schaffiebrig
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Beiträge von schaffiebrig

    Ich hatte heute einen kurzen Kontakt mit dem TA, den wir Sonntag zum Notdienst aufgesucht haben.

    Er konnte mir zu den geschilderten Ängsten außer der Möglichkeit einer Linsentrübung nichts sagen.

    Ob diese Wesensveränderung in Zusammenhang mit Ypozane stehe, könne er nicht beurteilen, da er dieses Mittel nicht verabreichen würde. Meine lange Leitung hat erst zu spät weitere Fragen gefunkt... Wieso dieses Mittel nicht? Welche Therapie dann? :?:

    Wie viele läufige Hündinnen, war fast eine der ersten Fragen der Tierärztin.


    Nordlicht, tatsächlich gibt sich Bombus der Vielweiberei gern hin. Auf dem Hundeplatz, am Strand, bei Gassibekanntschaften trifft er - nicht ausschließlich, aber überwiegend - Hündinnen. Hinzukommt dass wir hier in Feldrandlage an einer stark frequentieren Gassistrecke wohnen und dass es Deppen gibt, die mit ihren läufigen Weibern drei Mal am Tag ums Haus laufen und offensichtlich nie woanders gehen.


    Nun ist es nicht so, dass Bombus leidet wie manch anderer, der nur weint und nicht fressen mag, aber wenn wir draußen sind, ist er schon am Rumschnüffeln interessiert.

    Mein Hundekind hat seit fast fünf Wochen mit einer Blasengeschichte zu tun hat. Im Zuge dessen ist eine vergrößerte Prostata aufgefallen mit der Empfehlung, diese mit Tabletten zu behandeln. Er hat also eine Woche das Medikament bekommen und kurz nach Beendigung der Kur eine Wesensveränderung an den Tag gelegt, die mich fassungslos macht. Heute morgen ist er z.B. nach 150 Metern Gassi umgedreht und nach Hause gestürmt, war nicht abrufbar - sicherer Abruf in allen Situationen war bisher immer möglich, sonst dürfte er ja nicht ständig frei laufen. Ich habe ihn dann an der Haustür abgeholt, angeleint und bin die übliche Frühmorgen-Strecke gegangen. Bombus ist so nervös gewesen - krass. Wenn ich mir vorstelle, er müsste aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden, frag ich mich, was das für ein Hundeleben sein soll. Die Wirkung dieses Medikamentes soll fünf Monate anhalten.


    Hat jemand Erfahrungen mit diesem Wirkstoff, der unter dem Namen Ypozane verkauft wird?

    Das Waldgesetz in SH besagt, Hunde sind auf Wegen anzuleinen. Abseits von Wegen sind Hunde im Wald auch angeleint nicht gestattet.


    Hier gibt's bei den Jägern solche und solche. Der Jäger in unmittelbarer Nähe ist tiefenentspannt. Er sieht, dass Bombus jederzeit ansprech- und abrufbar ist und hat mich noch nie blöd angeredet. Dann gibt's den Grünrock im anderen Revier, der ist doof und meint mir jedesmal erklären zu müssen, dass Hunde an die Leine gehören - selbst wenn er sieht, dass der Hund am Fahrrad läuft, sich dirigieren läßt und kein Interesse an Wild hat - die Tiere können fünf Meter vor uns wechseln, wir warten ab und dann geht es weiter. Beide Jäger hier führen übrigens keinen Hund, dabei heißt es doch immer, Jagd ohne Hund ist Schund?

    Wenn ich mein, er hat eine Wäsche nötig, gehen wir an den Strand. Dort darf er dann aus der Ostsee apportieren. Anders krieg ich mein Hundetier nicht ins Wasser - ok, wenn ich vorangehe, würde er folgen, aber irgendwie bin ich auch nicht mehr so wasserbegeistert wie in jungen Jahren.


    Alternativ gehen wir bei starkem Regen spazieren, aber in die Wanne oder unter die Dusche? Keine Chance! Bombus ergreift schon das Hasenpanier, wenn er nur den Gartenschlauch sieht.


    Glücklicherweise (toi-toi-toi) wälzt er sich auch nirgends.

    Eigentlich ist die Wespenzeit ja schon durch, aber die Wildbienen sind noch fleißig an den Blühpflanzen zugange.


    Dabei ist mir aufgefallen, dass Fliegen und Wespen Bombus stören, nicht nur, wenn's um Fressen geht, sondern allgemein. Auf diese Insekten macht er Jagd und ich fürchte, irgendwann ist die Wespe mit dem Stachel schneller als er mit dem Knackzahn.


    Die Bienen hat er vorhin kurz beobachtet, machte aber keine Anstalten, nach ihnen zu schnappen. Hummeln dürfen auch immer weiterschweben.


    Wie sind Eure Hunde im Verhältnis zu den Brummern?

    Ganz wichtig ist aber auch die eigene Aufmerksamkeit, das Umfeld entsprechend. Sehe ich das Wild vor dem Hund, habe ich (noch) alle Möglichkeiten, ihn abzulenken, anzuleinen, was auch immer. Und das nutze ich auch, wenn einzelne Rehe oder ein ganzes Rudel Damwild sehr weit entfernt, aber halt in Sichtweite sind.