Laufen, also Spazierengehen oder Joggen, sprich körperliche Bewegung ist ja ganz schön. Aber Kopfarbeit finde ich persönlich mindestens genauso wichtig. Und das kann auch auf Spaziergängen erfolgen.
Und was Herr Rüter zum Thema Magendrehung meint nehme ich nicht so ernst oder wichtig wie die Erfahrungen anderer Hundehalter und die Meinung meiner Tierärztin. Und auch die Fütterungsempfehlungen der Tierfutterindustrie sind für mich ungefähre Richtwerte. Ich füttere auf jeden Fall weniger als von denen angegeben.
Ja, hatte ich nicht dazu geschrieben. Unsere Gänge sind nie einfach nur stumpfes "durch den Wald laufen".
Lieblingsspielzeug wird an den Baum gelehnt und wir gehen ein paar hundert Meter weiter. Dann darf er es holen.
Angesabbertes Stöckchen wird so weggeworfen, das er es nicht sehen kann. Das ist nicht leicht, aber wenn wir zu zweit sind, hält einer von uns Pepper die Augen zu, während der andere wirft.
Dann muss er suchen....und er findet es IMMER. Find ich mega faszinierend.
Dazu kommen dann natürlich Übungen die durch andere Hundehalter entstehen. Pepper bei Sichtung entgegenkommender Hunde/Halter zurückrufen, sitzen lassen und erst nach Freigabe darf er hin.
Achja, irgendwie kann er plötzlich "Fuss".
Dann läuft er rechts und schaut uns periodisch an. Ist ziemlich lustig, weil er an der Leine bei Hundekontakt oft dazu tendiert, das er gegen die Leine zum anderen Hund möchte.
Bei Fuss ohne Leine läuft er einfach an unserer Seite und bleibt auch da.
Verstehe ich nicht, gefällt mir aber ![]()
Er kann sicherlich noch viel mehr und Mantrailing ist nach meinem laienhaften Verständnis etwas, was ihm ganz bestimmt viel Spaß macht.
Als er etwa 7-8 Monate alt war, ist Kathi zur Nachbarin vorgegangen. Ich kam etwa 30 Min. mit Pepper nach.
Damals war es für ihn nicht schön, wenn Kathi ging. Heute weiß er, sie kommt abends wieder.
Als ich aber damals die Tür aufmachte und wir vor die Haustür traten (Pepper ohne Leine), ging seine Nase nach unten und er schoss los, zick-zack den Weg entlang, links, rechts über die Straße und er saß vor der Haustür der Nachbarin.
Wohlgemerkt: Da waren wir noch nie und das hatte er noch nie so gemacht.
Ich kann mir das nur so erklären, das er Kathi gerochen hat.
Das lässt mich seitdem nicht mehr los.