Würde ich drauf bestehen, dass ich zwingend zuerst raus gehen muss, vor ihm, würde das die Aufregung steigern, ich müsste korrigieren und derart stark einwirken (durch blockieren etc), dass er noch mehr hochfährt und bevor ich überhaupt aus der Wohnung bin, hab ich seinen Zustand dadurch dann vervierfacht.
Ja genau. Deshalb verstehe ich nicht, warum man das nicht als Übung aufbaut, sondern durch Körperblockaden und "drauf bestehen" etc. ![]()
Man kann eine kleine Verhaltenskette dazu aufbauen, an deren Ende bzw anfangs an verschiedenen Punkten belohnt wird.
Das ganze übt man natürlich abseits von den ganzen stressigen Situationen. Stress gibt es oft dann, wenn man den Hund in der Gesamtplanung nicht einkalkuliert und dann muss man hopp hopp machen weil keine Zeit mehr ist.
Übrigens, eine unelegante, aber häufig gut klappende Abkürzung ist, den Hund mit einem Stück Wurst vor der Nase aus der Tür gehen zu lassen, dann noch ein zwei Stückchen für die ersten Schritte draussen und dann weitergehen. So kriegst du ziemlich wahrscheinlich einen Hund der dich bei der Türsituation sehr interessant findet und seine Aufregung vergisst. Mit der Zeit tritt die Gewöhnung ein.