Also insgesamt hört es sich aber nicht soooo ungewöhnlich für einen Hund dieser Kategorie und dieses Alters an.
Wenn es wirklich so extrem im Sinne von unnormal ist, könnte man evtl abchecken, ob es eine klinisch manifestierte Hyperaktivität ist und ob, für einen gewissen Zeitraum, evtl ein Medikament das Lernen ein bisschen erleichtern kann.
In Axels Fall habe ich mit der Box gearbeitet. Meiner Meinung nach bei solchen Hunden das beste. So schränkt man den Hund vom Aktionsradius ein (kein ungewolltes praktizieren von unerwünschtem, selbsverstärkendem Verhalten) und in der anderen Zeit Kontrolle von Aussen (HF mit Hausleine). Du schreibst sie schnappt herumliegendes Spielzeug oder funktioniert Dinge in Spielzeug um und schreddert Sachen im Haushalt, das ist halt extrem kontraproduktiv. Sehr enges Management ist angesagt, bei so einem Hund. Eigene (falsche) Entscheidungen sollten erstmal komplett unmöglich gemacht werden. Sonst muss man ja andauernd korrigieren bzw ist immer einen Schritt hinterher, so wie du beschreibst bzw es sich anhört.
Was Tay meint, ist u.a. dass wenn man einen extrem nervösen Hund hat, ist es hilfreich, wenn man auf die eingene Atmung achtet, denn ohne es zu wollen wird man angesteckt von den extremen Schwingungen des Hundes. Wenn man dann auch mal ganz bewusst, für sich selbst!, tief und betont einatmet, und dadurch den Fokus kurzzeitig nach innen richtet, gibt das im gleichen Moment auch Signale der Entspannung nach aussen. Bei der Arbeit mit Pferden nutzt man das und ich bin sicher, es hat auch auf Hunde eine gewisse Wirkung.