Tolles Thema, das Auslassen !!!!
Ich habe auch so meine Probleme mit meinem Harvey beim auslassen. Wenn ich das Kommando gebe und er hat zB. einen Ball, kommt er in Konflikt, fängt kurz mit dem Ball an zu knautschen und dann gibt er ihn frei.
Wenn ich zB. zwei Bälle in der Hand halte und "PACK" sage, hämmert er dermaßen in den Ball, kontert sofort, wenn ich jetzt mit dem zweiten Ball wedel um ihn interessant zu machen, dauert es bei ihm, beim Kommando AUS, das er ihn freilässt und zum anderen Ball will. Das heißt, ein ruhiger anbiss in den Ball, ist nicht (Kettenhandschuhe habe ich nicht).Es wird bei meinem Rüden wohl noch eine ganze weile dauern, dass er bei dem Spiel im mittleren Trieb runterfährt und nicht sofort auf 180zig ist.
Ja, es hat bei Axel auch ewig gedauert, aber ich habe das bis zum Umfallen geübt mit ihm, als er noch unter 1 Jahr war. Es war damals Vorraussetzung für die Prüfung von einem Kurs den ich machte, 1 Jahr lang lief der Kurs. Bin schon auch des öfteren an die Grenze der Verzweiflung gekommen, aber es wird. Halte durch! Ich hatte eeeewig lang ständig irgendwelche Finger verbunden und verpflastert, Nagelbettentzündungen und das ganze Sortiment.
So jung mit der Übung anzufangen ist natürlich ein grosser Vorteil einerseits, andererseits, was habe ich auf die verdammten, spitzen Junghundzähne geschimpft
)
Den Hund blockieren, also auf die Leine stellen und "am langen Arm verhungern lassen" ist bei den Kandidaten mit überschäumender Energie eine tolle Sache, wenn man es strategisch einsetzt. Räumliche Eingrenzung und Eindämmung der Bewegung. Dieser Typ Hund scheint allein durch Bewegung schon überzuschäumen und dann kriegt man den Deckel schwer wieder drauf. Geduld wird auf die Probe gestellt. Wenn Hund "durchdreht" auf Leine stellen und warten bis er abkühlt, dann wieder kurze Einheit. Mit der Zeit geht das Abkühlen schneller, aber man muss wirklich warten bis der Hund nicht mehr unter Spannung oder Erwartung ist. Nicht immer nach Abkühlen wieder weitertrainieren, öfter auch einfach aufhören dann für ne Weile oder was ruhiges machen, spazieren.
Ich schreibe einfach so was mir einfällt, was bei Axel geholfen hat, vielleicht hätte man es anders auch besser machen können, das weiss ich nicht. ![]()