Es ist immer schwierig bis unmöglich wenn ein Hund gleichzeitig an mehreren Änderungen arbeiten muss.
Er kennt dich nicht, er kennt solche Umgebung mit vielen Hunden nicht. Dadurch ist er komplett überfordert. Das ist ausserdem der schlechteste Zeitpunkt um mit NOCH etwas neuem anzufangen, wie dem Radfahren.
Erstmal KENNENLERNEN. Vertrauen aufbauen in einer für ihn bekannteren Umgebung irgendwo draussen auf den Feldern wo wenig los ist, wo er erstmal nur mit dir ist. Wenn das dann entspannt läuft kann man in EIN Gebiet vordringen wo mehr los ist. Günstigerweise hat man vorher in der Einöde auch an Kommandos wie Rückruf, Sitz, Platz, Leinegehen etc in motivierender Form gearbeitet.
Als nächste Stufe geht man in dem Gebiet spazieren wo mehr los ist zu Uhrzeiten wo weniger los ist und übt die Dinge weiter, die man vorher in der Einöde aufgebaut hat. Ich würde zuerst immer in etwa am gleichen Ort spazieren.
So steigert man nach und nach, schweift die Orte etwas weiter aus aber erst wenn man spürt, dass die Beziehung gewachsen ist.
Und DANNNN kann man an Radfahren denken.
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