... gab es dann folgendes Ergebnis: Lexy rennt die Fährt mit halbhoher Nase bis zum Ende...
Wieso lässt Du es zu dass Dein Hund für ein Verhalten, welches von Dir nicht erwünscht ist, bestätigt wird?
tja wieso werden Menschen nicht als allwissend und alleskönnend geboren?
Wenn Deine Frage ernst gemeint war, dann hier die Antwort: Wie ich ja schon schrieb, hab ich Fehler beim Fährtenaufbau gemacht. Warum hab ich Fehler gemacht? Ich wusste es nicht besser und hatte auch keinen Lehrer daneben stehen der mir gesagt hat wenns falsch läuft.
Manchmal merkt man eben erst im Ergebnis das es falsch gelaufen ist ... ist halt so!
Die Intuition zu meiner Frage war die dass man in der modernen Ausbildung (egal nach welcher bzw. wessen "Methode") unerwünschtes Verhalten des Hundes nicht bestätigt. Wenn ich ein ähnliches Problem gehabt habe, dann habe ich das Training abgebrochen, den Hund weg gepackt und erst einmal ein paar Mal darüber geschlafen. Schon immer! Nicht erst als ich schon etliche Hunde ausgebildet hatte (die "Profis" damals hatten es nicht leicht mit mir als Anfängerin
). Rennt ein Hund mit hoher Nase über die Fährte und wird dafür bestätigt, dann wird er selbstverständlich dieses Verhalten NICHT ändern, sondern es wird sich von Fährte zu Fährte mehr festigen. Ich muss nicht schon 30 Jahre Hundesport betrieben haben um zu erkennen dass ich ein Fehlverhalten nicht bestätigen darf.
Möchte ich dass mein Hund mit tiefer Nase sucht, dann bleibe ich stehen wenn er die Nase oben hat! Dann kann er sich seinem Triebziel keinen Zentimeter weiter nähern! Das kann dann sehr lange dauern und man braucht viel Geduld. Wenn die Nase runter geht und er so der Fährte folgt darf der Hund weiter. Sonst nicht. Und die meisten Hunde bieten Dir VIEEELE Verhaltensmöglichkeiten an die sie ausprobieren. Wenn man Glück hat ist "die tiefe Nase" mit dabei und man kann doch noch weiter machen mit der Fährtenarbeit. Es gibt aber auch Fälle in denen es besser ist erst mal abzubrechen und darüber nachzudenken ob man dem Hund nicht vielleicht doch eine zu schwierige Aufgabe gestellt hat, die er aufgrund seines Ausbildungsstandes gar noch nicht lösen kann (in der Weise in der wir das möchten).