Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Stimme zu, so macht man es im Idealfall.


    Dazu braucht man ein Minimum an Vorahnung und/oder die richtigen Freunde/Bekannten.

    Aber so einen Hund wie Axel dann ruhig halten, evtl sogar sehr ruhig nach einer OP ist sicher eine harte Aufgabe.


    Axel kann sicher in anderen Disziplinen brillieren, und für dich ist der SD durch Alma nicht gestorben. Die kann dafür da jetzt richtig durchstarten!

    Gar nicht mal so schwer ihn ruhig zu halten. Er kann erstaunlich gut faullenzen, vor allem wenn es warm ist. Er fährt eigentlich erst hoch, wenn wirklich Aktion angesagt ist. Ich denke das ist eine Folge von Haus-Management in seiner Jugend.


    Ja, ^^ es gibt einige, die jetzt sagen, endlich kannste mit der Alma richtig anpacken. Ich werde es auch einfach so sehen. Axels Paradedisziplin ist tatsächlich die UO, mit seiner wunderbaren Ausstrahlung kann er da sicherlich brillieren und Fährte liegt ihm auch. Das wird mein Ziel sein. Adiós Rückentransport :D :D (man muss es positiv sehen, oder? 8o)


    Bei meiner Shiva war es ähnlich, mit 4,5 Jahren bekam sie Gracilis Muskel Verhärtung, verschiedene TÄ aufgesucht, keine heilung möglich, auch in der Tierklinik meinten sie, sie könnten nichts machen.

    Bis dahin hatte sie IPO3, FH1 & FH2, die IPO hatte sie mit einem hohen SG abgelegt und ich hatte noch Pläne und plötzlich brach alles weg.

    Uff, das tut mir im Nachhinein auch total leid. Was für ein Schlag ins Gesicht. :| Toll, dass du sie weiterhin sportlich geführt hast und sie glücklich alt geworden ist. <3

    Wir haben diese Diagnose bei Jerry ja auch, bereits vor seinem ersten Geburtstag…

    Das ist ja wirklich entsetzlich und tut mir unglaublich leid :| :| <3 <3 Ich frage mich, wenn das vererbbar ist, warum darauf nicht auch getestet/geröntgt wird. Oder wird es?


    Ist für mich im Moment auch eine riesen Enttäuschung, dass ich aufgrund Axels guter Hüften sicher war, dass seine Krankenversicherung Kosten tragen würde, sollte er mal an irgendetwas erkranken. Tja, diese CES fällt unter die Krankheiten für die einzelne Hunde schon prädisponiert sind und da ist die Versicherung raus.


    Wie wurde das dann jetzt bemerkt, warum habt ihr ein Röntgen gemacht?

    Ich hatte in den letzten Monaten, irgendwann so vor der Prüfung im Mai beobachtet, dass Axel manchmal irgendwie ein bisschen ruhiger war. Auch erschien mir, dass er leicht Muskel verloren hatte. Ich schob es auf "vielleicht täusche ich mich, er hat nur weniger Fell" und "ich war wahrscheinlich zu wenig Fahrradfahren in letzter Zeit" und "naja, sogar der Axel wird bisschen ruhiger mit dem Alter".


    Auf der Prüfung hatte er dann zum ersten Mal in seinem Leben Schwierigkeiten beim Rücksprung über die Steilwand. Bisschen nur aber ungewöhnlich und ich habe nichts drauf gegeben, passiert halt mal.


    Dann vor 2 Wochen zögerte er plötzlich beim ins Auto in die Box springen (er steigt von der Seitentür ein). Das fand ich erstmal seehr komisch, weil Axel es normalerweise kaum erwarten kann in die Box zu springen aber Alma war ja läufig und ich hatte sie dann 2x nicht mitgenommen zum Training und dachte Axel wäre so ballaballa von Almas Duft.


    Bis er dann einmal beim Training zuhause beim Springen ans Spielzeug quietschte und sichtlich erschrocken war von dem Schmerz. In den folgenden Tagen sah ich dann beim Fahrradfahren, als er vor mir lief, Gangunregelmässigkeiten der Hinterbeine, vor allem das rechte und er fiel sehr viel eher als sonst in Kameltrab (Pass). Kameltrab hatte er sonst nur verwendet, wenn er schon viel gelaufen war und es zusätzlich heiss war.


    Beim Training am letzten Dienstag dann habe ich meine Trainingskameraden gebeten mal auf Axels Bewegungen zu achten wenn ich trainiere. Ich war kaum los, mit ihm bei Fuss und bestätige seine gute Position und Aktion mit kleinem Spielzeug nach links werfen und Quiieetsch! Danach war der arme wieder total schockiert von dem Schmerz in dem Zusammenhang.


    Ich machte dann einen TA Termin, bekam den auch für Donnerstag aber da war Axel gerade extrem gestresst mit Almas Stehtagen der Läufigkeit, so dass ich den Termin verschob.


    Der TA gestern konnte eine manuelle Untersuchung des hinteren Körperteils von Axel nicht durchführen, weil Axel ihn einerseits fressen wollte, andererseits sich so extrem wehrte gegen die Manipulation, dass der TA direkt das Röntgen anordnete.


    Ich habe den Eindruck, dass die Streckung und Positionierung beim Röntgen (nehme ich an) eine Verschlechterung verursacht hat.


    Tut mir leid, der lange Text immer aber ich denke wenn jemand es liest kann es vielleicht helfen sowas zu erkennen.


    Ich bin froh, denn die Beschreibung eurer Erfahrungen hilft mir ungemein!!! Danke!

    So kann ich wenigstens davon ausgehen, dass Axel noch ein schönes Leben haben kann und mit ganz viel Glück vielleicht auch wieder doller herumtoben und bisschen springen kann.


    Nachher mache ich einen Termin für die MRT dann weiss ich hoffentlich genaueres.


    :) :) <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

    Vielen Dank für eure lieben Gedanken und Wünsche.


    Flummi

    das muss wirklich hart für dich gewesen sein. So eine tapfere Hündin! Ich habe eine ähnliche Einstellung zu dem Thema.

    Axel hat aktuell noch keine neurologischen Symptome. Auf dieser Seite https://www.orthovet.ch/index.…-equina-syndrom-beim-hund

    gibt es interessante Erklärungen. Ich verstehe einiges nicht ganz, aber es trifft sich mit Information die ich im englischsprachigen Internet gefunden habe, dass CES im Prinzip nur die Bezeichnung des Ortes am Körper ist aber die genau Ursache für die Symptome kann unterschiedlich sein. :/ Ich möchte daher das MRT machen und Physiotherapie steht natürlich auch auf dem Plan.


    Boss

    Ja, im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, wie meine Pläne für die nähere Zukunft jetzt aussehen sollen wenn Axel nichts machen darf. Das muss ich erst mal verdauen. Klar, ich hab Alma aber sie ist nicht Axel.

    Auf jeden Fall plane ich dann IBGH zu machen, vielleicht noch Fährte, das macht er auch so gerne. Also es wird ihm nicht langweilig werden. Aber für eine schöne IGP nicht mit ihm trainieren zu können, da bricht mir schon das Herz.

    Wie ihr euch denken könnt, bin ich gerade mit dieser niederschmetternden Erstdiagnose vom TA zurückgekommen.

    Axel hat ein Cauda Equina Syndrom, d.h. bei ihm sind einige knöcherne Strukturen in der lumbo sakralen Gegend zu nah beieinander. Der TA meinte, das sei angeboren.


    Es ist wohl so, dass über eine normale Röntgenaufnahme die genaue Analyse der Problematik nicht möglich ist und Axel ein Computertomographie bräuchte um ganz exakt Einzelheiten diagnostizieren zu können. In der Klinik wo ich war gibt es keinen Tomographen aber okay das ist noch ein weiteres Thema in der nächsten Zeit.


    Für Axel bedeutet das, dass er keinen IGP Hundesport machen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass er nie mehr IGP Hundesport machen kann ist gross.


    Ich habe mich ein bisschen eingelesen in das Thema, mit Betonung auf "ein bisschen" und es scheint doch so zu sein, dass man je nachdem wie das genaue Problem ist entweder chirurgisch oder durch andere Behandlung eine Besserung oder gar Heilung zu erreichen.


    Im Moment hat der TA mir gesagt, dass egal was wir machen, OP oder nicht etc., dass Axel nie mehr eine körperlich anspruchsvolle Sportart mit Springen machen kann. Axel kann aber sehr wohl noch ganz normal z.B. beim Fahrrad mitlaufen und (das sage ich jetzt) wahrscheinlich IBGH und Fährte oder so machen, alles wo man nicht heftig Springen muss.


    Ich weiss nicht was ich tun soll. So wie Axel im Moment ist und sich der aktute Zustand, der offenbar durch Entzündung entstand, dann wieder bessert und Axel dann ein vernünftiges Leben haben kann ohne Schutzdienst, dann bringt eine MRT Abklärung und möglicherweise OP nichts, weil sein Zustand nicht so drastisch ist dass man operieren MÜSSTE.


    Der TA hat jetzt verschrieben, dass Axel mindestens 6 Wochen lang Galliprant kriegen soll und falls es damit nicht besser wird weitere Untersuchungen zu starten.


    Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema? Ich finde im I-net einige interessante Erklärungen und Beschreibungen aber nichts schlüssiges.

    Schon komisch was für eine Einstellung die Leute manchmal haben. Warum sollte ein Hund der vernünftige Gehorsamsübungen kann nicht selbstständig arbeiten können? Pure Bequemlichkeit oder fehlendes Können.


    Ich kenne jemand die geht mit ihrer Entlebucher Hündin auf Utility Obedience Prüfungen


    Also das ist kein Aushängeschild, sondern nur ein schlechtes

    Habe ich auch so verstanden. Mein Kommentar ist allgemein für solche Leute gemeint

    Oh, also das ist jetzt nicht das erste Mal, dass wir so über andere Hundehalter sprechen. Wir haben einen Faden mit der Überschrift " ....... und Hundehalter die schwer von Begriff sind" und das ist nur der der jetzt gerade aktuell ist.


    Terrier sind immer noch Jagdhunde so wie Dackel auch. Die wollen immer noch kleine Viecher töten und sind kämpferisch veranlagt.


    Wie habe ich sie denn dargestellt? Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch. Was meinst du genau?

    Naja, ein Labbi hat einen ganz anderen Schwerpunkt als ein DSH

    Ja, du weisst das und wir hier wissen das. Für viele andere sind beide "Familienhunde" also haben beide den gleichen Schwerpunkt. Welche nomalo Familie sucht denn einen Hund mit "Schwerpunkt"? Frag mal rum "Unterschied zwischen Labrador Retriever und DSH. Der eine mag gerne Wasser und ist verfressen, hat Hängeohren, der andere ist grösser, hat Spitzohren und ist gehorsam"


    Die Leute sind sich ja nicht mal im Klaren, dass ein Terrier oder ein Dackel ein Jagdhund ist.


    Man kauft ein Tier, keine Waschmaschine.

    Das heisst ja nicht, dass die Leute sich nicht informieren wie man einen Hund hält und was der braucht. Es geht (mir) darum dass die Rassedetails zu zerpflückt und undurchschaubar für einen Nichtfachmann sind und, ich wiederhole nochmal: man kann nicht über etwas Information suchen wovon man nicht weiss, dass es existiert und es sind nicht alle Menschen Leuchten.


    Vergleich zu Geräten und Autos dachte ich erst ist ein schlechter Vergleich aber nein, eigentlich taugt er recht gut um den Unterschied vor Augen zu führen.


    Über jedes Scheissgerät und Auto wird jeder der Augen und Ohren hat, rund um die Uhr auf sämtlichen Kanälen mit Information zugeschüttet. Über das Neueste vom Neusten über alle Veränderungen und Verbesserungen, jedes Detail. Da kann man gar nicht nicht informiert sein selbst wenn man es versucht und nur noch PayTV hat aber die Säcke schalten jetzt auch schon Werbung rein. :rolleyes:


    Das Hunderassenthema ist ein Nischenthema. Und ich beharre darauf, dass der SV zu wenig für seine Rasse vor dem Auge der Öffentlichkeit tut. Zu wenig Information, zu wenig Aufklärung in sämtlichen Themen rund um den Deutschen Schäferhund, seine Zucht und seinen Sport.


    Guckt euch mal an, wie wenige aktive Mitglieder dieses Forum vom Schäferhund hat!! Es ist nichtmal auf den Deutschen Schäferhund eingegrenzt. Und der DSH ist angeblich ziemlich oben in der Rangliste von am häufigsten gehaltenen Hunden! Wir sind ein kleines Grüppchen von Spinnern ( :* ), die tiefer in die Materie eingestiegen sind. Dass unter uns einige sind, die sich auf eigene Faust umfassend informiert haben ist ja wunderschön aber so ist eben nicht der Grossteil der angehenden Halter von (D)SH.


    Jemand hat vorgeschlagen ZUERST in eine OG zu gehen, bevor man sich einen DSH holen will. Isch bin erstaunt, denn es schien mir, dass es sogar MIT DSH schwierig ist vernünftige Auskünfte bei OGs zu kriegen. :/


    Wenn wir weiter bei dem Vergleich mit Geräten bleiben: Der Hersteller und Vertreiber des Produktes hat die Pflicht über die Nutzung, Einsatzempfehlungen und Warnungen von Falscher Nutzung bzw. Einschränkungen leichtzugänglich zu Informieren und Handbücher zur Verfügung zu stellen. Aber genauso wichtig wie die Pflicht dazu ist der Wille dazu. Den sehe ich nicht.

    Für nen Labrador zahlst du deutlich mehr, da reichen teilweise auch 1.800€ nicht. Und da sehe ich den DSH einfach nicht.

    Weiß' ich, finde ich auch unheimlich frech. Labrador ist genauso eine 08/15 Rasse wie der DSH, aber da werden hier Preise um die 2000€ aufgerufen.

    Ja, würde mich auch interessieren, warum das so ist. Vielleicht damit die Leute lieber zum DSH greifen, anstatt zum Labbi oder Golden?

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    Eure Angaben von weiter oben, wo man gucken kann für Abstammungen etc und diverse Erklärungen was Gekört und bisschen Gekört und Auslese und besonders tolle Auslese und Papiere in allen Regenbogenfarben.


    Wenn man auf der Seite des SV sucht, wo ich als DSH Interessent als erstes und eigentlich auch als einziges suchen würde, finde ich nichts Zieführendes ausser dass der DSH ein Familienhund ist. Es wird erstmal nicht unterschieden in Linien und es wird nicht darauf hingewiesen, dass es arbeitstüchtige DSH gibt und Sofakartoffeln.


    Zum Stammbäume angucken muss man zahlen oder "sich einarbeiten". Ich wünschte es gäbe so viel Information über den DSH wie über verschiedene Autotypen. Vom SV wird der DSH als "DER DSH" vermarktet und es wird geflissentlich verschwiegen, dass es so grassierende Unterschiede innerhalb ein und derselben Rasse gibt. Bzw. er wird halt "vielseitig" genannt und jeder versteht intuitiv darunter, dass DER DSH für alles geeignet ist. Jedenfalls würde niemand auf die Idee kommen, dass der Unterschied zwischen LZ und HZ sooo gross ist. Viele meinen dann vielleicht, oh cool, ja ich möchte schon einen aktiven Hund, ich gehe gerne Wandern.


    Es geht mir heute immer noch so, dass Leute (auch in Deutschland!) mich fragen ob Axel ein Mischling mit Malinois ist oder direkt gleich, ob er ein Malinois ist! Wenn ich sage nein, ein reinrassiger DSH sind viele erstaunt und wundern sich also LZ DSH sind als solche gar nicht wirklich bekannt.


    Wir können hier so viel wir wollen philosofieren über was Leute tun sollten, wenn sie sich einen (Rasse)hund anschaffen wenn es in der Realität eben so ausschaut, dass die Leute das nicht (so ausführlich) tun, auch weil, wie schon gesagt, sie gar nicht wissen, dass sie es tun sollten. Ja okay, ich muss zugeben, auf der Seite des SV ist im letzten Absatz bei "vor dem Kauf" ein kleiner Hinweis auf Leistung- und Ausstellungslinien.


    Ich habe mich in der letzten Zeit mal ein BISSCHEN damit befasst, immer wieder mal so aber ich kriege echt keinen Durchblick. Das lustige ist, dass auch Leute, die schon seit Ewigkeiten DSH haben, mir Fragen nicht beantworten können. Wirklich Fragen zu dem Thema beantworten können nur Leute die sich intensiv mit dem Thema Zucht auseinandersetzen oder beim SV oder anderem Hundeverein arbeiten.

    Also ich gehe mit dabei, dass auch bei einem Wurf Welpen aus hochkarätigen, arbeitswütigen Elterntieren die ein oder andere Sofakartoffel dabei sein kann.


    Ich meine aber auch, dass es Aufgabe des Zuchtvereines ist, dafür zu sorgen, dass keine genetisch vorbelasteten Hunde verzüchtet werden und die Aufgabe, zu prüfen ob Welpen aus dem oder dem oder dem Elternteil genetisch vorbelastet sind nicht beim Welpenkäufer liegen kann.


    Es ist für einen Welpeninteressenten ein schier undurchblickbarer Dschungel von Prüfungsabzeichen und Tests und Prozentzahlen und Linien blabla, das kanns einfach nicht sein. Mich nervt es schon, dass bei einem DSH nicht einfach dabei steht, ob der nun Hochzucht oder Leistungszucht ist.


    Klar weiss ich, wie ich gucken muss, um das herauszufinden aber der normale Mensch der gerne einen Hund haben möchte hat halt kein züchterisches Hintergrundwissen. Man kann da nicht mal einen Vorwurf machen, weil oft befinden sich Leute im Stadium von "ich weiss nicht was ich nicht weiss". Da habe ich vor nicht allzulanger Zeit auch dazugehört. Wenn man gar nicht weiss was man nicht weiss, kann man auch nicht danach fragen.


    Ich bin auch erstaunt, dass ein DSH Welpe immer noch nur 1000 Euro kostet. Ich meine mich zu erinnern, dass ein DSH Welpe vor mehr als 30 Jahren schon 1000 Mark kostete. :/


    Also ich meine, ich persönlich habe nichts dagegen wenn die nicht sooo teuer sind, aber ich hatte mich mal für Weisse Schweizer Schäferhund interessiert und hier in Spanien aus guter Zucht kostet so einer 1300 Euro. In Spanien! DSH kosten hier um die 700 Euro.


    HInzufüg:

    Wo kann man alle Linien und Stammbäume einsehen? Ich meine nicht Working Dog

    Ich glaube das ist die Ursache des Übels das wir mit dem Sport haben.


    Was ist denn jetzt nun ein Deutscher Schäferhund??

    Ein Gebrauchshund oder ein Dekorationshund?


    Es ist sonnenklar, dass so etwas nicht gut gehen kann und Luna hat, finde ich, auch Recht, was das Geld angeht. Wäre der DSH ein reiner Gebrauchshund, würden lange nicht so viele Leute einen haben wollen ergo die Züchter würden weniger verdienen, bzw. weniger Leute würden züchten, weniger Gebühren etc. würden dem SV bezahlt werden und so weiter und so fort.


    Im Endeffekt zieht sich dieses Dilemma auch in den IGP Sport hinein weil wahrscheinlich auch der SV gar kein ernsthaftes Interesse mehr an dem Sport hat. Warum auch? Für den Fortgang der Zucht und der Vermarktung ist er nicht nötig.

    die kommen alle mit dem image und der kohle nicht klar, dass der grösste rasseverein der welt (sv) schrumpft und schrumpft. Es wäre doch schön, wenn tatsächlich der verein viel kleiner wird und dafür echte auslese an dsh züchtet. Da kann doch dann ein dsh welpi genauso wie ein labbi welpe ab 1.800 € aufwärts kosten. Das zahlt man dann doch auch gerne.

    Dann gibt es halt weniger sv og's, aber die sind dann genauso wie die dsh, umso besser.

    Da bin ich bei dir!!

    Aber das ist ja das alte Thema, wo sich der Hund in den Schwanz beisst. Für die Schönheit ist im Prinzip überhaupt keine Unterordnung, Schutzdienst oder sonstiger Firlefanz nötig, es wird wohl nur daran festgehalten "aus Tradition", weil es der SV schon seit 100 Jahren so macht. So ungefähr wie der Blinddarm. Er hat eine gewisse Funktion aber man kann ohne ihn problemlos leben.


    Je mehr man in dem Thema rumstochert, desto komplizierter wird es. Wahrscheinlich kommen daher auch die 85 verschiedenen Formen und Arten um ein und die selbe Sache zu erreichen. Und da noch ne so ne Prüfung und da noch so eine und dann aber auch so oder so oder so. Was will man eigentlich? Es ist immer schwer einen Plan zu haben und Organisation, wenn das Ziel nicht klar definiert ist.

    Da habe wir ne' Anfängergruppe, das sind die Newbies, dann eine Gaudi-Gruppe, das sind die, die wissen wie's geht aber nur zur Bespaßung da hin gehen und nur wenige, eher mittelmäßig erfolgreiche Prüfungen (IBGH1) laufen (und damit aber total fein sind :) ), und eine Sportler-Gruppe, das sind die, die halt wirklich ernsthaft Sport machen wollen und viel starten. (IBGH1 - 3).

    Find ich super :)

    Und ganz ehrlich, ich schließe mich ECA 's "unpopülärer" Meinung an. Ich bin froh, dass es so ist wie es ist, und dass wir ne Truppe von 3 Mann mit 3 Hunden sind.

    Natürlich habe ich auch überhaupt nichts dagegen wenn die Gruppe klein ist.


    Hm, interessant, dass einige Leute glauben, dass der Sport am aussterben ist und andere sagen es sind zu viele Leute?? :/ Wer hat nun Recht?


    In meiner Region muss ich nicht überlegen, es sind ganz klar vieeeeel zu wenig Leute, die sich halbwegs ernsthaft für den Sport interessieren. Viel zu wenig Helfer, viel zu wenig Trainer.


    So gesehen gar nicht so schlecht, weil wir streiten uns ja jetzt schon um Fährtengelände und sind nur ne handvoll Leute, zusammen mit denen von Valencia. ^^


    Ich bin auch immer noch erstaunt, was für ein Glück ich wohl hatte, dass die erste OG bei der ich anrief als ich in Deutschland war, gleich eine war, wo keine verbotenen Sachen getan werden und ausserdem alle nett waren. :/


    Auch der zweite Hundeplatz in Deutschland, wo ich mit Luna war, war voll auf Kuschelkurs, da hab ich ja sogar Anschiss bekommen weil ich dem Axel eine Ansage gemacht habe und "an der Leine geruckt" habe 8o


    ......auf dem zweiten Hundeplatz wird aber kein IGP angeboten, dafür Breitensport etc