihn morgens mal hinten durch die Terrassentür in den Garten (kleines Reihenhaus) zu lassen.
    Ich sagte damals "Auf keinen Fall!". Ich fand, er sollte gar nicht auf die Idee kommen, das es da eine Möglichkeit gibt auch mit der Befürchtung, das wir irgendwann mal mit Besuch auf der Terrasse sitzt und er einen Haufen auf den Rasen setzt. =O
    Also sind wir die ersten 6 Monate nur vorne raus gegangen.
    Auch vom Gassi-Gang hinten durch das Gartentor war tabu. Es geht vorne raus und auch vorne wieder rein.